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Was kostet eine Umschuldung?

Die Kosten einer Umschuldung sind von Baufinanzierung zu Baufinanzierung unterschiedlich und hängen vom Zeitpunkt der Umschuldung ab.

Generell gilt:

  1. Eine Umschuldung in den ersten 10 Jahren der Zinsbindung ist nur möglich, wenn Sie die Immobilie verkaufen. Dann kann die Bank eine Strafgebühr, die sogenannte Vorfälligkeitsentschädigung erheben.
  2. Nach der Zinsbindungsfrist sowie jederzeit nach 10 Jahren können Sie Ihre Baufinanzierung umschulden, ohne dass Vorfälligkeitsgebühren anfallen.
  3.  Notar- und Grundbuchgebühren entstehen sowohl bei der Umschuldung während als auch nach der Zinsbindung, weil eine neue kreditgebende Bank ins Grundbuch eingetragen wird.
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  • Inhaltsverzeichnis
    • Umschuldung: Wie hoch ist die Vorfälligkeitsentschädigung?

      Wie viel eine Bank dafür verlangt, dass sie Sie vorzeitig aus dem Kreditvertrag entlässt, ist von Bank zu Bank unterschiedlich. Die Höhe der Umschuldungskosten finden Sie in den AGBs der Bank aufgeführt. Den individuellen Betrag, den Sie der Bank als Vorfälligkeitsentschädigung bei einem Vertragswechsel zahlen müssten, können Sie auf Anfrage erfahren. Für die Berechnung erhebt die Bank jedoch meist eine Gebühr, die bis zu 250 € betragen kann.

      Mit Hilfe unseres Vorfälligkeitsentschädigungsrechners können Sie basierend auf den Eckdaten Ihrer Finanzierung die ungefähre Höhe der Entschädigungszahlung ermitteln und so einen ersten Überblick darüber erhalten, was eine Umschuldung in Ihrem Falle kosten würde.

      Wie hoch sind die Notar- und Grundbuchkosten bei einer Umfinanzierung?

      Der Wechsel der Bank zieht eine Änderung im Grundbuch nach sich. Da nur der Notar diese Änderung veranlassen kann, stellt er Ihnen seine Arbeit für eine Umschuldung in Rechnung. Doch anders als bei der Vorfälligkeitsentschädigung, sind die Kosten für die Notar- und Grundbuchgebühren geregelt: Für diesen Posten müssen Sie in etwa 0,2 % der verbleibenden Restschuld veranschlagen.

      Wann ist eine kostenlose Umschuldung möglich?

      Eine kostenlose Umschuldung ist bei jeder Baufinanzierung nach Ablauf der Sollzinsbindung möglich. Zusätzlich können Sie nach 10 Jahren den verbleibenden Restbetrag einer Baufinanzierung ohne Strafgebühren zu einem anderen Kreditinstitut umschulden. Die Kündigungsfrist beträgt dabei 6 Monate.

      Ganz kostenlos ist die Umschuldung jedoch auch in diesem Fall nicht, Sie müssen Notar- und Grundbuchkosten für die Eintragung des Gläubigerwechsels zahlen.

      Was kostet eine Umschuldung von Ratenkrediten?

      Bei Ratenkrediten ist die Umschuldung unkomplizierter. Hier sind die Kosten gesetzlich geregelt. Wenn der Kredit noch mehr als 12 Monate läuft, darf die Bank als Vorfälligkeitsentschädigung maximal 1 % der Restschuld betragen, bei kürzeren Restlaufzeiten höchstens 0,5 %.

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      Eine Prolongation ist die Anschlussfinanzierung bei der bisherigen Bank. Das ist bequem, kann Sie aber bares Geld kosten. Wir zeigen Ihnen, welche Vor- und Nachteile es gibt und wann eine Umschuldung besser ist!

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