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Immobilienfinanzierung

Haus kaufen in Bremen

Wer in Bremen ein Haus kaufen will, ist nicht allein – die Nachfrage nach Wohneigentum in der Hansestadt ist groß und die Preise steigen stetig an. Lesen Sie hier, wieviel ein Haus in Bremen kostet und was Sie über die einzelnen Stadtteile wissen müssen, damit Ihr Hauskauf gelingt.

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  • Inhaltsverzeichnis
    • Haus kaufen in Bremen – das erwartet Sie!

      In Bremen, Hauptstadt des kleinsten, gleichnamigen Bundeslands, leben derzeit rund 569.000 Menschen. Damit ist Bremen die elftgrößte Stadt in Deutschland. Neben der überschaubaren Größe punktet die Stadtgemeinde mit ihrer idyllischen Weser-Lage, der Nähe zur Nordsee, den meisten Grünflächen der Großstädte im Bundesländer-Vergleich und der Bodenständigkeit seiner Bewohner. Diese leben hier auf 325 Quadratkilometern, verteilt auf insgesamt 19 Stadtteile.

      Doch nicht nur bei den Bremern selbst, auch bei Touristen wird der norddeutsche Stadtstaat immer beliebter. Rund 45 Millionen Tagesbesucher kamen allein 2019 nach Bremen, Tendenz steigend.

      Infografik: Bremen in Zahlen

      Eigenheim finden: Bremen baut nah am Wasser

      Die Weser, die sich auf insgesamt 42 Kilometern Länge durch die Stadt schlängelt, teilt Bremen in zwei Hälften. Das zuletzt im Jahr 2009 geänderte Ortsgesetz gliedert die Stadtgemeinde in fünf Bezirke mit 19 Stadtteilen und insgesamt 88 Ortsteilen.

      Neben Prestige-Projekten im sozialen Wohnungsbau der 1960er und 70er Jahre, wie dem weltberühmten Aalto-Hochhaus in der Vahr, bestimmen in erster Linie Wohnquartiere mit Reihenhaus-Bebauung das Bremer Stadtbild. Eine Besonderheit hier sind die sogenannten „Bremer Häuser“ – auch „Altbremer Häuser“ genannt – die ab der Mitte des 19. Jahrhunderts bis in die 1930er Jahre hinein entstanden. Charakteristisch für die Einfamilienhäuser in Reihenbauweise sind ein oft üppiger Fassadenschmuck, zwei große, hintereinander angeordnete Räume je Etage und ein Eingangsbereich im Hochparterre mit Windfang.

      Freistehende Einfamilienhäuser finden sich unterdessen bevorzugt außerhalb des Innenstadtbereichs, in vorrangig landwirtschaftlich geprägten Stadtteilen, wie beispielsweise Arsten oder Oberneuland sowie im Bremer Norden. Wird in Bremen neu gebaut, passiert dies ebenfalls meist im Stadtrandbereich. In unmittelbarer Weser-Nähe verhindern die bereits sehr effiziente Bebauung sowie zahlreiche Naturschutzgebiete eine weitere Verdichtung.

      Gut zu wissen: Laut Grundstücksmarktbericht Bremen (2019) stiegen die Immobilienpreise für Ein- und Zweifamilienhäuser 2019 in Standardlagen im Vergleich zum Vorjahr um 5,3 %. Ursachen hierfür sind die hohe Nachfrage aufgrund dauerhaft niedriger Zinsen und das knappe Angebot auf dem Bremer Immobilienmarkt.

      Wie schwierig ist es, ein Haus in Bremen zu finden?

      Auf der Suche nach einem Eigenheim in Bremen geht es den Bremern – und denen, die es werden wollen – vergleichsweise gut. Denn auch wenn Nachfrage und Preise schneller wachsen als die ambitioniertesten Neubauvorhaben, bietet die Stadt an der Weser noch immer Traumhaus-Potenzial für jeden Geschmack und Geldbeutel. Insbesondere wenn die Interessenten wissen, wo sie suchen müssen. Neben zahlreichen zum Verkauf stehenden Ein- und Zweifamilienhäusern in den Bezirken Bremen-Nord, -Ost und -Süd finden sich größere Neubauprojekte in den Stadtteilen Woltmershausen (Brinkmann-Gelände), Horn (Bereich Mühle), Habenhausen (Gartenstadt Werdersee) und der Vahr.

