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Strompreise September 2021: Das kostet Strom aktuell in Deutschland

Die Strompreise steigen auch 2021 wieder an, obwohl die Öko­strom-Um­lage sinkt. Wir zeigen Ihnen, was Strom aktuell kostet, warum es zu immer neuen Strom­preis­stei­gerungen kommt, wo Strom beson­ders teuer wird und wie Sie den Anbie­terwett­bewerb für Ihren Strom­preis­vergleich nutzen!

zum Stromvergleich
  • Inhaltsverzeichnis
    • Was kostet 1 kWh Strom aktuell in Deutschland?

      Der aktuelle Strom­preis liegt laut Bundes­verband der Energie- und Wasser­wirt­schaft (BDEW) bei 31,94 Cent/kWh (Stand Juli 2021). Damit zahlt ein Haus­halt mit einem Ver­brauch von 3.500 kWh pro Jahr 1.118 € an Strom­kosten. Bei diesem Strom­preis handelt es sich um einen Durch­schnitts-Wert. Denn Strom­preise unter­scheiden sich sowohl regio­nal als auch nach der Verbrauchs­menge und hängen auch stark vom gewähl­ten Tarif ab. So sind Tarife in der Grund­versorgung deutlich teurer als Tarife bei alter­nativen Anbie­tern.

      In der folgenden Tabel­le zeigen wir Ihnen, wie unter­schied­lich die Strom­kosten eines Beispiel­haus­halts in Berlin je nach Strom­verbrauch und Tarif aus­fallen können – berechnet jeweils im güns­tigsten Öko­strom-Tarif und dem güns­tigsten konven­tionel­len Strom­tarif ohne Einrech­nung von Boni des Anbie­ters.

      Aktuelle Strompreise im August 2021 pro kWh für Haushalte in 10409 Berlin

      Stromverbrauch im JahrStrompreis im günstigsten ÖkostromtarifStrompreis im günstigsten konventionellen TarifStrom Preisvergleich
      2.000 kWh28,23 Cent/kWh20,77 Cent/kWh564,64 € vs. 415,51 €
      3.000 kWh27,31 Cent/kWh22,92 Cent/kWh819,16 € vs. 687,54 €
      3.500 kWh27,29 Cent/kWh23,71 Cent/kWh955,30 € vs. 808,59 €
      4.500 kWh27,27 Cent/kWh23,43 Cent/kWh1.227,10 € vs. 1.054,36 €
      5.000 kWh27,26 Cent/kWh23,54 Cent/kWh1.363,00 € vs. 1.177,06 €

      Quelle: Vergleich.de, Stand: September 2021

      Das bietet der Strompreisvergleich

      Wir stellen Ihnen unseren Strom­rechner in Koopera­tion mit Verivox zur Ver­fügung. Das bietet er Ihnen:

      • unabhängige Anbieterauswahl
      • Vergleich von mehr als 20.000 Strom­tarifen
      • tagesaktuelle Tarife
      • Zuverlässigkeit und Transparenz
      • optionale Vorauswahl durch Such­filter­einstellungen
      • einfache Bedienung

      Wie unterscheiden sich Stromkosten nach Haushaltsgröße?

      Ein Faktor, der die Höhe der Strom­kosten bestimmt, ist die Anzahl der Personen im Haus­halt. Vier Personen ver­brau­chen mehr Strom als eine Person. Doch es kommt auch auf die Wohn­form an.

      Wir zeigen Ihnen drei Beispiel­haus­halte vom Single-Haushalt bis zur Klein- und Zwei-Kind-Familie in verschie­denen Wohn­formen in der Mitte von Deutsch­land (53111 Bonn).

      Strom Preisvergleich nach Haushaltsgröße

      Personen im HaushaltWohnformStromverbrauchStrompreis Durchschnitt / Jahr
      SingleWohnung1.500 kWh457,44 €
      Eltern + 1 KindZweifamilienhaus3.500 kWh935,88 €
      Eltern + 2 KinderEinfamilienhaus4.250 kWh1.132,49 €

      Quelle: Strom­preis­vergleich Ver­gleich.de mit empfohlenen Einstel­lungen ohne Bonus-Einrech­nung, Stand: September 2021

      Strompreisvergleich: Wie unterscheiden sich Stromkosten nach Tarif?

