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Ökogas Vergleich: Die günstigsten Tarife 2021

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Ökogas: In nur 3 Schritten zum besten Anbieter im Vergleich

Der Ökogas Vergleich zeigt Ihnen eine Auswahl der Anbieter, die zu den von Ihnen eingetragenen Sucheinstellungen passen. Dazu sind nur drei Schritte notwendig.

Schritt 1: Tragen Sie die Rahmendaten ein

Um einen möglichst aussagekräftigen Preisvergleich für Ökogas zu erhalten, müssen Sie folgende Daten eingeben:

  • Ihre Postleitzahl
  • Ihren bisherigen Gasverbrauch (hier finden Sie Tipps, wie Sie Ihren Gasverbrauch berechnen)
  • die von Ihnen gewünschte Vertragslaufzeit
  • den Namen Ihres bisherigen Anbieters und die Bezeichnung des dortigen Gastarifes

Wenn Sie auf das Feld „weitere Einstellungen“ gehen, haben Sie die Möglichkeit, die Suchmerkmale weiter festzulegen. So erhalten Sie noch zielgenauer die passenden Angebote. Zu Ihren Wahlmöglich­keiten gehört z.B., wie lange sich der Vertrag nach Ablauf der Laufzeit maximal verlängern soll. Haben Sie alle Wünsche eingetragen, wird Ihnen eine Liste der besten Angebote angezeigt.

Schritt 2: Wählen Sie aus den Vorschlägen aus

Die Vergleichsliste enthält die Namen der Anbieter, Details zu den Tarifen und die Kosten, die auf Sie im 1. Jahr mit dem jeweiligen Ökogas-Tarif zukommen. Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit weitere Informationen zum Tarif, zum Unternehmen und die Bewertungen anderer Kunden anzuschauen und die Details zu vergleichen.

Schritt 3: Schließen Sie den Vertrag mit dem Ökogas-Anbieter ab

Nachdem Sie sich entschieden haben, klicken Sie auf den Button „Mehr zum Tarif“. Nun erhalten Sie von unserem Kooperationspartner Verivox eine Zusammenfassung der ausgewählten Vertragsdetails. Als nächstes füllen Sie das bereitgestellte Online-Formular aus. Notwendig sind Ihre Anschrift, Ihre Kontoverbindung und die Nummer Ihres aktuellen Zählers für den Gasverbrauch. Haben Sie das Formular abgeschickt, erhalten Sie wenig später eine schriftliche Bestätigung. Der neue Ökogas-Anbieter übernimmt für Sie die Kündigung bei Ihrem alten Lieferanten.

zum Ökogas Vergleich

Worauf muss ich beim Ökogas Vergleich achten?

Es gibt wichtige Vertragsdetails, die die Konditionen beeinflussen und auf die es bei einer Entscheidung für einen Ökogas-Tarif ankommt. Dazu gehören:

Laufzeit

Mit einer längeren Vertragslaufzeit binden Sie sich länger an den Anbieter. Dafür erhalten Sie einen günstigeren Tarif. Sind Sie sicher, für eine längere Zeit Ihr Ökogas nicht wechseln zu wollen, können Sie eine Vertragslaufzeit von 24 Monaten wählen. Die kürzeste Laufzeit beträgt 3 Monate.

Preisgarantie

Bei einer Preisgarantie ist der Gaspreis für einen festgelegten Zeitraum festgeschrieben. Das hat für Sie als Verbraucher den Vorteil, dass Sie in diesem Zeitraum mit fixen Kosten kalkulieren können.

Kündigungsfrist

Gehören Sie zu den eher wechselwilligen Ökogas-Kunden, kann eine kurze Kündigungsfrist von 1 Monat oder 6 Wochen sinnvoll sein. Einige Tarife besitzen Kündigungsfristen von mehreren Monaten.

Wechselbonus

Viele Anbieter von Ökogas locken mit einem Bonus für neue Kunden. Das können Beträge von 100 € bis 200 € sein. Hier besteht aber die Möglichkeit, dass sich die Verträge automatisch nach 1 Jahr verlängern und dann eventuell deutlich höhere Preise aufgerufen werden. Diese höheren Preise können dann den Gewinn durch den Bonus auffressen.

