ETF-Vergleich: Die besten Anbieter für Ihre Anlage in ETFs

Digitale Vermögensverwalter für ETF-Sparpläne und Einmalanlagen vergleichen

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ETF Vergleich – Kurzfassung

Beim ETF Vergleich erhalten Sie In­for­mationen zu mehr als 1.000 ETFs, die es in Deutschland zu kaufen gibt. Wir zeigen Ihnen, welche Begriffe Sie beim Fondssparen kennen sollten und worauf es ankommt, wenn Sie Indexfonds vergleichen. Anhand dieser Kriterien finden Sie den besten ETF mühelos. 

In diesem Artikel lesen Sie...
  • was vor dem Kauf von Indexfonds zu beachten ist,
  • was Sie beim ETF Vergleich erwartet,
  • wie Sie den besten ETF finden.

Sie brauchen als allererstes ein Wertpapierdepot zum Fondssparen

Bevor Sie einen ETF kaufen können, benötigen Sie ein Depot. Dieses Depot ist der Aufbewahrungsort Ihrer Fonds, dort werden Ihre An- und Verkäufe verwaltet. Ohne ein Depot können Sie keine Wertpapiere, Aktien oder Fonds erwerben. Sie können Ihr Depot entweder bei Ihrer Hausbank, bei einer anderen Filial- oder Onlinebank oder auch bei einem Onlinebroker eröffnen. Bei der Auswahl eines geeigneten Depots hilft Ihnen unser Depot Vergleich weiter. 

Es gibt verschiedene Arten von ETFs

Wenn Sie einen Fonds Vergleich durchführen, ist es ratsam auf die grundlegenden Merkmale der verschiedenen ETFs zu achten. Dazu zählt die Replikationsmethode, also die Art der Zusammenstellung des Indexfonds. Ein ETF versucht die Wertentwicklung eines bestimmten Börsenindex möglichst genau wiederzugeben. Dabei gibt es zwei verschiedene Vorgehensweisen: zum einen die physische Replikation, auch direkte Zusammenstellung genannt. Und zum anderen die synthetische Replikation, die indirekte Zusammenstellung. Die folgende Tabelle beschreibt beide Arten der Zusammenstellung.

Physische Replikation

Der ETF enthält (fast) alle Aktien, die im Index enthalten sind. Wenn eine Aktie zum Beispiel 5 % des Wertes eines Index ausmacht, dann wird sie so in den ETF gekauft, dass sie auch dort 5 % ausmacht.

Vorteile
  • Sehr übersichtliche und transparente Wertentwicklung.
  • Hohe Sicherheit, da die ETFs als Sondervermögen gelten. Das bedeutet, bei einer Insolvenz des ETF-Herausgebers verlieren die Anleger nicht ihr Vermögen.
Nachteile
  • Bei jeder Indexveränderung müssen auch die Wertpapiere im ETF umgeschichtet werden. Dabei entstehen Transaktionskosten. Deshalb ist die physische Replikation teurer.
  • Durch die Transaktionskosten kann außerdem die Wertentwicklung des ETFs von der Wertentwicklung des Index abweichen.

Synthetische Replikation

Der ETF kann Aktien oder Wertpapiere von verschiedenen Börsen enthalten. Dabei geht der Anbieter des ETFs einen Vertrag mit einem Tauschpartner ein. Dieser Tauschpartner (Swap-Partner) garantiert die möglichen Gewinne des gewählten Index. 

Vorteile
  • ETFs können günstiger angeboten werden.
  • Der Tracking Error, die Abweichung der Wertentwicklung des abgebildeten Index, ist geringer als bei der physischen Replikation. Je geringer diese Abweichung ist, desto exakter bildet der ETF den Index ab.
Nachteile
  • Die Zusammenstellung des ETFs ist für Investoren schwerer nachvollziehbar.
  • Es besteht ein Risiko für Investoren bei Insolvenz des Swap-Partners. Aber nur bis zu 10 % des Anlagevermögens, die restlichen 90 % sind gesetzlich abgesichert.
Welche Replikation ist beim ETF Vergleich zu bevorzugen?

In Europa sind physische ETFs in der Mehrheit. Ca. 85% bilden ihren Index durch physische Replikation ab, wie eine Studie von Vanguard ergab. Diese Art der Index-Abbildung dominiert vor allem bei Aktien- und Anleihe-ETFs, während bei Rohstoff-ETFs die synthetische Replikation zum Einsatz kommt.