      Die Strompreise fallen je nach Tarif verschieden hoch aus. Unter­nehmen verlangen vor allem in der Grund­versor­gung deutlich mehr als alter­native Strom­an­bieter auf dem freien Markt. Ein Strom­vergleich lohnt sich daher!

      Der kWh-Preis für Strom sinkt in den verschie­denen Tarifen auch mit stei­gendem Ver­brauch. Daher ver­gleichen wir in der folgen­den Tabel­le die durch­schnitt­lichen Strom­preise pro kWh gestaffelt nach Jahres­verbrauch jeweils im Taif der Grundversorgung und im Tarif beim güns­tigsten konven­tionellen Anbie­ter:

      Aktuelle Strompreise in Deutschland nach Tarif und Jahresverbrauch
      Stromverbrauch im JahrStromkosten im Tarif der GrundversorgungStromkosten im Tarif des günstigsten Versorgers
      1.500 kWh597,15 € / Jahr466,82 € / Jahr
      2.500 kWh929,65 € / Jahr730,16 € / Jahr
      3.500 kWh1.262,15 € / Jahr990,16 € / Jahr

       

      Quelle: Strompreis­vergleich Vergleich.de mit empfoh­lenen Einstel­lungen ohne Bonus-Ein­rechnung für 10409 Berlin, Stand: September 2021

      Strompreise im Öko-Tarif: Wie teuer ist der grüne Strom?

      Die Strompreise von Öko­strom-Anbie­tern liegen mittler­weile nicht mehr zwingend höher als die vieler konventio­neller Anbie­ter und in der Regel deut­lich unter den Strom­kosten der Grund­versor­gung. Außerdem unter­stützen Sie mit einem solchen Tarif aktiv die Energie­wende. Denn Öko­strom ist Strom aus erneuer­baren Energie­quellen wie Wasser, Wind, Sonne oder Bio­masse.

      Mit unserem Strom­preis­vergleich können Sie unterschied­lichen Strom­preise direkt verglei­chen. Dabei haben Sie die Möglich­keit, sich auch nur Öko­strom-Tarife mit Güte­siegel anzei­gen zu lassen. Mit dem Güte­siegel ist gewähr­leistet, dass der jeweilige Anbie­ter ausschließ­lich regene­rative Energie­quellen nutzt und es sich nicht um einen Mix aus alten und neuen Energie­quellen handelt.

      Die Tabelle gibt Ihnen einen ersten Über­blick über mög­liche Mehr- oder Minder­kosten von Ökostrom-Anbie­tern im Ver­gleich mit dem Tarif der Grund­versor­gung. Ausge­wählt haben wir den güns­tigsten Öko-Tarif mit Güte­siegel (ohne Bonus).

      Ökostrom vs. konventioneller Strom im Preisvergleich

      Stromverbrauch im JahrStromkosten GrundversorgungGünstigster Ökostromtarif mit Gütesiegel
      1.500 kWh597,15 € / Jahr522,37 € / Jahr
      2.500 kWh929,65 € / Jahr802,50 € / Jahr
      4.250 kWh1.511,53 € / Jahr1.280,25 € / Jahr

      Quelle: Strompreisvergleich Vergleich.de mit empfohlenen Einstel­lungen ohne Bonus-Einrech­nung für 10409 Berlin, Stand: September 2021

      Strompreise regional vergleichen: Was kostet Strom in meinem Bundesland?

      Je nach Wohnort ist Ihr Strompreis höher oder niedriger. Der Hauptgrund dafür sind die regional unterschiedlich hohen Netz-Nutzungsentgelte. So zahlen Haushalte in den neuen Bundesländern bis zu 50­% mehr als Haushalte in den alten Bundesländern. Verbraucher im ländlichen Raum zahlen in der Regel mehr als Verbraucher in der Stadt.

      Das liegt an unterschiedlich hohen Investitionen in den Netzausbau. Laut „Verivox“ trägt aber auch die Energiewende dazu bei. Wenn im Norden beispielsweise viel Windenergie erzeugt wird, muss der Netzbetreiber teure Stabilitätsmaßnahmen ergreifen. Diese fließen dort in den Strompreis.

      Die Tabelle zeigt Ihnen, wie viel Strom wo kostet: Am teuersten ist der Strom demnach in Schleswig-Holstein, Thüringen, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern. Am billigsten dagegen fahren die Kunden in Bremen.

