Geld leihen: Wo kann man schnell und sicher Geld bekommen?

Die Waschmaschine geht kaputt, der Umzug wird teu­rer als ge­dacht, ein plötz­licher Job­ver­lust – jeder benö­tigt irgend­wann einmal schnell Geld. Wir erklä­ren Ihnen, wie Sie sich Geld lei­hen kön­nen, wann sich ein konven­tionel­ler Bank­kredit eig­net und wel­che Alterna­ti­ven es dazu gibt.

Ratenkredit Vergleich
Ratenkredit Vergleich

Wo kann ich mir Geld leihen?

Wenn Sie sich Geld leihen wol­len, haben Sie mehre­re Mög­lich­kei­ten. Auf der einen Seite gibt es den klassi­schen Weg, sich an eine Bank zu wen­den und einen Kre­dit zu bean­tra­gen. Das geht heut­zu­tage sehr schnell. Sie können Geld z. B. online über einen Sofort­kre­dit kurz­fris­tig lei­hen, bei dem der Kredit­be­trag als Sofort­aus­zah­lung inner­halb weni­ger Minu­ten oder Stun­den über­wie­sen wird. Darü­ber hin­aus gibt es verschie­de­ne Kredit­ty­pen wie einen Mini­kredit oder einen Dispo­kre­dit.

Es besteht aber auch die Mög­lich­keit, Geld privat zu lei­hen. In die­sem Fall ist der Kredit­ge­ber keine Bank, sondern eine Privat­per­son. Fol­gen­de Über­sicht stellt die be­lieb­tes­ten Mög­lich­kei­ten zum Geld­lei­hen dar.

So können Sie sich Geld leihen

Kreditart

Eigen­schaften

Klassi­scher Raten­kre­dit

feste Verein­ba­rung mit einer Bank über Lauf­zeit, Zin­sen, Monats­ra­ten

Sofort­kredit

schnelle Bear­bei­tung, Aus­zah­lung in weni­gen Stun­den oder Ta­gen

Mini- oder Klein­kre­dit

kleine Beträ­ge bis zu 3.000 €

Dispo­kredit

einfache Hand­ha­bung über das Giro­kon­to, hohe Zin­sen

Rah­men­kre­dit

eine Bank stellt Ihnen einen bestimm­ten Kredit­rah­men zur Ver­fü­gung, Abruf nach Bedarf

Auto­kre­dit

zweck­ge­bun­de­ner Kredit für eine Auto­finan­zie­rung

Bau­finan­zie­rung

zweck­ge­bun­de­ner Kredit für Kauf oder Bau einer Immo­bilie, beson­ders auf­wän­dig

Privat­kredit über Platt­for­men oder persön­liches Um­feld (Fami­lie, Freun­de, …)

Privat­perso­nen stel­len Geld für einen Kre­dit zur Verfü­gung

Schnell Geld leihen: der Sofortkredit

Sie stel­len sich die Frage: „Wie kann ich so­fort Geld be­kom­men?“, am bes­ten inner­halb weni­ger Tage oder sogar noch heute? Dann bie­tet sich ein Sofort­kre­dit an, denn bei dieser Kredit­art steht Schnellig­keit im Mittel­punkt. Das funktio­niert, weil bei Sofort­kre­di­ten sämt­liche Prozes­se digitali­siert sind, sodass Pro­gno­se, Prü­fung und Aus­zah­lung sehr schnell erfol­gen. Zum Vergleich: Ein konventio­nel­ler Raten­kre­dit bei einer Filial­bank nimmt in der Regel 1–2 Wochen in An­spruch. Zudem sind Sofort­kre­di­te fast so güns­tig wie ein norma­ler Kre­dit. Ein Sofort­kre­dit wird von Direkt­ban­ken ange­bo­ten, also Geld­insti­tu­ten, die ihre Leistun­gen online an­bie­ten. Unse­re Empfeh­lung: Prüfen Sie die Ange­bote sorg­fäl­tig, ansons­ten könn­ten Sie an einen Geld­ge­ber gera­ten, der für die schnel­le Prü­fung und Aus­zah­lung hohe Zin­sen ver­langt.

