Elektroauto-Finanzierung: So klappt es mit dem E-Auto-Kredit!

Immer mehr Elektro­autos fah­ren auf deut­schen Stra­ßen. Wir be­schrei­ben, wie Sie zur Finan­zie­rung eines elek­trisch ange­trie­be­nen Fahr­zeu­ges einen passen­den Kre­dit fin­den und wie Sie zu­sätz­lich die umfang­rei­chen staat­lichen För­der­pro­gramme zum Er­werb von E-Autos nut­zen.

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So finden Sie den passenden Kredit zur Finanzierung Ihres Elektroautos

Der Kauf ei­nes Autos ist der häufig­ste Grund für die Auf­nah­me eines Raten­kre­di­tes. Das be­le­gen Zah­len des Ban­ken­fach­ver­ban­des. Über die Hälf­te aller Kre­di­te in Deutsch­land werden dem­nach für die Finan­zie­rung eines Autos ver­wen­det.

Eine gute Mög­lich­keit, den zu Ihrem Elektro­au­to passen­den Kredit zu fin­den, ist die Suche über unseren Kredit­rech­ner.

 

Im ers­ten Schritt ge­ben Sie die ge­wünsch­te Kredit­sum­me, die Lauf­zeit des Kre­di­tes und den Ver­wen­dungs­zweck „Neu­fahr­zeug“ oder „Gebraucht­fahr­zeug“ an. Wenn Sie den ro­ten But­ton betä­ti­gen, wer­den Sie direkt in unseren Auto­kre­dit Ver­gleich wei­ter­ge­lei­tet. Dort tra­gen Sie Infor­ma­tio­nen zu Ihrer Per­son und Ihrer finan­ziel­len Situa­tion ein. Das ist wich­tig, damit der Kredit­ge­ber Ihre Kredit­würdig­keit über­prü­fen kann.

Sie sehen im Ergeb­nis genau auf Ihre Wün­sche zuge­schnit­tene Ange­bo­te, die Sie in Ruhe ver­glei­chen und aus denen Sie aus­wäh­len kön­nen.

Die Suche nach einem Kre­dit für Ihr E-Auto über unseren Ver­gleich ist kosten­los und unver­bind­lich. Erst wenn Sie die von der Bank bereit­ge­stell­ten Unter­la­gen unter­schrei­ben und zurück­sen­den, gehen Sie einen gülti­gen Ver­trag ein.

Fakten zu E-Autos

Nach Angaben des Kraft­fahrt-Bundes­amts be­trug 2021 der An­teil batterie­elektrisch an­ge­trie­be­ner Au­tos 13,6 % aller Neu­zu­las­sun­gen. Hin­zu kom­men 28,8 % hy­brid­ange­trie­bene Kfz. Verschie­de­ne Prog­no­sen sa­gen ei­nen weite­ren An­stieg vor­aus.

Zinsen bestimmen die Kreditkosten bei einem E-Auto-Kredit

Das ent­schei­den­de Kri­te­ri­um bei der Aus­wahl des passen­den Kre­di­tes für ein E-Au­to ist für die meis­ten Ver­brau­cher der Kosten­fak­tor. Des­halb sind die Zin­sen wich­tig: Sie bestim­men die Höhe der Kredit­kos­ten und ge­ben an, wie teuer der Kre­dit wird.

Im Fol­gen­den zei­gen wir Ih­nen an­hand eini­ger Bei­spie­le aus unter­schied­li­chen Preis­klas­sen die Kos­ten der Fin­an­zie­rung eines Elektro­au­tos mit einem Auto­kre­dit.

Wir ha­ben für Sie vier aktu­elle Elek­tro-Mo­del­le der Mar­ken Ford, Fiat, Audi und Tesla heran­ge­zo­gen und beispiel­haft ent­sprechen­de Auto­kre­di­te mit durch­schnitt­li­chen Zin­sen aus­ge­wählt. In der Ta­bel­le sehen Sie den Zwei-Drittel-Zins für eine Lauf­zeit von 6 Jah­ren. Das sind die Kondi­tio­nen, die zwei Drittel aller Kredit­neh­mer er­hal­ten.

Sie erken­nen deut­lich die unter­schied­li­chen Monats­ra­ten und Gesamt­kos­ten der Kre­dite in Ab­hängig­keit von der Kredit­höhe. Je höher der Kredit aus­fällt, desto höher ist die monat­liche Belas­tung.

