ETF-Vergleich: Die besten Anbieter für Ihre Anlage in ETFs

Digitale Vermögensverwalter für ETF-Sparpläne und Einmalanlagen vergleichen

- Anzeige -

ETF-Portfolio

Servicegebühren

0,33

keine Mindestanlagedauer

Das ETF-Portfolio für clevere Anleger
  • Mindesteinlage 500 €, Sparplan ab 50 €
  • passive Portfolios, global diversifiziert
  • Ein- und Auszahlung jederzeit

- Anzeige -

ETF-Portfolio

Mindesteinlage

0,00 €

Steueroptimierung inklusive

Automatische ETF-Portfolios mit innovativer App
  • Mehrfach ausgezeichneter Renditesieger
  • Deutschlandweit einzigartige Steueroptimierung
  • Geldanlage für Kinder möglich, Sparplan ab 50 €

ETF Vergleich – Kurzfassung

Beim ETF Vergleich erhalten Sie In­for­mationen zu mehr als 1.000 ETFs, die es in Deutschland zu kaufen gibt. Wir zeigen Ihnen, welche Begriffe Sie beim Fondssparen kennen sollten und worauf es ankommt, wenn Sie Indexfonds vergleichen. Anhand dieser Kriterien finden Sie den besten ETF mühelos. 

In diesem Artikel lesen Sie...
  • was vor dem Kauf von Indexfonds zu beachten ist,
  • was Sie beim ETF Vergleich erwartet,
  • wie Sie den besten ETF finden.

Sie brauchen als allererstes ein Wertpapierdepot zum Fondssparen

Bevor Sie einen ETF kaufen können, benötigen Sie ein Depot. Dieses Depot ist der Aufbewahrungsort Ihrer Fonds, dort werden Ihre An- und Verkäufe verwaltet. Ohne ein Depot können Sie keine Wertpapiere, Aktien oder Fonds erwerben. Sie können Ihr Depot entweder bei Ihrer Hausbank, bei einer anderen Filial- oder Onlinebank oder auch bei einem Onlinebroker eröffnen. Bei der Auswahl eines geeigneten Depots hilft Ihnen unser Depot Vergleich weiter. 

Es gibt verschiedene Arten von ETFs

Wenn Sie einen Fonds Vergleich durchführen, ist es ratsam auf die grundlegenden Merkmale der verschiedenen ETFs zu achten. Dazu zählt die Replikationsmethode, also die Art der Zusammenstellung des Indexfonds. Ein ETF versucht die Wertentwicklung eines bestimmten Börsenindex möglichst genau wiederzugeben. Dabei gibt es zwei verschiedene Vorgehensweisen: zum einen die physische Replikation, auch direkte Zusammenstellung genannt. Und zum anderen die synthetische Replikation, die indirekte Zusammenstellung. Die folgende Tabelle beschreibt beide Arten der Zusammenstellung.

Physische Replikation

Der ETF enthält (fast) alle Aktien, die im Index enthalten sind. Wenn eine Aktie zum Beispiel 5 % des Wertes eines Index ausmacht, dann wird sie so in den ETF gekauft, dass sie auch dort 5 % ausmacht.

Vorteile
  • Sehr übersichtliche und transparente Wertentwicklung.
  • Hohe Sicherheit, da die ETFs als Sondervermögen gelten. Das bedeutet, bei einer Insolvenz des ETF-Herausgebers verlieren die Anleger nicht ihr Vermögen.
Nachteile
  • Bei jeder Indexveränderung müssen auch die Wertpapiere im ETF umgeschichtet werden. Dabei entstehen Transaktionskosten. Deshalb ist die physische Replikation teurer.
  • Durch die Transaktionskosten kann außerdem die Wertentwicklung des ETFs von der Wertentwicklung des Index abweichen.

Synthetische Replikation

Der ETF kann Aktien oder Wertpapiere von verschiedenen Börsen enthalten. Dabei geht der Anbieter des ETFs einen Vertrag mit einem Tauschpartner ein. Dieser Tauschpartner (Swap-Partner) garantiert die möglichen Gewinne des gewählten Index. 