Im ETF Vergleich werden Ihnen die Replikationsmethoden angezeigt. Sie müssen sich dann für eine der beiden Methoden entscheiden. Wenn Sie die übersichtliche Zusammenstellung des Fonds bevorzugen, ist ein physischer ETF die erste Wahl. Falls Ihnen die niedrigeren Gebühren beim Fondssparen wichtiger sind, können Sie sich für einen synthetischen ETF entscheiden.

ETF-Dividenden behalten oder reinvestieren?

Ein weiteres bedeutendes Merkmal eines Indexfonds ist die Ertragsverwendung, die Art und Weise, wie mit dem Teil der Gewinne umgegangen wird, der in Form von Dividenden ensteht. Auch hierbei gibt es zwei Typen: den ausschüttenden und den thesaurierenden Fonds. 

Ausschüttender ETF

Wenn Firmen Dividenden zahlen, schüttet der ETF die Dividenden am Ende des Geschäftsjahres an die Anleger aus. 

Vorteile
  • Der Dividendenertrag steht dem Anleger zur freien Verfügung.
Nachteile
  • Es können neue Ausgaben entstehen, wenn die Dividenden wieder angelegt werden.
Thesaurierender ETF

Erwirtschaftet ein ETF eine Rendite, wird diese nicht an die Anleger ausgezahlt, sondern direkt wieder in den bestehenden Fonds investiert. 

Vorteile
  • Die Anteile der Anleger am ETF steigen automatisch.
Nachteile
  • Der Gewinn steht den Anlegern am Ende des Geschäftsjahres nicht zur Verfügung.

Wenn Sie wollen, dass Ihnen ein möglicher Gewinn jeweils zum Ende des Geschäftsjahres ausgezahlt wird, dann sollten Sie sich für einen ausschüttenden ETF entscheiden. In jedem ETF Vergleich wird der Umgang mit den Gewinnen angegeben.

Das müssen Sie vor einem Fonds Vergleich wissen

ETFs unterscheiden sich in ihrer inhaltlichen Zusammensetzung stark voneinander. Beim ETF Vergleich sollten Sie deshalb auf die Schwerpunkte des ETFs achten und sich die Frage stellen: „Was steckt drin im ETF?“ 

Differenzierung nach Anlageklassen

So gibt es zum Beispiel die Differenzierung von ETFs nach Anlageklassen. Die meisten ETFs sind so zusammengestellt, dass sie Aktien einer bestimmten Börse enthalten und damit einen speziellen Index, zum Beispiel den DAX oder den Dow Jones, wiedergeben. Andere ETFs enthalten dagegen ausschließlich Immobilienaktien.

Es gibt aber auch Indexfonds, die nichts anderes als Wertpapiere von Unternehmen enthalten, die mit Rohstoffen handeln. Weitere Beispiele für Anlageklassen sind Edelmetall-ETFs oder auch Renten-ETFs, die aus Staatsanleihen zusammengesetzt sind. 

Unterscheidung nach Ländern und Branchen

Darüber hinaus können sich ETFs nach den ausgewählten Regionen (Europa, Asien, Golfstaaten) oder bestimmten Ländern (z.B. China, Mexiko, Griechenland) unterscheiden. Außerdem gibt es branchen­spezifische ETFs. In diesem Fall beinhaltet ein Fonds beispielsweise nur Wertpapiere von Automobilunternehmen (Automobil-ETF) oder aus dem Bereich Erneuerbare Energien (Erneuerbare-Energien-ETF).

Beim Fondssparen müssen Sie sich entscheiden, welchen Schwerpunkt Sie in Ihrem Fonds haben möchten und dementsprechend einen ETF auswählen. 

ETF-Sparplan – Fonds kaufen leichtgemacht

Eine zuneh­mend belieb­te Form der Geld­an­lage in ETFs sind ETF-Spar­pläne. Diese ent­hal­ten einen bestimm­ten ETF oder ein Paket mit mehre­ren unter­schied­lichen ETFs. Mit einem ETF-Spar­plan zah­len Sie regel­mäßig eine fest­geleg­te Summe in einen oder mehre­re Index­fonds ein, die Stück für Stück Ihre Ein­lage er­höht. Es gibt Spar­plä­ne, die eine Einlage schon ab 1 € monatlich zulassen.

