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Gewerbestrom Vergleich: Die besten Anbieter für Gewerbestrom

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Gewerbestrom vergleichen und sofort sparen

Kleinere Unternehmen, Selbstständige und Frei­berufler haben oft einen hö­heren Strom­be­darf als Privat­leute. Für sie gibt es als spe­ziel­len Strom­tarif Ge­werbe­strom, der sich ab einem Ver­brauch von 30.000 kWh lohnt. Auch hier gilt: Ver­gleichen Sie regel­mäßig die An­gebote, denn regel­mäßiges Wech­seln des Strom­anbieters zahlt sich auch für Ge­werbe­treibende aus. Wir er­klären die Besonder­heiten des Ge­werbe­strom Vergleichs.

Warum lohnt sich ein Gewerbestrom-Preis­vergleich?

Gewerbestrom wird immer teurer. 2020 kostete eine kWh bei einem Jah­res­ver­brauch von 50 mWh 23,03 Cent, nach 22,22 Cent pro kWh im Jahr 2019 (Quelle: Bundes­netz­agentur). Das ist im Vor­jahres­ver­gleich ein An­stieg von 3,65 %. Damit er­höhte sich der Gewerbe­strom-Preis weit stärker als die In­flations­rate. Doch da auch die Kon­kurrenz unter den Strom­an­bietern steigt, können Sie von einem Wech­sel zu einem güns­tigeren An­bieter profi­tieren und meh­rere hundert Euro sparen!

Wie viel kann ich mit einen Gewerbestrom Vergleich sparen?

Durch den liberalisierten Energiemarkt gibt es passende An­gebote und er­heb­liche Ein­spar­möglich­keiten. Wer in München bisher in der Grund­ver­sorgung der Stadt­werke war, spart bei einem Jahres­ver­brauch von 20.000 kWh über 700 €. In Berlin spart sogar 1.400 € im Jahr, wer bis­her bei Vatten­fall den Tarif Gewerbe Strom bezieht und nun wechselt. In Köln sind es 1.200 € bei einem Wech­sel von Basis­tarif der Rhein Energie zu einem anderen Tarif.

Gewerbestrom berechnen: So bedienen Sie den Vergleich

Der Vergleich ist in wenigen Schritten erledigt:

  • Grunddaten eingeben: Sie tragen den jährlichen Ver­brauch und ihre Post­leitzahl ein sowie den der­zeiti­gen An­bieter und den dort lau­fenden Tarif.
  • Optionen anklicken: Sie können zwischen monat­licher und jähr­licher Preis­an­zeige wählen, die Ver­trags­lauf­zeit wählen, die Zeit für eine Preis­garan­tie fest­legen und ent­scheiden, ob Sie Öko- und Klima­tarife wollen.
  • Angebote eingrenzen: Ob Sie den Bonus ein­be­rech­net haben wollen, nur regio­nale An­bieter wünschen oder sich nach Kunden­emp­fehlungen richten wollen, können Sie eben­falls ent­schei­den. Ein weiteres Spezifi­kum ist, einen An­teil für die Neben­zeit festzulegen.
  • Gewerbestromtarife anzeigen lassen: Auf Grund­lage ihrer An­gaben bekommen Sie den Ver­gleich an­ge­zeigt. Sie können für nähere In­forma­tionen auf „Mehr zum Tarif“ klicken und bei Ge­fallen direkt abschließen.

Das bietet unser Gewerbestrom Vergleich

Unser Gewerbestrom Vergleich bietet Ihnen einen differen­zierten Über­blick über die besten An­ge­bote. Sie be­kommen die in Ihrer Region mög­lichen Vertrags­partner an­ge­zeigt und können unter­schied­liche Tarif­optionen aus­wählen. Zu den Op­tionen Ihres Gewerbe­strom­tarifs zählt etwa die Vertrags­lauf­zeit, die Kündi­gungs­frist, die Preis­garan­tie oder das Berück­sichtigen von Öko- und Klima­tarifen. Vom Ver­gleich gelangen Sie dann auch di­rekt zur Option, Ihren Strom­anbieter zu wech­seln – das geht ganz bequem online. Falls es Ihnen lieber ist, können Sie natür­lich auch klas­sisch per Post den Wechsel­auftrag vergeben.

Diese Angaben brauchen Sie für den Vergleich

Um unseren Gewerbestrom Vergleich zu bedienen, brauchen Sie zu­nächst nur zwei An­gaben. Die Post­leit­zahl und ihren ge­schätz­ten Strom­ver­brauch pro Jahr. Beim Strom­ver­brauch können Sie sich an ihrem bis­herigen Ver­brauch orien­tieren. Falls ein Aus­bau oder eine Ver­kleine­rung ihres Be­triebs ab­seh­bar ist, können Sie den künf­tig er­warte­ten Strom­ver­brauch als Grund­lage nehmen. Ein höherer Strom­ver­brauch führt in der Regel nicht zu einem pro­portio­nalen Preis­an­stieg, da die An­bieter einen monat­lichen Grund­preis ver­langen und darauf dann den tat­säch­lichen Ver­brauch berechnen.