Vorauskasse

Es gibt Ökogas-Tarife, bei denen Sie einen Jahresbetrag im Voraus zahlen sollen. Verbraucherschützer raten davon ab, weil im Falle einer Insolvenz des Unternehmens Ihr eingezahltes Geld verloren gehen kann.

Was ist Ökogas eigentlich genau?

Der Begriff „Ökogas“ steht als Oberbegriff für eine klimafreundliche Möglichkeit der Energieversorgung, ähnlich wie beim Ökostrom. Doch was bedeutet Ökogas und woraus besteht es? Ökogas wird aus Erdgas gewonnen und ist alleine dadurch schon klimafreundlicher als andere fossile Energieträger. Denn bei der Verbrennung von Erdgas wird deutlich weniger vom Treibhausgas Kohlenstoffoxid (CO2) freigesetzt als bei Kohle.

Zusätzlich wird über verschiedene Mechanismen der klimafreundliche Effekt erhöht. Das ist zum einen die CO2-Kompensation, dann wird auch von Klimagas geredet. Zum anderen geht es um die Beimischung von Biomethan, dann handelt es sich um Biogas. Außerdem gibt es Ökogas mit Wasserstoffanteilen. Im Folgenden erklären wir die drei Mechanismen genauer.

Was ist Klimagas?

Bei Klimagas handelt es sich um ganz normales Erdgas, das Sie als Verbraucher in einem Ökotarif erhalten. Ein klimafreundlicher Effekt wird durch den Gasanbieter mit dem Kauf von Emissionszertifikaten und die Unterstützung von Klimaschutzprojekten erzielt. Der Ausstoß von CO2-Emissionen bei der Gasverbrennung soll rechnerisch ausgeglichen werden, indem woanders auf der Welt diese Emissionen eingespart werden. Das funktioniert, weil das Klimasystem weltweit miteinander verbunden ist und im Austausch steht.

Mögliche Maßnahmen zur CO2-Kompensation sind

  • die Wiederaufforstung von abgeholzten Regenwaldgebieten,
  • die Entwicklung von Solaranlagen in Wüstenrandregionen oder
  • der Bau von Wasserkraftanlagen mit höchsten Umweltstandards in Entwicklungsländern.

Unabhängige Gutachter überprüfen regelmäßig die CO2-Einsparung dieser Projekte.

Achtung bei der Quelle für Biogas!

Die Herkunft des Biogases kann problematisch sein. Wenn es aus Monokulturen mit wert­vollen Nahrungs­mitteln wie Mais und Getreide oder z.B. über Gülle aus tier­quälerischer Massen­tier­haltung gewonnen wird, ist es weniger nachhaltig.

Was ist Ökogas mit Wasserstoffanteilen?

Eine dritte und sehr seltene umweltfreundliche Variante ist Ökogas mit Wasserstoff-Anteilen. Hier wird dem Erdgas Wasserstoff beigemischt. Der für die Herstellung des Wasserstoffs notwendige Strom wird aus erneuerbaren Energiequellen wie Sonnenenergie oder Wind gewonnen.

Wie teuer ist Ökogas?

Ein privater Haushalt in Berlin zahlt bei einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 18.000 Kilowattstunden (kWh) je nach Tarif ungefähr zwischen 1.100 € und fast 1.500 € für Ökogas. Das entspricht einem Gaspreis im Bereich von 0,62 ct/kWh bis 0,78 ct/kWh (Stand: November 2021). Mögliche Bonuszahlungen und Sonderaktionen von Ökogas-Anbietern sind nicht eingerechnet. Damit befindet sich Ökogas ungefähr im gleichen Preisrahmen wie konventionelles Gas.

Etwas teurer ist dagegen Biogas, das aus Pflanzen oder Resten der Lebensmittelindustrie gewonnen wird. Der aufwändige Produktionsprozess spiegelt sich im höheren Preis wider. Allerdings kann Biogas günstiger sein als die Tarife vom Grundversorger. Das ist das Energieunternehmen in einer Region, das die meisten Kunden hat.

Die Gaspreise sind in jeder Region verschieden. Das liegt an unterschiedlich hohen Gebühren für die Nutzung des Verteilungsnetzes. Generell lässt sich sagen, dass Ökogas in großen Städten günstiger ist als in ländlichen Regionen.

