Heizstrom: Definition, Voraussetzungen zur Nutzung und Spartipps

Wer eine Wärme­pumpe oder Nacht­speicher­heizung betreibt, kann mit Heiz­strom die jährlichen Strom- und Heiz­kosten oft deutlich senken. Wir erklären, was Heiz­strom ist, welche Voraus­setzungen zur Nutzung bestehen und wie Sie beim Heiz­strom sparen können.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Heiz­strom ist ein spezieller Strom­tarif für Wärme­pumpen und Nacht­speicher­heizungen, der getrennt vom Haushalts­strom gemessen und oft günstiger angeboten wird.
  • Voraus­setzungen sind eine elektrische Heizung, ein separater Strom­zähler und die Anmeldung als steuer­bare Verbrauchs­einrichtung nach § 14a EnWG.
  • Schon kleine Preis­unterschiede beim Heiz­strom­tarif wirken sich bei hohem Verbrauch deutlich auf die Heiz­strom­kosten aus.
  • Durch einen regelmäßigen Heiz­strom­vergleich, niedrige Arbeits­preise, effiziente Wärme­pumpen-Einstellungen und ggf. Photo­voltaik lassen sich mehrere hundert Euro pro Jahr sparen.

Was ist Heizstrom?

Zuständige Redakteurin für die Bereiche Strom & Gas und DSL & Handy
Stand: 27.02.2026

Heiz­strom ist Strom, der speziell zum Betrieb von elektrischen Heiz­systemen wie Wärme­pumpen und Nacht­speicher­heizungen genutzt wird. Heiz­strom wird in der Regel über einen eigenen Strom­zähler erfasst und getrennt vom Haushalts­strom abgerechnet. Da der Strom­verbrauch für das Heizen deutlich höher ist als beim normalen Haushalts­strom, gibt es für Heiz­strom in vielen Fällen separate Tarife, die auf diesen besonderen Bedarf zuge­schnitten sind.

Heizstrom, Wärmestrom und Nachtspeicherstrom: Was ist der Unterschied?

Der Begriff Heiz­strom dient als Ober­begriff für Strom zum Heizen. Wärme­strom wird häufig synonym verwendet und beschreibt Strom für Heiz­systeme wie Wärme­pumpen. Nacht­speicher­strom ist eine spezielle Form des Heiz­stroms, die vor allem für Nacht­speicher­heizungen genutzt wird und oft günstigere Preise zu bestimmten Tages­zeiten bietet.

Die Unterschiede liegen also weniger im Strom selbst, sondern in der Nutzung und Tarif­gestaltung. So sind Heiz­strom­tarife üblicher­weise günstiger als regulärer Haushalts­strom und für den hohen Strom­verbrauch von Heiz­systemen optimiert. Sie können entweder rund um die Uhr gleich günstig sein, oder tages­zeit­abhängig günstiger bezogen werden. Bei letzterem wird dann zwischen Hoch­tarif (HT) und Nieder­tarif (NT) unter­schieden.

Warum ist Strom nachts günstiger?

Die Nach­frage nach Strom ist nachts deutlich geringer als tags­über. Dadurch kommt es zu einem Über­angebot an Strom, da Energie­quellen wie Wind- und Wasser­kraft­werke rund um die Uhr Strom produzieren und nachts nicht abge­stellt werden können. Um eine gleich­mäßige Auslastung des Strom­netzes zu gewähr­leisten, bieten Netz­betreiber daher besonders günstige Strom­tarife an – entweder als Nacht­strom­tarif oder in dynamischen Strom­tarifen.

Was ist der Unterschied zwischen Heizstrom und Haushaltsstrom?

Haushalts­strom wird für alle elektrischen Geräte im Alltag genutzt, etwa für Lampen, Küchen­geräte oder Unterhaltungs­elektronik. Heiz­strom hingegen ist aus­schließlich für den Betrieb der Heizung – üblicher­weise eine Wärme­pumpe oder eine Nacht­speicher­heizung – vorgesehen. Er wird meist getrennt gemessen und abge­rechnet und folgt eigenen Tarif­modellen. Ob Heiz­strom im Einzel­fall günstiger ist als Haushalts­strom, hängt von Verbrauch, Zähler­art und Tarif ab.