      Strompreise nach Bundesländern

       Strompreis im Tarif des lokalen AnbietersStrompreis im Tarif des günstigsten Anbieters
      Baden-Württemberg34,87 Cent/kWh25,48 Cent/kWh
      Bayern 34,36 Cent/kWh24,81 Cent/kWh
      Berlin 36,06 Cent/kWh22,81 Cent/kWh
      Brandenburg35,24 Cent/kWh26,28 Cent/kWh
      Bremen30,10 Cent/kWh23,51 Cent/kWh
      Hamburg35,98 Cent/kWh25,34 Cent/kWh
      Hessen34,13 Cent/kWh24,75 Cent/kWh
      Mecklenburg-Vorpommern35,88 Cent/kWh26,68 Cent/kWh
      Niedersachsen32,99 Cent/kWh24,92 Cent/kWh
      Nordrhein-Westfalen34,30 Cent/kWh25,35 Cent/kWh
      Rheinland-Pfalz35,09 Cent/kWh24,87 Cent/kWh
      Saarland35,07 Cent/kWh26,36 Cent/kWh
      Sachsen33,15 Cent/kWh25,02 Cent/kWh
      Sachsen-Anhalt34,35 Cent/kWh25,26 Cent/kWh
      Schleswig-Holstein38,75 Cent/kWh28,54 Cent/kWh
      Thüringen36,43 Cent/kWh25,41 Cent/kWh

      Quelle: Stromauskunft.de, Stand Juni 2021

      Gut zu wissen

      Nicht nur regional, auch national sind Strom­preise höchst unterschied­lich. So liegt Deutsch­land im Nationen­vergleich beim Strom­preis vor dem ehema­ligen Spitzen­reiter Däne­mark. Am billigsten ist der Strom in Bulga­rien mit 9,58 Cent/kWh. Dafür fällt er dort bis zu fünf­zig Mal öfter aus als bei uns.

      Warum sinken und steigen Strompreise?

      Der Strompreis ist keine fixe Größe. Für die jährliche Preis­berechnung verant­wort­lich sind Staat, Netz­betreiber und Strom­anbieter, die ihrerseits Kosten haben, welche Schwan­kungen unter­liegen. Diese Kosten treiben den Strom­preis:

      • Kosten für Strom­beschaf­fung und Vertrieb (Versorger)
      • Kosten für Steuern, Abgaben und Umlagen (Staat)
      • Kosten für den Transport durch die Netze, Messung und Abrech­nung (Netzbetreiber)

      Ent­sprechend der Dynamik dieser Kosten ändert sich am Ende auch der Strom­preis. Als zweiter Faktor tritt letztlich der Strom­markt hinzu: An der Leip­ziger Strom­börse schwankt der Preis pro kWh entsprech­end Ange­bot und Nach­frage. Im komplexen Zusammen­spiel all dieser Fakto­ren steigt und fällt am Ende auch Ihr Strom­preis.

      Wie haben sich die Stromkosten in den vergangenen Jahren entwickelt?

      Seit der Liberalisierung des Strom­marktes im Jahr 1998 sind die Strompreise in Deutsch­land um ca. 70 % gestie­gen. Vor 20 Jahren lag der Strom­preis pro kWh bei umge­rechnet 17,11 Cent. Aufgrund des Anbie­terwett­bewerbs fiel er bis zum Jahr 2000 auf 13,94 Cent und verteu­erte sich dann dras­tisch, denn damals führte die Bundes­regierung fünf verschie­dene neue Umla­gen zur Finan­zierung der Energie­wende ein.

      Die Kosten für Steuern und Umla­gen sanken zuletzt zwar wieder. Dafür stiegen wie schon die Jahre davor die Kosten für Beschaf­fung und Vertrieb sowie die Ent­gelte zur Nutz­ung und den Aus­bau des Strom­netzes. In der Summe liegt der Strom­preis somit 2021 abermals 0,3 % höher als im vergan­genen Jahr.

      Die fol­gende Tabelle zeigt Ihnen die Strom­preisent­wicklung der vergan­genen 20 Jahre bis heute.

