Strom & Gas

Mit dem Stromrechner Stromtarife vergleichen und direkt zum günstigsten Anbieter wechseln!

Strom wird immer teurer. So sparen Sie trotzdem: Mit unserem Stromrechner können Sie ganz einfach die Stromkosten Ihres Haushaltes berechnen, verschiedene Stromtarife vergleichen und zum günstigsten Stromanbieter wechseln. Wir zeigen Ihnen wie.

Das bietet der Stromtarifrechner von Vergleich.de

Wir stellen Ihnen unseren Stromrechner in Kooperation mit Verivox zur Verfügung. Das bietet er Ihnen:

  • unabhängige Anbieterauswahl
  • Vergleich von mehr als 20.000 Stromtarifen
  • tagesaktuelle Tarife
  • Zuverlässigkeit und Transparenz
  • optionale Vorauswahl durch Suchfiltereinstellungen
  • einfache Bedienung

Was kostet derzeit 1 Watt Strom?

Stefanie Schäfers
Zuständige Redakteurin für den Bereich Strom & Gas
Stand: 08.01.2024

Für einen durchschnittlichen deutschen Haushalt mit 4.000 Kilowatt Strom Jahresverbrauch kostet das Kilowatt (kW) Strom derzeit ca. 28 Cent.

Wichtig zu wissen ist, dass es sich dabei nur um einen Durchschnittswert handelt. Ihr persönlicher Strompreis berechnet sich immer in Abhängigkeit von drei Faktoren:

  • dem Wohnort,
  • der Verbrauchsmenge
  • und dem gewählten Stromtarif.

Mit der Wahl des Stromtarifes können im Jahr dreistellige Einsparpotentiale zustande kommen. Stiftung Warentest empfiehlt Verbrauchern sogar ausdrücklich, regelmäßig Stromtarife zu vergleichen und dann gegebenenfalls zu einem günstigeren Stroman­bieter zu wechseln. Denn nur so können Sie als Verbraucher die kontinuierlich steigenden Stromkosten wenigstens zum Teil ausgleichen.

So funktioniert der Stromrechner von Vergleich.de

Unser Stromrechner funktioniert ganz einfach. Er führt Sie Schritt für Schritt durch den gesamten Prozess. Dennoch wollen wir Ihnen hier einen kurzen Überblick darüber geben, was Sie dabei erwartet.

Strom berechnen: Diese Angaben brauchen Sie

Im ersten Schritt bitten wie Sie, folgende Angaben in die Suchmaske einzugeben:

  • Postleitzahl Ihres Haushaltes
  • geschätzter Strom Jahresverbrauch
  • eventuell Name des bisherigen Stromanbieters und des dort gebuchten Stromtarifs

Ihren Stromverbrauch ermitteln Sie am genauesten über Ihre letzte Jahresstromrechnung, auf der Sie Angaben dazu finden. Liegt Ihnen diese nicht vor, können Sie den Verbrauch für den Stromvergleich auch schätzen. Erfahrungsgemäß gelten dabei folgende Werte in Abhängigkeit der Zahl der Haushaltsmitglieder:

  • 1-Personen-Haushalte: ca. 2.000 kWh/Jahr
  • 2-Personen-Haushalte: ca. 3.500 kWh/Jahr
  • 3-Personen-Haushalte: ca. 4.250 kWh/Jahr
  • 4-Personen-Haushalte: ca. 5.000 kWh/Jahr
  • 5-Personen-Haushalte: ca. 5.500 kWh/Jahr

Im nächsten Schritt gelangen Sie zu unserem Stromvergleich. Dort können Sie mit weiteren Angaben Ihre Anforderungen an einen Stromanbieter formulieren. Danach werden Ihnen verschiedene Stromtarife aufgelistet und Sie können das Einsparpotential zu Ihrem bisherigen Anbieter erkennen.

3 Tipps, wie Sie den passenden Stromanbieter finden

Bei der Auswahl eines Stromanbieters raten wir Ihnen zu Sorgfalt: Nicht immer ist der billigste automatisch der beste. Die Liberalisierung des Strommarktes hat auch einige schwarze Schafe hervorgebracht, die den Anbieterpreiskampf mit unlauteren Mitteln führen.

Wir haben für Sie deshalb drei Tipps zusammengestellt, mit denen Sie einen guten Stromanbieter finden werden.

Tipp 1: Vorsicht bei Boni-Angeboten: Beim Stromanbieterwechsel die AGBs genau lesen

Einige Stromanbieter locken mit sogenannten Wechsel- oder Neukundenprämien. Die Stromrechner listen diese Tarife aufgrund des günstigen Preises meistens ganz oben. Unterm Strich gehören ausgerechnet sie dann aber oft zu den teuersten, weil die Vergünstigungen nur für das erste Vertragsjahr gelten. Bereits im zweiten Jahr zahlen Kunden die Ersparnis doppelt und dreifach zurück. Prüfen Sie daher die Vertragsbedingungen gründlich, insbesondere auf folgende Aspekte:

  • Mindestvertragslaufzeit
  • Kündigungsfrist
  • Preisgarantie für den angegebenen Arbeits- und Grundpreis
  • automatische Verlängerung bei nichterfolgter Kündigung

Lassen Sie sich auf Boni-Angebote von Billiganbietern am besten nur ein, wenn Sie wirklich garantieren können, jährlich zu wechseln! In dem Fall tragen Sie den Kündigungstermin dick im Kalender ein.

