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Strom

Mit dem Stromrechner Stromtarife vergleichen und direkt zum günstigsten Anbieter wechseln!

Strom wird immer teurer. So sparen Sie trotzdem: Mit unserem Stromrechner können Sie ganz einfach die Stromkosten Ihres Haushaltes berechnen, verschiedene Stromtarife vergleichen und zum günstigsten Stromanbieter wechseln. Wir zeigen Ihnen wie.

  • Inhaltsverzeichnis
    • Was kostet derzeit 1 Watt Strom?

      Für einen durchschnittlichen deutschen Haushalt mit 3.500 Kilowatt Strom Jahresverbrauch kostet das Kilowatt (kW) Strom derzeit ca. 30,5 Cent.

      Wichtig zu wissen ist, dass es sich dabei nur um einen Durchschnittswert handelt. Ihr persönlicher Strompreis berechnet sich immer in Abhängigkeit von drei Faktoren: dem Wohnort, der Verbrauchsmenge und dem gewählten Stromtarif.

      Welchen großen Preisunterschied allein die Wahl des Stromtarifes macht, verdeutlichen wir Ihnen in folgender Aufstellung:

      So zahlt der oben erwähnte Musterhaushalt

      • im teuren Grundversorgungstarif 32,00 Cent/kWh
      • im billigsten Ökostromtarif 26,49 Cent/kWh
      • und im billigsten konventionellen Stromtarif 26,16 Cent/kWh

      Sie sehen, dass mit der Wahl des Stromtarifes im Jahr dreistellig Einsparpotentiale zustande kommen. Stiftung Warentest empfiehlt Verbrauchern sogar ausdrücklich, regelmäßig Stromtarife zu vergleichen und dann gegebenenfalls zu einem günstigeren Stromanbieter zu wechseln. Denn nur so können Sie als Verbraucher die kontinuierlich steigenden Stromkosten wenigstens zum Teil ausgleichen.

      Wo kann ich Stromtarife vergleichen?

      Mithilfe eines Stromrechners können sie direkt online die Angebote verschiedener Stromanbieter vergleichen. Nach Angabe der Postleitzahl des Haushaltes, um den es geht, und des ungefähren Jahresstromverbrauches listet der Stromtarifrechner Ihnen verschiedene Tarife vom günstigsten bis zum teuersten auf. Im Anschluss können Sie direkt den Stromanbieter wechseln.

      Die verschiedenen Stromrechner, die Sie im Internet finden, unterscheiden sich meistens nur in zwei Punkten: in der Auswahl der Stromanbieter und bei den Möglichkeiten der Suchfiltereinstellung.

      Was bietet der Stromtarifrechner von Vergleich.de?

      Wir stellen Ihnen unseren Stromrechner in Kooperation mit Verivox zur Verfügung. Das bietet er Ihnen:

      • unabhängige Anbieterauswahl
      • Vergleich von mehr als 20.000 Stromtarifen
      • tagesaktuelle Tarife
      • Zuverlässigkeit und Transparenz
      • optionale Vorauswahl durch Suchfiltereinstellungen
      • einfache Bedienung

      Mit unserem Stromtarifrechner erledigen Sie drei Punkte auf einen Schlag: Stromkosten berechnen, Stromtarife vergleichen und bei Bedarf auch gleich den Stromanbieter wechseln.

      So funktioniert der Stromrechner von Vergleich.de

      Unser Stromrechner funktioniert ganz einfach. Er führt Sie Schritt für Schritt durch den gesamten Prozess. Dennoch wollen wir Ihnen hier einen kurzen Überblick darüber geben, was Sie dabei erwartet.

