Heizstrom Vergleich: So finden Sie den günstigsten Tarif
Wer eine Wärmepumpe oder eine Nachtspeicherheizung nutzt, kann diese entweder über den normalen Haushaltsstrom betreiben oder hierfür extra Heizstrom beziehen. Dieser Wärmestrom wird häufig vom örtlichen Grundversorger geliefert, doch genauso wie beim normalen Haushaltsstrom können Sie mit einem Heizstrom Vergleich günstige Heizstromtarife für Ihre Wärmepumpe oder Nachtspeicherheizung finden und so pro Jahr einiges an Stromkosten sparen.
Da sich die Heizstrompreise je nach Anbieter, Region und Tarifmodell deutlich unterscheiden, lohnt sich ein regelmäßiger Vergleich – insbesondere bei einem jährlichen Gesamtstromverbrauch ab 6.000 kWh. Unser Heizstrom-Preisvergleich, den wir in Kooperation mit Verivox bereitstellen, ist kostenlos, unverbindlich und in wenigen Minuten erledigt.
Haben Sie einen passenden Wärmestromtarif gefunden, ist der Wechsel ganz einfach. Sofern Sie nicht aufgrund eines Sonderkündigungsrechts kündigen, übernimmt in der Regel der neue Anbieter die Kündigung des bisherigen Heizstromanbieters. Der Heizstromwechsel erfolgt automatisch zum nächstmöglichen Termin. Außerdem gibt es keine Unterbrechung der Stromversorgung. Die kontinuierliche Belieferung ist gesetzlich geregelt; bei Problemen springt automatisch der örtliche Grundversorger mit einer Ersatzversorgung ein.
- Wählen Sie Ihre Heizungsart aus: Nachtspeicherheizung oder Wärmepumpe.
- Geben Sie an, ob Sie einen Eintarif- oder Doppeltarifzähler haben.
- Geben Sie Ihre Postleitzahl und den Verbrauch in Kilowattstunden (kWh) pro Jahr ein.
- Nehmen Sie bei Bedarf weitere Einstellungen über die entsprechende Schaltfläche vor oder nutzen Sie die Filteroptionen, um die Ergebnisse zu verfeinern.
- Wählen Sie den gewünschten Heizstromtarif und füllen Sie das Auftragsformular aus.
- Schließen Sie den Heizstromwechsel ab.
Welche Angaben brauche ich für den Heizstrom Vergleich?
Damit Ihnen unser Heizstrom Vergleich möglichst passende Ergebnisse liefert, sollten Sie folgende Informationen bereithalten:
- die Art der Heizungsanlage: Wärmepumpe oder Nachtspeicherheizung
- die Zählerart: getrennter Heizstromzähler oder gemeinsamer Zähler
- Ihre Postleitzahl
- Ihren jährlichen Heizstromverbrauch in kWh (z. B. aus der letzten Abrechnung)
- Angaben zur Lieferanschrift und zum Anschluss (Zählerstand und Zählernummer)
- Angaben zur Zahlungsweise bzw. Ihre Bankdaten
Außerdem können Sie im Wärmestrom-Vergleich auch Ihre gewünschte Vertragslaufzeit angeben sowie gezielt nach Öko-Heizstromtarifen und Angeboten mit Wechselboni filtern.
Kennen Sie Ihren Jahresheizstromverbrauch nicht oder wollen Sie zum ersten Mal Strom anmelden, können Sie den Verbrauch grob schätzen. Orientieren Sie sich hierfür am durchschnittlichen Stromverbrauch einer Wärmepumpe, der laut Heizspiegel 2025 bei rund 20–40 kWh pro Quadratmeter liegt. Bei einer Nachtspeicherheizung ist laut ADAC der durchschnittliche Stromverbrauch mit rund 120–130 kWh pro Quadratmeter deutlich höher. Multiplizieren Sie den entsprechenden Wert mit Ihrer Wohnfläche, um einen ungefähren Richtwert zu erhalten.
Worauf sollte ich beim Heizstrom Vergleich achten?
Ein günstiger Heizstromtarif zeichnet sich durch einen niedrigen Arbeitspreis und faire Vertragsbedingungen aus. Achten Sie daher beim Heizstrom Vergleich auf folgende Punkte:
- Arbeitspreis: Dies ist der Preis pro verbrauchter Kilowattstunde. Je höher Ihr Stromverbrauch ist, desto niedriger sollte der Arbeitspreis sein.