      Strompreisentwicklung in den vergangenen 20 Jahren

       Strompreis in kWh
      200417,96 Cent/kWh
      200619,46 Cent/kWh
      200821,65 Cent/kWh
      201023,69 Cent/kWh
      201225,89 Cent/kWh
      201429,14 Cent/kWh
      201628,80 Cent/kWh
      201829,42 Cent/kWh
      202031,37 Cent/kWh
      202131,89 Cent/kWh

      Quelle: BDEW, Stand: Januar 2021

      Strompreisentwicklung: Wie entwickelt sich der Strompreis 2021?

      Die Prognose lautet leider: Nach der Erhö­hung ihrer Strom­preise um 4–5 % zum Jahres­wechsel 2019 auf 2020 ist auch 2021 ein wei­terer Strom­preisan­stieg zu erwar­ten.

      Gründe für den weiteren An­stieg sind haupt­sächlich erhöhte Umla­gen für die Energie­wende, sowie gestie­gene Netz­gebühren und Beschaf­fungs­kosten. Damit ist der Preis für den Strom­einkauf an der Leip­ziger Strom­börse gemeint, den die Versor­ger selbst zahlen müssen. Laut Branchen­verband BDEW (Bund der Energie­wirt­schaft) stiegen die Beschaf­fungs­kosten in den vergan­genen 2 Jahren um mehr als die Hälfte.

      Das sollten Sie wissen

      Die Strompreise werden künf­tig eher teurer als bil­liger. Die Kosten für CO2-Zerti­fikate, die etwa Braun­kohle- und Gas­kraft­werke zahlen müssen, haben sich schon in den vergan­genen 12 Mona­ten verdrei­facht. Der Aus­stieg aus der Braun­kohle könnte den Strom an der Börse bis 2035 laut Exper­ten um insge­samt 20 % verteuern.

      Wie setzt sich der Strompreis zusammen?

      Der Strom­preis besteht aus mehre­ren Bau­steinen, die jeweils größe­ren oder klein­eren Anteil an der Preis­bildung haben. So machen Steuern, Umlagen und Abga­ben heute ca. 55 % des Strom­preises aus, Netz­entgelte ca. 25 % und die eigent­liche Strom­erzeu­gung und -beschaf­fung nur ca. 20 %. Der Ein­fluss der Stroman­bieter auf den Preis ist also relativ beschränkt.

      Aus folgen­den Komponen­ten setzt sich der Strom­preis zusammen:

      • Stromsteuer: Sie besteuert seit 1999 den Energie­verbrauch und wird auch Energie­steuer genannt.
      • Umsatzsteuer: Strom wird in Deutsch­land mit 19 % Umsatz­steuer belegt.
      • Konzessions­abgabe: Kommunen erhalten regional unterschied­lich hohe Konzessions­abgaben dafür, dass ihre Straßen und Wege für den Betrieb von Strom­leitungen benutzt werden dürfen.
      • EEG-Umlage: Diese Umlage finanziert den Aus­bau und die Erzeu­gung von Strom aus Erneuer­baren Energien.
      • KWK-Umlage: Diese Umlage finanziert den Strom aus Kraft-Wärme-Koppelung (KWK), zum Beispiel aus Block­heiz­kraftwerken, die gleich­zeitig Strom und Wärme produ­zieren.
      • § 19 Umlage: Genauer heißt sie „§ 19 Abs. 2 StromNEV-Umlage“. Sie entlas­tet die Indus­trie bei den Netz­ent­gelten.
      • Offshore-Netzumlage: Die vormalige „Offshore-Haftungs­umlage“ finan­ziert die Kosten für die Netz­anbindung von Offshore-Wind­parks.
      • Erzeugung/ Vertrieb: Das sind die Kosten, die den Versor­gern entstehen, inklusive Strom­produktion, Services und Dienst­leistungen.
      • Netzentgelte, Messung, Abrechnung: Diese Kosten entstehen für den Trans­port des Stromes durch die Netze, deren Aus­bau und Unter­halt sowie Messungen und Abrechnungen durch die Netz­betreiber.
      • Wie sich diese Bausteine jeweils anteilsmäßig auf den Strom­preis im Ganzen aus­wirken, zeigt folgen­des Schaubild:

      FAQ: Wichtige Fragen zum Strompreis 2021

      Ihre wichtigsten Fragen zum Strompreis beantworten wir hier in Kurzform.

      • Wie berechnen sich die monatlichen Abschläge meines Stromanbieters?

