Aktueller Festgeld Vergleich 12/2022

Festgeldkonto mit attraktiven Zinsen finden

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* Weiterführende und detailliertere Informationen zu den dargestellten Konditionen finden sie auf den Seiten des Anbieters. Alle Angaben ohne Gewähr.

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* Weiterführende und detailliertere Informationen zu den dargestellten Konditionen finden sie auf den Seiten des Anbieters. Alle Angaben ohne Gewähr.

Der kostenlose Vergleich erhebt keinen Anspruch auf einen vollständigen Marktüberblick und finanziert sich über Provisionen der Anbieter. Für den Kunden ändert sich dadurch an den Konditionen der gelisteten Anbieter nichts. Die aufgeführten Informationen im Vergleich und den Anzeigenboxen werden uns von den Anbietern zur Verfügung gestellt. Wir verwenden größte Sorgfalt bei der Darstellung der Informationen, wir übernehmen aber keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Informationen. Weiterführende Informationen erhalten Sie auf den Seiten der Produktanbieter.

Was ist eine Festgeldanlage?

Bei einer Festgeld­anlage legen Sie Ihr Geld für einen bestimm­ten Zeit­raum auf einem Fest­geld­kon­to an. Dafür er­hal­ten Sie von der Bank einen fes­ten, gleich­blei­ben­den Zins­satz, der höher ist als auf einem Tages­geld­kon­to. Im Unter­schied zu einer Tages­geld­an­lage haben Sie bei Fest­geld je­doch wäh­rend der verein­bar­ten Lauf­zeit kei­nen Zu­griff auf Ihre Anlage­sum­me.

Fest­geld ist wie Tages­geld eine Geld­an­lage ohne Risiko, da Ihre Spar­ein­lage durch die gesetz­liche Ein­lagen­siche­rung bis min­des­tens 100.000 € ab­ge­sichert ist. Zudem haben Sie volle Planungs­sicher­heit. Sie erhalten Ihre Geld­an­lage nach Ende der Lauf­zeit voll­stän­dig zurück. Zudem wissen Sie bereits vorab, wel­chen Zins­er­trag Sie für Ihr Geld er­hal­ten.

Wie funktioniert der Festgeld Vergleich?

Der Festgeld Ver­gleich zeigt Ihnen die ange­bo­te­nen Zin­sen auf Fest­geld, die Sie aktuell bei Ban­ken von Deutsch­land aus ab­schlie­ßen kön­nen. Zwei grund­sätz­liche Entschei­dun­gen gehen dem bes­ten Fest­geld­konto voraus. Sie müssen Ant­wor­ten auf diese bei­den Fra­gen fin­den:

  • Wie viel Geld möch­te ich anle­gen?
  • Wie lange kann ich auf diesen Be­trag ver­zich­ten?

Beden­ken Sie, dass Ihnen der auf einem Fest­geld­konto ange­leg­te Be­trag für eine fest­ge­leg­te Lauf­zeit nicht zur Ver­fü­gung steht. Eine Kündi­gung des Fest­geld­kon­tos vor Ende der Lauf­zeit ist meis­tens nur mit Ver­lus­ten mög­lich. Es ist also wich­tig, dass Sie die ange­leg­te Summe nicht für ande­re Zwecke benö­ti­gen. Die Lauf­zeit und den Anlage­be­trag bestimmen Sie selbst. Mit die­sen beiden Variab­len ist ein exak­ter Zins­ver­gleich für Fest­geld mög­lich.

Wie finde ich das beste Festgeld-Angebot?

  • Zinssatz
  • Name des Anbie­ters und des Produk­tes
  • Höhe der Einlagen­siche­rung
  • Land und Länder­rating
  • Zins­er­trag inkl. Zinseszinsen
  • mögliche Gebüh­ren
  • Klick-Button zur Bank und zum An­trag

Damit erhalten Sie alle wich­tigen Kri­te­ri­en zur Aus­wahl eines passen­den Ange­bo­tes und können die Frage be­ant­wor­ten, bei welcher Bank es die bes­ten Zin­sen gibt.

zum Festgeld Vergleich

Wie finde ich die besten Zinsen für mein Festgeld?