Doch auch für höhere Sum­men empfiehlt Michael Herte von der Ver­braucher­zentra­le Schles­wig-Hol­stein Spar­pläne. „Um nicht das Risiko einzu­ge­hen, zum fal­schen Zeit­punkt zu inves­tie­ren, empfeh­le ich keine Ein­mal­an­lage. Wenn Sie einen größe­ren Be­trag an­le­gen möch­ten, soll­ten Sie ihn stückeln, also über einen gewis­sen Zeit­raum in Raten inves­tie­ren. So nut­zen Sie den Cost Average Effekt aus.“

Wir zeigen Ihnen auf unse­rer Seite ETF-Sparplan, wie Sie in weni­gen Schrit­ten einen passen­den Spar­plan aus­wäh­len und worauf Sie dabei achten sollten.

Experten-Interview: So vielseitig kann man mit ETFs Geld anlegen

Malte Rubruck
© finanzen.net ZERO

Aus Angst, Unwissenheit oder Träg­heit parken viele Sparer in Deutsch­land ihr Ver­mögen auf Konten, die kaum Zinsen abwerfen. Dabei wäre ange­sichts der Infla­tion eine höhere Rendite wünschens­wert. Wie können Sie Geld gewinn­brin­gend in ETFs in­ves­tieren, auch wenn Sie auf Sicher­heit bedacht sind? Wie finden Sie den Einstieg in den Aktien­markt und welche Fehler sollten Neu­linge vermeiden? Darüber haben wir mit Malte Rubruck gesprochen. Er ist Gründer und Geschäfts­führer von finanzen.net ZERO*. Bei diesem Online­-Broker können sich Anleger kosten­günstig selbst ein Depot mit Wert­papieren einrichten.

Warum investieren Privatanleger so gerne in ETFs?

Malte Rubruck: ETFs bieten eine maxi­mal ein­fache und extrem güns­tige Mög­lich­keit, ein breit gestreu­tes Port­folio aufzubauen. Diese beiden Vor­teile nutzen Anleger aller Couleur: der Börsen­neuling mit einem Spar­plan über wenige Euro, die Inves­torin mit einem großen Buy-and-Hold-Depot sowie der Anleger, der ver­gleichs­weise kurz­fristig den Trend in einem bestimmten Markt oder Index traden will.

Welche Fehler sollten Neulinge am Aktienmarkt vermeiden?

Malte Rubruck: Ein wenig Theorie ist sicher hilf­reich. Ich spreche jedoch immer wieder mit Menschen, die sehr viel Zeit mit dem Lesen von Rat­gebern und Büchern verbracht haben und darüber den Einstieg in die Praxis verpassen. Das erste Invest­ment, sei es ein ETF für wenige hundert Euro oder auch ein noch so kleiner Spar­plan, ist wichtig. Getreu dem Motto "Es gibt zwei richtige Zeit­punkte, um einen Baum zu pflanzen: Der eine war vor 25 Jahren, der andere ist jetzt", ist es ent­schei­dend, dass man beginnt anzu­legen und Er­fah­rungen zu sammeln. Lieber habe ich nicht ganz opti­male 5 % Ertrag auf dem Konto als nichts, weil ich theo­retisch mög­liche 6 % verpasst habe.

Wie hat sich der Markt für ETFs in den letzten Jahren entwickelt?

Malte Rubruck: Die TER, also die Ver­wal­tungs­kosten, die in einem ETF anfallen, sinken bei ver­brei­teten Indizes durch den Wett­bewerb der An­bieter und die stei­genden Volu­mina kon­tinu­ierlich. Zusätz­lich sehen wir ETFs auch auf immer exo­tischere Märkte oder speziellere Nischen­themen. Eine echte Neuerung sind Renten-ETFs mit einer bestimmten Fällig­keit, die es jetzt von iShares und Xtrackers gibt. Diese Produkte schließen aus unserer Sicht eine echte Markt­lücke und machen An­leihen für End­kunden kom­for­tabel, kosten­günstig, kalku­lierbar und gestreut investierbar. 

Welche ETFs sind bei Ihnen besonders populär?

Malte Rubruck: Unter den Top Ten der ETFs mit den höchsten Volu­mina finden sich sieben­mal die üblichen Ver­däch­tigen: welt­weit anlegende ETFs der großen An­bieter auf die Indizes MSCI World, MSCI All Countries World und FTSE All World. 