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Der klassische Weg: Geld leihen bei der Bank

Nach einer Umfrage des Banken­fach­ver­bandes nutzt der­zeit jeder drit­te Befrag­te eine Finan­zierung. Die häufigs­te Form ist der klassi­sche Raten- oder Konsumen­ten­kre­dit. Dabei dauert die Bear­bei­tung und Aus­zah­lung län­ger als bei einem Sofort­kre­dit. Es kann 1–2 Wo­chen dau­ern, bis das Geld auf Ihrem Konto ange­kom­men ist. Dafür fin­den Sie bei Raten­kre­di­ten Ange­bo­te mit besse­ren Zin­sen.

Banken aus unserem Vergleich

Welche Vorteile hat der Ratenkredit?

Der klassische Raten­kredit wird für den persön­li­chen Ge­brauch ge­nutzt, als fest­ge­leg­te Summe aus­ge­zahlt und in gleich­blei­ben­den Raten zurück­ge­zahlt. Damit ist er für den Ver­brau­cher über­sicht­lich gestal­tet und die Rück­zah­lung über den gesam­ten Zeit­raum der Kredit­lauf­zeit voraus­schau­end plan­bar.

Außer­dem bieten Online-Ver­gleiche wie unser Raten­kre­dit Ver­gleich eine sehr gute Über­sicht über die aktu­el­len Ange­bo­te und eine aus­führ­liche Zusammen­stel­lung der Kondi­tio­nen wie z. B. der Kredit­zinsen. Übri­gens: Jeder drit­te Raten­kre­dit kommt über das Inter­net zu­stan­de. 7 % wer­den voll­stän­dig digi­tal als Online-Kre­dit ab­ge­schlos­sen.

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Was bietet ein Klein- bzw. Minikredit?

Meist be­zeich­net man einen Be­trag von bis zu 3.000­ €, in man­chen Fäl­len bis zu 5.000 ­€, als Klein­kre­dit. Die Unter­gren­ze liegt in der Regel bei 1.000 ­€. Darü­ber hin­aus gibt es auch soge­nann­te Mini­kre­dite, die drei­stel­lige Beträ­ge um­fas­sen. Wenn Sie sich also nur wenig Geld lei­hen wol­len, könnte dieser Kredit für Sie in Frage kom­men.

Für einen Klein- oder Mini­kre­dit spre­chen

  • günsti­ge Zin­sen
  • eine schnelle Til­gung
  • gute Kredit­chan­cen auch bei gerin­gem Ein­kom­men
  • niedri­ge Ra­ten

Aller­dings ist die Aus­wahl nicht sehr groß, da es für viele Ban­ken nicht beson­ders attrak­tiv ist, kleine Beträ­ge zu ver­lei­hen. Zu­dem kön­nen auch Klein- oder Mini­kredi­te von den Finanz­insti­tu­ten abge­lehnt wer­den, beispiels­weise auf­grund eines SCHUFA-Ein­trags oder bei Bezug von ALG I.

Klein- bzw. Mini­kre­dite können schnell aus­ge­zahlt wer­den. Speziali­sier­te An­bie­ter über­wei­sen das Geld be­reits am nächs­ten Tag oder sogar inner­halb weni­ger Stun­den auf Ihr Konto. Aller­dings soll­ten Sie die Kosten für diese Leis­tung nicht unter­schät­zen: Teil­weise werden bis zu 14 % der Kredit­sum­me fäl­lig. Bei Mini­kre­di­ten kann zudem die Lauf­zeit sehr kurz sein: Das be­deu­tet, dass der Be­trag inner­halb von 30 bis 60 Tagen zurück­ge­zahlt wer­den muss.

Eignet sich ein Dispokredit zum Geldleihen?

Ein Dispositions­kredit wird über das Giro­konto ab­ge­rech­net. Die Bank legt hier­bei fest, wie hoch der Kredit­rah­men ist. Basis hierfür sind die regel­mäßigen Ein­nah­men des Kun­den. Der Dispo­kre­dit wird in Deutsch­land sehr häufig in Anspruch genom­men, jeder Vier­te über­zieht einmal im Jahr sein Konto. Dies liegt daran, dass er ein­fach ein­zu­rich­ten ist und es keine Vor­ga­ben gibt, wann die ge­liehe­ne Sum­me zurück­zu­zah­len ist. Oft er­scheint der Dispo­kre­dit als ein­fachs­te Lösung, um sich schnell und ohne Papier­kram Geld zu lei­hen.

