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Geldanlage

Zinspilot: So legen Sie Tagesgeld und Festgeld über die Plattform an!

Über die Onlineplattform Zinspilot können Sie Tagesgeld und Festgeld bei vielen Banken im Inland und europäischen Ausland anlegen und von guten Zinsen profitieren. Wir zeigen Ihnen, wie Zinspilot funktioniert, wo Sie die aktuellen Angebote finden und wie die Plattform im Test abschneidet.

  • Inhaltsverzeichnis
    • Was ist Zinspilot?

      Zinspilot ist ein Online-Portal zur Vermittlung von Tagesgeld und Festgeld im In- und Ausland. Ähnlich wie die Portale WeltSparen oder Savedo arbeitet auch Zinspilot mit zahlreichen europäischen Partner-Banken zusammen, aus deren Angeboten Sie dasjenige mit den besten Zinskonditionen wählen können und so höhere Tagesgeldzinsen und Festgeldzinsen bekommen, als deutsche Banken sie derzeit geben.

      Der zweite Vorteil von Zinspilot ist die einfache Handhabung: Nach der einmaligen Einrichtung eines Zinspilot-Kontos können Sie beliebig viele Tagesgeld- und Festgeld-Angebote bei den Partnerbanken anlegen, ohne dazu weitere Konten eröffnen zu müssen. Dabei übernimmt Zinspilot die gesamte Kommunikation und Abwicklung für Sie. Der Dienst ist für Kunden kostenlos. Die Plattform finanziert sich über Bankprovisionen.

      Gut zu wissen: Dass es sich lohnt, beim Geldanlegen auf die Angebote der Banken im Ausland zu schauen, zeigt folgende Rechnung: Bei Zinsen auf Tagesgeld und Festgeld von 0,1 % bis 1,0 %, wie deutsche Banken sie geben, und einer Inflationsrate von 2,0 % wird Sparen zum Minusgeschäft. Zinspilot kann über seine ausländischen Partnerbanken Angebote machen, die zum Teil deutlich darüber liegen.

      Zinspilot: Wo finde ich aktuelle Angebote zum Tagesgeld und Festgeld?

      Die Plattform Zinspilot listet die Angebote von derzeit 20 Partner-Banken auf der eigenen Website.

      Wir von Vergleich.de empfehlen Ihnen eine breitere Recherche, die auch die Angebote anderer Zinsportale sowie unabhängiger Einzelbanken im Ausland miteinschließt. Eine Möglichkeit bietet Ihnen unser Tagesgeld Vergleich beziehungsweise unserer Festgeld Vergleich. Die Zinspilot-Angebote sind dort schon mitberücksichtigt.

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      Tages- und Festgeld Vergleich

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      Wie funktioniert Zinspilot?

      Zinspilot arbeitet nach dem Treuhänderprinzip. Das heißt: Sie setzen Zinspilot als wirtschaftlich Berechtigten ein, der Ihr Geld treuhänderisch anlegt. Dadurch brauchen Sie für alle Anlageprozesse nur ein einziges Konto, das Zinspilot-Konto. Mit diesem können Sie so viele Anlagen bei Partnerbanken ausführen, wie Sie möchten, ohne dort selbst weitere Konten eröffnen zu müssen.

      Als Plattform ist Zinspilot selbst jedoch keine Bank. Daher schließen Sie das Zinspilot-Konto als Neukunde bei der kooperierenden Sutor Bank mit Sitz in Hamburg ab. Einige ältere Bestandskunden führen Ihr Referenzkonto über den Online-Broker Flatex, der zur Fintech Group Bank AG gehört.

      Schritt 1: So eröffnen Sie Ihr Zinspilot-Konto!

      Wählen Sie über unseren Tagesgeld Vergleich beziehungsweise unseren Festgeld Vergleich den Anbieter aus, bei dem Sie Ihr Geld deponieren möchten. Anschließend werden Sie zur Zinspilot-Webseite weitergeleitet, die Sie durch den Kontoeröffnungsprozess führt.

