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Geldanlage

Geld anlegen 2020 – Wie Sie auch in Krisenzeiten richtig investieren

Anleger brauchen in diesem Jahr starke Nerven. Trotz der Verluste an den Aktienmärkten sind gleichzeitig hohe Renditen möglich. Wir zeigen Ihnen, wie Sie aktuell Geld investieren können und welche Strategie für welchen Typ die richtige ist – auch und gerade in Krisenzeiten wie diesen.

  • Inhaltsverzeichnis
    • Wie soll ich 2020 mein Geld investieren?

      Das Jahr 2020 ist für alle, die Geld gewinnbringend anlegen möchten, ein besonders schwieriges. Durch die Corona-Krise sind die Aktienmärkte eingebrochen. Seit der Finanzkrise 2008/2009 hat es keine so massiven Aktienverkäufe mehr gegeben. Wie es am Immobilienmarkt weitergeht, kann noch niemand sagen: Steigen die Preise weiter, weil Anleger darin die einzige Möglichkeit sehen, ihr Geld richtig anzulegen? Oder sinken die Preise, weil viele Menschen durch die Corona-Krise arbeitslos werden, sie die Raten für ihren Kredit nicht mehr bezahlen können und in der Folge ihre Immobilie verkaufen müssen? Viele Anleger fragen sich also, wie sie ihr Geld am besten anlegen. Nach wie vor gibt es dafür verschiedene Anlagemöglichkeiten.

      Welche Möglichkeiten zum Geld anlegen habe ich?

      Im Folgenden finden Sie Tipps, wie Sie Ihr Geld aktuell anlegen können. Übrigens: Interessieren Sie sich für Wertpapiere wie Aktien bzw. möchten in ETFs oder Fonds investieren, brauchen Sie ein Depot zum Handeln. Falls Sie noch keines haben, empfehlen wir Ihnen günstige Angebote in unserem Depot Vergleich.

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      • Geld in Aktien anlegen

        Wer Geld in Einzelaktien investiert, muss sich darüber im Klaren sein, dass sein Investment immer auch eine Wette auf den steigenden Kurs genau dieser Aktie ist. Das kann gutgehen: Aktionäre erwirtschaften immer wieder sehr ansehnliche Gewinne mit Aktien, besonderen nach einem Kurssturz wie durch die Corona-Krise. Genauso kann es aber auch schieflaufen – und der Wert der Aktie kann binnen kurzer Zeit in den Keller gehen. Wenn es ganz schlecht läuft, erholt er sich auch nicht mehr und das Geld ist weg. Die Renditeerwartungen schwanken hier also extrem. Grundsätzlich gilt deshalb: In Einzelaktien sollte man nur investieren, wenn man auf das dort angelegte Geld auch verzichten kann.

        Worauf Sie achten sollten, wenn Sie in Aktien investieren und welche Aktien sich für Anfänger eignen, lesen Sie in unserem Ratgeber Aktien kaufen.

      • Geld in Fonds anlegen

        Mit Fonds sind aktiv gemanagte Aktienfonds gemeint. Anteile daran kauft man in der Regel über seine Hausbank. Aktiv gemanagte Fonds werden von einem Fondsmanager, also einem Bankmitarbeiter, betreut, der aktiv den Markt beobachtet und Aktien hinzukauft und verkauft. Je nachdem, ob der Fondsmanager ein gutes Händchen oder weniger gutes Händchen hat, entwickelt sich der Fonds positiv oder negativ.

        Wer sich für einen aktiv gemanagten Fonds entscheidet, sollte unbedingt auf die Höhe der Verwaltungskosten achten. Die können je nach Fonds sehr stark schwanken. Und je höher die Kosten, desto schmaler fällt am Ende die Rendite für den Anleger aus.

        Lesen Sie mehr zum Thema auf unserer Seite Aktienfonds.

      • Geld in ETFs anlegen

        Wer Geld in ETFs investiert, hat gegenüber Fonds zwei Vorteile: Zum einen sind die Verwaltungskosten deutlich niedriger und damit bleibt für den Anleger mehr von der Wertsteigerung übrig. Und zum anderen schneiden sie in der Wertentwicklung in der Regel besser ab. Denn ETFs bilden einen Index nach – beispielsweise den DAX. Steigt der Wert des DAX, steigt auch der Wert des Index. Fällt der DAX, fällt ganz automatisch auch der Wert des Index. Manager aktiver Fonds versuchen durch aktives Kaufen und Verkaufen eine bessere Wertentwicklung zu erreichen, als ETFs sie bieten. Allerdings gelingt ihnen das nur sehr selten. Man spricht auch davon, dass Fondsmanager selten den Markt „schlagen“.