Aller­dings sind die Kos­ten für den Dispo­kre­dit sehr hoch, für jeden Tag im Mi­nus berech­net die Ban­ken Dispo­zin­sen. Je nach Anbie­ter können diese bei über 10­% liegen.

Einen Dispo­kre­dit sollte nur in An­spruch neh­men, wer genau weiß, dass die offe­nen Beträ­ge zeit­nah be­glichen wer­den kön­nen. Anderen­falls ris­kie­ren Sie, in die Dispo­falle zu gera­ten. Wer es nicht schafft, das geliehe­ne Geld regel­mäßig ab­zu­zah­len, bleibt dauer­haft im Minus und zahlt hohe Zin­sen. Im schlimms­ten Fall kann die Bank den Dispo­kre­dit auch kündi­gen, womit Sie gezwun­gen wären, die offe­nen Beträ­ge so­fort zurück­zu­zah­len.

Wie sinnvoll ist ein Rahmenkredit, wenn ich mir Geld borgen möchte?

Ein Rah­men­kre­dit – manch­mal auch Abruf­kre­dit ge­nannt – ähnelt einem Dispo­kre­dit, aller­dings mit günsti­ge­ren Zin­sen. Zudem wird für einen Rahmen­kre­dit ein eige­nes Kon­to ein­ge­rich­tet, für das Sie die Kredit­sum­me selbst fest­le­gen. Sie müssen den Kredit­rah­men aller­dings nicht ganz aus­schöp­fen. Damit ist der Rahmen­kre­dit recht flexi­bel, zu­mal Sie nur Zinsen auf die tat­säch­lich gelie­he­ne Summe zah­len.

Bei den verschie­de­nen Ange­bo­ten soll­ten Sie ver­glei­chen, wie die Rück­zah­lung gere­gelt ist. Manche Ban­ken verlan­gen eine monat­liche Mindest­rück­zahlung, andere ver­zich­ten darauf.

Ein Ab­ruf­kre­dit ist günsti­ger als ein Dispo­kre­dit, aller­dings soll­te die Lauf­zeit nicht län­ger als 12 Mona­te betra­gen. Benö­ti­gen Sie das Geld für einen län­ge­ren Zeit­raum, sollten Sie einen Raten­kre­dit in Erwä­gung zie­hen.

Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen, um bei einer Bank Geld zu leihen?

Sie können sich nur Geld bei einer Bank lei­hen, wenn Sie eini­ge grund­sätz­liche Vor­aus­set­zun­gen er­fül­len.

  • Mindest­al­ter 18 Jah­re
  • Wohn­sitz und Bank­kon­to in Deutsch­land
  • aus­reichen­des Ein­kom­men
  • gute Boni­tät

Welche Unterlagen benötige ich für einen Bankkredit?

Damit die Bank Ihre An­gaben über­prü­fen kann, müs­sen Sie Unter­la­gen zu Ihrer Per­son und zu Ihrer finan­ziel­len Situa­tion vor­le­gen. Das ist zum einen Ihr Personal­aus­weis, Reise­pass oder eine Melde­bescheini­gung. Zum ande­ren sind not­wen­dig:

  • Gehalts- oder Lohn­ab­rech­nung oder Konto­aus­züge der letzten 3 Mo­na­te
  • Kopie des Arbeits­ver­tra­ges oder Renten­be­schei­des
  • evtl. Ein­kommens­steuer­er­klä­rung
  • unter­schrie­be­ne Selbst­aus­kunft mit An­ga­ben zur beruf­lichen Situa­tion, zum Ein­kom­men und zum Ver­mö­gen
  • Nachweis mög­licher Sicher­hei­ten, zum Bei­spiel Konto­aus­züge

Als Selbst­stän­di­ger oder Frei­beruf­ler können weite­re Unter­la­gen wie z. B. eine Ge­winn- und Ver­lust­rech­nung oder eine aktu­elle betriebs­wirt­schaft­liche Aus­wer­tung ge­for­dert wer­den.

Welche Rolle spielt die SCHUFA, wenn ich Geld leihen will?

