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Immobilienfinanzierung

Windkraftanlage: Strom aus dem eigenen Garten

Windkraft gehört zu den tragenden Säulen der Energiewende, denn Wind ist kostenlos und als Energiequelle unerschöpflich. Eine Windkraftanlage kann auch für Immobilienbesitzer eine sinnvolle Anschaffung sein. Ob sich der Kauf für Sie lohnt, erfahren Sie hier.

Immer mehr Immobilienbesitzer setzen auf Windkraftanlagen

Immobilienbesitzer entdecken zunehmend die Windkraft für sich. Steigende Stromkosten und der Wunsch nach einer umweltschonenden, nachhaltigen Möglichkeit zur Stromerzeugung machen Windenergie auch für private Haushalte, Landwirte und Gewerbetreibende attraktiv. Eine Windkraftanlage eignet sich außerdem gut als Ergänzung zu einer Photovoltaik-Anlage. Da an Tagen, an denen die Sonne nicht scheint, oft mehr Wind weht, ist diese Kombination sinnvoll.

Windanlagen gibt es in verschiedenen Größen. Laut dem Bundesverband WindEnergie e. V. gilt eine Anlage bis 100 kW Leistung als Kleinwindkraftanlage. Die Anlagen unterscheiden sich sowohl in ihrer Leistung, aber auch in der Art der Installation. Neben horizontal installierten Windrädern auf Masten sorgen auch auf dem Dach installierte Windkraftanlagen mit einer vertikalen Achse für Strom in den eigenen vier Wänden.

Wann lohnt sich der Kauf einer Anlage?

Vor der Nutzung von Windkraft muss geprüft werden, ob sich der Kauf einer solchen Anlage wirklich rentiert. Häufig reichen die Windgeschwindigkeiten vor Ort nicht aus, um eine Windkraftanlage erfolgreich zu betreiben. Erst ab Windgeschwindigkeiten von 5 bis 7 m pro Sekunde rentiert sich der Betrieb einer solchen Anlage.

Als wirtschaftlich kann die Nutzung einer privaten Windkraftanlage erst bezeichnet werden, wenn die Kosten für den selbst produzierten Strom – die sogenannten Stromentstehungskosten – niedriger sind als die Strompreise des Energieversorgers. Da die Einspeisevergütung für Strom aus Windkraft niedrig ist, ist es lukrativer, den produzierten Strom selbst zu verbrauchen, als ihn ins das öffentliche Stromnetz einzuspeisen. Ist die Anlage gut geplant, können sich die Kosten innerhalb von 10 bis 13 Jahren amortisieren. Für ein Einfamilienhaus reicht in der Regel eine Windkraftanlage mit 5 kW Leistung.

Vorteile einer Windkraftanlage

  • unerschöpfliche Energiequelle
  • saubere Stromproduktion ohne Emissionen
  • private Windkraftanlage macht den Nutzer autark von Stromanbietern
  • sinnvolle Ergänzung zu Photovoltaik, wenn die Sonne nicht scheint
  • platzsparende Installation

Nachteile von Windkraftanlagen

  • recht hohe Kosten für die Nutzung von Windenergie
  • hohe Windgeschwindigkeiten nötig, die oft nur an den Küsten oder in Gebirgen erreicht werden
  • keine zuverlässige Energiequelle
  • geringere Einspeisevergütung gegenüber Sonnenenergie
  • uneinheitliche Gesetze zu Baugenehmigungen in den einzelnen Bundesländern

Förderungsmöglichkeiten für Windkraftanlagen

Die Kosten für eine Windkraftanlage sind unterschiedlich hoch und hängen von der Leistung und der Qualität der Turbine ab. Es besteht die Möglichkeit, den Bau durch ein Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördern zu lassen. Der Vorteil bei einem solchen KfW-Darlehen liegt in den guten Konditionen. Die KfW fördert bis zu 100 % der Netto-Investitionskosten inklusive Montage und Erweiterungen, maximal mit 25 Millionen Euro pro Vorhaben. Die Kreditsumme wird in voller Höhe ausgezahlt und kann entweder einmalig oder im Laufe von zwölf Monaten abgerufen werden. Die Laufzeit liegt zwischen einem und 20 Jahren.

Kosten, die für die Nutzung anfallen

Die Anschaffungskosten für eine Windkraftanlage entstehen nicht nur durch den Kauf des Windrads. Auch die Montage muss bedacht werden. Eine auf einem Mast montierte Windanlage benötigt meist ein stabiles Fundament, für das Kosten anfallen. Ist der Mast höher als 10 m, muss der Aufsteller eine Baugenehmigung einholen, die ebenfalls Kosten verursacht. Auch die Wartung bedeutet einen finanziellen Aufwand. Diese können minimiert werden, wenn eine gute, zuverlässige Turbine gekauft wird. Es lohnt sich deshalb, für die Turbine mehr Geld auszugeben, da diese während des Betriebs starken Kräften ausgesetzt ist. Bei einer Laufzeit von mehreren Jahrzehnten ist ein hochwertiges Windrad eine kluge Investition.

Vergleich.de Tipp

Die Fördermittel der BAFA können Sie auch mit einem KfW-Darlehen kombinieren. Allerdings dürfen die kombinierten Fördermittel die Gesamtkosten der Solarthermie-Anlage nicht überschreiten.

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