        Wer sein Geld in einen breit gestreuten ETF investieren möchte, dem empfehlen Experten immer wieder den MSCI World. Dessen Rendite beträgt seit 1970 – trotz diverser Krisen – durchschnittlich 7,1 % pro Jahr und ist damit für viele eine gewinnbringende Anlage.

        Eine Übersicht über Anbieter von ETFs bekommen Sie auf unserer Seite ETF Vergleich.

      • Geld in Immobilien anlegen

        Immobilien betrachten viele Experten als vergleichsweise sichere Möglichkeit, Geld anzulegen. Eine Wohnung brauchen die Menschen schließlich immer. Wie attraktiv Immobilien als Anlagemöglichkeit sind, hängt aber ganz maßgeblich vom Kaufpreis ab, denn dessen Verhältnis zu den Mieteinnahmen entscheidet letztlich über die Rendite.

        Wie sich die Immobilienpreise entwickeln, ist momentan allerdings schwer vorherzusagen: Manche Experten glauben, dass sie noch weiter steigen werden, weil die Bauzinsen noch für weitere Jahre niedrig bleiben oder gar noch weiter sinken.

        Andere Experten glauben, dass die Immobilienpreise nun auch fallen könnten. Das könnte insbesondere dann der Fall sein, wenn vermehrt Immobilienbesitzer ihre Immobilien verkaufen müssen, weil sie durch einen Jobverlust oder Kurzarbeit ihre Immobilienkredite nicht mehr bedienen können. Doch auch in so einem Fall werden die Preise nicht überall gleichermaßen sinken: In Metropolregionen wie München oder Hamburg rechnen Experten, wenn überhaupt, höchstens mit einem kleinen Absinken.

        Erfahren Sie Tipps und Hintergründe in unserem Ratgeber Immobilien als Kapitalanlage.

      • Geld in Festgeld anlegen

        Festgeld bot in den vergangenen Jahren eher niedrige Zinsen. Derzeit steigen die Zinsen bei vielen Banken wieder etwas an. Der Grund: Die Banken setzen verstärkt auf die Einlagen der Sparer, denn es ist für sie momentan günstiger, sich über Kunden- als über Unternehmensanleihen zu finanzieren. Eine Rendite, wie ein breit gestreuter ETF sie erwirtschaftet, bekommt man auf einem Festgeldkonto dennoch nicht. Wer sich aber fragt: Wie kann ich mein Geld sicher anlegen?, der ist bei einem Festgeldkonto in jedem Fall richtig. Ein klarer Vorteil im Gegensatz zu beispielsweise Aktien ist, dass man am Ende ganz sicher die Summe zurückbekommt, die man auch eingezahlt hat. Abzüglich des möglichen Wertverlusts durch Inflation natürlich.

        Wenn Sie große Summen anlegen wollen, sollten Sie das Einlagensicherungsgesetz beachten: Bis zu 100.000 € sind darüber pro Bank und Kunde innerhalb der Europäischen Union abgesichert. Viele deutsche Banken sichern noch deutlich höhere Summen ab – diese sind dann allerdings nicht einklagbar. Wollen Sie also mehr als 100.000 € anlegen, teilen Sie die Summe lieber auf mehrere Banken auf.

        Aktuelle Zinsen auf Festgeld zeigen wir Ihnen in unserem Festgeld Vergleich.

      • Geld in Tagesgeld anlegen

        Auch für Tagesgeld als Anlagemöglichkeit gilt: Die Zinsen waren lange im Keller und steigen gerade leicht, auch wenn sie ebenfalls nicht an die Rendite von breit gestreuten ETFs herankommen. Auch bei Tagesgeldkonten bekommen Anleger die Summe zurück, die sie eingezahlt haben. Ein Vorteil gegenüber Festgeld: Über Geld auf Tagesgeldkonten könnten Sie jederzeit verfügen. Auch hier gilt das Einlagensicherungsgesetz. Viele Menschen, die sich fragen, wie sie ihr Geld richtig anlegen, parken mindestens ihren Notgroschen – häufig in Form von mindestens drei Nettogehältern – auf einem Tagesgeldkonto.

        Angebote für Tagesgeld sehen Sie unserem Tagesgeld Vergleich.