Worauf sollte ich beim Gewerbestrom Vergleich achten?

Suchen Sie sich vor dem Vergleich ihren jüngsten Jahres­ver­brauch raus. Erst dann kommen Sie zu rele­vanten Ergeb­nissen im An­gebot. Treffen Sie zudem eine Ent­schei­dung, wie lange Sie sich binden wollen – viele Unter­nehmen bieten 24 Monate als Vertrags­lauf­zeit. Im Unter­schied dazu hat die Preis­garan­tie oft kür­zere Lauf­zeiten. Wollen Sie also vor allem Kal­kula­tions­sicher­heit, sollten Sie einen An­bieter mit über­ein­stimmen­der Ver­trags­lauf­zeit und Preis­garan­tie wählen. Aller­dings kann eine kür­zere Preis­garan­tie auch eine Chance sein. Denn sollte ihr An­bieter vor Ab­lauf der Vertrags­lauf­zeit den Preis erhöhen, können Sie eine Sonder­kündi­gung aus­sprechen und den Gewerbe­strom kündi­gen. Die Kündi­gungs­frist des neuen An­bie­ters sollten Sie eben­falls beachten.

Viele Angebote sind vor allem durch einen Neu­kunden­bonus oder einen Sofort­bonus günstig. Dies senkt den Preis und ist im Ver­gleich mit ein­gerech­net. Ab dem 2. Vertrags­jahr ent­fallen aber die Boni bei der Berech­nung und der Gewerbe­strom­preis kann bei diesem An­bieter im Ver­gleich teurer sein als bei anderen. Trotz­dem kann das Angebot über die gesamte Lauf­zeit von 24 Monaten attrak­tiv sein. Sie müssen sich nur einen Wecker stellen: Wenn Sie nach den 24 Monaten den Gewerbe­strom zu kündi­gen vergessen, verlängert sich der teure Tarif ohne Prämie.

Was ist Gewerbestrom eigentlich genau?

Gewerbestrom ist ein spezieller Stromtarif, der sich an Gewerbe­treibende, Frei­beruf­ler, Selbst­ständige und Ver­eine rich­tet. Für Gewerbe­kunden zahlen Strom­an­bieter deut­lich weniger für Netz­ent­gelte, Steuern und Um­lagen und kön­nen dies mit nied­rigeren Prei­sen an die Kun­den weiter­geben. Der güns­ti­gere Preis kommt auch durch den hö­heren jähr­lichen Ver­brauch zu­stan­de – das macht Gewerbe­kunden attrak­tiver als Privatkunden.

Wie viel Sie genau für Ihren Ge­werbe­strom­tarif zahlen, hängt außer­dem mit Ihrem Wohn­ort und An­bieter zu­sammen. Übrigens: Sie können immer selbst ent­scheiden, ob Sie Gewerbe­strom beziehen möchten. Dieser Tarif ist nicht verpflichtend.

Ab wann bekommt man Gewerbestrom?

Gewerbestrom können Sie beziehen, wenn Sie ein Gewerbe be­trei­ben oder be­fugt sind, im Namen Ihres Unter­nehmens einen Strom­ver­trag ab­zu­schließen. Meist müssen Sie Ihre Gewerbe­an­meldung vor­legen. Auch für einige freie Berufe wie Notare gibt es Gew­erbe­strom. Da es aber keine gesetz­liche Ver­anke­rung gibt, ent­scheiden Strom­an­bieter selbst über die Be­ding­ungen, unter denen ein Kunde als Ge­werbe­kunde gilt. Grund­sätz­lich dürfen auch Vereine Gewerbe­strom­tarife ab­schließen. Das lohnt sich z. B. dann, wenn Ver­sorger Ver­eine von Bonus­zahlungen ausschließen.

Fallen Sie in die gewerbliche Kategorie, haben aber nur einen Ver­brauch im Bereich eines durch­schnitt­lichen Privat­kunden, lohnt sich Gewerbe­strom nicht immer. Privat­ver­braucher kommen meist mit 5.000 kWh im Jahr aus. Je deut­licher Sie über diesem Privat­verbraucher­tarif liegen, desto eher bekommen Sie ver­güns­tigte Preise.