Vorteile
  • ETFs können günstiger angeboten werden.
  • Der Tracking Error, die Abweichung der Wertentwicklung des abgebildeten Index, ist geringer als bei der physischen Replikation. Je geringer diese Abweichung ist, desto exakter bildet der ETF den Index ab.
Nachteile
  • Die Zusammenstellung des ETFs ist für Investoren schwerer nachvollziehbar.
  • Es besteht ein Risiko für Investoren bei Insolvenz des Swap-Partners. Aber nur bis zu 10 % des Anlagevermögens, die restlichen 90 % sind gesetzlich abgesichert.
Welche Replikation ist beim ETF Vergleich zu bevorzugen?

In Deutschland sind physische ETFs in der Mehrheit. Es gibt von Ihnen 768 gegenüber 380 synthetisch replizierten ETFs (Stand: November 2017). Einige Anbieter von ETFs verzichten sogar völlig auf synthetische ETFs in ihrem Angebot. Damit reagieren sie auf die stärkere Nachfrage nach physischen ETFs. Im ETF Vergleich werden Ihnen die Replikationsmethoden angezeigt. Sie müssen sich dann für eine der beiden Methoden entscheiden. Wenn Sie die übersichtliche Zusammenstellung des Fonds bevorzugen, ist ein physischer ETF die erste Wahl. Falls Ihnen die niedrigeren Gebühren beim Fondssparen wichtiger sind, können Sie sich für einen synthetischen ETF entscheiden.

ETF Gewinne behalten oder reinvestieren?

Ein weiteres bedeutendes Merkmal eines Indexfonds ist die Ertragsverwendung, die Art und Weise wie mit dem Gewinn umgegangen wird. Auch hierbei gibt es zwei Typen: den ausschüttenden und den thesaurierenden Fonds. 

Ausschüttender ETF

Wenn der Wert des ETFs steigt, zahlt der ETF die Dividende am Ende des Geschäftsjahres an die Anleger aus. 

Vorteile
  • Der Gewinn steht dem Anleger zur freien Verfügung.
Nachteile
  • Es entstehen neue Ausgaben, wenn der Gewinn wieder angelegt wird.
Thesaurierender ETF

Erwirtschaftet ein ETF eine Rendite, wird diese nicht an die Anleger ausgezahlt, sondern direkt wieder in den bestehenden Fonds investiert. 

Vorteile
  • Die Anteile der Anleger am ETF steigen automatisch.
Nachteile
  • Der Gewinn steht den Anlegern am Ende des Geschäftsjahres nicht zur Verfügung.

Wenn Sie wollen, dass Ihnen ein möglicher Gewinn jeweils zum Ende des Geschäftsjahres ausgezahlt wird, dann sollten Sie sich für einen ausschüttenden ETF entscheiden. In jedem ETF Vergleich wird der Umgang mit den Gewinnen angegeben.

Das müssen Sie vor einem Fonds Vergleich wissen

ETFs unterscheiden sich in ihrer inhaltlichen Zusammensetzung stark voneinander. Beim ETF Vergleich sollten Sie deshalb auf die Schwerpunkte des ETFs achten und sich die Frage stellen: „Was steckt drin im ETF?“ 

Differenzierung nach Anlageklassen

So gibt es zum Beispiel die Differenzierung von ETFs nach Anlageklassen. Die meisten ETFs sind so zusammengestellt, dass sie Aktien einer bestimmten Börse enthalten und damit einen speziellen Index, zum Beispiel den DAX oder den Dow Jones, wiedergeben. Andere ETFs enthalten dagegen ausschließlich Immobilienaktien.

Es gibt aber auch Indexfonds, die nichts anderes als Wertpapiere von Unternehmen enthalten, die mit Rohstoffen handeln. Weitere Beispiele für Anlageklassen sind Edelmetall-ETFs oder auch Renten-ETFs, die aus Staatsanleihen zusammengesetzt sind. 

Unterscheidung nach Ländern und Branchen

Darüber hinaus können sich ETFs nach den ausgewählten Regionen (Europa, Asien, Golfstaaten) oder bestimmten Ländern (z.B. China, Mexiko, Griechenland) unterscheiden. Außerdem gibt es branchen­spezifische ETFs. In diesem Fall beinhaltet ein Fonds beispielsweise nur Wertpapiere von Automobilunternehmen (Automobil-ETF) oder aus dem Bereich Erneuerbare Energien (Erneuerbare-Energien-ETF).

Beim Fondssparen müssen Sie sich entscheiden, welchen Schwerpunkt Sie in Ihrem Fonds haben möchten und dementsprechend einen ETF auswählen. 

