Wird das ungeliebte Postident-Verfahren abgelöst?

Postident

Was sich viele Bankkunden seit langer Zeit wünschen, könnte bald Wirklichkeit werden: Mit der Videolegitimation haben einige Anbieter eine neue Alternative zum ungeliebten Postident-Verfahren eingeführt, mit dem man sich bisher vor dem Abschluss eines Online-Kontos oder -Depots identifizieren kann. Wir stellen Ihnen den „Klassiker“ Postident und die neuen Identifikationsvarianten im direkten Vergleich gegenüber.

Das Postident-Verfahren:

Um seine Identität sicherzustellen, geht ein Kunde beim Postident-Verfahren mit den ausgefüllten Unterlagen, die ihm das betreffende Bankinstitut zugeschickt hat, zu einer Filiale der Deutschen Post. Ein Mitarbeiter vergleicht dort die Daten mit dem Personalausweis oder Reisepass des Kunden und korrigiert sie bei Bedarf. Anschließend überträgt der Mitarbeiter die Daten zunächst auf elektronischem Weg ans Finanzinstitut und schickt zusätzlich das Formular inklusive Originalunterschrift des Kunden an die Bank. Das Institut prüft die Daten und eröffnet, falls keine Rückfragen auftauchen, im Anschluss das Tagesgeld-, Festgeld- oder Girokonto.

Der lange Weg der Versicherung

Der lange Weg der VersicherungEin Gastartikel von Jana Frommhold

Versicherungen gibt es für alles und für jeden. Der Versicherungsnehmer zahlt in regelmäßigen Abständen ein vereinbartes Entgelt und erhält im Falle eines persönlichen oder materiellen Schadens eine Gegenleistung, die den Schaden mildert oder gar aufhebt.

Dank der vielen einzelnen Klauseln, die ein Versicherungsvertrag enthält, hat der Verbraucher kaum einen Überblick, welche Ausnahmen sein Vertrag beinhaltet. So kann es im schlimmsten Fall passieren, dass er für seinen Schaden selbst aufkommen muss. In der Regel hat der Versicherte jedoch den vereinbarten Schutz, für den er im Gegenzug monatliche Beiträge entrichtet. Das Prinzip Leistung – Gegenleistung: für den einen ein Buch mit sieben Siegeln, für den anderen ein völlig normales Unterfangen, das zum Leben einfach dazu gehört. Stellt sich die Frage:

Kredit: Wünsche werden wahr

Kredit: Wünsche werden wahrEin Gastartikel von Bettina Blaß

Eine neue Wohnzimmer-einrichtung, der Urlaub in der Karibik oder doch lieber ein schnelleres Auto? Das alles ist heute kein Problem mehr, denn Banken erfüllen fast jeden finanziellen Wunsch. Der Kunde muss sich nur noch entscheiden, welche Finanzierung und welches Institut zu ihm passen. Wer mit spitzem Bleistift nachrechnet, kann auch beim Schulden machen noch sparen.

Das Leben ist teuer: Möbel und neue Küchen kosten viel Geld, aber auch eine Brille oder Zahnersatz. Wer ein Girokonto hat, kann das zu diesem Zweck überziehen. Aber: Übersteigt der Finanzierungsbedarf die Höhe von zwei Monatsgehältern, ist der Konsumentenkredit eine bessere Wahl als der Dispokredit, also die Überziehung des Girokontos. Schließlich ist der Dispokredit teurer: Wer hier mit 1000 Euro überzieht, muss mit Zinsen um zehn Prozent und höher rechnen.

Kreditkarte: Wenn billig teuer wird

Kreditkarte im Urlaub

Ein Gastartikel von Bettina Blaß

Die gute Nachricht zuerst: Wer unbedingt eine Kreditkarte braucht, zum Beispiel, weil er viel außerhalb der Europäischen Union reist, oder weil er häufig im Internet einkauft, muss nicht das teure Angebot seiner Hausbank akzeptieren. Denn es gibt einige Banken, die Kreditkarten günstig anbieten – oder sogar kostenlos.

Häufig ist mit einer kostenlosen Kreditkarte aber die Pflicht verbunden, bei der ausgebenden Bank ein Girokonto zu eröffnen. Und das ist nicht immer ratsam. Denn je mehr Konten und Karten ein Kunde hat, um so eher kann er den Überblick darüber verlieren. Ist die kostenlose Kreditkarte aber für den Bankkunden wichtig, sollte er überlegen, die Hausbank komplett zu wechseln.

Mietrecht: die häufigsten Streitpunkte

MietrechtDas Mietrecht regelt die Rechte und Pflichten von Mietern und Vermietern. Wir haben die bekanntesten Streitpunkte zwischen Mietern und Vermietern aufgegriffen und zeigen, auf wessen Seite das Mietrecht wirklich steht. Außerdem haben wir uns umgehört und die unbeliebtesten Vermieter-Sprüche gefunden.