      • Geld in Gold anlegen

        In Krisenzeiten gibt es häufig einen Run auf Gold. Für viele Anleger scheint das Edelmetall ein sicherer Hafen zu sein. Der Hintergedanke: im schlimmsten Fall kann man Gold immer noch als Tauschmittel für Waren einsetzen. Anders als bei Aktien oder Festgeld hat man schließlich einen realen Wert in Form eines Goldbarrens oder einer -münze in der Hand.

        Allerdings schwankt der Goldpreis stark und ist – ähnlich wie Einzelaktien – ein spekulatives Investment. Die starken Schwankungen hängen vor allem damit zusammen, dass der Goldpreis von der Nachfrage abhängt, während der Wert von Aktien auch auf die Entwicklung eines Unternehmens zurückzuführen ist. So eine Entwicklung gibt es bei Gold nicht. Experten raten deshalb dazu, maximal 10 % seines gesamten Vermögens in Gold anzulegen. Da Gold sich häufig gegenläufig zu Aktienkursen entwickelt, kann es Depotschwankungen etwas abfedern.

        Auf lange Sicht bringt Gold allerdings nicht halb so viel Rendite ein wie ein Investment in einen weltweit gestreuten Aktienindex. Dazu kommt: Zinsen bringt das Geld, das Sie in Gold anlegen, nicht. Und Gold erwirtschaftet auch keine Dividende. Erfahren Sie mehr zum Thema in unserem Artikel Gold kaufen.

      • Geld per Crowdinvesting anlegen

        Crowdinvesting bedeutet, dass viele Menschen Geld in Projekte von Unternehmen investieren und dadurch zu Anteilseignern am jeweiligen Unternehmen werden. Besonders im Immobilienbereich ist diese Anlageform beliebt und verspricht hohe Renditen. Für ihre Beteiligung erhalten Crowdinvestoren in der Regel einen festen oder variablen Zinssatz. Manche hoffen auch darauf, dass später mal ein Großinvestor das jetzt noch junge Unternehmen kauft und dass sie diesem ihre Anteile für einen attraktiven Preis verkaufen können.

        Die wichtigste Regel lautet: Legen Sie Ihr Geld nur in Crowdinvesting an, wenn Sie das jeweilige Projekte auch verstehen. Klären Sie alle Fragen, die sich Ihnen stellen. Wenn diese sich nicht seriös klären lassen, lassen Sie lieber die Finger davon. Schauen Sie sich die Prognosen für künftige Umsätze und Gewinne außerdem genau an und überlegen Sie, ob diese plausibel sind. Denn wer sein Geld per Crowdinvesting investieren möchte, sollte sich darüber im Klaren sein, dass der gesamte Betrag im Pleitefall auch weg sein kann.

        Wenn Sie sich dafür interessieren, mit Crowdinvesting in Immobilien zu investieren, empfehlen wir Ihnen unseren Crowdinvesting Vergleich.

      • Geld in Sachwerten investieren

        Gerade in Zeiten von Niedrigzinsen möchten manche Anleger einen Teil ihres Geldes in Sachwerte investieren, um sich beispielsweise vor Inflation zu schützen. Gemeint sind mit Sachwerten in diesem Fall Güter, die vermeintlich keiner Wertschwankung unterliegen. Allerdings trifft das längst nicht immer zu.

        Weil als Sachwert im Prinzip alle Güter gelten, die über einen gewissen Wert verfügen, existieren schier endlose viele Möglichkeiten. Als Sachwerte gelten beispielsweise Musikinstrumente, Antiquitäten, Schmuck, Kunst, aber auch Oldtimer, wertvolle Whiskeys oder Weine. Kurzum: alles, wofür man – vermutlich – einen Käufer findet, der unabhängig von der Inflation bereit ist, einen gewissen Preis dafür zu bezahlen. Um Geld in Sachwerten anzulegen, brauchen Investoren gute Fachkenntnisse in Bezug auf den jeweiligen Bereich. Glück gehört auch dazu. Denn ob ein Whiskey, von dem man heute annimmt, dass sich sein Wert im Laufe der nächsten Jahre steigert, am Ende tatsächlich auch mehr Wert ist, kann man erst im Nachhinein sagen. Die Investition in Sachwerte gilt deshalb als hoch spekulativ.

      • Geld in Schwellenländern anlegen

        Wenn Sie Ihr Geld langfristig investieren wollen, kann es durchaus sinnvoll sein, beispielsweise in einen ETF zu investieren, der aus Anteilen von Unternehmen aus Schwellenländern besteht. Im Vergleich zu ETFs, die Anteile von Unternehmen aus entwickelten Ländern enthalten, schwanken Schwellenländer-ETFs meist stärker und häufiger. In guten Phasen steigen sie oft stärker an. Dafür sinken sie in schlechten Phasen auch oft stärker.