Um die Ant­wort auf die Fra­ge: Bei welcher Bank gibt es die meis­ten Zinsen? heraus­zu­fin­den, müs­sen Sie wis­sen, dass die Höhe der Zin­sen von zwei Krite­ri­en ab­hängt:

  1. der Lauf­zeit (zwischen 1 Mo­nat und 10 Jah­ren)
  2. der Höhe der Spar­sum­me

Dabei gilt in den meis­ten Fäl­len: Je län­ger und je mehr Geld Sie anle­gen, desto hö­he­re Zin­sen erhal­ten Sie. Nutzen Sie den Fest­geld­kon­to Vergleich und probie­ren Sie verschie­de­ne Anga­ben aus. Verän­dern Sie den Anlage­be­trag und die Lauf­zeit. Sie wer­den sehen, wie sich die Fest­geld­zin­sen im Vergleich än­dern. So erhal­ten Sie einen Über­blick über die ver­schie­de­nen Fest­geld-Ange­bo­te.

Haben Sie sich für einen kon­kre­ten Anlage­be­trag entschie­den, geben Sie ihn ein und schau­en Sie, wie sich der Zins­satz mit der Lauf­zeit verän­dert. Ein Beispiel: Mit einer Geldan­lage von 10.000 € in Fest­geld erhal­ten Sie bei einer Lauf­zeit von 1 Jahr Zin­sen von bis zu 2,34 %. Verlän­gern Sie die Lauf­zeit auf 5 Jahre, steigt der Zins­satz auf bis zu 3,05 % (Stand: 13. Oktober 2022).

Unser Vergleich zeigt Ihnen rechts auch den Zinsertrag an, den Sie zu den Konditionen der Bank für die von Ihnen gewählte Laufzeit erhalten. Hier sind mögliche Zinseszinsen bereits eingerechnet. Da sich die Häufigkeit der Zinszahlungen von Bank zu Bank unterscheiden kann, ist es möglich, dass sich Ihr Zinsertrag bei gleichem nominalen Zinssatz unterscheidet. Sie profitieren von häufigeren Zinszahlungen in Form eines höheren Zinsertrags.

Wie finde ich die deutsche Bank mit den besten Festgeldzinsen?

Geben Sie in unse­rem Fest­geld Ver­gleich den von Ihnen gewünsch­ten An­lage­be­trag und die Anlage­dau­er an. Wäh­len Sie dann beim Reiter „Länder­ra­ting“ nur den Punkt „Höchs­te bis gute Boni­tät“ aus und drücken Sie den Button „aktua­li­sie­ren“. Damit filtern Sie bereits vie­le Län­der mit schlech­te­rer Boni­tät aus, es werden je­doch weiter­hin Länder wie Schwe­den ange­zeigt, die eben­falls eine gute Boni­tät auf­wei­sen.

Wenn Sie kein Geld im Aus­land anle­gen wol­len, gehen Sie die Ergebnis­lis­te jetzt von oben bis unten durch und achten Sie auf die Länder­kenn­zeich­nung Deutsch­land. Der obers­te Ein­trag mit der Kenn­zeich­nung Deutsch­land nennt die deutsche Bank, bei dem Sie aktuell den höchsten Zinsertrag in Form von Fest­geld­zin­sen erhalten. Scrol­len Sie in der Tabel­le weiter nach unten, sehen Sie weite­re Angebote deutscher Ban­ken mit ab­neh­men­den Zin­sen. So können Sie die Fest­geld-Ange­bo­te deut­scher Ban­ken ver­glei­chen.

Im angegebenen Zinsertrag, den Sie weiter rechts finden, sind eventuelle Zinseszinsen bereits eingerechnet. Es kann sein, dass die Bank mit den besten Festgeldzinsen nicht die Bank ist, bei der Sie den höchsten Zinsertrag bekommen. Das liegt dann an den selteneren Zinszahlungen, die den Zinseszinseffekt schmälern.

 

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Wie eröffne ich ein Festgeldkonto über den Vergleich?

Nach der Auswahl des passenden Anbieters sind es nur fünf Schritte bis zur Eröffnung Ihres Festgeldkontos.

