Immobilienfinanzierung

Fertighaus: Kosten, Preise und Ablauf beim Hausbau!

Anbieter von Fertig­häu­sern wer­ben mit güns­ti­gen Prei­sen und schnel­len Bau­zei­ten. Doch was kos­tet es wirk­lich, ein Fertig­haus zu kau­fen und zu bau­en – am bes­ten schlüssel­fer­tig? Hier erfah­ren Sie, mit wel­chen Prei­sen und Bau­zei­ten Sie rech­nen und wo­rauf Sie ach­ten soll­ten.

Was kostet ein Fertighaus?

Pauschal lässt sich ein Preis für ein Fertig­haus nicht ange­ben, da es auf Ihre indi­vidu­ellen Wün­sche und Voraus­setzun­gen an­kommt. Als Orien­tierungs­wert kön­nen Sie mit 2.500 €/qm für ein schlüssel­ferti­ges Haus in Standard­aus­stat­tung rech­nen. Für ein Fertig­haus mit 120 qm zahlen Sie somit 300.000 € plus Bau­neben­kos­ten und Kos­ten für das Grund­stück. Wenn Sie eine nied­ri­gere Aus­bau­stufe wäh­len und ent­sprechend viel Eigen­leis­tung inves­tie­ren, können Sie bis zu 100.000 € spa­ren.

Haben Sie Sonder­wünsche, soll­ten Sie mit Mehr­kos­ten rech­nen. Soll­te etwa der Bau­platz eine beson­de­re Gebäude­form oder Raum­auf­tei­lung ver­lan­gen, sind die Auf­preise u. U. so hoch, dass sich auch ein klassi­scher Massiv­bau rech­nen könn­te.

Fertig­häu­ser aus Po­len sind in der Regel etwas güns­ti­ger als die von deut­schen Anbie­tern. Wo­bei auch hier oft Bau­tei­le aus dem ost­euro­päischen Aus­land ver­wen­det wer­den.

Keller gilt als Sonderwunsch!

Beachten Sie, dass nur die wenigsten Fertig­häuser mit einem Kel­ler geplant wer­den. Wenn Sie über­le­gen, was ein Fertig­haus mit Kel­ler kos­tet, müs­sen Sie mit zusätz­lichen Aus­ga­ben von 50.000 € und mehr rech­nen.

Preisklassen bei schlüsselfertigen Fertighäusern

Fertighäuser gibt es in verschie­de­nen Preis­klas­sen – von ein­fach über geho­ben bis Luxus. Die fol­gen­de Tabel­le soll Ihnen einen Ein­druck verschaf­fen, wie teuer es wer­den kann, wenn Sie ein Fertig­haus kau­fen. Dabei geht es um die rei­nen Bau­kos­ten.

Fertighaus: Kosten nach Preisklasse

PreisklasseKosten pro qmKosten für ein Fertighaus mit 150 qm
unteres Preissegment2.100–2.300 € 315.000–345.000 €
uittleres Preissegment2.300–2.600 €345.000–390.000 €
oberes Preissegment2.600–2.900 €390.000–435.000 €
gehobenes Preissegment>2.900 €ab 435.000 €

Wie viel kostet das günstigste Fertighaus?

Allgemein gilt: Die güns­tig­sten Fertig­häu­ser sind grund­sätz­lich Aus­bau­häu­ser oder Bau­satz­häu­ser.

  • Bei einem Aus­bau­haus wird nur der Bau­kör­per von der Firma auf­ge­baut, den komplet­ten Innen­aus­bau über­neh­men Sie als Bau­herr.
  • Bei einem Bau­satz­haus bekom­men Sie sogar nur die durch­nummerier­ten Einzel­tei­le gelie­fert, die Sie an­hand eines Auf­bau­plans zusammen­set­zen.

Da­für spa­ren Sie viel Geld, sol­che Aus­bau- oder Bausatz­häu­ser bekom­men Sie ab 50.000 €. Unter­schät­zen Sie aber nicht den Arbeits­auf­wand bei solch einem Pro­jekt! Die Bau­phase kann bei viel Eigen­leis­tung bis zu 2 Jahre dau­ern.