Streitpunkt Schimmel: Mietrecht verpflichtet zur täglichen Stoßlüftung

Nach Schätzungen des Mieterbunds sind bis zu drei Millionen Wohnungen in Deutschland von Schimmel befallen. Kein Wunder also, dass das Mietrecht sehr häufig zum Streitpunkt Schimmel konsultiert wird. Der oft gehörte Hinweis von Vermietern, der Mieter solle nur mal ordentlich lüften (siehe Platz eins der unbeliebtesten Vermieter-Sprüche), hat da schon so manchen zur Weißglut getrieben. Das Mietrecht hält aber tatsächlich fest, dass der Mieter täglich fünf bis zehn Minuten stoßlüften muss, um Schimmelbefall vorzubeugen. Kann der Mieter nachweisen, dass er ordnungsmäßig lüftet, obliegt dem Vermieter eine Mängelbeseitigungspflicht, und er muss den Schimmel entfernen.

Die passende Antwort auf die hohen Energiekosten – das Energiesparhaus

Energiesparhaus

Ein Gastartikel von Manuela Gehrke

Wer ärgert sich nicht über stetig steigende Energiekosten im Bereich Wärme, Warmwasser und Strom. Bauherren und Hausbesitzer wünschen sich in ihrem Heim eine hohe Wohnqualität und möglichst geringe Energiekosten. Moderne Energiesparhäuser sorgen dafür, dass sich diese Wünsche verwirklichen lassen.

Hochwertige Baumaterialien, hervorragende Wärmedämmungen und regenerative Energiequellen sind die Voraussetzung, um die Kosten so gering wie möglich zu halten. Die heute stetig ansteigenden Heizkosten, aber auch das stärkere allgemeine Umweltbewusstsein und der Wunsch nach geringen Nebenkosten lassen bei immer mehr Hausbesitzern und Bauherren das Interesse an Energiesparhäusern steigen.

Die 3 wichtigsten Versicherungen für Bauherren

Versicherungen_Bauherren
Die Planungen der meisten Bauherren gehen nun in die heiße Phase, um im Frühling die Baustelle eröffnen zu können. Daher ist jetzt ein guter Zeitpunkt zu prüfen, ob man auch den richtigen Versicherungsschutz hat. Denn sonst kann der Traum vom Neubau schnell zum Alptraum werden.

Jeder der einen Neubau, Umbau oder eine Sanierung plant, merkt schnell, dass es eine Fülle an Versicherungen gibt, um alle eventuell auftretenden Schadensfälle zu regulieren. Wie bei vielen anderen Versicherungen auch sind viele Versicherungsangebote nicht zwingend notwendig. Zudem überschneiden sich die Versicherungsleistungen vieler Neubaupakete.

Private Bauherren sollten sich daher auf die drei wichtigsten Versicherungen konzentrieren:

Mein Tagesgeldkonto, meine Mutter Erika und die NSA

ilonaunddasliebegeld_erikaEin Beitrag von Ilona Utzig

Weihnachten ist nun schon drei Monate her, aber ich hatte noch lange was davon, nämlich ein Minus auf dem Konto. Das kommt dabei raus, wenn man in der Vorweihnachtszeit ein wenig zu tief in die wunderschönen Augen einer äußerst braven Vierjährigen guckt. Kurz vor Heiligabend fand ich mich mit sehr vielen, großen Kartonstapeln an der Kasse einer Spielzeugabteilung wieder. Als der Scanner minutenlang piepte, kniff ich feste die Augen zu, hielt meine Kreditkarte hin und tippte praktisch blind meine Pin-Nummer ein.

SCHUFA-WohnKompass: Entscheidungshilfe für die Wohnungssuche

Schufa_WohnKompass

Ein Beitrag von Viviane Ohlinger

Neue Wohnung, neue Gegend: Wer auf Wohnungssuche ist und mehr über sein potentielles Umfeld erfahren möchte, kann hierfür ab sofort den SCHUFA-WohnKompass nutzen. Sie erhalten damit einen Überblick über die gewünschte Wohngegend und können sich so eine erste Meinung zur neuen Umgebung bilden.

Besser wohnen im Alter

WohnenimAlter

Ein Gastartikel von Bettina Blaß

Was bisher ein Kinderspiel war, wird jetzt zur Qual: Treppen steigen, sich bücken, über einen Badewannenrand klettern. Das muss nicht sein, denn Wohnungen lassen sich oft schnell und einfach umbauen – so dass Sie auch in reiferen Jahren Ihre Selbstständigkeit bewahren können. Wer klug ist, plant schon heute vor.

Wenn das Laufen und Treppensteigen im Alter beschwerlich wird, ist es höchste Zeit, über einen Umbau der Wohnung nachzudenken. Häufig sind dann Probleme im Badezimmer: Der Badewannenrand ist zu hoch, der Boden rutschig. Da können sich die Bewohner oft nicht mehr sicher bewegen. Ein weiteres Hindernis ist oft das Treppenhaus. Viele dieser Probleme lassen sich jedoch beheben: An Stelle der Badewanne kommt eine Dusche mit bodengleichem Einstieg, im Treppenaufgang lässt sich ein Lift anbringen.