      In welchen Bremer Stadtbezirken lohnt sich der Hauskauf?

      Auf der Suche nach dem eigenen Traumhaus in Bremen ist Insider-Wissen gefragt. Nachfolgend finden Sie daher alle fünf Stadtbezirke im Überblick. Informieren Sie sich über die Eigenschaften von Bremen-Mitte, -Süd, -Ost, -West und -Nord und machen Sie sich schlau, welche Stadtteile sich derzeit besonders gut zur Haussuche in Bremen eignen.

      Stadtkarte: Die Bezirke in Bremen
      • Bremen-Mitte

        In Bremen-Mitte leben derzeit rund 18.000 Einwohner, das sind gerade einmal 515 Menschen pro Quadratkilometer und damit die mit Abstand geringste Einwohnerdichte im gesamten Stadtgebiet. Typisch für den Bezirk sind seine unmittelbare Lage an der Weser und die enormen Unterschiede der dazugehörenden Wohngebiete.

        Der gleichnamige Stadtteil Mitte punktet als geografisches Herz der Stadt und Ballungszentrum von Gastronomie, Einzelhandel und Kultur. Ob Bremer Stadtmusikanten, Roland, Rathaus oder Schnoor-Viertel: Auf gerade einmal 3,2 Quadratkilometer finden sich nahezu alle überregional bedeutungsvollen Sehenswürdigkeiten Bremens. Hinzu kommt eine lebendige Innenstadt mit Fußgängerzone, zahlreichen Restaurants, Cafés und Kneipen. Absolute Highlights: Die Ortsteile Schlachte – eine Gastro-Meile mit zahlreichen Biergärten und Weser-Blick sowie das alternativ-bunte Ostertor mit seinen schmalen Gassen und den extrem begehrten Altbremer Häusern. Im krassen Gegensatz dazu steht Stadtteil Nummer zwei: die Häfen! Das eher industriell geprägte Areal besteht de facto aus drei räumlich getrennten Flächen zu beiden Seiten der Weser. Stilistisch trifft hier aufwendig sanierter, exklusiver Wohnraum, beispielsweise in der historischen Speicherstadt auf kleine Reihenhaus-Quartiere.

        Fazit: Für die Haussuche geeignete Ortsteile: Hohentorshafen, Ostertor

      • Bremen-Süd

        Links der Weser beherbergt der Bremer Süden mehr als 123.000 Menschen in sechs Stadtteilen sowie viele Neubaugebiete für Interessenten von Einzelhäusern, Doppelhaushälften und Reihenhäusern in Bremen.

        Der Stadtteil Neustadt besticht mit zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten, einer vielfältigen Gastronomie und zumeist liebevoll sanierten Bremer Häusern. Besonders beliebt ist die Neustadt bei Studenten, jungen Paaren und Familien. Das Resultat: Der Altersdurchschnitt ist mit 40,0 Jahren geringer als irgendwo sonst in Bremen.

        Jüngere Neubauprojekte und freistehende Häuser in familienfreundlichen, ruhigeren Lagen finden sich unterdessen in Obervieland, Habenhausen, und Woltmershausen. Aktuellen Prognosen zufolge kurz vor einem Generationswechsel steht derweil der Stadtteil Seehausen – hier suchen Bestandshäuser unterschiedlicher Art, Größe und Ausstattung zunehmend nach neuen Besitzern.

        Fazit: Für die Haussuche geeignete Ortsteile: Arsten, Habenhausen, Kattenesch, Mittelshuchting, Seehausen, Woltmershausen

      • Bremen-Ost

        Im Bezirk Bremen-Ost leben mit knapp 219.00 Einwohnern die meisten Menschen Bremens. Und Fakt ist auch: Nirgendwo sonst unterscheiden sich die Wohngebiete so extrem wie hier. Auf der einen Seite steht das durch Einzelhäuser und Villen geprägte Oberneuland. Das Naturschutzgebiet Wümmewiesen, der Achterdieksee sowie zahlreiche Parks machen den Stadtteil zu einem attraktiven Ruhesitz für Senioren und gutsituierte Familien sowie zu einem beliebten Ausflugsziel für Bremer und Touristen. Ebenfalls sehenswert: Entlang der Alleen mit altem Baumbestand reihen sich eindrucksvolle Herrenhäuser und historische Gutshöfe aneinander.