Interes­sant für alle, die mit sehr wenig Platz aus­kom­men: Als billigs­tes Fertig­haus schlüssel­fertig kön­nen Sie ein Tiny House kau­fen. Einen Bau­satz bekom­men Sie für ca. 10.000 €. Der Preis rich­tet sich, wie beim Fertig­haus gene­rell, nach Größe, Aus­stat­tung und Aus­bau­stu­fe. Wenn Sie ein Tiny House erwer­ben möch­ten, soll­ten Sie aber nicht ver­ges­sen, dass auch die Neben­kos­ten auf Sie zukom­men. Zwar bekom­men Sie das Tiny House als das billig­ste Fertig­haus schlüssel­fer­tig. Beden­ken Sie aber die Kos­ten für das Grund­stück, wenn Sie dauer­haft in dem Haus woh­nen möch­ten.

Was beeinflusst die Kosten für ein Fertighaus?

Folgende Fak­toren be­ein­flus­sen die Fertig­haus-Prei­se maß­geb­lich:

  • Haus­form und -modell: Jeder Her­stel­ler hat eine Viel­zahl verschiede­ner Häu­ser im Ange­bot. Suchen Sie ein Bunga­low-Fertig­haus oder ein Mehr­genera­tionen­haus, eine Stadt­villa oder ein Schweden­haus? Soll es ein Doppel­haus oder ein Kompakt­haus sein? Je nach­dem, für wel­ches Modell Sie sich ent­schei­den, erhalten Sie einen ande­ren Basis­preis. Ach­ten Sie auf die Däm­mung, insbeson­de­re wenn Sie Förder­kre­dite der KfW auf­neh­men möch­ten.
  • Größe: Die Kosten für ein Fertig­haus werden pro Quadrat­me­ter Wohn­fläche berech­net. Bauen Sie eine Haus 20 Quadrat­me­ter grö­ßer, bedeu­tet das schnell ein Plus von 50.000 € in der Gesamt­rech­nung.
  • Dach­form: Verschie­dene Dach­typen sind unter­schied­lich auf­wän­dig im Bau. Ein Flach­dach ist am güns­tigs­ten in der An­schaf­fung, hat aber höhe­re Instand­hal­tungs­kos­ten. Ins­ge­samt gilt das Sattel­dach als güns­tig­ste Dach­form.
  • Aus­stat­tung: Möch­ten Sie edle Boden­be­läge oder sol­len speziel­le Materia­lien beim Aus­bau ver­wen­det wer­den? Benö­ti­gen Sie eine Gara­ge, die direkt mit­ge­baut werden soll? Soll ein Smart­Home System inte­griert wer­den? All das sind Fak­to­ren, die den fina­len Preis beein­flus­sen kann.
  • Zu­stand des Hau­ses bei Über­gabe: Zur Aus­wahl stehen in ab­nehmen­der Reihen­folge der Eigen­leis­tung das Roh­bau­haus, das Bau­satz­haus, das Aus­bau­haus sowie das schlüssel­fer­tige und das bezugs­fer­tige Haus. Je mehr Eigen­leis­tun­gen Sie ein­brin­gen, desto güns­ti­ger wird das Fertig­haus.

Welches Fertighaus kann ich mir leisten?

Welches Fertig­haus Sie sich leis­ten kön­nen, hängt vor allem von Ihrem Ein­kom­men und Ihrem Eigen­kapi­tal ab. Unser Bud­get­rech­ner gibt Ihnen einen guten Ein­druck von dem Bud­get, das Sie für Ihr Fertig­haus-Pro­jekt ein­plan­en kön­nen.

 

Beachten Sie, dass auch bei einem Fertig­haus Kauf­neben­kos­ten bzw. Bau­neben­kos­ten an­fal­len, dazu gehö­ren z. B. die Grund­erwerb­steu­er, Makler­provi­sion und Grund­buch- und Notar­kos­ten. Diese Kos­ten soll­ten Sie wenn mög­lich aus Eigen­kapi­tal decken kön­nen, ansons­ten ver­lan­gen Ban­ken – wenn Sie ei­ne Baufinan­zierung ohne Eigen­kapi­tal geneh­mi­gen – sehr hohe Bau­zin­sen.

Wertverlust einkalkulieren

Beachten Sie, dass ein Fertig­haus in der An­fangs­zeit deut­lich mehr an Wert ver­liert als ein ver­gleich­ba­res Massiv­haus. Das rech­net auch Ihre Bank ein, wenn Sie Ihnen ein Ange­bot für einen Immo­bilien­kre­dit macht.