Manche An­bieter setzen für ihr ver­güns­tigtes An­gebot eine Mindest­abnahme voraus. Dies können 10.000, 25.000 oder 50.000 kWh pro Jahr sein. Prüfen Sie, ob Sie diesen Be­darf auch tat­säch­lich haben – unter­schreiten Sie die Grenzen, drohen höhere Verbrauchspreise.

Industriestrom ab 100.000 kWh

Von Industriestrom statt Ge­werbe­strom wird vor allem wegen des noch­mals höheren Ver­brauchs ge­sprochen. Sie bekommen den steuer­lich vergüns­tigten Industrie­strom als Unter­nehmen ab einem Ver­brauch von mehr als 100.000 kWh pro Jahr. Solch einen hohen Ver­brauch haben regel­mäßig nur produ­zierende Firmen. Indus­trie­strom ist der güns­tigste Strom, mit nied­ri­geren Prei­sen als Gewerbestrom.

Wie oft sollte man einen neuen Anbieter für Gewerbestrom suchen?

Im Idealfall prüfen und vergleichen Sie regel­mäßig immer wieder im Laufe des Jahres die Tarife für Gewerbe­strom. Auch wenn Sie aktuell nicht aus ihrem Ver­trag kommen, behalten Sie so den Über­blick. Spätes­tens 3 Monate vor Ende der Ver­trags­lauf­zeit sollten Sie sich um eine Alter­native kümmern. Falls ihr bis­heri­ger An­bieter zwischen­zeitlich den Preis erhöhen will, genießen Sie ein Sonder­kündi­gungs­recht – auch dies ist ein guter Zeit­punkt für den Wechsel.

Kann ich für mein Homeoffice Gewerbestrom beziehen?

Nur, wenn Sie selbstständig sind, z. B. wenn Sie als selbst­ständi­ger Gewerbe­treibender Ihr ex­ter­nes Büro auf­gegeben haben und nun von Zu­hause aus ar­beiten. Hier kann es sich lohnen zu prü­fen, ob Sie An­spruch auf Gewerbe­strom haben und zu welchen Kondi­tionen Sie ihn be­kommen können. Für An­ge­stellte gibt es diese Möglich­keit nicht, auch wenn Sie seit der Corona-Pandemie ihre Ar­beit zuhause statt im Büro erledigen.

Liefergarantie!

Beim Wechsel des Gewerbestrom Anbieters müssen Sie keine Sorge haben, dass auf einmal die Computer aus­gehen. Es gibt einen di­rekten Über­gang zum nächsten An­bieter, ohne dass zeit­weise der Strom ab­ge­schaltet wird. Bei Netz­pro­blemen bleibt der örtliche Ver­sorger – zum Beispiel die Stadt­werke – ihr Ansprechpartner.

Muss ich meinen alten Gewerbestrom kündigen?

Eine eigenständige Kündigung ist normalerweise nicht nötig. Sie können am Ende des Ver­gleichs mit dem Auf­trag für einen neuen An­bieter auch gleich die Kündi­gung des be­stehen­den Ver­trags in Auf­trag geben. Dies klappt vor allem dann reibungs­los, wenn Sie den Wech­sel recht­zeitig auf den Weg bringen. Strom selbst kündigen müssen Sie aller­dings grund­sätzlich bei einem Sonder­kündi­gungs­recht für Strom.

Welche Prämien gibt es bei Gewerbestrom?

Gewerbestrom mit Prämien gibt es nicht so häufig wie Strom­an­bieter mit Prämien beim Haus­halts­strom. Manch­mal gibt es An­ge­bote, die Sie aber genau durch­rechnen sollten – ins­be­sondere, wenn es sich um Sach­prämien handelt.

E.ON etwa bot Anfang Mai für Klein­gewerbe ab einem Mindest­ver­brauch von jährlich 3.000 kWh wahl­weise ein iPhone 12, ein iPad 10,2 oder ein Samsung Galaxy S20 ohne wei­tere Zu­zah­lung. Der Kauf­preis der Geräte im Handel lag zu der Zeit zwischen 320 € und 720 €. Bei einem Jahres­ver­brauch von 10.000 kWh muss­ten Kun­den bei dieser Sonder­aktion für den Ab­schluss mit dem iPhone 12 mit einem Jahres­strom­preis von 2.570 € rechnen. Der güns­tigste Tarif im Ver­gleich lag aller­dings mit 2.006 € deut­lich darun­ter. Das heißt, im Fall des Ab­schlusses hätte der Kunde für ein neues iPhone 12 gut 560 € gezahlt statt der 720 € im Laden. Ob diese Er­sparnis ausschlag­gebend sein sollte, lässt sich nur indi­vidu­ell ent­schei­den – etwa mit der Über­legung, ob Sie wirk­lich ein neues Handy brau­chen oder nicht lieber den niedrigeren Strom­preis mitnehmen.