Welche Voraussetzungen gibt es für Wärmestrom?

Wärme­strom kann nur genutzt werden, wenn bestimmte technische und organisatorische Voraus­setzungen erfüllt sind. Hierzu gehören:

  • eine geeignete Heizungs­anlage: Heiz­strom kann nur mit einer elektrischen Heizung wie einer Wärme­pumpe oder einer fest installierten Nacht­speicher­heizung genutzt werden.
  • die separate Messung des Heiz­stroms: Ein eigener Zähler für den Wärme­strom ist nötig, um Wärme­strom­tarife zu nutzen.
  • Steuer­barkeit nach § 14a EnWG: Die Heizungs­anlage muss vom Netz­betreiber steuer­bar sein, sodass sie in Spitzen­lastzeiten kurz­zeitig gedrosselt werden kann (Sperrzeiten).
  • Anmeldung der Heiz­anlage beim örtlichen Netz­betreiber: Die Anlage muss beim Netz­betreiber als unterbrech­bare Verbrauchs­einrichtung angemeldet sein.

Im Gegen­satz dazu können Verbraucher mit Öl-, Gas- oder Fernwärme­heizungen keine Wärme­strom­tarife nutzen, da hier der Strom­verbrauch für die Wärme­erzeugung bzw. den Betrieb der Heiz­anlage nicht nennens­wert ins Gewicht fällt.

Sperrzeiten durch den Netzbetreiber und gesetzliche Vorgaben

Neu installierte Wärme­pumpen mit einer Leistung über 4,2 Kilo­watt gelten seit 2024 als steuer­bare Verbrauchs­einrichtungen. Geregelt ist dies in Paragraf 14a des Energie­wirtschafts­gesetzes, kurz EnWG. Demnach können Netz­betreiber bei diesen Wärme­pumpen die Heiz­leistung kurz­zeitig drosseln, um bspw. Über­lastungen des Strom­netzes zu vermeiden. Möglich ist dies über eine Steuer­box am Strom­zähler; diese sollen bis 2032 flächen­deckend installiert werden.

Diese sogenannten Sperr­zeiten sind meist auf wenige Stunden begrenzt und haben in der Regel für die Verbraucher keine Auswirkung – soll heißen, Sie sitzen auch bei der kurz­zeitigen Ab­senkung der Heiz­leistung nicht plötzlich im Kalten. Allerdings profitieren Sie als Ausgleich für die Sperr­zeiten von günstigeren Netz­entgelten – entweder über einen Pauschal­rabatt, wenn Sie einen regulären Strom­tarif nutzen oder über einen günstigen Wärme­strom­tarif. Der Rabatt liegt laut Bundes­netz­agentur je nach Region zwischen 110 und 190 € pro Jahr und wird beim Bezug des Pauschal­rabatts auf der Strom­rechnung gut­geschrieben.

Getrennte Messung von Heizstrom und Haushaltsstrom

Für Wärme­strom ist ein eigener Strom­zähler erforderlich. So kann der Strom­verbrauch der Heizung getrennt vom Haushalts­strom erfasst und abge­rechnet werden. Dadurch können Sie sich für beide Abnahme­stellen von unter­schiedlichen Energie­versorgern beliefern lassen, d. h. also einen Strom­anbieter für Haushalts­strom und einen anderen Strom­versorger für den Heiz­strom haben.

Wollen Sie einen Wärme­strom­tarif nutzen, kommen unter­schiedliche Zähler­modelle infrage:

  • Eintarifzähler: ein einheitlicher Preis pro verbrauchte Kilowatt­stunde
  • Zweitarifzähler: Unter­scheidung zwischen Hoch- und Nieder­tarif­zeiten

Je nachdem, welche Art des Strom­zählers eingebaut ist, sind verschiedene Zähler­konfigurationen möglich.