Wie hoch sind die Nebenkosten, wenn ich ein Fertighaus kaufe?

Wie auch beim klassi­schen Haus­bau fal­len Neben­kos­ten beim Fertig­haus kau­fen an. Als Neben­kos­ten soll­ten Sie ca. 15 % bis 20 % der Haus­kos­ten zusätz­lich ein­pla­nen. Eini­ge der Bau­neben­kos­ten rich­ten sich hier­bei nicht unbe­dingt nach der Größe bzw. dem Preis der Immo­bilie und fal­len bei günsti­gen Fertig­häu­sern deutlich mehr ins Ge­wicht.

Beispielrechnung Nebenkosten beim Fertighaus-Kauf

An einem Bei­spiel möch­ten wir Ihnen die Neben­kos­ten auf­zei­gen, die ent­ste­hen, wenn Sie ein Fertig­haus kau­fen. Wir gehen von einem Objekt für 350.000 € sowie einem Grund­stücks­preis von 150.000 € aus. Beach­ten Sie bit­te, dass es sich hier nur um eine Schät­zung han­delt und je nach Beschaffen­heit des Grund­stücks können sich diese än­dern.

KostenpunktBetrag
Makler, Notar u. Grunderwerbssteuer (11,5%)17.500 €
Erschließung20.000 €
Bodengutachten750 €
Vermessung und Lageplan3.000 €
Baugenehmigung2.000 €
Prüfstatiker1.500 €
Baumfällungen (je 500 €)1.500 €
Bodenaushub und Ausfuhr7.500 €
Bauwasser und Baustrom900 €
Versicherung750 €
Baubegleitung2.500 €
Außenanlage10.000 €
Gesamtsumme67.900 €

Welche unterschiedlichen Arten von Fertighäusern gibt es?

Fast ein Viertel aller neu geneh­mig­ten Ein- und Zwei­familien­häu­ser in Deutsch­land sind inzwi­schen Fertig­häu­ser. Damit ist auch das Ange­bot gestie­gen. Fertig­häu­ser unter­schei­den sich durch die Bau­art: Das klassi­sche Fertig­haus wird aus Holz gefer­tigt. Diese Bau­weise lässt sich wei­ter in Holz­rahmen­bau, Ständer­bau und Block­haus ein­tei­len. Es gibt heut­zu­tage aber auch Fertig­häu­ser aus Be­ton oder Leicht­be­ton und sogar hybri­de For­men, die Holz und Be­ton ver­bin­den (Ver­bund­schal­tech­nik).

Allen Fertig­häu­sern gemein­sam ist, dass sie aus indus­tri­ell produ­zier­ten Einzel­tei­len wie Wand- und Decken­elemen­ten beste­hen. Die beauf­trag­te Fir­ma trans­por­tiert die­se zu dem neu­en Grund­stück und setzt sie dort inner­halb weni­ger Tage auf einem Funda­ment zu dem gewünsch­ten Fertig­haus zusam­men.

Die Holzrahmen- bzw. Holztafelbauweise

Die meis­ten Fertig­häu­ser werden in Holz­rahmen­bau­weise gefer­tigt. Hier­bei wer­den Ihnen kom­plet­te Rahmen­ele­men­te gelie­fert, die vor Ort ge­dämmt und be­plankt wer­den. Installa­tions­lei­tun­gen wer­den auch erst am Auf­stell­ort ver­legt. Vor­teil­haft bei dieser Bau­art ist, dass Sie viel Eigen­leis­tung ein­brin­gen kön­nen. Wenn Sie sel­ber die Däm­mung montie­ren, Lei­tun­gen ver­le­gen oder die Be­plan­kung an­schrau­ben, spa­ren Sie beim Bau Ihres Fertig­hau­ses Kos­ten.

Bei der Holz­tafel­bau­weise han­delt es sich um eine Sonder­form der Holz­rahmen­bau­weise. Hier sind die Wän­de bereits kom­plett fer­tig und sie wer­den nur noch zu­sammen­ge­setzt. Lei­tun­gen, Däm­mung, Fens­ter, usw. sind be­reits instal­liert. Durch den noch höhe­ren Vor­fertigungs­grad lässt sich Geld ein­spa­ren, jedoch sinkt auch die Möglich­keit, Eigen­leistun­gen zu er­brin­gen.

