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Ökostrom Vergleich: Ihr Weg zum besten Anbieter

  • nachhaltige Stromtarife im Überblick
  • unabhängige und kostenlose Auswahl
  • mit Ökostrom die Energiewende unterstützen

Wie funktioniert der Ökostrom Vergleich?

Unser Vergleichsrechner, den wir in Zusammenarbeit mit unserem Kooperationspartner Verivox anbieten, verschafft Ihnen einen Überblick über passende Ökostromtarife. Sie gelangen in nur drei Schritten zu Ihrem neuen Ökostromanbieter.

Schritt 1: Geben Sie Ihre persönlichen Sucheinstellungen in den Vergleich ein

Damit Sie nur Angebote sehen, die zu Ihren individuellen Vorgaben passen, machen Sie einige Angaben:

  • zum Wohnort
  • zum bisherigen Verbrauch
  • zur gewünschten Vertragslaufzeit
  • ob es sich um einen Privathaushalt handelt
  • ob ein möglicher Bonus gleich mit eingerechnet werden soll
  • zu Ihrem bisherigen Anbieter

Nun können Sie, wenn gewünscht, die Suche mit weiteren Auswahlkriterien verfeinern. Dabei können Sie z. B. eine bestimmte Kündigungsfrist wählen.

Schritt 2: Vergleichen Sie die Angebote

Es werden Ihnen nur Ökostromtarife angezeigt, die Ihren Vorgaben entsprechen. Im Vordergrund stehen dabei die Kosten des Tarifes und die mögliche Ersparnis, die Sie mit einem Wechsel erzielen können. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, weitere Details zum Tarif, zum Anbieter und Bewertungen anderer Kunden anzusehen.

Schritt 3: Entscheiden Sie sich für einen Ökostromanbieter

Interessieren Sie sich für einen Anbieter von Ökostrom, den der Vergleich anzeigt, klicken Sie einfach auf „Mehr zum Tarif“. Neben Einzelheiten zum Tarif sehen Sie den Button „In 5 Minuten online wechseln“. Nun machen Sie konkrete Angaben zu dem Haushalt, der den Ökostrom beziehen soll. Dazu gehören:

  • Ihre E-Mail-Adresse
  • die Lieferanschrift
  • Telefonnummer
  • gewünschte Zahlungsweise und Ihre Bankdaten
  • Daten zum Stromanschluss: bisheriger Anbieter, Kunden-, Zählernummer

Dann können Sie noch wählen, ob Sie Ihrem bisherigen Anbieter selbst kündigen wollen oder ob das Ihr neuer Stromlieferant übernehmen soll. Schließlich werden Ihnen alle Daten des neuen Vertrages angezeigt, damit Sie abschließend prüfen können, ob die Angaben stimmen. Erst wenn Sie auf „Kauf abschließen“ drücken, senden Sie Ihre zuvor eingegebenen Daten ab.

Tipp: Die Zählernummer und die Kundennummer des aktuellen Anbieters finden Sie auf Ihren Stromrechnungen.

Worauf sollte ich beim Vergleich von Ökostromanbietern achten?

Wir empfehlen einige Einstellungen im Suchfilter, die Ihnen günstige Vertragsbedingungen sichern. Suchen Sie nach Tarifen, die

  • ein Gütesiegel für Ökostrom besitzen
  • eine monatliche Zahlweise ermöglichen
  • auf Vorauskasse verzichten
  • eine Preisgarantie für 12 Monate enthalten
  • eine Kündigungsfrist von höchstens 6 Wochen bieten
  • sich um maximal 3 Monate automatisch verlängern
  • eine hohe Kundenempfehlungsquote haben

Gut zu wissen: Möchten Sie sich langfristig für einen Ökostromanbieter entscheiden, können Sie die Option „Bonus einrechnen“ im Ökostrom Vergleich ausschließen. Denn in einigen Fällen verschleiern Boni und Wechselprämien die wahren Kosten eines Tarifes, der auf dem ersten Blick zu den günstigsten gehört. Er wird im Vergleich weit oben angezeigt, überrascht dann aber im 2. Vertragsjahr mit Preiserhöhungen. Dieses Risiko umgehen Sie, wenn Sie sich den besten Ökostromanbieter im Preisvergleich ohne Bonus anzeigen lassen.