Am häufigsten kommen die Konstellationen mit je einem Eintarif­zähler für Haus­halts- und Heiz­strom sowie die Variante eines Eintarif­zählers für Haushalts­strom und eines Zweitarif­zählers für den Wärme­strom zum Einsatz. Alternativ kommen auch moderne Mess­einrichtungen oder Smart Meter infrage, sofern sie eine getrennte Erfassung ermöglichen.

Wie setzen sich die Heiz­stromkosten zusammen?

Genauso wie der reguläre Strom­preis setzt sich auch der Heiz­strom­preis aus einem verbrauchs­abhängigen Arbeits­preis und einem festen Grund­preis zusammen. Wie hoch Ihre Heiz­strom­kosten aus­fallen, hängt von Ihrem jährlichen Strom­verbrauch, vom gewählten Tarif und von regionalen Preis­bestandteilen ab. Angesichts des hohen Strom­verbrauchs von Wärme­pumpen und Nacht­speicher­heizungen wirken sich selbst kleine Preis­unterschiede beim Wärme­strom­tarif auf die Gesamt­kosten aus.

Arbeitspreis und Grundpreis – das sind die Unterschiede

Ein Heiz­strom­tarif setzt sich aus zwei zentralen Preis­bestandteilen zusammen:

  • Arbeitspreis in Cent pro kWh: Er bezeichnet den Preis pro verbrauchter Kilowatt­stunde Strom. Je höher der Verbrauch, desto stärker wirkt sich der Arbeits­preis auf die Gesamt­kosten aus.
  • Grundpreis in Euro pro Monat bzw. Jahr: Dies ist ein fester Betrag, der unabhängig vom Verbrauch anfällt. Er deckt unter anderem Abrechnungs- und Verwaltungs­kosten ab, darunter auch die regionalen Netz­entgelte.

Ob Sie bei der Wahl Ihres Wärme­strom­tarifs vor allem auf den Arbeits­preis oder auch auf den Grund­preis schauen sollten, hängt von Ihrem Strom­verbrauch ab. Ist dieser eher niedrig, fällt der Grund­preis stärker ins Gewicht; haben Sie dagegen einen hohen Heiz­strom­verbrauch ist ein möglichst niedriger Arbeits­preis besonders wichtig.

Wie kommt es zu den Preisunterschieden bei Wärmepumpenstrom?

Dass es teils deutliche regionale Preis­unterschiede beim Wärme­pumpen­strom gibt, liegt vor allem an zwei Faktoren: den Netz­entgelten und dem Angebot seitens der örtlichen Strom­anbieter. Diese sind nämlich seit 2007 nicht mehr verpflichtet, günstige Wärme­strom­tarife anzubieten. Stellen­weise kostet daher Heiz­strom fast genauso viel wie der reguläre Haus­halts­strom. Ein Heiz­strom Vergleich gibt Ihnen jedoch einen guten Überblick über alle verfüg­baren Tarife für Ihren Wohn­ort.

Ebenso entfällt ein Teil des Heiz­strom­preises auf regulierte Bestand­teile wie Netz­entgelte, Strom­steuer, Konzessions­abgabe und Mehrwert­steuer. Die Netz­entgelte sind hierbei ein wichtiger Faktor, da sie von den jeweiligen Netz­betreibern fest­gelegt werden. Zwar sind die Abgaben für Heiz­strom insgesamt geringer als beim Haus­halts­strom, trotzdem können sich die Heiz­strom­preise je nach Wohn­ort deutlich unter­scheiden.

Beispielrechnung: So wirken sich Preisunterschiede aus

Mit einem Beispiel verdeutlichen wir, wie sich schon geringe Preis­unterschiede auf die Heiz­strom­kosten auswirken können. Hierfür gehen wir zum einen vom durch­schnittlichen Neu­kunden-Strom­preis aus, der aktuell bei 23,4 Ct/kWh liegt (Stand: 18. Februar 2026). Zum anderen rechnen wir mit einem Heiz­strom­preis von 20,0 Ct/kWh – dies ist der Heiz­strom­preis des aktuell günstigsten Tarifs unseres Heiz­strom Vergleichs für 10409 Berlin.

