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Immobilienfinanzierung

Photovoltaik – geförderter Solarstrom vom Dach

Mit Photovoltaik können Immobilienbesitzer selbst Strom auf Basis erneuerbarer Energien erzeugen. Dank Einspeisevergütung, fallender Anschaffungspreise und günstiger Kredite sind Photovoltaikanlagen zudem eine attraktive Investition in die Zukunft.

Photovoltaik: Umwandlung von Sonnenenergie in Strom

Photovoltaik bezeichnet die direkte Umwandlung von Sonnenenergie in Strom. Photovoltaikanlagen bestehen aus mehreren Photovoltaik-Modulen, die sich wiederum aus vielen Solarzellen zusammensetzen. Trifft das in Form von elektromagnetischer Strahlung abgegebene Sonnenlicht auf eine Solarzelle, werden durch den photoelektrischen Effekt Elektronen in Bewegung gesetzt und es wird Strom erzeugt.

Betreiber von Photovoltaik-Kleinanlagen profitieren von Einspeisevergütung

Betreiber einer Kleinanlagen mit einer maximalen Leistung von 500 kWp erhalten für die Einspeisung des erzeugten Stroms ins öffentliche Netz gemäß dem Erneuerbare-Energien-Gesetz eine Einspeisevergütung, die vom Staat 20 Jahre garantiert wird. Abhängig von Faktoren wie Anschaffungspreis oder Qualität der Module, können Photovoltaikanlagen dadurch eine gute Rendite abwerfen. Ein weiterer Vorteil von Photovoltaik: Die Sonne steht als Energiequelle nahezu unbegrenzt zur Verfügung. Darüber hinaus werden die CO2-Emissionen reduziert und ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet.

Solarmodule entscheidend für Ertrag einer Photovoltaikanlage

Ein wesentlicher Faktor für den Ertrag einer Photovoltaikanlage ist auch die gewählte Modulart. Grundsätzlich können monokristalline, polykristalline und Dünnschichtmodule unterschieden werden. Sowohl bei mono- als auch bei polykristallinen Modulen wird Silizium als Halbleitermaterial verwendet. Monokristalline Photovoltaik-Module weisen einen höheren Wirkungsgrad auf als polykristalline Module und sind durch den aufwendigeren Herstellungsprozess etwas teurer in der Anschaffung. Bei Dünnschichtzellen wird der Halbleiter als Beschichtung auf ein Trägermaterial aufgetragen. Dank des geringen Rohstoffverbrauchs und der einfachen Produktion sind Dünnschichtzellen deutlich günstiger als mono- und polykristalline Module. Allerdings ist der Wirkungsgrad geringer als bei kristallinen Modulen.

Photovoltaik – Ertrag abhängig vom Standort der Anlage

Der Ertrag einer Photovoltaikanlage hängt außerdem von bestimmten Standortfaktoren ab. Neben den geografischen Gegebenheiten sind vor allem die Ausrichtung und die Dachneigung entscheidend. So sollten Photovoltaikanlagen eine Neigung von 30 bis 35 Grad aufweisen und nach Süden ausgerichtet sein. Verschattungen der Photovoltaikanlagen sollten in jedem Fall vermieden werden. Denn bereits zeitweiser Schattenfall von Bäumen, Schornsteinen oder Häusern kann den Ertrag der Anlage um 5 bis 10 % senken.

Photovoltaikanlagen immer günstiger

Die Preise für Photovoltaik sind abhängig von der Anlagengröße, dem Hersteller und der Modulart. Angesichts fallender Rohstoffpreise, der Massenproduktion und harter Konkurrenz sind die Gesamtkosten einer Photovoltaikanlage in den vergangenen Jahren enorm gesunken. Derzeit kosten Solarmodule in Deutschland zwischen 1,00 und 1,45 € je kWp (Stand: August 2014).

Mit diesen Kosten müssen Sie für Photovoltaik rechnen

Für ein durchschnittliches Einfamilienhaus sollte Photovoltaik mit einer Leistung von 5 kWp eingeplant werden. Die Kosten für die PV-Anlage würden sich in diesem Fall auf ca. 5.000 bis 7.250 € belaufen. Hinzu kommen die Kosten für den Wechselrichter, die mit 400 bis 2.000 € etwa 10 % der Photovoltaikanlage ausmachen. Pro kWp installierter Leistung sind zudem Montagekosten von 120 bis 180 € einzukalkulieren.

Förderung der Photovoltaikanlage durch KfW-Darlehen

Immobilienbesitzer, die eine neue Photovoltaikanlage kaufen oder eine gebrauchte Anlage modernisieren, können von einem zinsgünstigen KfW-Darlehen profitieren. Voraussetzung für eine Förderung im Rahmen des KfW-Programms für Photovoltaik „Erneuerbare Energien Standard (274)“ ist allerdings, dass ein gewisser Anteil des erzeugten Stroms in das öffentliche Stromnetz eingespeist wird. Ein KfW-Kredit wird nicht direkt von der KfW vergeben, sondern ist beispielsweise zusammen mit der Baufinanzierung bei einer Bank der Wahl zu beantragen. In unserem Immobilienfinanzierung Vergleich sehen Sie, bei welchem Anbieter Sie ein KfW-Darlehen beantragen können.

Checkliste: In fünf Schritten zur Photovoltaikanlage

  • Eignung der Immobilie und des Standorts prüfen und Wirtschaftlichkeitsberechnung durchführen
  • Angebote einholen und Ortstermine mit den Fachbetrieben vereinbaren
  • Fördermöglichkeiten (KfW) bei Ihrer Bank erfragen
  • Angebote anhand technischer (Qualität der Anlage) und wirtschaftlicher Kriterien (Rendite) vergleichen
  • Fachbetrieb mit der Installation der Photovoltaikanlage beauftragen
  • Nach erfolgreicher Installation sollte die Anlage regelmäßig gewartet werden
Vergleich.de Tipp

Grundsätzlich wird für Photovoltaik eine Südausrichtung der Anlage empfohlen. Bei einem sehr hohen Eigenverbrauch kann jedoch eine Ost-West-Anlage die bessere Alternative sein, da die Solarmodule dann über den ganzen Tag kontinuierlich Strom liefern.

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