Beden­ken Sie bei dieser Bau­weise, dass Sie sich be­reits wäh­rend der Pla­nung Gedan­ken machen müs­sen, wo Sie schwe­re Dinge an die Wän­de hän­gen, etwa Küchen­schran­ke für Ge­schirr oder große TV-Gerä­te. Hier benö­ti­gen Sie zusätz­liche Ver­stär­kun­gen in der Wand, da die Wand­ver­klei­dung alleine die­ses Ge­wicht nicht hal­ten kann.

Fertighäuser aus Beton

Auch ein Fertig­haus als Massiv­haus aus Be­ton ist mög­lich. Hier­bei wer­den, wie der Name schon sagt, die Tei­le aus Be­ton gefer­tigt. Dabei kann es sich um Stahl­beton oder auch Leicht­be­ton han­deln. Im Ver­gleich zur Holz­bau­weise ist dies un­gleich sta­bi­ler und Sie ha­ben kei­ne Ein­schrän­kun­gen, wenn Sie et­was an den Wän­den an­brin­gen wol­len. Je­doch ist diese Bau­art deut­lich teu­rer und durch das hohe Ge­wicht der Bau­teile soll­ten Sie die Trans­port­kos­ten nicht unter­schät­zen.

Wie kann ich ein Fertighaus kaufen?

Nutzen Sie die Mög­lich­keit, Muster­häu­ser vor Ort zu besich­ti­gen. In einer Aus­stel­lung kön­nen Sie sich ein kon­kre­tes Bild der Fertig­haus-Model­le ma­chen. Tre­ten Sie ein und schauen Sie sich in Ihrem poten­ziel­len neuen Zu­hau­se ge­nau um. Über­le­gen Sie in Ru­he, wel­ches Fertig­haus Ihrem Traum­haus am nächs­ten kommt. Sicher­lich er­ge­ben sich viele Fra­gen. Was ist im Liefer­um­fang ent­hal­ten, wo han­delt es sich um eine Sonder­aus­stat­tung? Mit wel­chem Preis wür­de diese zu Buche schla­gen? Scheuen Sie sich nicht, den An­bie­ter mit Ihren Fra­gen zu löchern.

Haben Sie sich für ein be­stimm­tes Haus ent­schie­den, gilt es, eini­ge Punk­te zu klä­ren:

  • Steht Ihre Immo­bilien­finan­zierung?
  • Ha­ben Sie die evtl. er­forder­lichen Gut­ach­ten für das Bau­grund­stück?
  • Liegt Ihnen die Bau­geneh­mi­gung vor?
  • Ha­ben Sie alle Vor­ga­ben der Gemein­de beach­tet (Bedachung, Far­ben, Form, usw.)?
  • Haben Sie ei­nen eige­nen Bau­be­glei­ter?
  • Ist der Haus­an­schluss ge­re­gelt?
  • Wer­den Genehmi­gun­gen von Nach­barn benö­tigt?

Pla­nen Sie hier­für aus­reichend Zeit ein. Es kann mehre­re Mona­te dau­ern, bis alle Gut­ach­ten und Geneh­mi­gun­gen vor­lie­gen. Ihr Fertig­haus-Anbie­ter unter­stützt Sie bei diesem Pro­zess.

Fazit: Was sind die Vor- und Nachteile eines Fertighauses?

Fertighaus-Vorteile

  • nied­rige­re Kos­ten auf­grund typi­sier­ter Grund­ris­se und vor­ge­fer­tig­ter Teile
  • kal­ku­lier­bare Preise
  • Ferti­gung unab­hän­gig vom Wet­ter
  • kurze Bau­zeit
  • Komplett­pa­ket: Sie müs­sen als Bau­herr die Gewer­ke nicht koordi­nie­ren
  • nachhal­tige Bau­stof­fe, gute Öko­bilanz
  • hohe Energie­effi­zienz

Fertighaus-Nachteile

  • weni­ger indi­vidu­eller Gestal­tungs­spiel­raum
  • nied­rige­rer Wieder­ver­kaufs­wert
  • gerin­ge­rer Schall­schutz
  • gerin­ge­re Wärme­speiche­rung der Wände
  • weni­ger Flexi­bili­tät beim Auf­bau
  • kürze­re Nutzungs­dauer

FAQ zu Fertighäusern

  • Was ist der Unterschied zwischen einem Fertighaus und einem Massivhaus?

