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Geldanlage

Festgeldkonto: Langfristig Geld anlegen mit festen Zinsen und attraktiven Renditen

Wenn Sie auf Ihr Erspartes über einen längeren Zeitraum verzichten können, ist das Festgeldkonto eine gute Geldanlage. Denn: Trotz allgemein sinkender Zinsen für Geldanlagen gibt es beim Festgeld Banken, die Ihnen für Ihr Geld attraktive Zinsen bieten. Wie Sie mit einem Festgeldkonto sparen, erfahren Sie bei Vergleich.de.

Was ist ein Festgeldkonto?

Festgeld ist neben Tagesgeld einer der beliebtesten Anlageformen in Deutschland. Bei dieser Anlageform parken Sie Ihr Geld für einen bestimmten Zeitraum auf einem Festgeldkonto. Ihre Bank zahlt Ihnen im Gegenzug einen festen Zinssatz auf Ihren Anlagebetrag. Anders als beim Tagesgeldkonto haben Sie während der vereinbarten Laufzeit keinen Zugriff auf das Festgeldkonto. Dafür zahlen Banken für Festgeld aber auch höhere Zinsen, denn durch die längerfristige Geldanlage können Banken fest mit Ihrem Geld planen. Ein weiterer Vorteil: Während der gesamten Laufzeit bleibt der Zins gleich. Vor den üblichen Marktschwankungen ist Ihr Geld mit einem Festgeldkonto also geschützt. Zudem wissen Sie bei Abschluss eines Festgeldes genau, wie viel Zinsertrag Ihnen die Geldanlage einbringt.

Wie eröffne ich ein Festgeldkonto?

  1. Vergleichen Sie Angebote und wählen Sie ein Festgeldkonto: Ein Festgeld Vergleich bietet Ihnen einen guten Marktüberblick. Haben Sie sich für eine Anlagesumme entschieden, müssen Sie nur noch das für Sie passende Zinsangebot wählen.
  2. Stellen Sie einen Kontoantrag: Bevor die Bank Ihnen das Festgeldkonto freischalten kann, müssen Sie zuerst einen Kontoantrag mit Ihren Kontaktdaten ausfüllen. Den Antrag drucken Sie im Anschluss aus und unterschreiben ihn.
  3. Bestätigen Sie Ihre Identität: Vor Eröffnung Ihres Festgeldkontos muss die Bank nach den Auflagen des Geldwäschegesetzes Ihre Identität feststellen. Bei Online-Banken ohne Filialnetz geschieht dies per Postident-Verfahren. Beim Abschicken Ihres Kontoantrags überprüft ein Mitarbeiter der Post Ihre Identität über Ihren Personalausweis oder Reisepass. Im Anschluss werden Ihre Unterlagen an die Bank weitergeleitet.
  4. Überweisen Sie Ihren Anlagebetrag auf das Festgeldkonto: Innerhalb weniger Tage nach Absenden des Kontoantrags erhalten Sie von Ihrer Bank alle nötigen Unterlagen für Ihr Festgeldkonto. Haben Sie sich mit Ihren Zugangsdaten angemeldet, können Sie den Anlagebetrag auf Ihr Festgeldkonto transferieren.
  5. Stellen Sie einen Freistellungsauftrag: Haben Sie Ihren Sparerpauschbetrag nicht bereits auf andere Anlagekonten verteilt, sollten Sie Ihrer Bank einen Freistellungsauftrag schicken. Damit befreien Sie Ihre Zinserträge von der Abgeltungssteuer.

Welche Laufzeit sollte ich für mein Festgeld wählen?

Die Laufzeit für Festgeld liegt in der Regel zwischen einem Monat und maximal 10 Jahren. Je nach Marktzinslage empfiehlt sich eine kürzere oder längere Laufzeit. Sind die Zinsen niedrig, sollten Sie Ihr Festgeld nicht länger als für 3 Jahre festschreiben. Der Grund: Die Höhe der Zinsen ist maßgeblich von der Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) abhängig. Aktuell liegt der Leitzins der EZB auf einem historischen Tiefststand (Stand: April 2017). Hebt die EZB den Leitzins wieder an, steigen auch die Zinsen für Festgeld. Mit einer langen Laufzeit können Sie als Anleger von dem steigenden Zinsniveau jedoch nicht profitieren. Zu kurz sollte die Laufzeit jedoch auch nicht ausfallen, denn die Zinshöhe für Festgeld orientiert sich vor allem an der Laufzeit.