      Zunächst füllen Sie dabei den Kontoantrag mit einigen persönlichen Daten, Ihrer Steuer-ID und der Angabe eines auf Sie laufenden Girokontos aus. Anschließend müssen Sie sich legitimieren. Das geht bei Zinspilot bis dato nur im Postident-Verfahren durch die Vorlage Ihres Personalausweises auf einer Postfiliale. Nachdem Sie den Kontoantrag an Zinspilot geschickt haben, erhalten Sie innerhalb weniger Werktage alle Daten zur Einrichtung Ihres Verrechnungskontos.

      Schritt 2: So legen Sie über Zinspilot Tagesgeld und Festgeld an

      Sobald das Zinspilot-Konto startklar ist, können Sie im Bereich „Anlageangebote“ per Klick auf „Jetzt anlegen“ den jeweiligen Tagesgeld- oder Festgeldanbieter auswählen, bei dem Sie Ihr Geld anlegen möchten.

      Im nächsten Schritt überweisen Sie die gewünschte Anlagesumme auf Ihr Zinspilot-Konto. Dabei geben Sie als Verwendungszweck einen Code an, der jeweils zum konkreten Anlageangebot ausgegeben wird. Dieser Code gilt als Treuhänderauftrag. Die Sutor Bank beziehungsweise die Fintech Group Bank AG legen Ihr Geld dann in ihrer Funktion als wirtschaftlich Berechtigte für Sie an.

      Das Treuhänderprinzip bringt eine Besonderheit mit sich: Einzahlungen und Auszahlungen sind bei Zinspilot immer nur jeweils am 01. und 15. eines Monats möglich. Ihr Geld sollte immer 4 Bankarbeitstage vor diesen Einzahlungsterminen auf Ihrem Zinspilot-Konto eingegangen sein. Aus Sicherheitsgründen sind Zahlungen außerdem immer nur vom Girokonto aus möglich, welches Sie bei der Eröffnung des Zinspilot-Kontos angegeben haben.

      Welche Voraussetzungen muss ich für ein Konto bei Zinspilot erfüllen?

      Für die Eröffnung eines Zinspilot-Kontos gelten dieselben Voraussetzungen wie zur Eröffnung jedes anderen Kontos:

      • Sie müssen volljährig sein,
      • Sie müssen in Deutschland gemeldet sein und
      • Sie dürfen nicht in den USA steuerpflichtig sein.

      Außerdem benötigen Sie ein auf Sie laufendes Girokonto, eine gültige E-Mail-Adresse sowie Zugang zum Internet und ein SMS-fähiges Mobiltelefon.

      Mit welchen Banken arbeitet Zinspilot zusammen?

      Zinspilot kooperiert derzeit mit 20 Banken aus 10 europäischen Ländern (Stand Juli 2019), darunter Deutschland, Frankreich, Großbritannien sowie Italien, Malta, Portugal, Lettland und Rumänien.

      Geld anlegen im Ausland: Das müssen Sie über Fremdwährungskonten wissen

      Nicht jede Geldanlage innerhalb der EU kann in Euro abgeschlossen werden. Daher laufen einige Anlagen über Zinspilot in einer Fremdwährung, etwa in rumänischen Lei.

      Die Anlagesumme wird dann jeweils zu Beginn und zum Ende der Laufzeit getauscht. Das kann Wechselkursgewinne ermöglichen, aber auch Verluste. Denn der Währungsmarkt unterliegt starken Schwankungen. Im schlimmsten Fall kann Sie der Kursverlust die Rendite Ihres Fremdwährungskontos kosten!

      Wie sicher ist mein Geld bei Zinspilot und gibt es ein Risiko?

      Nach eigener Aussage arbeitet Zinspilot ausschließlich mit Banken zusammen, die hohe Sicherheitsstandards erfüllen. So unterliegen alle Partnerbanken der europäischen Einlagensicherung. Im Insolvenzfall der jeweiligen Bank ist Ihr Vermögen damit bis zu 100.000 € geschützt.

      Geld, das Sie auf dem Zinspilot-Konto bei der Sutor Bank oder der Fintech Group Bank geparkt haben, ist im Falle einer Pleite ohnehin über den deutschen Einlagensicherungsfonds gesichert.