        Stadtnäher – jedoch nicht minder gediegen ist der Stadtteil Schwachhausen, in direkter Nähe zum Bremer Bürgerpark. Zu den Top-Lagen gehören neben dem Bürgerparkviertel die Gebiete um Barkhof, Riensberg und Wachmannstraße. Das Schwachhauser Straßenbild ist geprägt von exklusiven Stadtvillen sowie von gut erhaltenen Altbremer Häusern der Jugendstilzeit.

        Auf der anderen Seite: die Vahr – der Bremer Stadtteil mit dem wohl höchsten Anteil im sozialen Wohnungsbau. Geprägt von architektonischen Vorzeigeprojekten der 1960er Jahre, wie dem 65-Meter-hohen Aalto-Hochhaus, punktet die Vahr mit einem multikulturellen Stadtbild, üppigem Grün und zahlreichen Kleingartenanlagen.

        Günstige Mietwohnungen für Senioren, Singles und Familien – aber auch zahlreiche Reihenhaus-Neubauten – finden sich unterdessen im Stadtteil Osterholz, Einfamilienhäuser mit Garten in den dortigen Ortsteilen Ellener Feld sowie Ellenerbrok-Schevemoor.

        Last, but not least liegt an der Grenze zum benachbarten Niedersachsen Borgfeld, ein grünes Familien-Idyll, weitab vom Trubel der Stadt, überwiegend bebaut mit Einzel- und Doppelhäusern.

        Fazit: Für die Haussuche geeignete Ortsteile: Arbergen, Borgfeld, Ellernerbrok-Schevemoor, Fesenfeld, Gartenstadt-Vahr, Horn, Lehesterdeich, Oberneuland

      • Bremen-West

        Im Bremer Westen finden sich die Stadtteile Blockland, Findorff, Walle und Gröpelingen, mit insgesamt rund 89.000 Einwohnern.

        Mit gerade einmal 418 Menschen am geringsten besiedelt ist das zu den Wümmeniederungen gehörende Blockland, mit seinen vereinzelten Gutshöfen, Reetdach- und Fachwerk-Häusern sowie älteren Reihenhaus-Siedlungen. Das rund 30 Quadratkilometer große Areal punktet als beliebtes Ausflugsziel für Spaziergänger, Radfahrer und Angler.

        Findorff unterdessen gehört zu den begehrtesten Vierteln für einen Hauskauf in Bremen und ist mit seinen mehr als 6.000 Einwohnern pro Quadratkilometer daher mit am engsten besiedelt. Interessant ist der Standort auch für Pendler und Studenten, denn bis zum Bremer Hauptbahnhof ist es nicht weit und die Anbindung in Richtung Uni ist gut.

        Walle und Gröpelingen geraten aufgrund von vergleichsweise günstigen Grundstückspreisen für beispielsweise Einfamilien- und Reihenhäuser derweil zunehmend in den Fokus junger Familien. Der Anteil der in Gröpelingen lebenden Kinder und Jugendlichen liegt mit 18 % deutlich über dem Durchschnitt. Im zum Stadtteil Walle gehörigen Ortsteil Überseestadt entstehen unterdessen zahlreiche Apartmenthäuser zum Kauf von Eigentumswohnungen.

        Fazit: Für die Haussuche geeignete Ortsteile: Blockland, Findorff, Ohlenhof, Oslebshausen

      • Bremen-Nord

        Die derzeit vielfältigsten Möglichkeiten für einen Hauskauf in Bremen bietet der Bremer Norden mit seinen insgesamt 15 Ortsteilen. Zahlreiche Grünflächen und die vergleichsweise günstigen Grundstückspreise machen Bremen-Nord daher ebenfalls zu einem beliebten Ziel für junge Familien. Darüber hinaus sind Ortsteile, Einzelhandel und Gastronomie von kultureller Vielfalt geprägt.

        Der Stadtteil Blumenthal, der als nördlichster und einziger Stadtteil Bremens zu beiden Seiten der Weser liegt, besticht mit einem beinahe dörflichen Charme und heimeligen Wohnquartieren.

        Mit maritimem Flair punktet unterdessen Vegesack, wo vor rund 400 Jahren der erste künstliche Hafen Deutschlands entstand. Das Highlight in jedem Jahr: Das Vegesacker Hafenfest am ersten Juniwochenende.