Bevor eine Bank einen Kre­dit ver­gibt, erkun­digt sie sich bei der SCHUFA, ob zu einer Per­son nega­ti­ve Ein­trä­ge wie unbe­zahl­te Rech­nun­gen oder eine Privat­insol­venz vor­han­den sind. Mit dieser Ab­frage soll das Risi­ko ver­rin­gert wer­den, wenn sie Geld ver­leiht. Das be­deu­tet, Sie kön­nen sich bei einer Bank kein Geld lei­hen ohne Über­prü­fung der Kredit­würdig­keit bei der SCHUFA oder einer ande­ren Aus­kunf­tei.

Die Schutz­gemein­schaft für all­ge­mei­ne Kredit­siche­rung, kurz SCHUFA, sammelt Infor­ma­tio­nen über die Finanz­ge­schäfte fast aller Deut­schen. Dazu gehören z. B. die Eröff­nung eines Giro­kon­tos, die Auf­nah­me eines Kre­di­tes und die Aus­stel­lung von Kredit­kar­ten. Auf Nach­fra­ge erklä­rte Anna-Lena Ra­we, Referen­tin für Presse- und Öffent­lich­keits­ar­beit bei der SCHU­FA: „Die SCHUFA hat der­zeit Infor­ma­tio­nen zu rund 68 Millio­nen Perso­nen und damit zu nahe­zu je­der geschäfts­fähi­gen Per­son in Deutsch­land gespei­chert. Zu über 90 % aller Per­so­nen, zu de­nen wir Da­ten spei­chern, lie­gen aus­schließ­lich posi­ti­ve Ver­trags­infor­ma­tio­nen vor, d. h. nur zu rund 9 % aller Perso­nen lie­gen nega­tive Infor­ma­tio­nen wie z. B. Zahlungs­störun­gen vor.“

Überprüfen Sie Ihre Daten

Oft ist Ihr SCHUFA-Score gar nicht so schlecht, wie Sie viel­leicht den­ken. Ein­mal im Jahr kön­nen Sie eine kosten­lose SCHUFA-Selbst­aus­kunft bean­tra­gen und dor­tige Ein­träge über­prü­fen. Soll­te es zu Feh­lern gekom­men sein, ist die SCHUFA ver­pflich­tet, diese inner­halb einer bestimm­ten Frist zu löschen.

Geld leihen ohne Bank: der Privatkredit

Millionäre verleihen Geld? Ja, das gibt es: Bei einem Privat­kre­dit neh­men Sie einen Kre­dit bei Privat­per­so­nen auf. Wenn Sie wis­sen wol­len, wo Sie Geld ohne Bank lei­hen kön­nen, gibt es grund­sätz­lich zwei Varian­ten:

  1. Sie leihen Geld über speziali­sier­te On­line-Platt­for­men als P2P-Kre­dit.
  2. Sie lei­hen sich in Ihrem persön­lichen Um­feld wie in der Fami­lie oder bei Freun­den Geld.

Wir zeigen Ihnen Vor- und Nach­tei­le bei­der Varian­ten.

Wie funktionieren P2P-Kredite?

Bei einem P2P-Kredit („Peer-to-Peer“-Kredit) verbin­den sich Kredit­ge­ber und Kredit­neh­mer auf speziel­len Inter­net-Platt­for­men wie Aux­mo­ney oder Len­dico und verein­ba­ren die Vertrags­kondi­tio­nen ganz indi­vidu­ell. Beide Sei­ten profi­tie­ren: Die Kredit­ge­ber bekom­men attrak­tive Zin­sen, die Kredit­neh­mer haben auch bei schlech­ter Boni­tät Chan­cen auf einen Kre­dit.

Sie wol­len sich privat Geld lei­hen, am bes­ten noch heu­te? Kon­kret bedeu­tet das: Sie regis­trie­ren sich bei einer etablier­ten P2P-Platt­form. Dort le­gen Sie ein Kon­to an und le­gen fest, wie hoch die von Ihnen benö­tig­te Summe ist. Die Platt­form schlägt Ihnen einen Zins­satz vor. Akzep­tie­ren Sie die­sen, müs­sen Sie Ihren Finan­zierungs­plan vor­le­gen. Dann prüft der Anbie­ter Ihre Boni­tät und geneh­migt Ihren An­trag oder lehnt ihn ab. Bei einer Bewilli­gung wird das Ge­such ano­nym auf der Platt­form ver­öffent­licht.