Kosten der Finanzierung eines Elektroautos mit einem Kredit

Modell

Ford Fiesta 1.0 EcoBoost Trend

Fiat 500e (FA1) RED

Audi Q4 Sportback 40 e-tron

Tesla Model 3 Performance AWD

Leistung

74 kW, 100 PS

87 kW, 118 PS

150 kW, 204 PS

377 kW, 513 PS

Neupreis

17.000 €

33.390 €

49.500 €

58.560 €

Ratenkredit

17.000 €

34.000 €

50.000 €

59.000 €

effektiver Jahreszins

2,49 %

2,99 %

3,52 %

3,52 %

Monatsraten

254,22 €

515,82 €

770,12 €

908,74 €

Kreditkosten

1.303,94 €

3.139,16 €

5.448,47 €

6.429,20 €

Quelle: ADAC Autodatenbank und Vergleich.de, Stand: März 2022

Welche Unterlagen brauche ich für einen E-Auto-Kredit?

Sie benö­ti­gen Unter­la­gen zu Ihrer Per­son, Ihren finan­ziel­len Verhält­nis­sen und zum Auto. Dazu gehö­ren:

  • Aus­weis oder Reise­pass oder Aufent­halts­geneh­mi­gung
  • Gehalts­nach­weise, Kopie des Arbeits­ver­tra­ges, Konto­aus­züge, Steuer­be­schei­de
  • Infor­ma­tio­nen zum E-Auto: Kauf­ver­trag inkl. Kauf­preis, Zulassungs­beschei­ni­gung Teil II mit dem Namen des Modells, der Motor­leis­tung und dem Monat der Erst­zu­las­sung

Der Kredit­ge­ber wird sich außer­dem bei der SCHUFA erkun­di­gen, um Ihre Boni­tät zu über­prü­fen.

Experten-Tipp

Jürgen Grieving vom ADAC empfiehlt, sich vor dem Kauf eines Elektro­autos damit aus­einan­der­zu­set­zen, wo man das Fahr­zeug zu Hause oder im nahen Wohn­um­feld la­den kann. Da sich das Netz an Lade­sta­tio­nen noch im Auf­bau befin­det, sind nicht überall Lade­möglich­kei­ten vor­han­den. Auch die recht­zei­tige Pla­nung einer Wall­box, also eines Lade­ge­rätes für zu­hause, ist sinnvoll. Viele Strom­an­bie­ter haben speziel­le Strom­tari­fe für das Laden eines E-Autos im Ange­bot.

Wie finanziere ich ein Elektroauto ohne einen Kredit von der Bank?

Neben der Aufnahme eines Bank­kre­dits zum Kauf eines Elektro­au­tos gibt es wei­te­re Mög­lich­kei­ten, ein E-Auto oder ein Hybrid-Auto zu finan­zie­ren. Dazu gehö­ren:

  • die 3-Wege-Finan­zie­rung
  • Auto-Lea­sing

Im Fol­gen­den beschrei­ben wir, was diese Fin­an­zierungs­mög­lich­kei­ten für Sie be­deu­ten.

Die 3-Wege-Finanzierung für ein Elektroauto

Die 3-Wege-Finan­zie­rung ist zur Finan­zie­rung Ihres E-Autos gut ge­eig­net, wenn Sie sich nicht so­fort für einen bestimm­ten Wa­gen ent­schei­den wol­len. Das geht, weil Sie Ihr Elektro­auto in drei Schrit­ten bezah­len.

  1. An­zah­lung zu Beginn der Fahr­zeug­nut­zung (in vielen Fäl­len frei­wil­lig)
  2. monat­liche Raten­zah­lun­gen wäh­rend der Lauf­zeit (häufig 1–4 Jahre)
  3. Schluss­rate zum Ende der Lauf­zeit (in Höhe des Rest­wer­tes des E-Au­tos)

Die Vor­teile der 3-Wege-Finan­zierung, auch Ballon­finan­zierung genannt, sind zum einen nied­rige Monats­raten. Zum ande­ren sind Sie sehr flexi­bel und müs­sen sich erst zum Ende der Lauf­zeit ent­schei­den, ob Sie das E-Auto kau­fen wol­len oder nicht.