Schritt 1: Klicken Sie auf die Schaltfläche „Zum Anbieter“

Sie gelangen di­rekt auf die Website des Anbie­ters oder – das ist oft bei Ange­boten für Fest­geld im Aus­land der Fall – auf die Sei­te des Vermitt­ler-Unter­neh­mens. Dazu gehö­ren Platt­for­men wie Welt­Sparen oder ZINS­PI­LOT. Alle Einzel­hei­ten zum Fest­geld­kon­to und den Fest­geld-Kondi­tio­nen, wei­te­re Zins-Ange­bote und Infor­ma­tio­nen zur Bank sind dort ent­hal­ten.

Schritt 2: Entscheiden Sie sich für ein konkretes Angebot

Haben Sie Ihre Wahl für einen bestimm­ten Zins­satz, eine Anlege­sum­me und die Lauf­zeit getrof­fen, drücken Sie den ent­sprechen­den „Jetzt an­le­gen-“ oder „Weiter“-But­ton.

Schritt 3: Füllen Sie den Antrag aus

Bei den meisten Anbie­tern müssen Sie sich jetzt an­mel­den oder als Neu­kun­de regis­trie­ren. Zusätz­lich wer­den Ihnen ein Produkt­infor­ma­tions­blatt, Infos zur Ein­lagen­siche­rung und zur Be­steue­rung der Fest­geld­er­trä­ge ange­zeigt. Für den An­trag müs­sen Sie einige Anga­ben ma­chen. Dazu gehö­ren persön­liche Daten wie Name und Geburts­da­tum, Ihre Bank­ver­bin­dung und Ihre Steuer­identi­fika­tions­num­mer. Sie müs­sen sich zudem legi­ti­mie­ren. Meis­tens reicht dafür eine Aus­weis­ko­pie.

Schritt 4: Unterschreiben Sie die Unterlagen

Nachdem Sie den Antrag on­line abge­schickt ha­ben, erhal­ten Sie von der Bank alle rele­van­ten Unter­la­gen ent­we­der per Post oder in einer Mail. Diese unter­schrei­ben Sie und schi­cken Sie an die Bank zu­rück. Damit ist der Ver­trag zwi­schen Ihnen und der Bank geschlos­sen.

Schritt 5: Zahlen Sie den Sparbetrag ein

Nun gibt es zwei Varian­ten: Ent­we­der zah­len Sie den ver­ab­re­de­ten Be­trag selbst auf das Fest­geld­kon­to ein oder die Bank bucht ihn vom ange­gebe­nen Refe­renz­kon­to ab. Am Ende der Lauf­zeit erhal­ten Sie dann die Spar­summe zurück plus den Zins­er­trag. Ent­we­der wird Ihnen alles auf das Refe­renz­kon­to über­wie­sen oder Sie ent­schei­den sich, das Geld direkt als Fol­ge­an­lage er­neut einzu­set­zen.

Referenzkonto notwendig

Sie benö­ti­gen ein Refe­renz­kon­to, von dem der Fest­geld­be­trag abge­bucht und am Ende der Lauf­zeit zurück­über­wie­sen wird. In vielen Fäl­len kön­nen Sie dafür Ihr bis­heri­ges Giro­kon­to nut­zen. Bei eini­gen Ban­ken müs­sen sie dort ein extra Konto als Abwick­lungs­kon­to eröff­nen. Das kann zum Bei­spiel ein Tages­geld­kon­to sein. Even­tu­ell wird Ihnen die­ses zusätz­li­che Kon­to auto­ma­tisch zuge­teilt.

Worauf sollten Sie beim Vergleich der Fest­geld­konto-Anbieter achten?

Wir haben für Sie vier Tipps zusam­men­ge­stellt, auf die es bei einer erfolg­rei­chen Aus­wahl eines Fest­geld­kon­tos an­kommt.