Wie teuer ist Ökostrom?

Nach Angaben des Bundesnetzagentur kostete 1 Kilowattstunde (kWh) im Ökostromtarif bei einem Verbrauch zwischen 2.500 und 5.000 kWh 2019 durchschnittlich 30,42 Cent. Für dieselbe Menge Strom in der Grundversorgung mussten Sie 31,94 Cent bezahlen, wie folgende Tabelle zeigt.

Preise für Ökostrom und Grundversorgung 2019 im Vergleich

 GrundversorgungÖkostromtarif
Strompreis bei Verbrauch von 2.500 – 5.000 kWh im Jahr31,94 ct/kWh30,42 ct/kWh

Quelle: Bundesnetzagentur, Stand: Dezember 2019

Aus welchen Bestandteilen sich der Strompreis zusammensetzt, wie er sich in den vergangenen Jahren entwickelt hat und warum er immer weiter steigt, können Sie in unserem Ratgeber-Artikel über Strompreise lesen.

Wie kann ich zu Ökostrom wechseln?

Haben Sie sich im Ökostrom Vergleich für einen Tarif und einen Anbieter entschieden, geht der Wechsel von Ihrem alten zum neuen Stromlieferanten ganz einfach über die Bühne. Denn der neue übernimmt für Sie die Kündigung bei Ihrem alten Anbieter. Sie geben im Antragsformular nur Informationen wie die Adresse und die Zählernummer an.

Wenn Sie den Anbieterwechsel endgültig bestätigen, erteilen Sie gleichzeitig dem Ökostromanbieter den Auftrag zur Kündigung des alten Vertrages und Sie müssen sich um nichts mehr kümmern. Selbstverständlich können Sie, wenn Sie es wünschen, das Kündigungsschreiben auch selbst aufsetzen und per Post verschicken. Wie lange es dauert, bis der neue Ökostrom-Vertrag anläuft, hängt von der Kündigungsfrist bei Ihrem alten Anbieter ab. Sie liegt meistens zwischen 4 Wochen und 3 Monaten.

Was ist Ökostrom eigentlich?

Echter Ökostrom stammt zu 100 % aus erneuerbaren Energiequellen, also z.B. aus Solar-, Wasser- und Windkraft, Biomasse und Erdwärme. Damit ist er umweltfreundlich und nachhaltig. Deshalb wird er auch als Biostrom oder grüner Strom bezeichnet. Ökostrom wird zum einen in Deutschland hergestellt. Zum anderen wird er auch im Ausland produziert und dann in das deutsche Stromnetz eingespeist. Große Mengen Ökostrom stammen aus norwegischen Wasserkraftwerken.

Allerdings ist der Strom, den Sie aus Ihrer Steckdose erhalten, der gleiche, den Ihr Nachbar erhält. Unabhängig davon, ob Sie sich für Ökostrom oder konventionellen Strom entschieden haben. Das liegt daran, dass alle Haushalte einer Region, ihren Strom aus demselben Stromnetz vom selben Kraftwerk beziehen.

Ökostrom kommt also nicht direkt beim Verbraucher an, sondern wird vom Erzeuger ökologisch hergestellt und dann in das Netz eingespeist. Das ist ähnlich wie bei einem großen See, in den mehrere Flüsse fließen. Ist das Wasser im See erst einmal vermischt, kann man nicht mehr zwischen den einzelnen Zuflüssen unterscheiden.

Achtung: Sie können auch selbst für die Stromerzeugung sorgen und z.B. mit einer Solaranlage Ökostrom herstellen. Mit diesem durch Photovoltaik hergestellten Strom reduzieren Sie Ihre Stromkosten und dürfen einen Stromüberschuss ins Netz einspeisen, mit dem Sie sogar Geld verdienen können.