Vorteile P2P-Kredit

  • Anonymität
  • Kredit bei schlechter Bonität möglich
  • schnelle Bewilligung

Nachteile P2P-Kredit

  • hohe Zinsen
  • Gebühren für die vermittelnde Plattform

 

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Was muss ich bei einem Privatkredit im persönlichen Umfeld beachten?

Wer nicht bei einer Bank Geld lei­hen will, kann Familien­mit­glie­der oder Freun­de um einen Privat­kre­dit bit­ten. Das hat eini­ge Vor­teile: Keine SCHU­FA- oder Boni­täts­prü­fung, güns­ti­ge oder sogar gar keine Zin­sen, die Vertrags­par­tei­en legen Kondi­tio­nen wie Lauf­zeit, Til­gung oder Sicher­hei­ten selbst fest und in der Re­gel erhal­ten Sie das Geld schnell, viel­leicht noch heute. So besteht z. B. auch für Arbeits­lose die Mög­lich­keit, sich Geld zu bor­gen, wenn Sie jeman­den fin­den, der sagt: „Ja, ich lei­he dir Geld“.

Aller­dings haben viele Men­schen Beden­ken, sich privat Geld zu lei­hen bzw. es zu ver­lei­hen. Denn kann der Schuld­ner den Be­trag nicht zu den verein­bar­ten Bedin­gun­gen til­gen, könn­te auch die persön­liche Bezie­hung darun­ter lei­den. Des­halb ist es wich­tig, wenn Sie sich pri­vat Geld lei­hen, den Vor­gang schrift­lich mit einem Ver­trag abzu­sichern. Darin soll­ten folgen­de Punk­te fest­gehal­ten wer­den:

  • Kredit­höhe
  • Lauf­zeit
  • Sicher­heiten
  • Verwen­dungs­zweck
  • Ver­zin­sung
  • Til­gung
  • Möglich­keit zur außer­ordent­lichen Kündi­gung

So sichern sich beide Sei­ten für einen mög­lichen Streit­fall ab.

Vorteile Privatkredit

  • individuelle Vereinbarungen
  • niedrige oder keine Zinsen
  • keine Bonitätsprüfung

Nachteile Privatkredit

  • private vertragliche Festlegung notwendig
  • Probleme mit nahestehenden Menschen bei Zahlungsschwierigkeiten

Welche Möglichkeiten gibt es noch, sich Geld zu leihen?

Womöglich möchten Sie sich ohne Vertrag kurz­fris­tig Geld leihen und brau­chen zum Beispiel 100 € oder 500 € sofort für eine Anschaf­fung. Hier stel­len wir Ihnen noch eini­ge weite­re Möglich­keiten vor.

Kann ich meine Kreditkarte für ein Darlehen nutzen?

Ja, Sie können Ihre Kredit­karte nut­zen, um einen finan­ziel­len Eng­pass zu über­brücken und sich so Geld lei­hen. Denn je nach An­bie­ter wer­den die Buchun­gen erst am Monats­ende ab­ge­rech­net, und Sie zah­len keine Zin­sen für den Kre­dit. Sie soll­ten je­doch darauf ach­ten, welche Art von Kredit­kar­te Sie hier­für nut­zen: Es gibt zum einen die Revol­ving- und zum ande­ren die Charge-Kredit­karte.

Bei der Charge-Kredit­kar­te gewährt Ihnen der Anbie­ter einen zins­losen Kredit, aller­dings müssen Sie am Ende des Monats die Schul­den voll­stän­dig be­glei­chen. In der Re­gel wird über Ihr Giro­konto ab­ge­rech­net, außer­dem gibt es einen Kredit­rah­men.

Bei einer Revolving-Kredit­karte zah­len Sie das gelie­hene Geld in Ra­ten zu­rück. Aller­dings fal­len dafür Zin­sen an – und die können höher sein als bei einem konventio­nel­len Kre­dit.

Tipp

Bei einigen Anbie­tern von Kredit­kar­ten kön­nen Sie in der dazu­gehö­ren­den App die Art der Rück­zah­lung selbst bestim­men. Sie ent­schei­den also, ob Sie per Ein­mal­zah­lung am Ende des Monats für 0 % Zin­sen den gelie­henen Be­trag kom­plett til­gen oder in Raten über einen länge­ren Zeit­raum für einen höhe­ren Zins­satz.