Tipp 1: Achten Sie auf den Zinseszinseffekt

Häufig können Sie ent­schei­den, ob Sie die Zin­sen am Ende der Lauf­zeit oder jähr­lich auf das Refe­renz­kon­to über­wie­sen haben möch­ten. Die jähr­liche Ver­zin­sung Ihres Fest­gelds hat Vor­teile für Sie. Denn der Zins­er­trag er­höht regelmäßig Ihre Spar­summe und damit wiede­rum den Er­trag für das nächs­te Jahr. Dieser Effekt wird Zinses­zins­effekt ge­nannt. Wählen Sie einen Anbie­ter, der die Mög­lich­keit zur jähr­lichen Ver­zin­sung bereit­stellt.

Tipp 2: Nutzen Sie die Vorteile unseres Festgeld Vergleichs

Alle Anbieter im Fest­geld Ver­gleich müssen bestimmte Vor­aus­set­zun­gen erfül­len, damit sie aktu­ell gelis­tet wer­den.

  • Die Eröffnung des Fest­geld­kon­tos ist inner­halb einer Woche mög­lich.
  • Die Vertrags­bedin­gun­gen sind in deut­scher Sprache ver­fasst.
  • Die Zugangs­daten zum Online-Konto werden auf siche­rem Weg über­mit­telt.
  • Der Anbie­ter stellt ein siche­res Online-Ban­king-Ver­fah­ren be­reit.
  • Es wer­den Ihnen nur zumut­bare Sorg­falts­pflich­ten aufer­legt, z. B. dass Sie Ihre Zu­gangs­da­ten zum On­line-Ban­king sicher aufbe­wah­ren und geheim hal­ten.
  • Eine Sper­rung des Fest­geld­kon­tos ist tele­fo­nisch mög­lich.
  • Es ist keine SCHUFA‐Klausel not­wen­dig, d. h. Sie müs­sen die Bank nicht schrift­lich dazu berech­ti­gen, eine SCHUFA-Aus­kunft über Sie ein­holen zu dür­fen.

Tipp 3: Beachten Sie die aktuelle Zinspolitik

Die Europäische Zentral­bank (EZB) gab lan­ge Jah­re mit ihrem Leit­zins sehr niedri­ge Zin­sen vor, die die Ban­ken an ihre Kunden weiter­ga­ben. Im Som­mer 2022 voll­zog die EZB dann die Wen­de und erhöh­te den Leit­zins zum ers­ten Mal seit 11 Jah­ren. Im Sep­tem­ber 2022 gab es eine wei­te­re kräf­ti­ge An­he­bung. Damit will sie die hohe In­fla­tion bekämp­fen. Exper­ten erwar­ten da­her in der nächs­ten Zeit höhe­re Zin­sen auch für Fest­geld. Haben Sie des­halb die Zins­ent­wick­lung bei Fest­geld­zin­sen im Auge. Falls Sie sich mit Ihrem Fest­geld zu lange bin­den und das Zins­niveau all­ge­mein steigt, profi­tie­ren Sie nicht von besse­ren Zin­sen.

Tipp 4: Checken Sie die Umstände einer vorzeitigen Kündigung

Sie können eine Fest­geld­an­lage in der Regel nicht vor­zei­tig kün­di­gen. Es gibt aber eine gesetz­lich fest­ge­legte Möglich­keit da­für. Sie dür­fen nach dem Bürger­lichen Gesetz­buch, § 314, Arti­kel 1 aus „wichti­gem Grund ohne Ein­hal­tung einer Kündi­gungs­frist kündi­gen“. Als wichtige Gründe gelten Ar­beits­losig­keit oder der Tod des Konto­in­ha­bers. Aller­dings be­hält die Bank dann Ihre Zins­er­trä­ge und kann zusätz­liche Gebüh­ren ver­lan­gen. Schau­en Sie also vor Vertrags­ab­schluss, wie die Kündi­gungs­moda­li­tä­ten der Bank sind.

Wie sicher ist Festgeld?

Ihr als Fest­geld ange­leg­tes Geld ist in drei­facher Hin­sicht sicher.

