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Geldanlage

Online-Banking: sicheres und flexibles Online-Konto per Mausklick

Rund um die Uhr den Kontostand von zu Hause aus checken oder Überweisungen in Auftrag geben – Online-Banking und Mobile-Banking machen es möglich. Welche Verfahren es beim Online-Banking gibt und worauf bei einem Online-Konto zu achten ist, erfahren Sie bei uns.

So geht sicheres Online-Banking!

Wie funktioniert Online-Banking?

Um Online-Banking betreiben zu können, benötigen Sie einen Computer und einen sicheren Internetzugang: nutzen Sie dafür eine verschlüsselte WLAN-Verbindung sowie eine Firewall. Zudem sollte Ihr Computer über eine aktuelle Virenschutzsoftware verfügen. Falls Sie Ihre Bankgeschäfte bisher nicht online getätigt haben, müssen Sie einen Online-Banking-Zugang bei Ihrer Bank beantragen. Im nächsten Schritt erhalten Sie Ihre Zugangsdaten von der Bank mit der Post.

Zugangsdaten für Ihr Online-Konto

Um Transaktionen durchführen zu können, brauchen Sie für die Authentifizierung neben Ihrem persönlichen Passwort oder Ihrer persönlichen Identifikationsnummer (PIN) ein Einmalpasswort, die sogenannte Transaktionsnummer (TAN). Es gibt verschiedene Verfahren, um diese Transaktionsnummer zu generieren:

  • TAN / iTAN
    Die TAN-Liste erhalten Sie per Post und können entweder eine beliebige TAN verwenden oder Sie werden während der Transaktion dazu aufgefordert, eine bestimmte iTAN aus der durchnummerierten TAN-Liste zu verwenden.
  • ChipTAN
    Mithilfe Ihrer Girokarte und eines TAN-Generators, einem Gerät, das Sie bei Ihrer Bank oder im Einzelhandel für ca. 10 € kaufen können, ermitteln Sie die so genannte ChipTAN.
  • mTAN
    Die mobile TAN wird Ihnen nach Aufforderung per Mausklick als SMS auf Ihr Handy geschickt.
  • pushTAN
    Die pushTAN ist beim Mobile-Banking notwendig, also bei der Durchführung einer Transaktion via Smartphone. Sie wird Ihnen in einer passwortgeschützten App übermittelt.
  • PhotoTAN
    Bei der PhotoTAN wird aus den vom Kunden eingegeben Transaktionsdaten eine Mosaikgrafik erstellt, die via Smartphone-App eingescannt wird. Daraufhin wird eine TAN für diese Transaktion generiert.
  • NFC-TAN
    NFC steht für „Near Field Communication“. Bei diesem Verfahren wird während der Überweisung am PC ein Code generiert, der sich mit dem Smartphone scannen lässt. Nach der Bestätigung der Überweisungsdaten muss der Bankkunde seine Girokarte an das Smartphone-Display halten, so wird eine TAN errechnet und an das Smartphone gesendet. Nicht alle Bankkarten und Smartphones sind NFC-fähig. Auf der NFC-Technologie basiert auch das NFC-Payment, kontaktloses Bezahlen mithilfe von Smartphone und NFC-Scanner. Google nutzt diese Technologie in seinem Online-Bezahlsystem Google Wallet.
  • HBCI
    Keine TAN ist beim Online-Banking via Homebanking Computer Interface (HBCI) nötig. Für dieses Verfahren braucht der Bankkunde ein Computerprogramm sowie eine Kartenlesegerät mit Tastatur und Display. HBCI gilt als eines der sichersten Verfahren. Aufgrund der Anschaffungskosten für das Kartenlesegerät, ca. 60 €, leider auch als eines der teuersten Verfahren.

Innovationen beim Online-Banking: Fotoüberweisung, Login per Fingerabdruck

Wer ein Girokonto eröffnen möchte, muss sich identifizieren lassen. Das geht inzwischen nicht mehr nur per Postident-Verfahren. Einige Banken bieten auch eine so genannte Videolegitimation an, also eine Identifikation via Webcam.

Aber auch die Möglichkeiten beim Durchführen von Überweisungen werden immer innovativer. Durch die Einführung des europaweit einheitlichen SEPA-Verfahrens ist das Online-Banking in den Augen vieler Verbraucher zunächst komplizierter geworden. Die maximal zehnstellige Kontonummer wurde durch die in Deutschland 22-stellige IBAN ersetzt. Um Überweisungen für ihre Kunden einfacher zu gestalten, haben einige Kreditinstitute die Fotoüberweisung eingeführt.

Dafür muss lediglich die Mobile-Banking-App des Kreditinstituts auf dem Smartphone installiert sein und die Rechnung oder der Überweisungsträger abfotografiert werden. Die Applikation erkennt die Daten und füllt das Überweisungsformular automatisch aus. Aber auch das Einloggen in das eigene Konto wurde vereinfacht.

Einige Banken bieten den Login per Fingerabdruck an. Gerade Direktbanken, also Banken ohne Filialnetz, bei denen ausschließlich Telefon-, Online- oder Mobile-Banking angeboten werden, sind Vorreiter auf dem Gebiet der technischen Neuentwicklungen.

Sicherheit beim Online-Banking

Sicherheit ist beim Online-Banking oberstes Gebot. Eine stets aktuelle Antivirensoftware und Firewall auf dem Computer sind Grundvoraussetzungen. Passwort oder PIN und TAN sollten niemals auf dem Computer gespeichert oder zusammen mit der Bankkarte aufbewahrt werden. Seien Sie während des Online-Bankings aufmerksam; achten Sie auf Indizien möglicher Phishing-Angriffe, also Versuche, mithilfe gefälschter E-Mails oder Webseiten an Ihre vertrauliche Daten zu kommen. Banken würden niemals Ihre Zugangsdaten abfragen.

Vergleich.de Tipp

Betrüger versuchen manchmal mit einer gefälschten Seite an Ihre Online-Banking-Daten zu gelangen. Achten Sie deshalb immer darauf, dass es sich um eine verschlüsselte Seite des eignen Geldinstituts handelt. Das erkennen Sie an dem https-Hinweis und an dem Schloss-Symbol vor der URL der Webseite. Meiden Sie zudem die Nutzung öffentlicher Netzwerke im Café oder Bahnhof.

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