      Strom berechnen: Diese Angaben brauchen Sie

      Im ersten Schritt bitten wie Sie, folgende Angaben in die Suchmaske einzugeben:

      • Postleitzahl Ihres Haushaltes
      • geschätzter Strom Jahresverbrauch
      • eventuell Name des bisherigen Stromanbieters und des dort gebuchten Stromtarifs

      Ihren Stromverbrauch ermitteln Sie am genauesten über Ihre letzte Jahresstromrechnung, auf der Sie Angaben dazu finden. Liegt Ihnen diese nicht vor, können Sie den Verbrauch für den Stromvergleich auch schätzen. Erfahrungsgemäß gelten dabei folgende Werte in Abhängigkeit der Zahl der Haushaltsmitglieder:

      • 1-Personen-Haushalte: ca. 2.000 kWh/Jahr
      • 2-Personen-Haushalte: ca. 3.500 kWh/Jahr
      • 3-Personen-Haushalte: ca. 4.250 kWh/Jahr
      • 4-Personen-Haushalte: ca. 5.000 kWh/Jahr
      • 5-Personen-Haushalte: ca. 5.500 kWh/Jahr

      So bedienen Sie den Stromrechner

      Zunächst geben Sie in die Suchmaske Ihre Postleitzahl, den ungefähren Stromverbrauch und eventuelle Tarifwünsche ein. Im nächsten Schritt listet der Stromrechner verschiedene Stromtarife auf und zeigt Ihnen gegebenenfalls auch gleich das Einsparpotential zu Ihrem bisherigen Anbieter.

      Für Sie heißt es nun Stromtarife zu vergleichen und unter Umständen einen günstigeren Stromanbieter finden. Sollten Sie fündig geworden sein, geht es schon weiter mit dem nächsten Schritt.

      Stromanbieter wechseln – so geht’s

      Haben Sie über den Stromrechner einen günstigeren Stromanbieter gefunden und wollen wechseln, können Sie den neuen Vertrag direkt online beauftragen.

      Unser Stromrechner erledigt für Sie die gesamte Bürokratie. Er ermittelt den nächstmöglichen Kündigungstermin bei Ihrem bisherigen Anbieter und leitet – sofern gewünscht – die Kündigung ein. Parallel übermittelt er Ihre Daten an den neuen Anbieter, der Ihnen zunächst eine Auftragsbestätigung schickt. Die Vertragsunterlagen erhalten Sie anschließend postalisch oder per Mail.

      Dann lehnen Sie sich einfach zurück und warten auf den Anbieterwechsel – von dem Sie übrigens nichts mitbekommen werden: Die Stromversorgung ist in jedem Fall ausfallfrei garantiert!

      3 Tipps, wie Sie den passenden Stromanbieter finden

      Bei der Auswahl eines Stromanbieters raten wir Ihnen zu Sorgfalt: Nicht immer ist der billigste automatisch der beste. Die Liberalisierung des Strommarktes hat auch einige schwarze Schafe hervorgebracht, die den Anbieterpreiskampf mit unlauteren Mitteln führen.

      Wir haben für Sie deshalb drei Tipps zusammengestellt, mit denen Sie einen guten Stromanbieter finden werden.

      Tipp 1: Vorsicht bei Boni-Angeboten: Beim Stromanbieterwechsel die AGBs genau lesen

      Einige Stromanbieter locken mit sogenannten Wechsel- oder Neukundenprämien. Die Stromrechner listen diese Tarife aufgrund des günstigen Preises meistens ganz oben. Unterm Strich gehören ausgerechnet sie dann aber oft zu den teuersten, weil die Vergünstigungen nur für das erste Vertragsjahr gelten. Bereits im zweiten Jahr zahlen Kunden die Ersparnis doppelt und dreifach zurück. Prüfen Sie daher die Vertragsbedingungen gründlich, insbesondere auf folgende Aspekte:

      • Mindestvertragslaufzeit
      • Kündigungsfrist
      • Preisgarantie für den angegebenen Arbeits- und Grundpreis
      • automatische Verlängerung bei nichterfolgter Kündigung

      Lassen Sie sich auf Boni-Angebote von Billiganbietern am besten nur ein, wenn Sie wirklich garantieren können, jährlich zu wechseln! In dem Fall tragen Sie den Kündigungstermin dick im Kalender ein.