  1. Der Gewinn Ihrer Geld­an­lage ist sicher, weil der Zins­satz wäh­rend der gesam­ten Lauf­zeit unver­än­dert bleibt – egal, ob Sie Ihre Spar­sum­me über 1, über 5 oder über 10 Jahre fest an­le­gen. Sollten sich die Fest­geld­zin­sen im Lauf der Zeit än­dern, ist Ihr be­reits beste­hen­des Fest­geld­kon­to davon un­be­ein­flusst.
  2. Ihr Festgeld­konto ist sicher vor dem Zu­griff an­de­rer Perso­nen. Ihr Zins­ge­winn wird grund­sätz­lich nur auf ein von Ihnen ange­ge­be­nes Refe­renz­kon­to über­wie­sen. Das gesam­te ange­leg­te Fest­geld wird erst nach Ab­lauf der ab­ge­sproche­nen Lauf­zeit eben­falls auf das Refe­renz­kon­to aus­ge­zahlt.
  3. Ihre Er­spar­nis­se sind selbst im Fall einer Banken­plei­te bis zu einem Höchst­be­trag von 100.000 € ge­schützt. Dafür sorgt das gesetz­liche System der Einlagen­siche­rung. Zusätz­lich exis­tie­ren Sicherungs­sys­teme der einzel­nen Ban­ken und Spar­kas­sen, die teil­weise noch höhe­re Sum­men ab­sichern.

Wie sicher ist ein Festgeldkonto aus dem europäischen Ausland?

Die gesetz­liche Ein­lagen­siche­rung schü­tzt 100.000 € pro Ein­le­ger pro Bank. Sie gilt europa­weit. Sie wurde 2014 durch eine EU-Richt­linie auf den Weg ge­bracht und an­schlie­ßend in nationa­les Recht über­führt. Daher ist Ihr Fest­geld inner­halb der EU genau­so ab­ge­sichert wie bei einer deut­schen Bank. Dies soll­ten Sie wissen, wenn Sie Fest­geld im Aus­land an­le­gen wol­len. Falls die Ein­lagen­siche­rung im Fal­le einer Banken­plei­te nicht aus­reicht, bürgt das jewei­lige EU-Land für Ihre Spar­ein­la­gen.

Ach­ten Sie des­halb auf die Bonität des betref­fen­den Lan­des, wenn Sie Geld im Aus­land anle­gen möch­ten. Wie ra­ten dazu, dass Sie sich vor Vertrags­ab­schluss über die wirt­schaft­liche Lage der Bank und des Lan­des infor­mie­ren. Sie können z. B. auf unse­rer Seite Länder­rating die Boni­tät einzel­ner euro­päi­scher Län­der erfah­ren.

Wie lange sollte man Festgeld anlegen?

Im Zuge der Leit­zins­er­hö­hun­gen der EZB stei­gen auch die Fest­geld­zin­sen. Wenn Sie davon aus­ge­hen, dass die Zinsen in nächs­ter Zeit noch deut­lich ange­ho­ben wer­den, soll­ten Sie jetzt keine zu lan­ge Lauf­zeit von 3, 4, 5 oder gar 10 Jah­ren für Ihr Fest­geld wäh­len. Denn sonst profi­tie­ren Sie nicht von den Zins­erhö­hun­gen, da Ihr Geld be­reits zu einem gerin­ge­ren Zins gebun­den ist.

Für kurze Lauf­zei­ten von eini­gen Mona­ten oder 1 Jahr bieten die Ban­ken aller­dings in der Regel niedri­gere Termingeld-Zin­sen als für länge­re. Wäh­len Sie daher einen Zeit­raum, für den Sie einen an­nehm­ba­ren Zins erhal­ten und in dem Sie sicher auf Ihr Geld verzich­ten kön­nen. Wenn Sie ganz flexi­bel blei­ben wol­len, zie­hen Sie als Fest­geld-Alter­na­tive Tages­geld in Betracht. Mit einem Tages­geld­konto können Sie jeder­zeit über Ihr Geld ver­fü­gen, erhal­ten aller­dings üb­licher­weise weni­ger Zin­sen. Eine Über­sicht über alle aktu­el­len Ange­bo­te sehen Sie in unse­rem Tages­geld Ver­gleich.