- Grundpreis: Dieser umfasst u. a. das Netzentgelt sowie Steuern und andere Abgaben. Er wird immer fällig, unabhängig vom Verbrauch.
- Vertragslaufzeit und Kündigungsfrist: Kurze Laufzeiten und Kündigungsfristen bieten mehr Flexibilität. Wählen Sie eine Vertragslaufzeit von maximal 12 Monaten und achten Sie auf eine kurze Kündigungsfrist, idealerweise 1 Monat.
- Preisgarantie: Eine Preisgarantie schützt vor kurzfristigen Preiserhöhungen. Sie sollte für die gesamte Vertragslaufzeit gelten. Beträgt die Laufzeit also bspw. 12 Monate, sollte auch die Preisgarantie 12 Monate umfassen.
- Bonuszahlungen: Mit Wechselboni können Sie zusätzlich sparen. Sie werden i. d. R. im ersten Jahr oder zum Ende der Mindestvertragslaufzeit verrechnet bzw. ausgezahlt. Wichtig: Bonuszahlungen sollten nicht ausschlaggebend für den Abschluss eines Heizstromvertrags sein.
Vermeiden Sie außerdem Tarife, bei denen Sie im Voraus für den angegebenen Stromverbrauch zahlen. Verbrauchen Sie mehr Strom, erwartet Sie oft eine saftige Nachzahlung, während Sie bei einem geringeren Stromverbrauch meist keine Rückzahlung des zu viel bezahlten Abschlags erhalten.
Wie lange dauert der Wechsel des Heizstromtarifs?
Der Heizstrom Vergleich dauert nur wenige Minuten. Der eigentliche Anbieterwechsel erfolgt abhängig von Ihrer aktuellen Vertragslaufzeit und den Kündigungsfristen. Werden Sie bisher über die Grundversorgung mit Strom beliefert, können Sie Ihren Heizstromtarif mit einer Kündigungsfrist von 2 Wochen wechseln.
Haben Sie bereits einen alternativen Heizstromvertrag abgeschlossen, erfolgt der Wechsel zum Ende der Kündigungsfrist. Diese finden Sie in Ihren Vertragsunterlagen; sie ist abhängig davon, ob Sie zum Ende der Mindestvertragslaufzeit kündigen oder ob Sie die Mindestvertragslaufzeit bereits abgelaufen ist. In diesem Fall liegt die Kündigungsfrist meist bei 1 Monat.
Warum lohnt sich der Heizstrom Vergleich?
Ein Heizstrom Vergleich lohnt sich für Haushalte mit Wärmepumpen oder Nachtspeicherheizungen, da bei diesen Heizarten der Stromverbrauch deutlich höher ist als beim normalen Haushaltsstrom. Gleichzeitig fallen bei Wärmestromtarifen geringere Netzentgelte und Steuern an, sodass die Arbeitspreise für Heizstrom bis zu 20 % unter den Preisen für regulären Haushaltsstrom liegen können. Daher wirken sich bereits kleine Preisunterschiede pro verbrauchter Kilowattstunde spürbar auf die jährlichen Heizkosten aus.
Das veranschaulicht auch die folgende Tabelle, die für 10409 Berlin exemplarisch die Strompreise und Stromkosten für Haushaltsstrom und Heizstrom bei unterschiedlichen Jahresstromverbräuchen gegenüberstellt. Hierfür haben wir jeweils den günstigsten konventionellen Tarif und den günstigsten Wärmepumpenstromtarif herangezogen; mögliche Bonuszahlungen sind nicht miteingerechnet. Die letzte Spalte der Tabelle zeigt, welche Ersparnismöglichkeiten ein Wechsel eröffnet.