ETF-Sparplan – Fonds kaufen leichtgemacht

Eine zuneh­mend belieb­te Form der Geld­an­lage in ETFs sind ETF-Spar­pläne. Diese ent­hal­ten einen bestimm­ten ETF oder ein Paket mit mehre­ren unter­schied­lichen ETFs. Mit einem ETF-Spar­plan zah­len Sie regel­mäßig eine fest­geleg­te Summe in einen oder mehre­re Index­fonds ein, die Stück für Stück Ihre Ein­lage er­höht. Es gibt Spar­plä­ne, die eine Einlage schon ab 1 € monatlich zulassen.

Doch auch für höhere Sum­men empfiehlt Michael Herte von der Ver­braucher­zentra­le Schles­wig-Hol­stein Spar­pläne. „Um nicht das Risiko einzu­ge­hen, zum fal­schen Zeit­punkt zu inves­tie­ren, empfeh­le ich keine Ein­mal­an­lage. Wenn Sie einen größe­ren Be­trag an­le­gen möch­ten, soll­ten Sie ihn stückeln, also über einen gewis­sen Zeit­raum in Raten inves­tie­ren. So nut­zen Sie den Cost Average Effekt aus.“

Wir zeigen Ihnen auf unse­rer Seite ETF-Sparplan, wie Sie in weni­gen Schrit­ten einen passen­den Spar­plan aus­wäh­len und worauf Sie dabei achten sollten.

Experten-Interview: So investiert man mit ETFs

Uwe Passmann
© Scalable Capital

Interview mit Uwe Paßmann, Head of Sales bei Scalable Capital*

Aus Unwissen, Skepsis und Un­sicher­heit heraus parken viele Sparer in Deutschland ihr Ver­mögen auf Konten, die kaum Zin­sen ab­werfen. Dabei wären beson­ders an­ge­sichts der hohen Inflation Geld­an­lagen mit höherer Rendite wünschens­wert. Wie kann man sein Geld ge­winn­bringend inves­tieren, ohne die Sicher­heit zu ver­nach­lässigen? Wie findet man den Ein­stieg in den Aktien­markt und welche Fehler sollten Neu­linge ver­meiden? Darüber haben wir mit dem Experten Uwe Paßmann gesprochen. Er ist Head Of Sales bei Scalable Capital. Das Unternehmen ist Markt­führer unter den digi­talen Ver­mögens­ver­waltern in Deutschland. Scalable Capital bietet auch einen Online-Broker an, bei dem sich Anleger eigen­ständig ein Depot mit Wert­pa­pieren ein­richten können.

Welche Geldanlage empfehlen Sie für Anlegerinnen und Anleger, die sehr auf Sicherheit bedacht sind?

Uwe Paßmann: „Es gibt auch auf dem Kapital­markt die Mög­lich­keit, Port­folios zusammen­zu­stellen, die weniger schwanken als ein ETF-Portfolio mit 100 % Aktien­quote oder gar mit Krypto. Das ist dann ein Multi-Asset-Portfolio, das z. B. auch Staats- und Unter­nehmens­an­leihen enthält. Das kann man sich bei Scalable Capital als gemanagtes Port­folio im Rahmen unserer Ver­mögens­ver­waltung zusammen­stellen lassen – ab 20 € Sparplan. Das Schöne daran: Man muss nicht selbst zur Expertin oder zum Experten werden.“

Sind Verluste nicht schwerer zu verdauen, wenn jemand anders das Depot gemanagt hat, als wenn man selbst die Ver­ant­wortung hatte?

Uwe Paßmann: „Das ist eine inte­ressante Frage. Ein Ver­mögens­ver­walter schafft tat­sächlich auch Distanz. Das kann eine unge­wohnte Situation sein. Der Anlegende übernimmt quasi die Rolle des Auf­sichts­rats. Er gibt die über­ge­ord­nete Strategie vor. Der Ver­mögens­ver­walter baut dann anhand dieser Vor­gaben das Port­folio auf und managt es pro­fessio­nell. Der Ver­mögens­ver­walter ist aus meiner Sicht für einige Neu­linge zunächst der sinn­vollere Weg, in den Kapi­tal­markt ein­zu­steigen, um anschließend selbst ETF-Sparpläne oder Aktien im Broker zu besparen oder zu handeln.“

Wie findet man ansonsten den Einstieg in den Aktienmarkt?

