Heizstrom Vergleich: Heizstromtarife finden und Kosten senken

Mit günstigem Heiz- und Wärmestrom Wärmepumpe oder Nachtspeicher nutzen

  • attraktive Wechselboni
  • schneller und sicherer Wechsel
  • günstige Tarife im Vergleich

Heizstrom Vergleich: So finden Sie den günstigsten Tarif

Zuständige Redakteurin für die Bereiche Strom & Gas und DSL & Handy
Stand: 25.02.2026

Wer eine Wärme­pumpe oder eine Nacht­speicher­heizung nutzt, kann diese entweder über den normalen Haushalts­strom betreiben oder hierfür extra Heiz­strom beziehen. Dieser Wärme­strom wird häufig vom örtlichen Grund­versorger geliefert, doch genauso wie beim normalen Haushalts­strom können Sie mit einem Heiz­strom Vergleich günstige Heiz­strom­tarife für Ihre Wärme­pumpe oder Nacht­speicher­heizung finden und so pro Jahr einiges an Strom­kosten sparen.

Da sich die Heiz­strom­preise je nach Anbieter, Region und Tarif­modell deutlich unter­scheiden, lohnt sich ein regel­mäßiger Vergleich – insbesondere bei einem jährlichen Gesamt­strom­verbrauch ab 6.000 kWh. Unser Hei­zstrom-Preis­vergleich, den wir in Kooperation mit Verivox bereit­stellen, ist kostenlos, unverbindlich und in wenigen Minuten erledigt.

Haben Sie einen passenden Wärmestrom­tarif gefunden, ist der Wechsel ganz einfach. Sofern Sie nicht aufgrund eines Sonder­kündigungs­rechts kündigen, übernimmt in der Regel der neue Anbieter die Kündigung des bisherigen Heiz­strom­anbieters. Der Heiz­strom­wechsel erfolgt automatisch zum nächst­möglichen Termin. Außerdem gibt es keine Unter­brechung der Stromv­ersorgung. Die kontinuierliche Belieferung ist gesetzlich geregelt; bei Problemen springt automatisch der örtliche Grund­versorger mit einer Ersatz­versorgung ein.

So funktioniert der Wärmestromvergleich bei Vergleich.de
  • Wählen Sie Ihre Heizungs­art aus: Nacht­speicher­heizung oder Wärme­pumpe.
  • Geben Sie an, ob Sie einen Ein­tarif- oder Doppel­tarif­zähler haben.
  • Geben Sie Ihre Post­leit­zahl und den Verbrauch in Kilowatt­stunden (kWh) pro Jahr ein.
  • Nehmen Sie bei Bedarf weitere Einstellungen über die entsprechende Schalt­fläche vor oder nutzen Sie die Filter­optionen, um die Ergebnisse zu verfeinern.
  • Wählen Sie den gewünschten Heiz­strom­tarif und füllen Sie das Auftrags­formular aus.
  • Schließen Sie den Heiz­strom­wechsel ab.

Welche Angaben brauche ich für den Heizstrom Vergleich?

Damit Ihnen unser Heiz­strom Vergleich möglichst passende Ergebnisse liefert, sollten Sie folgende Informationen bereit­halten:

  • die Art der Heizungs­anlage: Wärme­pumpe oder Nacht­speicher­heizung
  • die Zähler­art: getrennter Heiz­strom­zähler oder gemeinsamer Zähler
  • Ihre Postleitzahl
  • Ihren jährlichen Heiz­strom­verbrauch in kWh (z. B. aus der letzten Abrechnung)
  • Angaben zur Liefer­anschrift und zum Anschluss (Zähler­stand und Zähler­nummer)
  • Angaben zur Zahlungs­weise bzw. Ihre Bank­daten

Außerdem können Sie im Wärmestrom-Vergleich auch Ihre gewünschte Vertrags­laufzeit angeben sowie gezielt nach Öko-Heizstrom­tarifen und Angeboten mit Wechsel­boni filtern.

Kennen Sie Ihren Jahres­heizstrom­verbrauch nicht oder wollen Sie zum ersten Mal Strom anmelden, können Sie den Verbrauch grob schätzen. Orientieren Sie sich hier­für am durch­schnittlichen Strom­verbrauch einer Wärme­pumpe, der laut Heiz­spiegel 2025 bei rund 20–40 kWh pro Quadrat­meter liegt. Bei einer Nacht­speicher­heizung ist laut ADAC der durch­schnittliche Strom­verbrauch mit rund 120–130 kWh pro Quadrat­meter deutlich höher. Multiplizieren Sie den entsprechenden Wert mit Ihrer Wohn­fläche, um einen ungefähren Richt­wert zu erhalten.