Rechenbeispiel: So verändert sich der Zins bei unterschiedlichen Laufzeiten

Das folgende Rechenbeispiel zeigt, wie sich Zins und Ertrag für ein Anlagebetrag von 10.000 € bei unterschiedlichen Laufzeiten ändert. Für die Berechnung haben wir immer den günstigsten Anbieter aus unserem Festgeld Vergleich (Stand: April 2017) herangezogen:

LaufzeitAnlagebetragZinsZinsertrag
6 Monate10.000 €1,15 %57,50 €
5 Jahre10.000 €1,61 %805 €
10 Jahre10.000 €1,60 %1720 €

Die Ergebnisse der Berechnung zeigen, dass die Banken Ihnen bei einer kurzen Laufzeit weniger Zinsen zahlen als bei einer langen Laufzeit. Legen Sie Ihre 10.000 € für 6 Monate an, erhalten Sie 1,15 % Zinsen. Bei einer Laufzeit von 5 Jahren sind es hingegen schon 1,61 %. Legen Sie Ihr Geld für 10 Jahre an, steigen die Zinsen jedoch nicht, sondern sinken um 0,01 %. Es lohnt sich deshalb, sich im Vorfeld genau auszurechnen, wie viel Zinsgewinn Sie bei welcher Laufzeit mit Ihrem Festgeldkonto tatsächlich erwirtschaften. Erst dann sollten Sie sich für die passende Laufzeit entscheiden. Unser Festgeld Vergleich zeigt Ihnen, nach Eingabe der Laufzeit und des Anlagebetrags, für jeden Zinssatz die genaue Höhe Ihres Zinsgewinns an.

Mit der Treppenstrategie schneller auf Zinsanstiege reagieren

Um im Falle eines Zinsanstieges schnell reagieren zu können, empfehlen wir, Ihr Festgeld strategisch anzulegen. Eine mögliche Strategie ist die sogenannte „Treppenstrategie“. Dabei teilen Sie Ihre Anlagesumme in mehrere Beträge auf, die Sie unterschiedlich lang anlegen. Ein Beispiel: Sie teilen Ihre Anlagesumme von 20.000 € in vier Beträge von jeweils 5.000 € auf. Jeden der vier Geldbeträge legen Sie nun auf verschiedenen Festgeldkonten mit einem, zwei, drei und vier Jahren Laufzeit an. Dadurch haben Sie die Möglichkeit, bei steigenden Zinsen jedes Jahr auf einen Teil Ihres Ersparten plus Zinsertrag zuzugreifen und zu besseren Zinsen wiederanzulegen.

Kann ich mein Festgeldkonto während der Laufzeit kündigen?

Eine Kündigung des Festgeldkontos während der Laufzeit ist in der Regel nicht möglich. In einigen Fällen stimmen Banken einer vorzeitigen Kündigung jedoch aus Kulanz zu. Hierbei kann die Bank jedoch auf die Verzinsung Ihres Festgeldes komplett verzichten oder den Anlagebetrag zu einem wesentlich niedrigeren Zins als vereinbart auszahlen. Zusätzlich kann die Bank für die vorzeitige Auflösung des Festgeldkontos Gebühren erheben, deren Höhe nicht vom Gesetz geregelt ist. Was der Gesetzgeber nach Paragraf 314 des Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) allerdings geregelt hat, ist das Recht, dass ein laufender Vertrag von jeder Vertragspartei „aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist“ gekündigt werden darf. Dies ist unter anderem der Fall, wenn der Kreditnehmer Arbeitslosengeld II (Hartz 4) bezieht oder der Bank eine Insolvenz droht. 

Muss ich mein Konto zum Laufzeitende kündigen?