Strompreis und Stromkosten Haushaltsstrom vs. Heizstrom
Stromverbrauch pro Jahr | Strompreis günstigster Haushaltsstromtarif | Strompreis günstigster Heizstromtarif | Stromkosten pro Jahrgünstigster Haushaltsstromtarif vs. Heizstromtarif | Ersparnis pro Jahr |
|---|---|---|---|---|
3.000 kWh | 32,83 Ct/kWh | 25,35 Ct/kWh | 985 € vs. 761 € | 224 € |
4.000 kWh | 31,16 Ct/kWh | 24,12 Ct/kWh | 1.246 € vs. 965 € | 281 € |
5.000 kWh | 30,60 Ct/kWh | 23,39 Ct/kWh | 1.530 € vs. 1.170 € | 360 € |
6.000 kWh | 30,18 Ct/kWh | 22,90 Ct/kWh | 1.811 € vs. 1.374 € | 437 € |
7.000 kWh | 29,88 Ct/kWh | 22,55 Ct/kWh | 2.092 € vs. 1.579 € | 513 € |
Quelle: Stromvergleich und Heizstromvergleich auf Vergleich.de ohne Bonus-Einrechnung für 10409 Berlin, Stand: 01.04.2026
Wärmestrom-Vergleich hilft bei der Entscheidung für oder gegen Heizstrom
Heizstromtarife unterscheiden sich außerdem je nach Anbieter, Region und Tarifmodell. Der Heizstrom Vergleich macht diese Unterschiede transparent und hilft Ihnen dabei, überteuerte Tarife zu vermeiden.
Ebenso können Sie sich mit einem regelmäßigen Heizstrom-Preisvergleich vor einer schleichenden Kostensteigerung schützen. Tarife, die früher günstig waren, können durch Anpassungen bei Netzentgelten oder Steuern nun teurer geworden sein, während Neukunden mit günstigeren Tarifen und zusätzlichen Wechselboni die Heizstromkosten niedrig halten können. Zusätzlich können Sie mithilfe des Wärmestrom-Vergleichs auch prüfen, ob sich ein spezieller Heizstromtarif für Ihre individuelle Situation überhaupt rechnet.
… neu installierten Wärmepumpen,
… einem hohen Stromverbrauch durch Nachtspeicherheizungen und Wärmepumpen,
… auslaufenden oder veralteten Heizstromverträgen,
… Preiserhöhungen für den Wärmepumpenstrom beim aktuellen Anbieter oder
… einem Wechsel aus der Grundversorgung.
Fazit: Heizstrom vergleichen und Kosten senken
Ein Heizstrom Vergleich lohnt sich besonders für Haushalte mit Wärmepumpe oder Nachtspeicherheizung. Da diese elektrischen Heizsysteme oft einen hohen Stromverbrauch haben, können schon geringe Preisunterschiede pro verbrauchter Kilowattstunde spürbare Einsparungen bringen.
Entscheidend sind ein niedriger Arbeitspreis, ein angemessener Grundpreis und idealerweise eine Preisgarantie für die gesamte Vertragslaufzeit. Ebenso müssen auch die technischen Voraussetzungen wie ein vorhandener separater Stromzähler erfüllt sein, um günstigen Heizstrom beziehen zu können.
Vergleichen Sie regelmäßig die Preise, können Sie von attraktiven Konditionen profitieren und unnötig hohe Heizkosten vermeiden. Ein unverbindlicher Heizstrom Vergleich zeigt schnell, ob sich ein Wechsel für Sie lohnt, oder ob Sie mit einem regulären Stromtarif sogar günstiger fahren.
Häufige Fragen zum Heizstrom Vergleich
Die Heizstrompreise unterscheiden sich regional vor allem wegen unterschiedlicher Netzentgelte und Netzbetreiber. Diese Kostenbestandteile sind je nach Region verschieden hoch. Deshalb kann sogar derselbe Tarif in unterschiedlichen Postleitzahlgebieten unterschiedlich teuer sein.
Ja, wenn Heizstrom und Haushaltsstrom getrennt gemessen werden, können beide Verträge unabhängig voneinander abgeschlossen oder gewechselt werden. Unterschiedliche Anbieter sind dabei problemlos möglich.
Nein, beim Wechsel des Heizstromtarifs müssen Sie den Netzbetreiber nicht selbst informieren. Der neue Anbieter übernimmt in der Regel die Kündigung des alten Vertrags und koordiniert den Wechsel. Die Stromversorgung bleibt dabei jederzeit gesichert.
Die Vertragslaufzeiten variieren je nach Anbieter. Viele Heizstromtarife haben Laufzeiten von 12 oder 24 Monaten, es gibt aber auch flexible Tarife mit kürzeren Fristen. Ein Blick in die Tarifdetails lohnt sich vor Vertragsabschluss.