Worauf sollte ich beim Heizstrom Vergleich achten?

Ein günstiger Heiz­strom­tarif zeichnet sich durch einen niedrigen Arbeits­preis und faire Vertrags­bedingungen aus. Achten Sie daher beim Heiz­strom Vergleich auf folgende Punkte:

  • Arbeitspreis: Dies ist der Preis pro verbrauchter Kilowatt­stunde. Je höher Ihr Strom­verbrauch ist, desto niedriger sollte der Arbeits­preis sein.
  • Grundpreis: Dieser umfasst u. a. das Netz­entgelt sowie Steuern und andere Abgaben. Er wird immer fällig, unabhängig vom Verbrauch.
  • Vertrags­laufzeit und Kündigungs­frist: Kurze Lauf­zeiten und Kündigungs­fristen bieten mehr Flexibilität. Wählen Sie eine Vertrags­laufzeit von maximal 12 Monaten und achten Sie auf eine kurze Kündigungs­frist, idealerweise 1 Monat.
  • Preisgarantie: Eine Preis­garantie schützt vor kurz­fristigen Preis­erhöhungen. Sie sollte für die gesamte Vertrags­laufzeit gelten. Beträgt die Lauf­zeit also bspw. 12 Monate, sollte auch die Preis­garantie 12 Monate umfassen.
  • Bonuszahlungen: Mit Wechsel­boni können Sie zusätzlich sparen. Sie werden i. d. R. im ersten Jahr oder zum Ende der Mindest­vertrags­laufzeit verrechnet bzw. ausgezahlt. Wichtig: Bonus­zahlungen sollten nicht ausschlaggebend für den Abschluss eines Heiz­strom­vertrags sein.

Vermeiden Sie außerdem Tarife, bei denen Sie im Voraus für den angegebenen Strom­verbrauch zahlen. Verbrauchen Sie mehr Strom, erwartet Sie oft eine saftige Nach­zahlung, während Sie bei einem geringeren Strom­verbrauch meist keine Rück­zahlung des zu viel bezahlten Abschlags erhalten.

Wie lange dauert der Wechsel des Heizstromtarifs?

Der Heiz­strom Vergleich dauert nur wenige Minuten. Der eigentliche Anbieter­wechsel erfolgt abhängig von Ihrer aktuellen Vertrags­laufzeit und den Kündigungs­fristen. Werden Sie bisher über die Grund­versorgung mit Strom beliefert, können Sie Ihren Heiz­strom­tarif mit einer Kündigungs­frist von 2 Wochen wechseln.

Haben Sie bereits einen alternativen Heiz­strom­vertrag abgeschlossen, erfolgt der Wechsel zum Ende der Kündigungs­frist. Diese finden Sie in Ihren Vertrags­unterlagen; sie ist abhängig davon, ob Sie zum Ende der Mindest­vertrags­laufzeit kündigen oder ob Sie die Mindest­vertrags­laufzeit bereits abgelaufen ist. In diesem Fall liegt die Kündigungsfrist meist bei 1 Monat.

Warum lohnt sich der Heizstrom Vergleich?

Ein Heiz­strom Vergleich lohnt sich für Haus­halte mit Wärme­pumpen oder Nacht­speicher­heizungen, da bei diesen Heiz­arten der Strom­verbrauch deutlich höher ist als beim normalen Haushalts­strom. Gleich­zeitig fallen bei Wärmestrom­tarifen geringere Netz­entgelte und Steuern an, sodass die Arbeits­preise für Heiz­strom bis zu 20 % unter den Preisen für regulären Haushalts­strom liegen können. Daher wirken sich bereits kleine Preis­unterschiede pro verbrauchter Kilowatt­stunde spürbar auf die jährlichen Heiz­kosten aus.

Das veranschaulicht auch die folgende Tabelle, die für 10409 Berlin exemplarisch die Strom­preise und Strom­kosten für Haushalts­strom und Heiz­strom bei unter­schiedlichen Jahres­stromverbräuchen gegen­überstellt. Hier­für haben wir jeweils den günstigsten konventionellen Tarif und den günstigsten Wärmepumpen­stromtarif heran­gezogen; mögliche Bonus­zahlungen sind nicht miteingerechnet. Die letzte Spalte der Tabelle zeigt, welche Ersparnis­möglichkeiten ein Wechsel eröffnet.

