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Newsletter, vergleich.de 28. Juni 2009
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Bei einem Hausbau oder dem Kauf einer Immobilie fallen nicht nur die reinen Bau- bzw. Kaufkosten an. Zusätzlich entstehen Nebenkosten, die bis zu 20 Prozent der Gesamtsumme ausmachen. Die wichtigsten Posten Bei einem Immobilienkauf sind zunächst einmal Nebenkosten wie Maklercourtage, Grunderwerbsteuer sowie Grundbuch- und Notargebühren zu zahlen. Sie wollen Ihr Haus ganz nach Ihrem Geschmack gestalten oder technisch auf den neuesten Stand bringen? Dann sollten Sie die Umbau- bzw. Modernisierungskosten genau durchrechnen.
Grunderwerbsteuer sowie Grundbuch- und Notargebühren gehören auch in den Finanzierungsplan für einen Hausbau. Außerdem umfasst er beispielsweise - Vermessungskosten
Jedes Baugrundstück muss vermessen, das Haus vor und nach dem Bau eingemessen werden. Die Kosten der Vermessung richten sich nach dem Grundstückskaufpreis. Eventuell spielt auch der Wert des Hauses eine Rolle.
- Erschließungskosten
Oft müssen Baugrundstücke erst noch an das kommunale Verkehrs-, Versorgungs- und Entsorgungsnetz angebunden werden. Die Gemeinde verlegt die nötigen Anschlüsse nur bis zu Ihrem Grundstück, den Rest müssen Sie erledigen. Neben den Kosten für die Anschlüsse auf Ihrem Grundstück tragen Sie auch einen Teil der Kosten der Gemeinde. Auch bei Straßen- und Wegebaumaßnahmen werden Sie zur Kasse gebeten. Erkundigen Sie sich, welche Erschließungsprojekte geplant sind. Und berücksichtigen Sie, dass sich die Behörden mit der Abrechnung von Erschließungskosten viel Zeit lassen – manchmal Jahre.
- Baunebenkosten
Dies sind die Leistungen an Architekt und Ingenieure, die Kosten für Baugenehmigung, Unterhaltung der Baustelle, behördliche Prüfungen und Bauabnahme sowie Versicherungsgebühren. Sie möchten unbedingt ein klassisches Richtfest feiern? Dann kalkulieren Sie auch die Kosten dafür ein.
Ob Bau oder Kauf, es fallen immer auch Finanzierungsnebenkosten an. Ein Teil davon ist bereits im effektiven Jahreszins Ihres Darlehens enthalten. Es können aber noch Ausgaben wie Beleihungswertermittlungskosten, Bereitstellungszinsen oder Kontoführungsgebühren hinzukommen. Erkundigen Sie sich daher bei Ihrem Finanzierungsanbieter, wie hoch die Gesamtkosten sind.
„Weiche“ Nebenkosten nicht vergessen Neben den genannten klassischen Nebenkosten gibt es weitere, die allzu oft unterschätzt oder sogar gar nicht eingeplant werden: - Kosten der Außenanlage
Zum Traumhaus gehört auch ein schön gestaltetes Grundstück. Berücksichtigen Sie die Kosten für Grundstücksbegrenzung, Zuwegung, Carport oder Stellplatz, Terrasse, Sichtschutz, Pflanzen und Beleuchtung, gegebenenfalls auch die für die Anfuhr von neuem Boden, die Abfuhr und Entsorgung von Aushub oder die Abböschung. Unser Tipp: Sie können Kosten einsparen, indem Sie einen großen Teil der Anlage selbst anlegen und nur für schwierigere Arbeiten Fachleute einsetzen.
- Kosten der Außenausstattung des Hauses
Markisen, Rollläden, Außenbeleuchtung und Sicherheitstechnik dürfen in Ihrer Rechnung nicht fehlen.
- Kosten der Inneneinrichtung
Kalkulieren Sie auch für Fußbodenbelag, Fenster-Sichtschutz und Innenbeleuchtung ausreichende Beträge ein. Auf eine gut ausgestattete Küche oder ein komfortables Bad möchten Sie sicher nicht verzichten. Soll es eine Designerküche mit viel Platz und beweglichen Elementen oder ein Bad im mediterranen Stil sein? Mit einem soliden Finanzierungsplan können Sie sich auch diese Wünsche erfüllen.
Kalkulationsgrößen lassen sich für die weichen Nebenkosten kaum nennen, da diese je nach individuellem Vorhaben ganz unterschiedlich hoch ausfallen. Umso wichtiger ist, dass Sie eine vollständige Aufstellung machen und alles ganz genau durchrechnen.
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Bausteine einer Baufinanzierung – lesen Sie im kommenden Newsletter: Darlehenssplitting – Vor- und Nachteile bei der Prolongation |
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