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Kredit

Wie Sie Ihre Bonität verbessern und so bessere Kreditzinsen erhalten können

Bevor Sie einen Kredit erhalten, prüft die Bank Ihre Kreditwürdigkeit, die so genannte Bonität. Je besser diese ist, desto günstiger ist der Zins, den die Bank Ihnen anbietet. Im schlimmsten Fall wird der Kredit gar nicht erst gewährt.

Wie steht es um Ihre Bonität?

Bonitätsprüfung bestimmt die Höhe der Kreditzinsen mit

Die Bonität sagt aus, wie wahrscheinlich es ist, dass Sie einen Kredit planmäßig zurückzahlen. Nachdem Sie einen Kreditantrag gestellt haben, prüft die betreffende Bank im nächsten Schritt Ihre Kreditwürdigkeit bei einem so genannten Kreditsicherungsinstitut. So ein Institut sammelt unter anderem Informationen darüber, wie zuverlässig Sie in der Vergangenheit beispielsweise einen Kredit zurückgezahlt haben oder ob Sie Rechnungen stets pünktlich begleichen. Auskunft über Ihr Zahlungsverhalten erhält es von Vertragspartnern wie beispielsweise Telekommunikations- und Versandhandelsunternehmen.

Anhand der Ergebnisse der Bonitätsprüfung entscheidet die Bank, ob und zu welchen Konditionen sie Ihnen den Ratenkredit anbietet. Denn die Bank möchte sichergehen, dass sie das geliehene Geld pünktlich wieder zurückbekommt.

Ein Kunde mit einer guten Bonität erhält in der Regel einen günstigen Zinssatz. Hat der Kunde eine schlechte Bonität, verlangt die Bank hingegen höhere Zinsen. Unter Umständen wird der Kreditantrag auch ganz abgelehnt. Nämlich dann, wenn die Bank aufgrund der vorliegenden Daten davon ausgehen muss, dass er den Kredit nicht zuverlässig zurückzahlen kann. Aus diesem Grund ist es ratsam, die eigene Bonität im Blick zu behalten und gegebenenfalls Maßnahmen zu ergreifen, die sich günstig auf die Kreditwürdigkeit auswirken.

Einmal jährlich die eigene Bonität prüfen

Seit 2010 hat jeder Bürger in Deutschland das Recht, einmal jährlich eine Bonitätsprüfung kostenlos einzuholen. Diese Selbstauskunft umfasst eine Übersicht der gemeldeten Mobilfunk- und Telefonverträge, Kredite, Girokonten sowie Kreditkarten.

Das bekannteste Kreditsicherungsinstitut ist die SCHUFA, weshalb die Bonitätsprüfung häufig auch SCHUFA-Auskunft genannt wird. Weitere bekannte Kreditsicherungsinstitute in Deutschland sind Creditreform und Bürgel, bei denen Sie auch eine gebührenfreie Bonitätsauskunft beantragen können.

Auf einige der Faktoren, die Ihre Bonität bestimmen, können Sie als Kunde Einfluss nehmen, um auf diese Weise Ihre Kreditwürdigkeit teilweise zu verbessern. Sind beispielsweise in Ihrer SCHUFA-Auskunft Informationen über einen bereits gekündigten Mobilfunk- oder Kreditkartenvertrag gespeichert, können Sie diese löschen lassen. Außerdem ist es ratsam, Rechnungen und Kredite immer fristgerecht zu bezahlen, um negative SCHUFA-Einträge zu vermeiden.

Wenn Sie mehrere Girokonten und Kreditkarten haben, wirkt sich das negativ auf Ihre Bonität aus. Sie verbessern also Ihre Kreditwürdigkeit, wenn Sie Konten und Karten kündigen, die Sie ohnehin nicht oft gebrauchen. Darüber hinaus sollten Ihre Kredite wie der Dispokredit in einem ausgewogenen Verhältnis zu Ihrem Einkommen stehen.

Kreditwürdigkeit wird anhand des SCHUFA-Scores gemessen

Damit die Banken die Kreditwürdigkeit eines Antragstellers besser einschätzen können, erhalten sie als Ergebnis der Bonitätsabfrage von der SCHUFA den so genannten Score-Wert. Gemessen wird dieser in Werten zwischen 0 und 100.

Der SCHUFA-Score stellt basierend auf Ihren persönlichen Daten eine Bewertung Ihrer Bonität dar. Allerdings nicht Ihre individuelle, sondern die der Personengruppe, der Sie mit Ihrem Datenprofil entsprechen. Dabei gilt: je höher der Wert, desto geringer das Ausfallrisiko des Kunden.

Nicht zu empfehlen: Kredite ohne Bonitätsprüfung

Im Internet finden sich immer mehr Anbieter, die einen Kredit ohne Bonitätsabfrage vergeben. Dieser so genannte Kredit ohne SCHUFA kann zwar schnell beantragt werden und auch die Bewilligung folgt innerhalb kürzester Zeit.

Allerdings ist bei solchen Angeboten Vorsicht geboten. Denn besonders im Bereich der SCHUFA-freien Kredite treten zunehmend unseriöse Anbieter auf. Zudem sichern sich die Anbieter bei einem Kredit ohne Bonität häufig mit einer so genannten Pfändungsklausel ab. Das bedeutet, dass der Kreditgeber sofort Ihr Konto pfänden kann, wenn die vereinbarten Raten nicht gezahlt werden. Ein weiterer negativer Aspekt: die hohen Zinsen. Nicht selten lassen sich die Anbieter das höhere Risiko mit Zinsen von bis zu 15 % bezahlen.

Vergleich.de Tipp

Eine Null-Prozent-Finanzierung, die häufig im Elektrogeschäft oder vom Autohändler angeboten wird, wirkt sich auch auf Ihre Bonität aus. Denn diese Form des Bezahlens ist nichts anderes als ein Kredit bei einer mit dem Händler kooperierenden Bank. Und je mehr Kredite Sie haben, desto geringer ist Ihre Kreditwürdigkeit.

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