    Ein Fertig­haus wird im Vor­feld als Bau­satz in einer Fa­brik her­ge­stellt. Im Nach­gang wer­den die vor­pro­du­zier­ten Bau­tei­le auf die Bau­stel­le trans­por­tiert und dort zu­sammen­ge­setzt. Ein Massiv­haus hin­ge­gen bauen Hand­wer­ker vor Ort aus Materia­lien wie Zie­geln, Poren­be­ton oder Ähn­lich­em.

  • Wie lange ist die Bauzeit bei einem Fertighaus?

    Im Prin­zip kann ein Fertig­haus bin­nen weni­ger Ta­ge er­rich­tet wer­den. Die Zeit­er­spar­nis in Be­zug auf ein kon­ventio­nell gebau­tes Haus ist je­doch nicht so groß, wie man nun mei­nen könn­te. Funda­ment, Kel­ler, Geneh­mi­gun­gen, Innen­aus­bau usw. fal­len beim Fertig­haus ge­nau­so an. Auch kann es zu Liefer­ver­zöge­run­gen kom­men, die die Bau­zeit ver­län­gern. Manch­mal müs­sen Sie mehre­re Mona­te auf die bestell­ten Fertig­haus-Teile war­ten.

  • Wie lange kann man in einem Fertighaus wohnen?

    Wie lange hält ein Haus in Holz­ständer­bau­weise? Diese Frage stel­len sich ange­hen­de Bau­her­ren oft. Bei Fertig­häu­sern, die nach aktu­el­lem Stand der Tech­nik gebaut wurden, müs­sen Sie sich keine Sor­gen machen. Hier ist eine Lebens­dauer von 100 Jah­ren und mehr ohne Proble­me er­reich­bar. Wenn Sie je­doch über­le­gen, ein Bestands­gebäu­de zu kau­fen, wer­fen Sie einen Blick auf das Bau­jahr. Ins­beson­de­re Häu­ser, die be­reits ein hal­bes Jahr­hun­dert oder äl­ter sind, soll­ten Sie sehr ge­nau prü­fen. Diese kön­nen be­reits ihre maxi­ma­le Nutzungs­dauer er­reicht ha­ben.

  • Kann ich auch die Baunebenkosten beim Fertighaus finanzieren?

    In der Theo­rie ist dies mög­lich. Sie soll­ten je­doch beden­ken, dass Ihre Kondi­tio­nen schlech­ter wer­den, je weni­ger Eigen­kapi­tal Sie ein­brin­gen. Eini­ge Ban­ken for­dern, dass Sie die Neben­kos­ten selbst auf­brin­gen. Ein Fertig­haus ganz ohne Eigen­kapi­tal zu kau­fen, ist da­her nicht so ein­fach.

  • Darf die Gemeinde mir Vorgaben bezüglich meines Fertighauses machen?

    Ja! Gerade in Neu­bau­gebie­ten wird sehr auf ein stimmi­ges Gesamt­bild ge­ach­tet. Von der Dach­form oder Far­be der Ein­deckung, An­zahl der Geschos­se bis hin zur Far­be der Fassa­de und Fens­ter kön­nen Regelun­gen beste­hen. Infor­mie­ren Sie sich im Vor­feld genau, bevor Sie ein Grund­stück erwer­ben, sonst kann es Ihnen passie­ren, dass Sie schnell eine gan­ze Reihe auf­preis­pflich­ti­ger Zu­sätze kau­fen müs­sen.

  • Was bedeutet „schlüsselfertig“ oder „bezugsfertig“?

    Der Begriff „schlüssel­fertig“ ist nicht ein­deu­tig defi­niert. Hier ist es wich­tig, mit dem Bau­trä­ger zu klä­ren, wel­che Leis­tun­gen bein­hal­tet sind. Oft sind Maler­ar­bei­ten oder Boden­be­läge noch nicht ein­ge­schlos­sen. „Be­zugs­fer­tig“ bedeu­tet dage­gen im Normal­fall, dass Sie di­rekt mit Ihrem Um­zugs­wa­gen vor­fah­ren kön­nen.

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