CO2-Steuer seit 2021

Seit Januar 2021 wird in Deutschland eine CO2-Steuer erhoben. Das ist eine Abgabe auf Emissionen von Kohlenstoffdioxid bei der Nutzung von Benzin, Diesel, Heizöl und Gas. Deshalb kam es zu steigenden Gas- und Strompreisen. Die Steuer wurde im Rahmen des Klimapaketes der Bundesregierung 2019 beschlossen.

Wie kann ich zu Ökogas wechseln?

Sie haben sich für Ökogas entschieden und wollen von Ihrem alten zu einem neuen Gasanbieter wechseln? Das ist ganz einfach. In unserem Ökogas Vergleich wird Ihnen ein Formular zum Wechsel angeboten. Nachdem Sie das ausgefüllt haben, übernimmt Ihr neuer Ökogas-Lieferant für Sie die Kündigung Ihres bestehenden Vertrages zum nächstmöglichen Zeitpunkt. Selbstverständlich werden dabei die jeweils festgelegten Kündigungsfristen eingehalten. Sie können zwischen 2 Wochen und mehreren Monaten liegen.

Lückenlose Gasversorgung ist garantiert

Der Staat garantiert Ihnen eine ununterbrochene Versorgung mit Gas. Selbst wenn zwischen den Vertragslaufzeiten Ihres neuen und alten Anbieters eine Lücke entstehen sollte. Dann übernimmt der örtliche Grundversorger die Gaslieferung.

Ihr alter Gasanbieter schickt Ihnen zum Vertragsende eine Abschlussrechnung, die Ihren Verbrauch und die bereits gezahlten monatlichen Abschläge verrechnet. Möglicherweise erhalten Sie einen Teil Ihrer Einzahlungen zurück. Das ist dann der Fall, wenn Sie mehr gezahlt als verbraucht haben.

Welche Ökogas-Zertifikate gibt es?

Es gibt nur wenige einheitliche Standards im Bereich Ökogas, die Ihnen als Verbraucher einen Überblick bieten. Dazu gehören verschiedene Zertifikate oder Labels, die entweder den Gasanbietern oder konkreten Tarifen bescheinigen, dass sie CO2-neutral und damit klimafreundlich sind. Institutionen wie der TÜV bestätigen mit Zertifikaten, dass z.B. die Ausgleichszahlungen in CO2-reduzierende Klimaschutzprojekte wirklich getätigt wurden. Dazu gehören:

  •  das Ökogas-Zertifikat „Klimaneutrale Gasverbrennung“ vom TÜV Nord
  • das Ökogas-Zertifikat „Klimaneutrales Gasprodukt“ ebenfalls vom TÜV Nord
  • das Ökogas-Zertifkat „CMS 41 Klimaneutralität“ vom TÜV Süd
  • das TÜV.com-Zeichen vom TÜV Rheinland

Anders sieht es beim Biogas aus. Dort ist das „Grüne-Gas-Label“ besonders wichtig. Es wird seit 2014 von mehreren Umweltorganisationen vergeben und betrachtet die gesamte Produktionskette vom Rohstoff bis zum Verbraucher. Dieses Label steht für umweltverträgliches Biogas. Über ein Zertifkat hinaus geht das „Biogasregister Deutschland“. Es wird von der Deutschen Energie-Agentur (dena) erstellt und belegt die genauen Anteile an Biogas im Endprodukt.

Wie sinnvoll ist Ökogas?

Die Nutzung von Ökogas kann ein sinnvoller Beitrag zu einer klimafreundlichen Energieerzeugung sein. Es ist aber ratsam, sich ausreichend über die Quelle und die Zusammensetzung des Ökogases zu informieren, da z.B. der Anteil von Biogas in dem an die Verbraucher gelieferten Gas sehr unterschiedlich sein kann. Entscheiden Sie sich für Ökogas, das einen klimaschonenden Effekt über den Kauf von Emissionszertifikaten und die Unterstützung von Klimaschutzprojekten erreicht, dann unterstützen Sie damit weltweit Projekte zur CO2-Einsparung und eine nachhaltige Entwicklung in Schwellen- und Entwicklungsländern.

Aus Sicht der Verbraucherzentralen ist nicht in allen Fällen der klimaschonende Effekt von Ökogas einfach nachweisbar. Deshalb empfehlen sie: Die beste Möglichkeit, beim Heizen das Klima zu schonen, sind Maßnahmen zum Energiesparen wie moderne Heiztechnik und eine effektive Wärmedämmung.