        Einer der flächenmäßig größten Stadtteile ist Burglesum, von den Bremern liebevoll als „Vorgarten Bremens“ bezeichnet. Gründe hierfür sind der ländliche Charme, die idyllische Ruhe und ganz viel Grün.

        Fazit: Für die Haussuche geeignete Ortsteile: Aumund-Hammersbeck, Blumenthal, Burg-Grambke, Rönnebeck

      Haussuche: Wo in Bremen kann ich günstig ein Haus kaufen?

      Im gesamten Innenstadtbereich, als auch in unmittelbarer Nähe zur Weser, stehen die Aussichten auf das Finden einer bezahlbaren Immobilie eher schlecht. Genauso wie in beliebten Stadtteilen wie der Bremer Neustadt, im Viertel oder Schwachhausen. Bessere Bedingungen für einen erfolgreichen Hauskauf im günstigen Preissegment bieten die Randbezirke der Hansestadt, insbesondere da die Stadtteile um den Bereich Mitte bereits extrem verdichtet sind und kaum Baulücken aufweisen.

      Die nachfolgende Übersicht listet Bezirke und Ortsteile mit erschwinglichen Immobilienpreisen und einem zugleich vielfältigen Angebot an Häusern in Bremen auf.

      In diesen Bremer Bezirken und Ortsteilen finden Sie günstige Immobilien

      • Bremen-Süd: Arsten, Grolland, Kattenesch, Kattenturm, Mittelshuchting, Seehausen, Sodenmatt
      • Bremen-Ost: Arbergen, Ellenerbrok-Schevemoor, Gartenstadt-Vahr, Osterholz, Sebaldsbrück, Tenever
      • Bremen-West: Ohlenhof, Oslebshausen, Steffensweg, Westend
      • Bremen-Nord: Blumenthal, Burgdamm, Burg-Grambke, Farge, Grohn, Lüssum-Bockhorn, Rönnebeck

      Wo stehen die Chancen gut, außerhalb von Bremen ein günstiges Haus zu kaufen?

      Seit jeher wohnen viele Menschen, die in Bremen arbeiten, im niedersächsischen Umland – insbesondere aufgrund der geringen Fläche des kleinsten Bundeslandes und somit kurzen Wegen. Dennoch stehen die Chancen im sogenannten „Bremer Speckgürtel“ recht gut, ein bezahlbares Eigenheim zu finden. Gute Möglichkeiten zum Hauskauf bieten sich vor allem in den nicht direkt angrenzenden, kleineren Ortschaften mit ausreichend Bauland. Dort findet sich oftmals die gesuchte Traumimmobilie, ob Neubau oder Altbau, und das zu meist niedrigeren Preisen als in Bremen selbst.

      Diese Städte und Ortschaften im Bremer Umland kommen für einen Hauskauf infrage

      • Delmenhorst (82.059 Einwohner, 14 km bis Bremen)
      • Weyhe (30.316 Einwohner, 15 km bis Bremen)
      • Lilienthal (19.437Einwohner, 18 km bis Bremen)
      • Syke (25.566 Einwohner, 23 km bis Bremen)
      • Achim (31.909 Einwohner, 24 km bis Bremen)

      Diese Städte und Ortschaften befinden sich in unmittelbarer Nähe von Bremen, sind also allesamt nicht weiter als 30 Kilometer vom Innenstadtbereich entfernt. Eine gute Verkehrsanbindung ist jeweils durch Bundesstraßen (B6, B75), Autobahn (A1, A27), Regionalzüge und Busverbindungen (BSAG, VBN) gewährleistet.

      Hauskauf: Was kostet der Quadratmeter in Bremen?

      Dem Grundstücksmarktbericht 2019 zufolge liegt der durchschnittliche Quadratmeterpreis für Ein- und Zweifamilienhäuser in Bremen bei derzeit 2.850 € in innenstadtnahen Lagen. „Damit liegen die Hauspreise in Bremen noch am unteren Ende der Wertspanne, verglichen mit Städten von vergleichbarer Größe“, erklärt Ernst Dautert, Vorsitzender des Gutachterausschusses für Grundstückswerte und stellvertretender Leiter der Behörde Geoinformation. Aktuell liegt der niedrigste Quadratmeterpreis bei gerade einmal 400 €.