      Allerdings ist Zinspilot keine Bank und leistet auch keine Anlageberatung. Ihnen sollte daher bewusst sein, dass es unter den Partnerbanken auch solche aus Ländern gibt, deren Liquidität von Rating-Agenturen als nicht optimal einstuft wird, so zum Beispiel Rumänien, Italien oder Portugal. Auch unterscheiden sich die Ratings der einzelnen Banken innerhalb eines Landes teilweise erheblich.

      Tipp: Wir raten Ihnen, selbst aktiv zu werden und die Ratings sowohl der Bank als auch die jeweiligen Länderratings genau unter die Lupe zu nehmen. Anschließend können Sie kompetent einschätzen, ob das Risiko die höheren Zinsen wert ist.

      Zwischenfazit: Das sind die Vor- und Nachtteile von Tagesgeld und Festgeld über Zinspilot

      Im Folgenden fassen wir für Sie noch einmal die Vorteile und Nachteile einer Geldanlage über Zinspilot zusammen.

      Vorteile von Zinspilot

      • mit einem einzigen Konto Festgeld und Tagesgeld bei zahlreichen Banken anlegen
      • höhere Zinsgewinne durch eine Geldanlage im Ausland
      • mit Zinspilot als Treuhänder nur ein Vertragspartner statt viele
      • deutschsprachige Kommunikation
      • Mindestanlagesumme ab 1 €
      • für Anleger kostenfrei

      Nachteile von Zinspilot

      • vergleichsweise geringe Auswahl an Partnerbanken
      • Zinspilot leistet keine Anlageberatung
      • derzeit noch kein Video-Ident-Verfahren zur Legitimation möglich
      • Ein- und Auszahlungsintervalle immer nur zwei Mal im Monat

      Zinspilot im Test: So fallen die Bewertungen für die Plattform aus

      Zinspilot erhielt von Stiftung Warentest 2018 gute Noten, auch wenn die Verbraucherschützer zu Skepsis gegenüber Partnerbanken in finanziell weniger stabilen Ländern raten.

      Welche Steuer-Regeln gelten bei Zinspilot?

      Bei einer Geldanlage über Zinspilot im Ausland gilt zunächst dasselbe wie für Geldanlagen allgemein: Zinsgewinne müssen versteuert werden. Durch die Erteilung eines Freistellungsauftrags bleiben Ihre Kapitalerträge bis zur Höhe des Sparerfreibetrags (801 € pro Jahr beziehungsweise 1602 € für zusammen veranlagte Ehepartner) steuerfrei. Den Freistellungsauftrag müssen Sie bei der Sutor Bank beziehungsweise der Fintech Group Bank AG stellen.

      Zu beachten gilt außerdem, dass Zinsen, die Sie im EU-Ausland erhalten, möglicherweise der nationalen Quellensteuer unterliegen. Damit können Steuern in Höhe von bis zu 28 % auf Ihren Zinsgewinn fällig werden, die Sie ans Herkunftsland der Bank zahlen müssen. Um das zu vermeiden oder wenigstens zu reduzieren, müssen Sie einige Monate vor Zinsfälligkeit eine sogenannte Ansässigkeitsbescheinigung vorlegen, die Zinspilot Ihnen stellt.

      FAQ: Was es sonst noch über Zinspilot zu wissen gibt

      Wie stelle ich einen Freistellungsauftrag bei Zinspilot?

      Den Freistellungsauftrag stellen Sie über die Sutor Bank beziehungsweise die Fin Tech Group Bank. Das entsprechende Formular dafür finden Sie auf der Zinspilot Webseite unter „Steuerinformationen“.

      Muss ich bei Zinspilot einen langfristigen Vertrag abschließen?

      Nein. Sie haben die Möglichkeit Ihre Geschäftsbeziehung mit Zinspilot jederzeit vollständig zu kündigen.

      Vergleich.de Tipp

      Viele Anbieter von Tagesgeld- und Festgeldkonten locken mit einem Willkommensbonus. Oft lohnt sich die Mitnahme dieser Prämien, da sie Ihre Zinserträge steigern. Ein Bonus sollte aber nicht das wichtigste Kriterium bei der Entscheidung für einen bestimmten Anbieter sein. Vergleichen Sie den Bonus mit möglicherweise höheren Gebühren. Dann können Sie beurteilen, ob sich das Angebot für Sie lohnt.

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