      Tipp 2: Schwarze Schafe ausschließen: Beim Stromrechner Filtereinstellungen nutzen

      Zum Schutz vor unseriösen Stromanbietern empfiehlt Stiftung Warentest bei der Benutzung von Stromrechnern bestimmte Filtereinstellungen, die solche von vornherein aus der Ergebnisliste ausschließen.

      Setzen Sie Häkchen bei folgenden Optionen:

      • Preisgarantie
      • Maximal 6 Wochen Kündigungsfrist
      • Monatliche Zahlweise
      • Keine Vorauskasse
      • Vertragsverlängerung maximal um 1 Monat
      • Kein einmaliger Bonus

      Tipp 3: Auslese betreiben: Bewertungen des jeweiligen Stromanbieters finden

      Bevor Sie den Stromanbieter wechseln, lesen Sie die Erfahrungsberichte anderer Kunden. Aber Achtung: Bewertungen geben die meisten Kunden frisch im Anschluss an den Vertragswechsel ab. Die Phase, in der Probleme mit Stromanbietern aber gehäuft auftreten, ist gegen Vertragsende. Recherchieren Sie daher auch in Beschwerdeportalen wie Reclabox.

      Welche verschiedenen Stromarten gibt es?

      Stromarten an sich gibt es eigentlich gar nicht. Denn Strom unterscheidet sich nicht in seiner Qualität, wohl aber in der Art seiner Erzeugung. So gibt es Stromanbieter, die ihr Produkt aus konventioneller Erzeugung gewinnen und andere, die erneuerbare Energien nutzen. Darüber hinaus spricht man von „Heizstrom“, wenn man eigentlich nur eine spezielle Tarifvariante meint. Im Folgenden erklären wir Ihnen die Hauptunterschiede.

      Ökostrom: Strom aus erneuerbaren Energien

      Von Ökostrom, Grünstrom oder Naturstrom ist die Rede, wenn Strom in Wind-, Solar-, Biokraft- oder Wasserkraft-Anlagen gewonnen wird. Wer sich für einen Ökostrom-Tarif entscheidet, fördert damit die nachhaltige Stromerzeugung des jeweiligen Anbieters. Durch seine Leitungen fließt aber immer noch der gleiche Strom wie bei allen anderen.

      Da es keine gesetzliche Definition für Ökostrom gibt, sollten Sie nach Qualitätssiegeln wie Ok Power oder Grüner Strom suchen oder aber nach dem TÜV-Label „CMS Standard 80 EE01“ oder „EE02“ für Erneuerbare Energien. Andernfalls kann es sein, dass Ihr Anbieter zwar auf Atomkraft verzichtet, seinen Strom-Mix aber teilweise aus Kohle gewinnt.

      „Heizstrom“: Billiger Strom für Wärmepumpen

      Wenn Sie mit einer Wärmepumpe oder mit Nachtspeicheröfen heizen, sind Sie dankbar für „Heizstrom“. Gemeint ist damit verbilligter Strom für Vielabnehmer, die vor allem nachts Strom „tanken“.

      So haben Haushalte mit Nachtspeicheröfen Stromzähler mit zwei Zählwerken: einen für den teuren Hochtarif bei Tag (kurz HT) und einen für den leicht billigeren Niedertarif bei Nacht (kurz NT). Bei einigen Stromrechnern können Sie den jeweiligen Anteil von Tag- und Nachtstrom in Ihrem Haushalt angeben. Andere scheren beides über einen Kamm und verlangen 24 Stunden gleich viel. Prüfen Sie im Einzelfall, ob sich das für Sie lohnt.

      Vergleich.de Tipp

      Wer mithilfe von Stromrechnern regelmäßig den Stromanbieter wechselt, spart am meisten! In jüngerer Zeit lehnten einige Billig-Stromanbieter Vielwechsler jedoch als Kunden ab, weil diese Neuverträge mit Boni strategisch nach einem Jahr kündigen. Es ist Ihr gutes Recht, alte Stromanbieter zur Löschung Ihrer personenbezogenen Daten aufzufordern. Damit umgehen Sie derartige Probleme.

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