      Das kostet der Quadratmeter für Ein- und Zweifamilienhäuser in Bremen

       Wert im 4. Quartal 2019
      Quadratmeterpreis (Medianwert) für Ein- und Zweifamilienhäuser2.850 €
      niedrigster Quadratmeterpreis400 €
      höchster Quadratmeterpreis6.000 €
      Anstieg Kaufpreise zum Vorjahr Einfamilienhäuser in Standardlagen + 6,5 %
      Anstieg Kaufpreise zum Vorjahr Ein- und Zweifamilienhäuser in Vorzugslagen- 5,2 %

      Quelle: Grundstücksmarktbericht Bremen 2019 (www.gutachterausschuss.bremen.de)

      Während die Immobilienpreise in den günstigen und mittleren Lagen stiegen, wurde der Hauskauf in den teuren bis sehr teuren Lagen Bremens im vergangenen Jahr etwas günstiger. „Die Preise hatten hier einfach einen Peak erreicht“, sagt Ernst Dautert.

      Ernst Dautert, Vorsitzender Gutachterausschuss

       „Dass die Preise in teuren Lagen gesunken sind, liegt auch daran, dass in diesem Bereich nur wenige Häuser verkauft werden, es ist kein Massenmarkt.“

      Der Durchschnittspreis für Reihenhäuser lag laut Grundstücksmarktbericht 2019 bei rund 256.000 €, das sind 11,7 % mehr als nur ein Jahr zuvor. Eine Preissteigerung von 10,2 % beziehungsweise 2,5 % wurde unterdessen beim Verkauf von Doppelhaushälften sowie Einfamilienhäusern über alle Wohnlagen verzeichnet, deren Durchschnittspreis sich bei 255.000 € bzw. 344.000 € einpendelte. Neubauten von Reihenhäusern in mittleren Lagen kosteten im Schnitt 256.000 €, bei einem Quadratmeterpreis von 2.650 €. Zum Vergleich: Im günstigeren Bremer Osten wurden Reihenhäuser aus dem Bestand für durchschnittlich 221.000 € (1.750 €/qm) verkauft.

      Der Quadratmeterpreis für bestehende Doppelhaushälften im Bremer Osten kletterte unterdessen auf 1.945 €, für Neubauten auf 2.750 € pro Quadratmeter. Noch übertroffen von den Preisen für freistehende Einfamilienhäuser. In den Bezirken Mitte, Nord, Süd, Ost und West wurden im Schnitt 494.000 € für ein Eigenheim mit Garten gezahlt. Im gehobenen Stadtteil Schwachhausen waren es sogar 1.093.195 €.

      Experten prognostizieren weiteren Anstieg der Hauspreise in Bremen

      „Zeitgemäße Wohnungen sind ein knappes Gut geworden!“ sagt Ernst Dautert, „das wird auch in Zukunft weiter zu moderaten Preisanstiegen führen.“ Seine Prognose zur Preisentwicklung der kommenden Jahre lautet: „Bis 2021 steigen die Preise beim Hauskauf in Bremen noch einmal um schätzungsweise 5 % an.“ Als Gründe nennt er die weiterhin hohe Nachfrage, beflügelt durch niedrige Zinsen und mangelnde wertstabile Alternativen in Sachen Geldanlage.

      Kann ich in Bremen eine Immobilie mit Erbbaurecht kaufen?

      „Ja“, sagt Ernst Dautert, „momentan befinden sich Grundstücke im Bereich Osterholz, genauer dem „Ellener Dorf.“ Wer mit dem Gedanken spielt, muss jedoch wissen: Der Erbpachtzins für Wohngebäude auf städtischen Grundstücken liegt in Bremen aktuell bei 4 %."

      Beim Erbbaurecht, auch Erbpacht genannt, sind Hauskauf oder Hausbau ohne den vorherigen Kauf eines Grundstücks möglich – was sich wiederum deutlich in der Höhe des Kaufpreises wiederspiegelt. Stattdessen werden der dazugehörige Grund und Boden von der Stadt Bremen gepachtet. Also schlicht eine Erlaubnis erworben, das Grundstück für eine bestimmte Dauer zur Wohnbebauung nutzen. Die Laufzeit von Erbpachtverträgen liegt zwischen 50 und 99 Jahren.

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