Tipp 2: Schwarze Schafe ausschließen: beim Stromrechner Filtereinstellungen nutzen

Zum Schutz vor unseriösen Stromanbietern empfiehlt Stiftung Warentest bei der Benutzung von Stromrechnern bestimmte Filtereinstellungen, die solche von vornherein aus der Ergebnisliste ausschließen.

Setzen Sie Häkchen bei folgenden Optionen:

  • Preisgarantie
  • Maximal 6 Wochen Kündigungsfrist
  • monatliche Zahlweise
  • keine Vorauskasse
  • Vertragsverlängerung maximal um 1 Monat
  • kein einmaliger Bonus

Achtung: Wenn Sie nach den günstigsten Tarifen inkl. Bonus suchen und bereit sind, jedes Jahr pünktlich den Stromanbieter zu wechseln, können Sie die letzten beiden Häkchen auch weglassen.

Tipp 3: Auslese betreiben: Bewertungen des jeweiligen Stromanbieters finden

Bevor Sie den Stromanbieter wechseln, lesen Sie die Erfahrungsberichte anderer Kunden. Aber Achtung: Bewertungen geben die meisten Kunden frisch im Anschluss an den Vertragswechsel ab. Die Phase, in der Probleme mit Stromanbietern aber gehäuft auftreten, ist gegen Vertragsende. Recherchieren Sie daher auch in Beschwerdeportalen wie Reclabox.

Stromanbieter wechseln – so geht’s

Haben Sie über den Stromrechner einen günstigeren Stromanbieter gefunden und wollen wechseln, können Sie den neuen Vertrag direkt online beauftragen.

Unser Stromrechner erledigt für Sie die gesamte Bürokratie. Er ermittelt den nächstmöglichen Kündigungstermin bei Ihrem bisherigen Anbieter und leitet – sofern gewünscht – die Kündigung ein. Parallel übermittelt er Ihre Daten an den neuen Anbieter, der Ihnen zunächst eine Auftragsbestätigung schickt. Die Vertragsunterlagen erhalten Sie anschließend postalisch oder per Mail.

Dann lehnen Sie sich einfach zurück und warten auf den Anbieterwechsel – von dem Sie übrigens nichts mitbekommen werden: Die Stromversorgung ist in jedem Fall ausfallfrei garantiert!

Welche verschiedenen Stromarten gibt es?

Stromarten an sich gibt es eigentlich gar nicht. Denn Strom unterscheidet sich nicht in seiner Qualität, wohl aber in der Art seiner Erzeugung. So gibt es Stromanbieter, die ihr Produkt aus konventioneller Erzeugung gewinnen und andere, die erneuerbare Energien nutzen. Darüber hinaus spricht man von „Heizstrom“, wenn man eigentlich nur eine spezielle Tarifvariante meint. Im Folgenden erklären wir Ihnen die Hauptunterschiede.

Ökostrom: Strom aus erneuerbaren Energien

Von Ökostrom, Grünstrom oder Naturstrom ist die Rede, wenn Strom in Wind-, Solar-, Biokraft- oder Wasserkraft-Anlagen gewonnen wird. Wer sich für einen Ökostrom-Tarif entscheidet, fördert damit die nachhaltige Stromerzeugung des jeweiligen Anbieters. Durch seine Leitungen fließt aber immer noch der gleiche Strom wie bei allen anderen.

Da es keine gesetzliche Definition für Ökostrom gibt, sollten Sie nach Qualitätssiegeln wie Ok Power oder Grüner Strom suchen oder aber nach dem TÜV-Label „CMS Standard 80 EE01“ oder „EE02“ für Erneuerbare Energien. Andernfalls kann es sein, dass Ihr Anbieter zwar auf Atomkraft verzichtet, seinen Strom-Mix aber teilweise aus Kohle gewinnt.

Heizstrom: Billiger Strom für Wärmepumpen

Wenn Sie mit einer Wärmepumpe oder mit Nachtspeicheröfen heizen, sind Sie dankbar für „Heizstrom“. Gemeint ist damit verbilligter Strom für Vielabnehmer, die vor allem nachts Strom „tanken“.

So haben Haushalte mit Nachtspeicheröfen Stromzähler mit zwei Zählwerken: einen für den teuren Hochtarif bei Tag (kurz HT) und einen für den etwas billigeren Niedertarif bei Nacht (kurz NT). Bei einigen Stromrechnern können Sie den jeweiligen Anteil von Tag- und Nachtstrom in Ihrem Haushalt angeben. Andere scheren beides über einen Kamm und verlangen 24 Stunden gleich viel. Prüfen Sie im Einzelfall, ob sich das für Sie lohnt.

zum Heizstrom Vergleich
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