Uwe Paßmann: „Man muss irgend­wann den An­fang machen. Es ist emo­tional etwas ganz anderes, sich mit seinem echten Geld in den Kapi­tal­markt zu wagen, als sich nur ein Watchlist-Portfolio anzu­legen, ein fik­tives Muster­depot, das man beobachtet. Die Weis­heit ‘Zeit im Markt schlägt Markt-Timing’ ist nach wie vor gültig. Ich würde immer emp­fehlen, mit einem klei­neren Betrag zu starten, lieber einen Tick defen­siver loszu­legen. Risiken erhöhen oder mehr Geld rein­geben kann man später immer noch, wenn man das möchte.“

In Ihrem Broker gibt es neben Aktien und ETFs viele Derivate, Zerti­fikate und Options­scheine. Für wen ist das eine gute Sache und wer sollte da vor­sichtig sein?

Uwe Paßmann: „Derivate sind nicht für Anfänger an der Börse geeignet. Man sollte zunächst davon absehen, wenn man kein Experte ist. Inves­toren bedienen mit solchen Ins­tru­menten spe­ziellere Strate­gien im Port­folio. Es ist für Privat­kunden nicht not­wendig, deri­vative Produkte zur Alters­vor­sorge oder für ein lang­fris­tiges Port­folio zu verwenden. Dafür sind ETFs hervor­ragend geeignet. ETFs sind übri­gens eines der wenigen Produkte im Finanz­bereich, die immer güns­tiger geworden sind und Richtung Null tendieren.“

Welche weiteren Fehler sollten Anfänger vermeiden?

Uwe Paßmann: „Einen Zugang zum Aktien­markt zu suchen, ist erst einmal der richtige Schritt. Damit vermeidet man schon den häu­figen Fehler, auf die fal­sche Anlage­klasse zu setzen, nämlich nur Cash auf dem Konto anzu­sparen und da­durch Ren­dite zu ver­schenken. Zweitens sollte man nicht los­legen, ohne sich infor­miert und eine Stra­te­gie überlegt zu haben. Man sollte seine Finanzen, seine Lebens­situ­ation, seine Ziele und die Risiken kennen und eine be­wusste Ent­schei­dung treffen. Außer­dem sollte man Kosten­fallen vermeiden. Man sollte sich fragen: Wo richte ich mein Depot ein? Gibt es dort Gratis-ETF-Sparpläne oder wird jedes Mal eine ganz ordent­liche Gebühr fällig? Denn die Geld­anlage sollte kosten­effi­zient sein. Und der letzte Fehler ist, dass man nicht lang­fris­tig durch­hält. Darauf kommt es letzt­endlich an.“

8 Tipps für einen gelungenen ETF Vergleich

Bis hierher haben wir die grundlegenden Merkmale unterschiedlicher ETFs beleuchtet. Dazu gehört die Differenzierung in ausschüttende und thesaurierende ETFs sowie die Art der Zusammenstellung (physisch oder synthetisch). Wenn Sie sich jetzt an einen Vergleich der angebotenen ETFs machen und eine Entscheidung für einen bestimmten ETF treffen wollen, können Sie noch weitere Kriterien heranziehen. Wir haben für Sie 8 Tipps, worauf Sie bei einem Fonds Vergleich besonders achten sollten: 

Tipp 1: Achten Sie beim ETF Vergleich auf breit gestreute Indizes wie dem MSCI World!

Oft werden ETFs empfohlen, die einen großen und breit gestreuten Börsenindex wiedergeben. Eine breite Streuung des Börsenindex hat den Vorteil, dass mögliche Verluste einzelner Aktien besser ausgeglichen werden können. Zu den großen und damit breit gestreuten Indizes gehört zum Beispiel der weltweite Index MSCI World, der mehr als 1.600 Aktien aus 23 Ländern enthält, der Stoxx 600, der 600 Unternehmen aus Europa beinhaltet, sowie der S&P 500, zu dem die 500 größten Unternehmen der USA gehören. 

Tipp 2: Vergleichen Sie die langfristige Wertentwicklung!