Wie erkenne ich Ökostrom im Vergleich?

Eine gute Orientierung für Verbraucher bieten Ökostrom Gütesiegel. Zu den anerkannten und aussagekräftigen gehören folgende Siegel, die von unabhängigen Organisationen vergeben werden:

  • TÜV Zertifizierung nach „CMS Standard 80 EE01“ oder „EE02“
  • OK Power Label
  • Grüner Strom Label
  • ECOTopTen

Um diese Siegel zu erhalten, verpflichten sich die Ökostromanbieter u.a. zum Ausbau der Nutzung regenerativer Energien und sie dürfen keine Beteiligungen an Atomkraftwerken besitzen. Sehen Sie eines dieser Siegel, dann können Sie sicher sein, dass der Ökostrom wirklich öko ist.

Zusätzlich wird die Stromerzeugung aus nachhaltigen Quellen mit Herkunftsnachweisen belegt. Die Aussagekraft dieser Zertifikate ist

aber nicht in allen Fällen gegeben, da diese international weiterverkauft werden können. So kann ein Betreiber eines Atomkraftwerkes diese Zertifikate kaufen und seinen Atomstrom als zertifizierten Ökostrom anbieten.

Info: Zusätzlich zu den großen Energiekonzernen wie RWE und Vattenfall, die neben Ökostrom auch herkömmlich produzierten Strom anbieten, gibt es zahlreiche unabhängige Unternehmen, die sich auf grünen Strom spezialisiert haben. Zu den Anbietern, die ausschließlich Ökostrom liefern, gehören z.B. Greenpeace Energy, Naturstrom, Polarstern und EWS Schönau. Diese Ökostromanbieter schneiden auch bei verschiedenen Tests sehr gut ab. Außerdem existieren etwa in Dresden und Flensburg Stadtwerke, die den Ökostrom teilweise in der Region erzeugen.

Ist Ökostrom sinnvoll?

Wenn Sie sich für einen Ökostromtarif entscheiden, leisten Sie einen Beitrag zur Energiewende. Ökostrom hat den großen Vorteil, dass er aus erneuerbaren Energiequellen hergestellt wird. Damit steht er in unendlicher Menge zur Verfügung. Im Gegensatz zu fossilen Energiequellen wie Kohle und Erdöl, die nur in begrenzten Mengen vorhanden sind.

Sie fragen sich dennoch, was Ökostrom bringt. Weitere Vorteile der Nutzung von Ökostrom sind:

  • Sie fördern mit dem Abschluss eines Ökostromtarifes die Entwicklung hin zu einer nachhaltigen Energiewirtschaft. Je mehr Ökostrom hergestellt und ins Netz eingespeist wird, desto weniger konventioneller Strom ist notwendig.
  • Dazu kommt ein weiterer positiver Effekt: Häufig wird Ökostrom in sehr modernen Produktionsanlagen hergestellt. Diese neuwertigen Anlagen arbeiten klimafreundlicher als alte Kraftwerke, die hohe CO2-Emissionen hervorrufen.
  • Darüber hinaus fördern Sie neue, zukunftsfähige Arbeitsplätze. Schon weit über 300.000 Menschen sind in Deutschland im Bereich der erneuerbaren Energien beschäftigt. Mit steigender Tendenz.

Wieviel Ökostrom gibt es in Deutschland?

Der Ökostrom-Anteil ist in Deutschland von Jahr zu Jahr gestiegen. Ökostrom machte 2019 42 % des Stromverbrauches aus. Damit wurde erstmals mehr Ökostrom als Kohlestrom produziert. Im Jahr 2014 lag der Anteil erneuerbarer Energien noch bei 26,2 %. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes beziehen mehr als 11 Millionen Haushalte Ökostrom. Den größten Anteil am Ökostrom hat die Windkraft, gefolgt von Sonnenenergie, Biomasse und Wasserkraft.

 

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