Bei den neu investierten Geldern sehen wir in diesem Jahr jedoch ganz klar die Tagesgeld-ETFs vorn. Die Renaissance der Zinsen hat den Overnight Rate ETF von XTrackers (DBX0AN) sogar an die Spitze der Volumina kata­pul­tiert. Das Pendant von Lyxor (LYX0B6) findet sich ebenfalls in den Top Ten. Der einzige länder­spe­zi­fische ETF, der es auf dem zehnten Platz in die Top Ten der Volumina schafft, ist der iShares Core S&P 500  (A0YEDG).

Welche Geldanlage empfehlen Sie jemandem, der auf Sicher­heit bedacht ist?

Malte Rubruck: Eine Reserve von 2–3 Monats­ge­häl­tern sollte sicher und schnell ver­fügbar angelegt sein, z. B. in den genannten Tagesgeld-ETFs, die meist besser rentieren als Tages­gelder bei Banken - zeit­lich begrenzte Lock­angebote ausge­nommen.

Danach sollten sich Anleger Fragen dazu stellen, für was und wie lange sie sparen oder inves­tieren wollen. Je länger der Horizont ist, desto mehr Aktien bzw. Aktien-ETFs gehören ins Port­folio. Wenn es konkrete Zeit­punkte gibt, zu denen Geld ver­füg­bar sein muss, dann bieten Renten-ETFs mit fester Lauf­zeit wie z. B. die iBonds von iShares eine Alternative.

Grundsätzlich bin ich davon überzeugt, dass sich eine Geld­an­lage ohne Risiko kaum jemand wird leisten können: Nur Aktien schaffen es regel­mäßig, bei lang­fris­tigen In­vest­ments mehr zu verdienen als die Inflation.

Ihr Broker bietet neben Aktien und ETFs auch Krypto­wäh­rungen, Options­scheine und Zerti­fikate an. Für wen ist das eine gute Sache und wer sollte da vor­sichtig sein?

Malte Rubruck: Das sind Produkte für Kunden, die sich wirklich aus­kennen und bei Krypto­werten und Options­scheinen bewusst hohe Risiken eingehen, um die Rendite zu erhöhen. Bei Zerti­fikaten bieten sich viel­fäl­tige Mög­lich­keiten, durch unter­schied­liche Aus­zahlungs­profile Risiken zu modellieren. Dafür sollten dem An­leger aber die Grund­lagen der Preis­bildung von Optionen vertraut sein.

Das Interview wurde im Dezember 2023 geführt.

8 Tipps für einen gelungenen ETF Vergleich

Bis hierher haben wir die grundlegenden Merkmale unterschiedlicher ETFs beleuchtet. Dazu gehört die Differenzierung in ausschüttende und thesaurierende ETFs sowie die Art der Index-Abbildung (physisch oder synthetisch). Wenn Sie sich jetzt an einen Vergleich der angebotenen ETFs machen und eine Entscheidung für einen bestimmten ETF treffen wollen, können Sie noch weitere Kriterien heranziehen. Wir haben für Sie 8 Tipps, worauf Sie bei einem Fonds Vergleich besonders achten sollten: 

Tipp 1: Achten Sie beim ETF Vergleich auf breit gestreute Indizes wie den MSCI World!

Oft werden ETFs empfohlen, die einen großen und breit gestreuten Börsenindex wiedergeben. Eine breite Streuung des Börsenindex hat den Vorteil, dass mögliche Verluste einzelner Aktien besser ausgeglichen werden können. Zu den großen und damit breit gestreuten Indizes gehört zum Beispiel der weltweite Index MSCI World, der mehr als 1.600 Aktien aus 23 Ländern enthält, der Stoxx 600, der 600 Unternehmen aus Europa beinhaltet, sowie der S&P 500, zu dem die 500 größten Unternehmen der USA gehören. 

Tipp 2: Vergleichen Sie die langfristige Wertentwicklung!

Sollte eine Kursentwicklung schon seit einigen Jahren positiv verlaufen, kann das ein Anhaltspunkt für weitere Gewinne in der Zukunft sein. Zum einen können Sie im Fonds Vergleich den aktuellen Kurs nachlesen, zum anderen auch die Kurs- und damit die Wertentwicklung des ETFs über einen längeren Zeitraum zurückverfolgen. Oft wird diese Angabe mit Grafiken unterstützt, bei denen Sie auf einem Blick die Entwicklung der Vergangenheit erkennen können. Sie sehen sehr übersichtlich, ob es in den letzten Monaten oder Jahren Kursgewinne oder -verluste gegeben hat. 