        In der Vergangenheit war es auch manchmal so, dass Indizes aus Schwellenländern in den Zeiten gut performten, in denen Indizes aus entwickelten Ländern schwächer performten. Im Fall der aktuellen Corona-Pandemie, die die ganze Welt betrifft, ist das jedoch kaum vorherzusagen. Es könnte aber passieren, dass z.B. die Kurse an den Börsen in China früher wieder steigen, weil die Pandemie dort früher begonnen hat und vermutlich auch früher beendet sein wird. Da China zu den Schwellenländern gehört, könnte sich das positiv auf einige Schwellenländer-Indizes auswirken.

      • Geld anlegen für Kinder

        Wer Geld für seine Kinder, Enkelkinder, Nichten oder Neffen anlegen will, sollte früh damit beginnen. Denn auch wenn sie regelmäßig nur wenig Geld investieren, können Sie über längere Zeit je nach Anlageform auch eine Rendite erwirtschaften. Grundsätzlich empfehlen Experten allen, die Geld für Kinder anlegen wollen, entweder ETFs, Tages- oder Festgeldkonten oder ein Girokonto. Wofür Sie sich entscheiden, hängt vom Sparziel und dem Anlagehorizont ab. Viele Tipps und ausführlichere Infos finden Sie in unserem Artikel Sparen für Kinder.

      Wie finde ich heraus, welche Anlagestrategie zu mir passt?

      Was zurzeit die beste Geldanlage ist, hängt immer auch davon ab, welches Ziel Sie damit verfolgen.

      Möchten Sie kurzfristige Gewinne erwirtschaften?

      Seriöse Tipps lassen sich für Geld, das Sie kurzfristig anlegen, kaum geben. Denn letztlich lassen sie sich in Zeiten wie diesen nur mit Aktien erzielen. Und wer in Einzeltitel investiert, spekuliert immer auch. Im dümmsten Fall ist die Aktie plötzlich nur noch halb so viel wert und ein Großteil Ihres angelegten Geldes ist damit weg.

      Wer sich trotzdem dafür interessiert, kann zumindest dahingehend planvoll vorgehen, als dass er sich nun überlegt, welche Branchen von der Krise möglicherweise profitieren könnten und welche nicht. Für Aktien von Unternehmen, die beispielsweise Desinfektionsmittel oder Schutzausrüstung, wie Masken, herstellen, bestehen vergleichsweise gute Chancen, dass sie sich in den kommenden Monaten weiterhin positiv entwickeln werden. Das gleiche gilt beispielsweise für Pharmaunternehmen, die an Impfstoffen gegen das Corona-Virus forschen.

      Aber: Sicher wissen kann man das erst im Nachhinein. Ob die Investition in Aktien von Unternehmen, deren Kurse gerade im Keller sind, sinnvoll ist, muss jeder für sich selbst entscheiden: Manch einer hält den Zeitpunkt für genau richtig, weil er überzeugt ist, dass der Aktienkurs wieder steigen wird. Hat man zu einem günstigen Zeitpunkt eingekauft, ist dieser Anstieg dann im besten Fall besonders groß. Da aber auch die umgekehrte Entwicklung denkbar ist, gilt für Einzelaktien immer: Investieren Sie hier nur Geld, auf das Sie auch verzichten könnten. Denn eine Garantie, dass sie eine gute Rendite erwirtschaften, wenn Sie Ihr Geld so anlegen, gibt es nicht.

      Schon gewusst? Wer sichergehen will, dass der Wert des eigenen Depots niemals unter einen bestimmten Betrag sinkt, kann sogenannte Stoppkurse nutzen. Damit kann man eine bestimmte prozentuale Grenze festlegen, bis zu der man einen Verlust bei einer Aktie duldet. Ist die untere Grenze erreicht, verkauft die Bank die betreffenden Aktien. Allerdings wird sie dann unlimitiert zum Verkauf gestellt. Das bedeutet: Sie kann auch deutlich unter diesem Wert verkauft werden, wenn es zu einem plötzlichen Kurssturz kommen sollte. Eine absolut wasserdichte Option sind Stoppkurse also nicht.

      Möchten Sie Geld langfristig anlegen?