Sollte eine Kursentwicklung schon seit einigen Jahren positiv verlaufen, kann das ein Anhaltspunkt für weitere Gewinne in der Zukunft sein. Zum einen können Sie im Fonds Vergleich den aktuellen Kurs nachlesen, zum anderen auch die Kurs- und damit die Wertentwicklung des ETFs über einen längeren Zeitraum zurückverfolgen. Oft wird diese Angabe mit Grafiken unterstützt, bei denen Sie auf einem Blick die Entwicklung der Vergangenheit erkennen können. Sie sehen sehr übersichtlich, ob es in den letzten Monaten oder Jahren Kursgewinne oder -verluste gegeben hat. 

Tipp 3: Die Kosten für die Verwaltung des Fonds (TER) sollten möglichst gering sein!

Die Abkürzung TER steht für Total Expense Ratio. Mit diesem Wert können Sie im Fonds Vergleich ablesen, wie hoch der Anteil der Verwaltungskosten pro Jahr ist. Im Durchschnitt liegt der TER zwischen 0,1 % und 0,5 %. Der TER sollte am besten nicht über 0,5 % betragen.

Tipp 4: Eine niedrige Volatilität ist ein Zeichen für ein geringes Risiko!

Mit der Kennzahl der Volatilität werden die Schwankungen des Kurses und damit das Risiko beschrieben. Wird in einem Fonds Vergleich bei einem ETF eine Volatilität von 10,92 % angezeigt, besitzt dieser ein höheres Risiko als ein ETF mit der Volatilität von 7,40 %, weil er größeren Kursschwankungen ausgesetzt ist. 

Tipp 5: Achten Sie beim ETF Vergleich auf die Währung – sie kann zum Risiko werden!

In welcher Währung die Rendite ausgezahlt wird, z.B. in Euros, US-Dollar oder Schweizer Franken, können Sie über den ETF Vergleich einsehen. ETFs, die nicht im Euro ausgegeben werden, können von Wechselkursschwankungen beeinträchtigt werden. Das kann passieren, wenn ein ETF bei einem hohen Eurokurs gekauft und bei einem niedrigen Eurokurs verkauft wird. 

Tipp 6: Vergleichen Sie die Fondsgröße!

Schauen Sie beim ETF Vergleich nach der Fondsgröße. Als Einheit wird der Wert „Millionen“ verwendet. Anhand dieser Angabe können Sie ablesen, ob ein ETF 6, 8, 10 oder 20 Millionen Euro wert ist. Dabei gilt: Ein kleiner Fonds wird möglicherweise aus wirtschaftlichen Gründen eher geschlossen als ein großer. Ab einer Fondsgröße von 100 Millionen Euro gilt das Risiko der Schließung als gering. Je größer ein Fonds ist, desto wahrscheinlicher ist seine Kontinuität!

Tipp 7: Je älter ein Fonds ist, desto besser können Sie seine zukünftige Entwicklung abschätzen!

Am Auflagedatum können Sie ablesen, wie alt ein ETF ist. Das Auflagedatum können Sie direkt dem Fonds Vergleich entnehmen oder den Detailinformationen, indem Sie auf ein beliebiges ETF im Vergleich klicken. Wenn ein ETF erst seit einem halben Jahr besteht, können nur sehr begrenzt Aussagen zum zurückliegenden Kursverlauf gemacht und daraus weitere Tendenzen abgeleitet werden. Im Umkehrschluss bedeutet dass, je länger der Fonds besteht, desto besser können Sie seine Wertentwicklung einschätzen.

Tipp 8: Wichtig ist das Fondsdomizil im ETF Vergleich!

Das Fondsdomizil zeigt Ihnen, in welchem Land der Fonds aufgesetzt ist. Im ETF Vergleich können Sie anhand des Fondsdomizils also ablesen, in welchem Land die Fondsgesellschaft ihren Sitz hat. Ist das Fondsdomizil nicht Deutschland, kann es bei bestimmten Arten von ETFs zu einem Mehraufwand bei der Steuererklärung kommen. Dazu und zur möglicherweise fälligen Abgeltungssteuer holen Sie sich am besten Rat bei Ihrem Steuerberater.