Tipp 3: Die Kosten für die Verwaltung des Fonds (TER) sollten möglichst gering sein!

Die Abkürzung TER steht für Total Expense Ratio. Mit diesem Wert können Sie im Fonds Vergleich ablesen, wie hoch der Anteil der Verwaltungskosten pro Jahr ist. Im Durchschnitt liegt der TER zwischen 0,1 % und 0,5 %. Der TER sollte am besten nicht über 0,5 % betragen.

Tipp 4: Eine niedrige Volatilität ist ein Zeichen für ein geringes Risiko!

Mit der Kennzahl der Volatilität werden die Schwankungen des Kurses und damit das Risiko beschrieben. Wird in einem Fonds Vergleich bei einem ETF eine Volatilität von 10,92 % angezeigt, besitzt dieser ein höheres Risiko als ein ETF mit der Volatilität von 7,40 %, weil er größeren Kursschwankungen ausgesetzt ist. 

Tipp 5: Achten Sie beim ETF Vergleich auf die Währung – sie kann zum Risiko werden!

In welcher Währung die Rendite ausgezahlt wird, z.B. in Euros, US-Dollar oder Schweizer Franken, können Sie über den ETF Vergleich einsehen. ETFs, die nicht im Euro ausgegeben werden, können von Wechselkursschwankungen beeinträchtigt werden. Das kann passieren, wenn ein ETF bei einem hohen Eurokurs gekauft und bei einem niedrigen Eurokurs verkauft wird. 

Tipp 6: Vergleichen Sie die Fondsgröße!

Schauen Sie beim ETF Vergleich nach der Fondsgröße. Als Einheit wird der Wert „Millionen“ verwendet. Anhand dieser Angabe können Sie ablesen, ob ein ETF 6, 8, 10 oder 20 Millionen Euro wert ist. Dabei gilt: Ein kleiner Fonds wird möglicherweise aus wirtschaftlichen Gründen eher geschlossen als ein großer. Ab einer Fondsgröße von 100 Millionen Euro gilt das Risiko der Schließung als gering. Je größer ein Fonds ist, desto wahrscheinlicher ist seine Kontinuität!

Tipp 7: Je älter ein Fonds ist, desto besser können Sie seine zukünftige Entwicklung abschätzen!

Am Auflagedatum können Sie ablesen, wie alt ein ETF ist. Das Auflagedatum können Sie direkt dem Fonds Vergleich entnehmen oder den Detailinformationen, indem Sie auf ein beliebiges ETF im Vergleich klicken. Wenn ein ETF erst seit einem halben Jahr besteht, können nur sehr begrenzt Aussagen zum zurückliegenden Kursverlauf gemacht und daraus weitere Tendenzen abgeleitet werden. Im Umkehrschluss bedeutet dass, je länger der Fonds besteht, desto besser können Sie seine Wertentwicklung einschätzen.

Tipp 8: Wichtig ist das Fondsdomizil im ETF Vergleich!

Das Fondsdomizil zeigt Ihnen, in welchem Land der Fonds aufgesetzt ist. Im ETF Vergleich können Sie anhand des Fondsdomizils also ablesen, in welchem Land die Fondsgesellschaft ihren Sitz hat. Ist das Fondsdomizil Irland, kann dies bei physischen ETFs mit vielen US-Aktien einen Vorteil geben, weil weniger Quellensteuer fällig wird.

Mit einem Musterdepot können Sie Ihre Strategie planen

Wenn Sie einen ETF über einen Vergleich kaufen wollen, aber noch unsicher bei der Auswahl sind, dann können Sie mit einem virtuellen Musterdepot die ETF-Auswahl simulieren und Ihre Anlagestrategie planen. Verschiedene Online-Ratgeber und Plattformen bieten die Möglichkeit dazu. Mit wenigen Klicks bauen Sie ihr eigenes, virtuelles Portfolio auf und können unterschiedliche Möglichkeiten ausprobieren. Oft haben Sie außerdem die Gelegenheit, Einblicke in reale ETF-Portfolios zu erhalten, die von Experten zusammengestellt wurden, und können die Entwicklung der Indexfonds verfolgen. 

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