Strompreis und Stromkosten Haushaltsstrom vs. Heizstrom

Stromverbrauch pro Jahr

Strompreis günstigster Haushalts­strom­tarif

Strompreis günstigster Heiz­stromtarif

Stromkosten pro Jahrgünstigster Haushalts­stromtarif vs. Heiz­stromtarif

Ersparnis pro Jahr

3.000 kWh

32,83 Ct/kWh

25,35 Ct/kWh

985 € vs. 761 €

224 €

4.000 kWh

31,16 Ct/kWh

24,12 Ct/kWh

1.246 € vs. 965 €

281 €

5.000 kWh

30,60 Ct/kWh

23,39 Ct/kWh

1.530 € vs. 1.170 €

360 €

6.000 kWh

30,18 Ct/kWh

22,90 Ct/kWh

1.811 € vs. 1.374 €

437 €

7.000 kWh

29,88 Ct/kWh

22,55 Ct/kWh

2.092 € vs. 1.579 €

513 €

Quelle: Stromvergleich und Heizstromvergleich auf Vergleich.de ohne Bonus-Einrechnung für 10409 Berlin, Stand: 01.04.2026

Wärmestrom-Vergleich hilft bei der Entscheidung für oder gegen Heizstrom

Heizstromtarife unterscheiden sich außerdem je nach Anbieter, Region und Tarifmodell. Der Heizstrom Vergleich macht diese Unterschiede transparent und hilft Ihnen dabei, überteuerte Tarife zu vermeiden.

Ebenso können Sie sich mit einem regelmäßigen Heizstrom-Preisvergleich vor einer schleichenden Kostensteigerung schützen. Tarife, die früher günstig waren, können durch Anpassungen bei Netzentgelten oder Steuern nun teurer geworden sein, während Neukunden mit günstigeren Tarifen und zusätzlichen Wechselboni die Heizstromkosten niedrig halten können. Zusätzlich können Sie mithilfe des Wärmestrom-Vergleichs auch prüfen, ob sich ein spezieller Heizstromtarif für Ihre individuelle Situation überhaupt rechnet.

Ein Heizstrom Vergleich lohnt sich besonders bei …

… neu installierten Wärme­pumpen,

… einem hohen Strom­verbrauch durch Nacht­speicher­heizungen und Wärme­pumpen,

… auslaufenden oder veralteten Heizstrom­verträgen,

… Preis­erhöhungen für den Wärme­pumpen­strom beim aktuellen Anbieter oder

… einem Wechsel aus der Grund­versorgung.

Fazit: Heizstrom vergleichen und Kosten senken

Ein Heiz­strom Vergleich lohnt sich besonders für Haus­halte mit Wärme­pumpe oder Nacht­speicher­heizung. Da diese elektrischen Heiz­systeme oft einen hohen Strom­verbrauch haben, können schon geringe Preis­unterschiede pro verbrauchter Kilowatt­stunde spürbare Einsparungen bringen.

Entscheidend sind ein niedriger Arbeits­preis, ein angemessener Grund­preis und idealerweise eine Preis­garantie für die gesamte Vertrags­laufzeit. Ebenso müssen auch die technischen Voraus­setzungen wie ein vorhandener separater Strom­zähler erfüllt sein, um günstigen Heiz­strom beziehen zu können.

Vergleichen Sie regelmäßig die Preise, können Sie von attraktiven Konditionen profitieren und unnötig hohe Heiz­kosten vermeiden. Ein unverbindlicher Heiz­strom Vergleich zeigt schnell, ob sich ein Wechsel für Sie lohnt, oder ob Sie mit einem regulären Strom­tarif sogar günstiger fahren.

Häufige Fragen zum Heizstrom Vergleich

  • Die Heiz­strompreise unterscheiden sich regional vor allem wegen unter­schiedlicher Netz­entgelte und Netz­betreiber. Diese Kosten­bestandteile sind je nach Region verschieden hoch. Deshalb kann sogar derselbe Tarif in unter­schiedlichen Postleitzahl­gebieten unter­schiedlich teuer sein.

  • Ja, wenn Heiz­strom und Haushalts­strom getrennt gemessen werden, können beide Verträge unabhängig voneinander abgeschlossen oder gewechselt werden. Unter­schiedliche Anbieter sind dabei problem­los möglich.

  • Nein, beim Wechsel des Heiz­strom­tarifs müssen Sie den Netz­betreiber nicht selbst informieren. Der neue Anbieter übernimmt in der Regel die Kündigung des alten Vertrags und koordiniert den Wechsel. Die Strom­versorgung bleibt dabei jederzeit gesichert.

  • Die Vertrags­laufzeiten variieren je nach Anbieter. Viele Heiz­strom­tarife haben Lauf­zeiten von 12 oder 24 Monaten, es gibt aber auch flexible Tarife mit kürzeren Fristen. Ein Blick in die Tarif­details lohnt sich vor Vertrags­abschluss.

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