        Die Abschlags­zahlungen orien­tieren sich jeweils am Strom­verbrauch im alten Verbrauchs­jahr. Sprich: Je nachdem wie hoch Ihr Ver­brauch im Vorjahr war, fallen die Ab­schläge für das kommende Vertrags­jahr nied­riger oder höher aus. Gibt es noch keinen Vor­jahres­verbrauch, zum Beispiel, weil Sie Ihr neuge­bautes Haus erst­mals bezie­hen, schätzt Ihr Versor­ger den Ver­brauch. Zu viel oder zu wenige bezahlte Ab­schläge werden am Ende des Vertrags­jahres verrech­net. Daher gibt es pro Jahr nur 11 Abschläge. Der „12. Ab­schlag“ ist die Jahres­end­rechnung.

      • Was ist ein Grundversorger?

        Grund­versorger sind meist die ört­lichen Stadt­werke. Vor der Deregu­lierung des Mark­tes 1998 hatten sie das Mono­pol auf die Strom­versor­gung. Heute sind die Strom­preise der Stadt­werke eher über­durch­schnitt­lich hoch, auch wenn sich unter den Tari­fen manch­mal positive Über­raschungen finden lassen. Wer keinen Vertrag bei einem anderen Strom­anbieter abschließt – zum Bei­spiel beim Ein­zug in ein neues Haus – fällt auto­matisch in die Grund­versorgung.

      • Was ist der sogenannte Arbeitspreis bei Strom?

        Der Arbeits­preis ist der reine Strom­preis. Er bezeichnet die Kosten für den Ver­brauch von 1 Kilowatt­stunde (kWh). Je nach Verbrauchs­menge fällt dieser Preis höher oder nied­riger aus. Daneben gibt es noch den Grund­preis, den Ihr Anbie­ter pauschal für den Strom­anschluss verlangt.

      • Was ist mit Discounter- oder Billigstrom gemeint?

        Spricht man von Discounter- oder Billig­strom, sind sehr günstige Strom­tarife gemeint, die den Fokus klar auf Niedrigst­preise setzen. Unter diesen Anbietern tummeln sich viele schwarze Schafe, deren verbraucher­feind­liche Strategien regel­mäßig die Gerichte beschäf­tigen. Darauf sollten Sie achten, wenn Sie den Strom­anbieter wechseln.

      • Meine Stromrechnung ist plötzlich sehr hoch – warum?

        Wenn Ihre Strom­rechnung sprung­haft gestiegen ist, kommen mehrere Ur­sachen in Frage:

        1. Sie haben einen höheren Ver­brauch, eventuell durch neue oder defekte Geräte. Strom­klau kommen Sie auf die Schliche, indem Sie alle Sicher­ungen aus­schalten und beobach­ten, ob Ihr Zähler dennoch weiter­läuft.
        2. Es handelt sich um einen Abrechnungs­fehler. Checken Sie alle Rechnungs­details von der Zähler­nummer über die von Ihnen gemel­deten Zähler­stände.
        3. Ihr Anbie­ter hat die Preise erhöht. Dies darf er jedoch nur nach vorheriger Ankündi­gung! Dabei haben Sie immer ein Sonder­kündigungs­recht.
      • Habe ich ein Sonderkündigungsrecht bei einer Strompreiserhöhung?

        Ja, bei einer Preis­erhöhung durch den Versor­ger haben Sie ein Sonder­kündigungs­recht für Strom. Wir empfeh­len Ihnen in diesem Fall über einen Strom­preis­vergleich zu ermit­teln, ob Sie bei einem anderen Anbie­ter einen güns­tigeren Strom­preis bekommen und dann konse­quent zu wechseln.

        Gut zu wissen: Im Fall einer Strom­preis­erhöhung hat Ihr Anbie­ter die Pflicht, Sie auf die Möglich­keit der sofor­tigen Kündi­gung aufmer­ksam zu machen. Unter­lässt er den Hin­weis auf das Sonder­kündigungs­recht, gilt die Preiser­höhung als unwirksam!

      Vergleich.de Tipp

      Die Strompreise werden in Zukunft vermut­lich weiter steigen. In jedem Netz­gebiet konkurrie­ren jedoch laut Bundes­netz­agentur bis zu 112 Stroman­bieter. Nutzen Sie den Wett­bewerb mit Strom­preis­vergleichen und wechseln Sie jährlich den Anbie­ter. So können Sie den Strom­preis­anstieg teilweise ausgleichen.

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