Bei allen Kreditkarten gilt: Behalten Sie die Jahresgebühr im Blick und ver­gleichen Sie gründ­lich. Mehr Infor­ma­tio­nen, wie Sie die rich­tige Kredit­kar­te finden, erhalten Sie in unserem Kredit­karten Ver­gleich.

Kann ich bei meinem Arbeitgeber Geld leihen?

Arbeit­geber­dar­lehen wer­den ver­ge­ben, um Mit­ar­bei­ter an ihr Unter­neh­men zu bin­den. Oft bie­ten sie dabei günsti­ge­re Zin­sen als klassi­sche Kre­dite. Sie soll­ten diese Mög­lich­keit also un­be­dingt berück­sichti­gen, falls Sie sich Geld leihen müs­sen. Aller­dings müs­sen Sie beach­ten, dass diese Kredite in der Regel zweck­gebun­den sind. Soll­ten Sie also Geld für einen Führer­schein, Aus­stat­tung oder eine kost­spieli­ge Fort­bil­dung be­nö­ti­gen, stehen die Chan­cen für einen Arbeit­geber­kre­dit gut. Ähn­lich wie bei einem Privat­kre­dit soll­ten Sie sämt­liche Ver­trags­bedin­gun­gen schrift­lich fest­hal­ten.

Wie funktioniert Geld leihen über Paypal oder Klarna?

Paypal und Klarna werden in der Regel genu­tzt, um Finanz­trans­aktio­nen im Inter­net schnell und sicher ab­zu­wickeln. Mitt­ler­weile bie­ten sie auch Kre­dite an und ver­lei­hen Geld an ihre Kun­den. Aller­dings ist die Ziel­gruppe für diese Dar­lehen recht klein.

Das Ange­bot gilt näm­lich nur für Unter­nehmer, zu­dem muss man ein Geschäfts­kon­to bei Paypal bzw. Klar­na besit­zen. Bei Paypal wird zusätz­lich ein Jahres­um­satz von 12.000 ­€ ver­langt. Zin­sen wer­den nicht fäl­lig, statt­des­sen zahlt man eine Fest­gebühr. Bei Klar­na wird das Geld am nächs­ten Tag aus­ge­zahlt, bei Pay­pal be­kommt man die Kredit­sum­me im Falle einer Bewilli­gung sogar inner­halb weni­ger Minu­ten.

Was muss ich beim Gang ins Pfandhaus beachten?

Wer sich schnell und unbüro­kratisch Geld lei­hen muss, geht ins Pfand­haus. Das funktio­niert ohne SCHUFA oder Ein­kommens­nach­weise. Zudem kann man sämt­liche Wert­gegen­stände ver­pfän­den – von teu­rem Schmuck und hoch­wer­ti­gen Uhren bis hin zu Unter­haltungs­elektro­nik. Für viele Gegen­stän­de lässt sich eine kleine Kredit­summe be­kom­men. Ein wei­te­res Plus: Die Geld­summe wird Ihnen sofort aus­ge­zahlt. In der Regel ha­ben Sie dann 3–6 Mo­na­te Zeit, die Kredit­sum­me zurück­zu­zahlen.

Diese Vor­teile haben je­doch ihren Preis. Ers­tens be­kom­men Sie nicht den gan­zen Ver­kaufs­wert Ihres Pfand­gegen­stan­des aus­ge­zahlt, son­dern in der Re­gel rund 50 %. Zwei­tens sind die Kos­ten für diese Kre­dit­art sehr hoch, da nicht nur Zin­sen, son­dern auch Gebüh­ren für Auf­bewah­rung und Pfle­ge ge­zahlt wer­den müs­sen. Auf das Jahr gerech­net, müs­sen Kredit­neh­mer mit Kos­ten von 30 bis 50 % rech­nen. Damit ist der Kredit beim Pfand­haus noch teu­rer als der Dispo­kre­dit. Aus diesem Grund soll­te diese Kredit­art immer als abso­lute Not­lö­sung be­trach­tet wer­den.

Wo sollte man sich auf keinen Fall Geld leihen?