Für das Beispiel gehen wir von einem durch­schnittlichen 4-Personen-Haushalt mit einer modernen Wärme­pumpe aus. Der jährliche Strom­verbrauch für Heizung und Haus­halts­strom beträgt zusammen­genommen 7.000 kWh; gemessen wird jeweils mit einem Eintarif­zähler.

Beim aktuellen Neu­kunden-Strom­preis für Normal­strom entstehen für unseren Beispiel­haushalt jährliche Strom­kosten von 1.638 €. Mit einem günstigen Heiz­strom­tarif zahlt der Beispiel­haushalt jedoch nur 1.400 € pro Jahr – und profitiert so von einer Ersparnis von 238 € jährlich. Sinkt der Heiz­strom­preis auf 18 Ct/kWh, ist die Ersparnis mit 378 € bei gleichem Strom­verbrauch sogar noch deutlich größer, wie die folgende Tabelle veran­schaulicht.

Beispielrechnung Normalstromtarif vs. Heizstromtarif

Szenarien

Normalstromtarif zu 23,40 Ct/kWh

Heizstromtarif zu 20,00 Ct/kWh

Heizstromtarif zu 18,00 Ct/kWh

Stromverbrauch gesamt

7.000 kWh

7.000 kWh

7.000 kWh

Kosten gesamt

1.638 €

1.400 €

1.260 €

Ersparnis

-

238 €

378 €

Wie sieht ein guter Heizstromtarif aus?

Ein günstiger Heiz­strom­tarif zeichnet sich durch die folgenden Punkte aus:

  • niedriger Arbeits­preis
  • angemessener Grund­preis
  • faire Vertrags­laufzeit von maximal 12 Monaten
  • transparente Vertrags­bedingungen
  • Preis­garantie über die Mindest­vertrags­laufzeit
  • monatliche Abschläge
  • keine Voraus­zahlung der Jahres­rechnung

Wer mit einem Heiz­strom Vergleich nach einem passenden Wärme­strom­tarif sucht, sollte die Angebote anhand dieser Kriterien bewerten – und nicht nur nach dem Gesamt­preis.

Wie kann ich beim Heizstrom sparen?

Heiz­strom verursacht auf­grund des hohen Strom­verbrauchs von Wärme­pumpen oder Nacht­speicher­heizungen oft einen Groß­teil der jährlichen Energie­kosten. Wenn Sie gezielt sparen, können Sie Ihre Heiz­kosten aber spürbar senken. Einspar­potenziale liegen sowohl in der Wahl des passenden Wärme­strom­tarifs als auch in einem effizienten Betrieb der Heizungs­anlage.

Tipp 1: Heizstromtarife regelmäßig vergleichen

Der einfachste und wirkungs­vollste Spar­hebel ist ein regel­mäßiger Heiz­strom Vergleich. Da sich die Preise je nach Tarif, Anbieter und Region teils deutlich unter­scheiden, sind Ein­sparungen von mehreren hundert Euro pro Jahr möglich. Der Tarif­wechsel ist in der Regel unkompliziert und schnell erledigt. Wir empfehlen, mindestens einmal pro Jahr die aktuellen Heiz­strom­tarife für Ihren Wohn­ort und Ihren Strom­verbrauch zu prüfen.

Tipp 2: Auf den Arbeitspreis statt nur auf Boni achten

Gerade bei einem hohen Heiz­strom­verbrauch ist der Arbeits­preis – also der Preis pro verbrauchter Kilowatt­stunde – entscheidend. Schon wenige Cent Unterschied wirken sich deutlich auf die Gesamt­kosten aus. Ein einmaliger Neukunden­bonus kann zwar im ersten Jahr attraktiv sein, lang­fristig ist jedoch ein niedriger Arbeits­preis wichtiger. Achten Sie deshalb nicht nur auf die Höhe des Bonus, sondern auf die Gesamt­kosten.