Das hängt von den jeweiligen Vertragsbedingungen Ihres Festgeldkontos ab. Steht im Vertrag, dass das Festgeldkonto nach Ablauf der Laufzeit automatisch aufgelöst wird, müssen Sie gar nichts tun. Ihre Bank transferiert den Anlagebetrag zusammen mit dem Zinsertrag auf Ihr Referenzkonto. Viele Banken verlangen von ihren Anlegern jedoch eine schriftliche Kündigung zum Ende der Laufzeit. Passiert dies nicht, wird der Anlagebetrag für denselben Zeitraum erneut und zu den aktuellen Zinskonditionen angelegt. Hierbei spricht man von einer „automatischen Prolongation“. Bei einigen Banken können Sie die automatische Wiederanlage jedoch bereits im Kontoantrag ausschließen. In jedem Fall sollten Sie vor Vertragsabschluss klären, ob eine aktive Kündigung zum Ende der Laufzeit notwendig ist. Ist dies der Fall, sollten Sie sich eine Erinnerung für die Kündigung setzen. Wichtig: Beachten Sie hierbei auch die Kündigungsfristen der jeweiligen Banken! Wenn Sie ganz sicher gehen wollen, schicken Sie die Kündigung gleich nach Eröffnung des Festgeldkontos schriftlich an Ihre Bank.

Beispiel für eine automatische Prolongation: Sie haben Ihr Festgeld in Höhe von 10.000 € für 3 Jahre zu 1,72 % angelegt. Kündigen Sie Ihre Festgeldanlage nicht rechtzeitig, legt die Bank Ihren Festgeldbetrag samt Zinsen nach Laufzeitende erneut für 3 Jahre zu den aktuellen Zinskonditionen an. In unserem Beispielszenario ist der Zins in der Zwischenzeit jedoch auf 0,9 % gesunken.

 AnlagebetragZinsZinsertrag
1. Laufzeit10.000 €1,72 %516 €
2. Laufzeit (Wiederanlage)10.000 €0,9 %272 €

Durch die Wiederanlage erhalten Sie für 3 Jahre Laufzeit statt 516 € nur noch 272 €. Durch die Wiederanlage Ihrer Bank ist Ihnen zudem die Möglichkeit entgangen, selbst ein besseres Zinsangebot zu suchen und zu einem anderen Anbieter zu wechseln. Die automatische Prolongation muss jedoch nicht zwangsläufig ein Nachteil sein: Bei einem guten allgemeinen Zinsniveau kann Ihr Festgeld durch die Wiederanlage mehrere Jahre ohne Aufwand Ihrerseits eine gute Rendite erwirtschaften.

Gibt es beim Festgeldkonto eine Mindestanlage?

Ja, Banken verlangen für ein Festgeldkonto in aller Regel eine Mindestanlagesumme. Die Höhe variiert von Anbieter zu Anbieter. Bei Festgeld liegt sie bei den meisten Banken bei 2.500 bis 5.000 €. Es gibt jedoch auch Konten ohne Mindestanlagesumme. Die genaue Höhe des Mindestanlagebetrags finden Sie auf der jeweiligen Angebotsseite der Bank oder in den Vertragsbedingungen. Bedenken Sie jedoch, dass mit der Höhe der Anlagesumme auch Ihre Zinserträge steigen. Wenn Sie also einen guten Zinsgewinn erreichen möchten, sollte der Anlagebetrag nicht zu niedrig ausfallen. Einige Banken legen bei Abschluss eines Festgeldvertrages auch eine Maximalanlagesumme fest, die sich jedoch meist im sechsstelligen Bereich befindet.

Warum muss ich für das Festgeldkonto ein Referenzkonto angeben?

Bei einem Festgeldkonto handelt es sich um ein reines Anlagekonto. Überweisungen oder Lastschriften, wie bei einem normalen Girokonto, können Sie über dieses Konto nicht vornehmen. Um Ein- und Auszahlungen auf Ihr Festgeldkonto vorzunehmen, benötigt Ihre Bank deshalb ein Referenzkonto. Nach Ende der Laufzeit wird das angelegte Festgeld inklusive der angesparten Zinsen dann auf das angegebene Konto überwiesen. Unsere Empfehlung: Wählen Sie als Referenzkonto ein verzinstes Konto. So erhalten Sie für Ihr Erspartes auch nach der Auflösung des Festgeldkontos Zinsen auf den ausgezahlten Betrag. Als Referenzkonto können Sie beispielsweise ein verzinstes Girokonto oder auch ein Tagesgeldkonto verwenden. Das Konto kann außerdem auch bei einer anderen Bank laufen. Einzige Voraussetzung: Es muss bei einer deutschen Bank geführt werden. Achten Sie auch darauf, dass das Referenzkonto gebührenfrei ist. Der Grund: Ein Festgeldkonto ist in der Regel kostenlos. Ist das Festgeldkoto jedoch an ein gebührenpflichtiges Referenzkonto geknüpft, schmälert die Gebühr Ihren Zinsgewinn.