Wenn Sie sich schnell und sehr kurz­fris­tig Geld lei­hen müs­sen oder eine schlech­te SCHUFA-Bewer­tung ha­ben, sind Ange­bo­te ohne SCHU­FA-Prü­fung beson­ders ver­lockend. Gera­de dann ist jedoch Vor­sicht ange­bracht: Hin­ter diesen Leis­tun­gen ver­ber­gen sich oft unseriö­se Kre­dit­haie, die Ihre Not­situa­tion aus­nut­zen wol­len. Ach­ten Sie zum Bei­spiel auf die kredit­geben­de Bank, meist han­delt es sich um aus­län­di­sche Geld­insti­tu­te. Auch wenn eine An­zah­lung auf das Dar­le­hen ver­langt wird, soll­ten Sie die Fin­ger davon­lassen. Seriöse Kredit­geber ver­zich­ten auf solche Maß­nah­men.

Und auch wenn Sie ein an­schei­nend seriö­ses Ange­bot für einen Kredit ohne SCHUFA fin­den, soll­ten Sie wis­sen: Die Kredit­kos­ten wer­den immer hö­her sein als bei einem kon­ven­tionel­len Kre­dit.

Wann sollte ich zur Schuldnerberatung gehen?

Jeder kann ein­mal in die Lage kom­men, sich Geld aus­lei­hen zu müs­sen - Krank­heit, Job­ver­lust oder teure Repara­tu­ren. Doch wenn sich die Schul­den stetig an­häu­fen und die Raten­zahlun­gen nicht mehr zu über­schau­en sind, soll­te man drin­gend eine Schuld­ner­be­ra­tung auf­su­chen.

Kosten­lose Hil­fe gibt es bei vie­len sozia­len Ein­rich­tun­gen, bei­spiels­weise bei der Dia­ko­nie, der Cari­tas und der Arbeiter­wohl­fahrt. Für ei­nen er­sten Kon­takt kann man sich auch on­line bera­ten las­sen, effek­ti­ver ist aber meist das persön­liche Tref­fen. Beach­ten Sie hier, dass die Warte­zei­ten sehr lang sind, daher soll­ten Sie sich recht­zei­tig um einen Ter­min küm­mern.

Die Exper­ten hel­fen Ihnen, Ein­spa­rungs­mög­lich­kei­ten zu fin­den, prü­fen Mahn­be­scheide und legen gegebenen­falls Wider­spruch ein. Zu­dem ent­schei­den Sie mit Ih­nen, ob ein Plan zur Schulden­regu­lie­rung mit den Gläu­bi­gern er­ar­bei­tet wer­den kann oder Ver­brau­cher­insol­venz ange­mel­det wer­den muss.

Fazit: Wo kann ich mir am besten Geld leihen?

Es gibt viele We­ge, sich Geld zu lei­hen. Wich­tig ist, dass Sie Ihre Prio­ri­tä­ten und Vor­aus­set­zun­gen ken­nen. Stellen Sie sich folgende Fragen:

  • Wann brauchen Sie das Geld? Die meisten Verbraucher benötigen bei einem finan­ziellen Eng­pass schnel­le Hil­fe. Hier kann ein Sofort­kre­dit bei einer Direkt­bank sinn­voll sein.
  • Wie viel Geld brau­chen Sie? Bei klei­nen Sum­men kann ein Klein- bzw. Mini­kredit aus­hel­fen, bei größe­ren Sum­men soll­te man einen kon­ven­tionel­len Kre­dit in Be­tracht zie­hen.
  • Wie hoch dür­fen die Zin­sen sein? Sie können höhere Zin­sen oder Gebüh­ren ein­kal­ku­lie­ren, weil Sie sicher sind, den Kre­dit schnell zurück­zahlen zu kön­nen? Dann kommt even­tu­ell ein Abruf­kre­dit oder ein Dar­lehen über die Kredit­kar­te in Fra­ge.
  • Sie haben eine schlech­te Boni­tät? Prü­fen Sie Mög­lich­kei­ten wie den Privat­kre­dit, den P2P-Kredit und im Zwei­fel das Pfand­haus. Auch soll­ten Sie über­legen, wann eine Schuld­ner­bera­tung sinn­voll ist.
  • Brau­chen Sie das Geld für Ihren Beruf bzw. Ihr Unter­nehmen? Dann ziehen Sie einen Arbeit­geber­kredit oder die Angebote von Paypal bzw. Klarna in Erwägung.
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