      Wenn Sie Ihr Geld langfristig – also mindestens 10 bis 15 Jahre – und breit gestreut anlegen wollen, eignen sich dazu am besten ETFs (Exchange Traded Funds). Sie bilden einen Index nach, in dem Anteile vieler Unternehmen enthalten sind. Der wohl berühmteste aller ETFs – der MSCI World – enthält beispielsweise Anteile von mehr als 1.600 Unternehmen aus 23 Industrieländern. Der Index ist auch deshalb so beliebt, weil Anleger ihr Geld damit vergleichsweise sicher anlegen. Der MSCI World beinhaltet Anteile von Unternehmen aus ganz unterschiedlichen Bereichen der Wirtschaft: aus der Informationstechnologie, aus der Finanzbranche, aus der Gesundheitsbranche, aber auch Industriegüter-Unternehmen.

      Bei einer langfristigen Geldanlage lohnt sich besonders ein Sparplan auf einen ETF. Das bedeutet: Sie investieren jeden Monat oder einmal im Quartal Geld und kaufen damit Anteile für Ihren Sparplan. In so einem Fall kann die aktuelle Krise für Sie sogar von Vorteil sein. Denn jetzt, da die Kurse im Keller sind, bekommen Sie für Ihr Geld mehr Anteile als in Zeiten mit hohen Börsenkursen. Können Sie jetzt also vergleichsweise viele Anteile für wenig Geld einkaufen, profitieren Sie beim nächsten Börsenaufschwung umso mehr.

      Möchten Sie Geld ohne Risiko anlegen?

      Geld ohne Risiko anzulegen, ist zwar möglich – besonders gewinnbringend ist das aber nicht. Eine risikolose Anlage sind Tages- und Festgeldkonten. Zwar sind die Zinsen kürzlich gestiegen, jedoch liegen sie meistens immer noch unter der Inflationsrate von 2 %. Sprich: Eine Rendite erwirtschaften Sie damit nicht. Tages- und Festgeld sind aber eine gute Möglichkeit, einen Teil Ihrer Geldanlage abzusichern.

      Was gilt es beim Geld anlegen in Krisenzeiten besonders zu beachten?

      Welche Anlagemöglichkeit nun die beste ist, hängt sehr davon ab, was für ein Typ man ist: Wer mit vorübergehenden Kursverlusten kein Problem hat, für den ist derzeit sicherlich ein guter Zeitpunkt, um mit ETFs an der Börse einzusteigen. Ob man den allerbesten Zeitpunkt dafür erwischt – also den, an dem die Kurse gerade auf dem allerniedrigsten Stand sind – das kann man immer erst im Nachhinein wissen.

      Für diejenigen, die sich fragen, wie sie ihr Geld so anlegen, dass sie es gegen Verluste in einer Krise absichern können, eignen sich dagegen eher Tages- und Festgeldkonten. Ob Krise oder nicht, generell sollten Sie beim Geld anlegen immer einige grundlegende Tipps beherzigen, wie wir Ihnen auf unserer Seite Anlagetipps erklären.

      Wie sollte ich meine Anlagestrategie langfristig handhaben?

      Für diejenigen, die bereits am Aktienmarkt aktiv sind, gilt in Krisenzeiten vor allem eins: nicht zu häufig ins Depot schauen, denn dort werden Sie vermutlich überwiegend rote Zahlen sehen. Wer Geld in breit gestreute Indexfonds investiert hat, muss sich jedoch in der Regel keine Sorgen machen. Bislang haben sie sich noch nach jeder Krise wieder erholt und sogar immer einen Aufschwung erlebt, der über dem letzten Hoch lag.

      Auch Sparpläne sollten Anleger jetzt nicht aussetzen, sondern sich darüber freuen, dass sie für ihr Geld nun mehr Anteile bekommen als in einer Börsen-Hochphase.

      Auf keinen Fall sollte man Anteile an Sparplänen derzeit verkaufen, wenn dies nicht unbedingt nötig ist. Denn dann bestehen die Verluste nicht bloß auf dem Papier, sondern werden realisiert – und ein Teil des Geldes ist in jedem Fall weg.

      Vergleich.de Tipp

      Wer sein Geld gewinnbringend, aber auch sicher anlegen möchte, sollte mehrere Anlagemöglichkeiten nutzen: Experten empfehlen, mindestens drei Nettogehälter auf einem Tages- oder Festgeldkonto anzulegen. Darüber hinaus kann sich – je nach Vermögensverhältnissen und eigener Risikobereitschaft - die Investition in beispielsweise ETFs oder Immobilien lohnen.

      Den besten MSCI World ETF finden

      Sie haben sich dafür entschieden in ETFs zu investieren. Der MSCI World Index hat einige Vorteile, dennoch sollten Sie mit Bedacht entscheiden und die besten Angebote vergleichen.

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