Im Fonds Vergleich erhalten Sie über das Factsheet wichtige Informationen über den Indexfonds

Eine sehr gute Quelle mit Informationen über einen ETF bietet das Factsheet. Das sind vom Anbieter zusammengestellte Informationsblätter zum jeweiligen ETF, die im ETF Vergleich und auf den Websites der Anbieter zur Verfügung gestellt werden. Dort finden Sie alle wesentlichen Angaben zum entsprechenden Fonds. Allerdings gibt es keine gesetzlich geregelten Vorgaben, welche Angaben ein Factsheet enthalten soll. In den meisten Fällen haben die Factsheets einen Umfang von einer bis zu drei Seiten. Sie enthalten wichtige Eckdaten, Grafiken zur Wertentwicklung und Tabellen, die die Eigenschaften des Fonds darstellen. Folgende Punkte finden Sie bei den meisten Factsheets:

  • Name des Anbieters sowie Name und Kennzahl des Fonds, das ist entweder die International Securities Identification Number (ISIN) oder die Wertpapierkennnummer (WKN)
  • Allgemeine Fondsbeschreibung (z.B. Anlageziel, Ausgabedatum)
  • Informationen zum abgebildeten Index (z.B. Größe, Kursentwicklung in der Vergangenheit)
  • Replikationsmethode (synthetisch oder physisch)
  • Ausgabewährung (z.B. Euro oder Dollar)
  • Ertragsverwendung (ausschüttend oder thesaurierend)
  • Angaben zu den Kosten (z.B. die Gesamtkostenquote TER, die den Anteil der Verwaltungsgebühren beschreibt)
  • Zeitpunkt der Gewinnausschüttung
  • Angaben zum Risiko (Wertschwankungen des ETFs) und ein allgemeiner Risikohinweis
  • Ländergewichtung, Aufteilung in Branchen
  • Mögliche Handelsplätze (die Börsen, an denen der ETF gehandelt wird)

Zur Veranschaulichung können Sie hier Factsheets verschiedener Anbieter (Deka, db x-trackers, und iShares) als PDF-Dokument ansehen.

ETF Vergleich: Sie können aus mehr als 20 Anbietern beim Fondssparen wählen

Etwas mehr als 20 Anbieter von ETFs gibt es in Deutschland. Der größte davon ist iShares, das zum US-amerikanischen Vermögensverwalter BlackRock gehört.

iShares ist auf dem europäischen ETF-Markt mit 48,6 % des verwalteten Finanzvolumens der Branchenführer.

Weitere große in Deutschland aktive Anbieter von Indexfonds sind Amundi, Deka ETFs, Xtrackers, Lyxor, Source Markets und UBS.

Die Angebote dieser Unternehmen können Sie in einem ETF Vergleich genauer unter die Lupe nehmen.

Die wichtigsten Begriffe zum ETF Vergleich

Für einen einfachen Fonds Vergleich haben wir in unserem ETF Lexikon alle wichtigen Begriffe rund um Indexfonds für Sie zusammengestellt. Das kostenlose PDF-Dokument können Sie jetzt herunterladen.

Mit einem Musterportfolio können Sie Ihre Strategie planen

Wenn Sie einen ETF über einen Vergleich kaufen wollen, aber noch unsicher bei der Auswahl sind, dann können Sie mit einem virtuellen Musterportfolio die ETF Auswahl simulieren und Ihre Anlagestrategie planen. Die Online-Ratgeber extraETF und justETF bieten die Möglichkeit dazu. Mit wenigen Klicks wählen Sie zum Beispiel einen Anlagebetrag und das gewünschte Risiko. So bauen Sie ihr eigenes, virtuelles Portfolio auf und können einige Möglichkeiten ausprobieren. Außerdem haben Sie dort die Gelegenheit, Einblicke in reale ETF-Portfolios zu erhalten, die die besten Indexfonds enthalten. Diese wurden von Experten als beste Fonds zusammengestellt und Sie können deren Entwicklung verfolgen. 

* Was der Stern bedeutet:
Die Nutzung unserer Informationen und Vergleiche ist für Sie kostenlos und unverbindlich. Wie jedes andere Verbraucherportal sind auch wir bei Vergleich.de auf Einnahmen angewiesen. Wir refinanzieren uns über Werbeeinnahmen und Empfehlungsprovisionen. Darunter fallen die sogenannten Affiliate-Links. Die mit Sternchen (*) gekennzeichneten Links sind Provisions-Links, auch Affiliate-Links genannt. Wenn Sie auf einen solchen Link klicken und auf der Zielseite etwas kaufen oder abschließen, bekommen wir vom betreffenden Anbieter oder Online-Shop eine Vermittlerprovision. Es entstehen für Sie keine Nachteile beim Kauf oder Preis.