Tipp: Kombinieren Sie unterschiedliche Festgeld-Laufzeiten als Zinstreppe

Wenn Sie Ihr Fest­geld auf verschie­de­ne Lauf­zei­ten ver­tei­len, können Sie sich Flexi­bili­tät bewah­ren und gleich­zei­tig von stei­gen­den Zinsen profi­tie­ren. Bauen Sie eine Zins­trep­pe, indem Sie ihren Anlage­be­trag auf Fest­geld­kon­ten mit unter­schied­lichen Lauf­zei­ten auf­tei­len. Haben Sie beispiels­weise eine Summe von 15.000 €, legen Sie davon 5.000 € als Fest­geld für 1 Jahr an. Dafür können Sie den Fest­geld Vergleich mit der Angabe 1 Jahr nutzen. Den zwei­ten Teil Ihrer Fest­geld­anlage legen Sie dann mit zwei­jähri­ger Lauf­zeit an. Den bes­ten Zins dafür finden Sie, wenn Sie Fest­geld mit der Lauf­zeit 2 Jahre ver­glei­chen. Die verbleibenden 5.000 € legen Sie im An­schluss z. B. für 3 Jahre fest. Auch hier hilft Ihnen unser Fest­geld­zinsen-Ver­gleich.

 

Und so funktioniert die Fest­geld­trep­pe: Wenn bei der Aus­zah­lung der ers­ten 5.000 € die Zin­sen ge­stie­gen sind, kön­nen Sie für die Wieder­an­lage das neue Ange­bot wählen und sich so das Zins­plus sichern. Sind die Zin­sen statt­des­sen in­zwi­schen gesun­ken, haben Sie zwar bei einer Wieder­an­lage weni­ger Rendi­te – diese ist aber durch die vor­heri­ge Auf­tei­lung be­grenzt.

Was sind bei Festgeld die Vorteile und Nachteile im Vergleich?

Ein Fest­geld­konto ist für Sie genau das Rich­tige, wenn Sie von den Vor­tei­len dieser Anlage­form über­zeugt sind:

  • garan­tier­ter Zins­satz ohne Risi­ko
  • bessere Ver­zin­sung als bei Tages­geld oder Spar­buch
  • sichere Geld­an­lage, da die Ein­lagen­siche­rung Ihr Er­spar­tes schützt
  • un­kompli­zier­te Ab­wick­lung online
  • ein­fache Aus­füh­rung mit nur einer Ein­zah­lung
  • keine Konto­führungs­gebüh­ren

 

Ein Fest­geld­konto ist für Sie nicht das Rich­ti­ge, wenn Sie die Nach­tei­le dieser Anlage­form stö­ren:

  • be­grenz­te Ren­di­te bis zu ca. 3 %
  • im Durch­schnitt schlech­te­re Ren­di­te als bei Akti­en und Index­fonds wie einem MSCI-World-ETF
  • Ihr Geld ist für die Dauer der An­lage gebun­den, d. h. Sie können nicht spon­tan darü­ber verfü­gen wie über Tages­geld
  • keine Mög­lich­keit, während der Lauf­zeit von steigen­den Zin­sen zu pro­fi­tie­ren

Lohnt sich Sparen auch bei niedrigen Festgeldzinsen?

Ja, ein Fest­geld­konto hat den Vor­teil höhe­rer Zinsen gegen­über einem Tages­geld­konto oder einem Giro­konto, falls dort über­haupt Zin­sen gezahlt werden. Betrachtet man aller­dings die Geld­ent­wer­tung mit, lohnt sich Sparen mit Fest­geld erst, wenn die Fest­geld­zin­sen höher sind als die Infla­tion. Die Infla­tions­rate lag im Oktober 2022 in Deutschland bei 10,4 %. Wenn Ihre Spar­zinsen niedri­ger sind, wird Ihr Zins­er­trag von der In­fla­tion „auf­ge­fres­sen“. Trotz­dem mil­dern Sie mit gu­ten Fest­geld-Zin­sen die Wir­kung der Infla­tion auf Ihr Er­spar­tes ab. Wenn die In­fla­tion sinkt und die Zin­sen höher sind, machen Sie realen Gewinn. Achten Sie genau auf den Zins­satz Ihres Fest­geld­kon­tos, damit das Er­spar­te keinen un­nö­tig hohen Wert­ver­lust er­lei­det.