Tipp 3: Niedertarifzeiten nutzen

Haben Sie einen Zweitarif­zähler mit Hoch- und Nieder­tarif, können Sie verbrauchs­intensive Aktivitäten wie bspw. die Nutzung der Wärme­pumpe oder auch das Laden eines E-Autos in die günstigeren Nacht­stunden verlegen. So beziehen Sie den Strom vor allem im günstigeren Nieder­tarif, was die Gesamt­kosten senken kann.

Tipp 4: Wärmepumpe effizient einstellen

Auch der Betrieb der Heizungs­anlage beeinflusst die Strom­kosten. Achten Sie hierbei auf die passende Einstellung der Wärme­pumpe, damit diese möglichst effizient arbeiten kann. Hierzu gehört auch eine regel­mäßige Wartung der Anlage.

Tipp 5: Heizstrom und Photovoltaik kombinieren

Wer eine Wärme­pumpe mit einer Photovoltaik­anlage kombiniert, kann den selbst erzeugten Strom für den Betrieb der Wärme­pumpe nutzen. Je höher der Eigen­verbrauch, desto weniger Strom muss aus dem Strom­netz bezogen werden, was die Strom­kosten deutlich senken kann. Wichtig hierbei ist allerdings, genau zu prüfen, ob sich ein Heiz­strom­tarif dann überhaupt noch für Sie rechnet. Ob sich die Kombination lohnt, hängt vom individuellen Verbrauch und der Anlagengröße ab.

Fazit: Mit speziellen Tarifen für Wärmepumpe und Nachtspeicherheizung sparen

Heiz­strom ist ein spezieller Strom­tarif für Wärme­pumpen und Nacht­speicher­heizungen, der getrennt vom Haus­halts­strom gemessen und häufig günstiger angeboten wird. Voraus­setzungen sind eine geeignete elektrische Heizung, ein separater Strom­zähler sowie die Anmeldung als steuer­bare Verbrauchs­einrichtung nach § 14a EnWG. Im Gegenzug profitieren Verbraucher von reduzierten Netz­entgelten und auf den hohen Heiz­strom­verbrauch zugeschnittenen Tarifen.

Da sich bereits wenige Cent Unterschied pro Kilowatt­stunde deutlich auf die jährlichen Heiz­strom­kosten auswirken, lohnt sich ein regel­mäßiger Heiz­strom Vergleich. Wer zusätzlich auf einen niedrigen Arbeits­preis, effiziente Einstellungen der Wärme­pumpe, die Nutzung von Nieder­tarif­zeiten oder die Kombination mit Photovoltaik achtet, kann seine Strom- und Heiz­kosten lang­fristig spürbar senken.

Häufige Fragen zu Heizstrom

  • Ein Heiz­strom­tarif lohnt sich in der Regel bei Wärme­pumpen oder Nacht­speicher­heizungen mit hohem Strom­verbrauch und separatem Zähler. Bei Gas-, Öl- oder Fern­wärme­heizungen kann kein spezieller Heiz­strom­tarif genutzt werden. Ein Heiz­strom Vergleich zeigt schnell, ob ein Heiz­strom­tarif günstiger ist als ein regulärer Strom­tarif.

  • Bei einem Umzug kann der bestehende Heiz­strom­vertrag meist mit­genommen werden, sofern der Anbieter am neuen Wohn­ort verfügbar ist und die technischen Voraus­setzungen wie ein separater Zähler gegeben sind. Informieren Sie den Anbieter auf jeden Fall recht­zeitig über den Umzug; in manchen Fällen können Sie auch ein Sonder­kündigungs­recht nutzen.

  • Ja, Heiz­strom ist auch im Neu­bau möglich, insbesondere bei Wärme­pumpen. In Kombination mit einer Photo­voltaik­anlage kann ein Heiz­strom­tarif sinnvoll sein, wenn auch weiter­hin Netz­strom genutzt und getrennt gemessen wird. Die Wirt­schaftlich­keit hängt allerdings vom Eigen­verbrauch und dem Heiz­strom­tarif ab; es lohnt sich also die Preise zu vergleichen und anhand dessen die Entscheidung für oder gegen einen eigenen Wärme­strom­tarif zu treffen.

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