Wann erfolgt die Zinsgutschrift beim Festgeldkonto?

Bei einer Festgeldanlage mit einer Laufzeit unter 12 Monaten erfolgt die Zinsauszahlung in der Regel am Ende der Laufzeit. Legen Sie Ihr Geld für mehrere Jahre an, bieten einige Banken auch monatliche, viertel- oder jährliche Zinsgutschriften an. Diese Ausschüttung in Intervallen ist durchaus vorteilhaft für Sie: Schreibt die Bank Ihnen beispielsweise bei einer dreijährigen Anlage jedes Jahr Zinsen in Form einer Wiederanlage auf ihr Festgeldkonto gut, profitieren Sie von dem sogenannten Zinseszinseffekt. Denn: Durch die jährlichen Zinsgutschriften erhöht sich Ihre Anlagesumme. Dadurch wird auch jedes Jahr eine höhere Summe auf Ihrem Festgeldkonto verzinst – Sie machen mit Ihrer Festgeldanlage also am Ende mehr Gewinn. Zahlt Ihnen Ihre Bank den Zinsgewinn direkt auf Ihr Referenzkonto, haben Sie bereits während der Laufzeit jedes Jahr Geld zur freien Verfügung. Ob Ihre Bank Ihnen die Zinsen auf Ihren Anlagebetrag oder auf Ihr Referenzkonto gutschreiben soll, können Sie in den meisten Fällen bei der Kontoeröffnung bestimmen.

Warum lohnt es sich einen Freistellungsauftrag zu stellen?

Als Anleger müssen Sie auf Zinserträge pauschal 25 % Abgeltungssteuer zahlen. Banken sind seit der Einführung der Abgeltungssteuer 2009 gesetzlich dazu verpflichtet, die Abgeltungssteuer von Ihren Zinserträgen abzuziehen und direkt an das Finanzamt abzuführen. Zusätzlich werden auch der Solidaritätszuschlag und die Kirchensteuer von den Zinserträgen abgerechnet. Mit einem Freistellungsauftrag bewahren Sie Ihre Zinserträge bis zu einem bestimmten Betrag vor der Besteuerung. Der Sparerpauschbetrag beträgt pro Person 801 €, für Ehepaare 1.602 €. Haben Sie den Freistellungsauftrag nicht rechtzeitig gestellt, ist es möglich, das Geld mit der nächsten Einkommenssteuererklärung vom Fiskus zurückzufordern. Geringverdiener wie Rentner oder Studenten können statt des Freistellungsauftrags eine Nichtveranlagungsbescheinigung einreichen. Die Bescheinigung wird vom Finanzamt ausgestellt und gilt für maximal 3 Jahre.

Wie sicher ist mein Geld auf dem Festgeldkonto?

Beim Festgeld sind Ihre Spareinlagen durch verschiedene Einlagensicherungssysteme geschützt. Im Falle einer Bankenpleite garantiert die gesetzliche Einlagensicherung eine Entschädigungen bis zu 100.000 €. Gemeinschaftskonten sind bis zu 200.000 € geschützt. Darüber hinaus gibt es eigenständige Sicherungssysteme der verschiedenen Banken und Sparkassen, die noch höhere Summen absichern. Wie hoch diese Beträge genau sind, erfahren Sie direkt auf den Internetseiten der Banken. In unserem Festgeld Vergleich sehen Sie auf einen Blick, wie und in welcher Höhe Ihre Spareinlage geschützt ist.

Wo bekomme ich die besten Zinsen für mein Geld?

Direktbanken bieten Ihnen in der Regel höhere Zinssätze als Filialbanken. Das ist möglich, weil Direktbanken kein Filialnetz betreiben und so weniger Kosten tragen als Filialbanken. Die besten Zinsen bieten oft ausländische Direktbanken. Aber wie sicher sind Spareinlagen im Ausland? Bei Festgeldkonten aus Euro-Ländern sind Anlagen bis 100.000 € durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt. Allerdings existiert keine gemeinsame Haftung der EU-Mitgliedsstaaten. Das bedeutet, dass jedes Land über ein eigenes Sicherungssystem verfügt. Reicht die Einlagensicherung im Falle einer Bankenpleite nicht aus, bürgt das jeweilige EU-Land für Ihre Spareinlagen. Achten Sie deshalb bei einer Anlage im EU-Ausland auch auf die jeweilige Bonität des Landes. Solche Ratings werden regelmäßig von Agenturen wie Standard & Poor’s, Moody’s und Fitch vorgenommen.