Falls Sie eine andere Geldan­lage mit höhe­ren Zin­sen suchen, beachten Sie, dass damit in der Regel ein höhe­res Risi­ko ver­bun­den ist. Sie kön­nen zum Bei­spiel in Krypto­währun­gen inves­tie­ren. Die bei­den wichtig­sten Digital­währun­gen sind Bit­coin und Ethere­um bzw. Ether. In diesem Be­reich gab es in den vergan­ge­nen Jah­ren Kurs­steige­run­gen von mehre­ren 100 %. Aller­dings ist hier auch das Risi­ko für Ver­luste sehr hoch. So sackte der Bit­coin-Kurs von Novem­ber 2021 bis Juni 2022 um etwa 70 % in den Kel­ler. Als weni­ger speku­la­tiv gilt der Han­del mit Akti­en, doch auch hier kön­nen Sie Ver­lus­te machen. Anders ist es bei Fest­geld: Hier sind Ihnen Ihre Aus­gangs­summe sowie der verein­bar­te Zins­satz sicher.

Weitere Informationen zu wichtigen Geldan­la­gen wie Tages­geld oder einem ETF-Sparplan finden Sie in unseren Anlage­tipps.

Häufige Fragen zum Festgeldkonto Vergleich

  • Was kostet ein Festgeldkonto?

    Ein Festgeldkonto ist kostenlos. Auch für dazu gehörende Leistungen der Bank wie die Abführung der Abgeltungssteuer oder der Versand eines Jahres-Kontoauszuges muss der Kunde nichts bezahlen. Bei einigen Banken müssen Sie als Sparer ein Girokonto oder ein Tagesgeldkonto zur Abwicklung der Überweisungen anlegen. Möglicherweise können dafür Gebühren fällig werden.

  • Gibt es eine SCHUFA-Abfrage beim Festgeld Vergleich?

    Nein, es gibt keine SCHUFA-Abfrage, wenn Sie sich für Festgeld als Anlageform entscheiden. Das bedeutet, dass sich Ihr Schufa-Score nicht verschlechtert. Das gleiche gilt auch beim Tagesgeld. Da Sie in beiden Fällen nicht ins Minus geraten können, besteht kein finanzielles Risiko der Überschuldung.

  • Welche Laufzeiten gibt es beim Festgeld?

    Sie können sich eine Laufzeit zwischen 1 Monat und 10 Jahren aus­suchen. Meist stehen für Fest­geld die Lauf­zeiten 1 Monat, 3 Monate, 6 Monate, 1 Jahr, 2 Jahre, 3 Jahre, 4 Jahre, 5 Jahre und 10 Jahre zur Wahl. Der beste Zeit­raum hängt von Ihren persön­lichen Spar­zie­len ab. Je län­ger die Lauf­zeit ist, desto höhe­re Zin­sen ver­ge­ben die Ban­ken in der Regel für Ihre Spar­ein­lage. Falls Sie davon aus­gehen, dass die Zin­sen in nächs­ter Zeit stei­gen, soll­ten Sie keine lange Lauf­zeit wäh­len, da Sie sonst an die niedri­gen Zin­sen gebun­den blei­ben.

  • Wie hoch sind die Zinsen für Festgeld?

    Die besten Festgeldzinsen liegen bei über 2,5 %. Der genaue Zinssatz hängt von der Höhe der angelegten Summe und der Laufzeit des Festgeldkontos ab. Generell gilt: Bei höheren Einlagen und längeren Laufzeiten erhalten Sie von der Bank einen besseren Zinssatz. Experten erwarten aufgrund der EZB-Leitzinserhöhungen in Zukunft steigende Zinsen.

  • Muss ich die Gewinne beim Festgeld versteuern?

    Ja, Zinsgewinne gelten als Einkünfte aus Kapitalvermögen und müssen im Rahmen der Abgeltungssteuer berechnet werden. Deutsche Banken führen den Steuerbetrag automatisch von Ihren Gewinnen ab und leiten sie an das Finanzamt weiter. Mit einem Freistellungsauftrag befreien Sie einen Teil Ihrer Zinserträge von der Abgeltungssteuer. Die Höhe der Freistellung liegt für Alleinstehende bei 801 €, für Verheiratete bei 1.602 €.