Riskanter kann die Geldanlage in fremden Währungen sein. Viele Banken werben aktuell mit hohen Renditen auf Fremdwährungskonten, denn die Zinserträge können deutlich höher ausfallen als bei Geldanlagen in Euro-Währung. Hier besteht allerdings immer die Gefahr, dass es aufgrund negativer Wechselkursentwicklungen zu Verlusten kommt.

Wo spare ich mehr: Festgeld, Tagesgeld oder Fremdwährung?

Die folgende Rechnung zeigt beispielhaft, wie viel Zinsertrag für Sie bei einer Geldanlage in Höhe von 10.000 € innerhalb von einem Jahr möglich ist. Dabei haben wir den Geldbetrag jeweils ein Jahr auf einem Festgeldkonto im EU-Ausland, einem Tagesgeldkonto in Deutschland und einem Fremdwährungskonto (Südafrikanischen Rand) angelegt:

Festgeld mit österreichischer Einlagensicherung

  
Zinssatz1,40 %
ZinsausschüttungZinsausschüttung einmal im Jahr
Zinsertrag140 €

Tagesgeld mit deutscher Einlagensicherung

  
Zinssatz1,10 %
Zinsausschüttungmonatliche Zinsausschüttung, Spareinlage täglich verfügbar
Zinsertrag110,56 €

Fremdwährungstagesgeld (Südafrikanischen Rand)

  
Zinssatz3,25 %
Risikonegative Wechselkursentwicklung möglich
Zinsertrag (Gewinn) bei konstantem Zinssatz und Devisenkursgewinn (20 %) = +412,36 €
Zinsertrag (Verlust)bei konstantem Zinssatz und Devisenkursverlust (20 %) = -274,90 €

Zusammenfassung: Vergleicht man die drei Anlagemöglichkeiten, wird schnell deutlich: Die größte Rendite lässt sich mit dem Fremdwährungskonto erwirtschaften. Allerdings unterliegt das Fremdwährungskonto Wechselkursschwankungen. Bei diesem Beispiel haben wir sowohl den Zinsertrag bei einem Devisengewinn, als auch bei einem Devisenverlust von jeweils 20 % berechnet. Wenn Ihnen dieses Risiko zu groß ist, können Sie auf Fest- oder Tagesgeldkonten innerhalb der EU ausweichen.

Vor- und Nachteile des Festgeldkontos

  • Das Festgeldkonto ist eine besonders sichere Geldanlage.
  • Die Bank zahlt Ihnen über die gesamte Laufzeit einen festen Zins.
  • Ihr Anlagebetrag ist vor Marktschwankungen geschützt.
  • Die Festgeldanlage bietet Ihnen eine hohe Planungssicherheit.
  • Durch Zinsgutschriften können Sie vom Zinseszinseffekt profitieren.
  • Sie können während der Laufzeit nicht über das angelegte Kapital verfügen.
  • Steigen die Zinsen während der Laufzeit, können Sie nicht darauf reagieren.
  • Kommen Sie in eine finanzielle Schieflage, kommen Sie nur schwer an Ihr Erspartes.
Vergleich.de Tipp

Mittelfristig ist mit einer Steigerung der Zinsen zu rechnen. Deshalb empfehlen wir Ihnen, Ihr Geld nur mit einer geringen Laufzeit auf einem Festgeldkonto zu parken. Alternativ können Sie Ihr Vermögen auf mehrere Geldanlagen mit unterschiedlicher Laufzeit verteilen, um so flexibel auf die aktuelle Situation reagieren zu können.

Wo gibt es die besten Zinsen?

Auch in Zeiten von Niedrigzinsen lohnt es sich zu sparen. Wir zeigen Ihnen, bei welchen Geldanlagen Sie für Ihr Geld noch eine gute Rendite bekommen und von welchen Anlagen Sie aktuell besser die Finger lassen!

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