Dieses Finan­zierungs­mo­dell hat aber auch Nach­tei­le. Dazu ge­hört die hohe Schluss­rate, die ca. 50 % des Neu­wer­tes aus­ma­chen kann. Bei einem E-Auto im Wert von 50.000 € sind das immer­hin 25.000 €. Diesen Be­trag müs­sen Sie wäh­rend der Lauf­zeit an­spa­ren oder über einen Kre­dit finan­zie­ren. Außer­dem be­steht die Gefahr, dass am Wa­gen zum Ende der Lauf­zeit Schä­den wie Krat­zer oder Beu­len vor­han­den sind. Diesen Wert­ver­lust müs­sen Sie aus­glei­chen. Das glei­che gilt, wenn Sie mehr Kilo­me­ter fah­ren als zu Beginn verein­bart wur­den.

Finanzierung eines Elektroautos mit Auto-Leasing

Autolea­sing ist eine Form der Finan­zie­rung, bei der Sie das Elektro­auto lei­hen. Sie mie­ten den Wagen lang­fris­tig für ei­nen bestimm­ten Zeit­raum, in der Regel zwischen 1 und 4 Jahren. In dieser Zeit nut­zen Sie das E-Auto, es bleibt aber im Besitz des Vermie­ters. Das sind in den meis­ten Fäl­len die Her­stel­ler oder speziel­le Lea­sing-Unter­neh­men.

Aller­dings müs­sen Sie beim Lea­sing einige Dinge beach­ten. Sie sind an eine Vertrags­werk­statt ge­bun­den, müs­sen meis­tens eine Kfz-Versiche­rung mit Voll­kas­ko­schutz bezah­len und der Leasing-Ver­trag ist nicht ordent­lich künd­bar. Außer­dem kön­nen Mehr­kos­ten auf Sie zu­kom­men, wenn z. B. am Ende der Lauf­zeit Schä­den am Wagen vor­han­den sind oder wenn Sie mehr Kilo­me­ter fahren als ab­ge­spro­chen.

Ist der Lea­sing-Zeit­raum beendet, können Sie ent­schei­den, ob Sie das Elektro­auto kau­fen, weiter lea­sen oder ge­gen ein ande­res tau­schen. Zur besse­ren Orien­tie­rung füh­ren wir die Vor- und Nach­tei­le des Auto-Lea­sings für Sie auf.

Vor­teile

  • Flexibi­lität und öf­ter ein neues Elektro­auto
  • keine Um­stände und Forma­lien mit einem Auto­kauf
  • gerin­gere Monats­ra­ten als bei einem Kre­dit

Nach­teile

  • das E-Auto ist nur gelie­hen
  • mög­liche Mehr­kos­ten bei der Rück­gabe des E-Autos
  • Bin­dung an Vertrags­werk­statt und Pflicht zur Voll­kasko­versiche­rung

 

Ob Sie ein E-Auto leasen oder kau­fen und mit einem Kredit finan­zie­ren, hängt also davon ab, ob Sie das Fahr­zeug lang­fris­tig fah­ren, besit­zen und mit dem Kredit Planungs­sicher­heit haben wol­len.

Mit dem E-Auto mehrere hundert Euro verdienen über die THG-Quote

Seit Januar 2022 können Sie als Halter eines E-Autos mit Ihrem Fahr­zeug sogar Geld verdienen und so einen Teil des Anschaf­fungs­preises finanzieren. Das läuft über die Treib­hausgas-Quote, kurz: THG-Quote. Weil Fahrer eines Elektroautos zur Reduzierung schädlicher Emissionen beitragen, können Sie das durch das E-Auto eingesparte CO2 zertifi­zieren lassen und über speziali­sierte Vermittler auf dem freien Markt verkaufen. Einkäufer sind z. B. Unter­nehmen, die zu viel CO2 aus­stoßen und deswegen über diesen Emissions­handel woanders eingespartes CO2 dazukaufen, um ihre eigene TGH-Quote zu erreichen.

Für E-Autofahrer kommen auf diesem Weg bis zu mehrere hundert Euro Ein­nahmen im Jahr zusammen. Geregelt wird der Handel durch das Bundes-Immissionsschutz­gesetz und einer Durchführung­sverordnung.

Ein Auto einfach abonnieren

Mit einem Auto-Abo exis­tiert eine weite­re Mög­lich­keit, ein Elektro­auto zu fah­ren, ohne es zu kau­fen. Sie abonnie­ren den Wagen für einige Monate und zah­len dafür eine Abo-Gebühr. In diesem Be­trag sind alle Kos­ten außer Tan­ken ent­hal­ten. Benö­ti­gen Sie ein Auto nur für einen kur­zen Zeit­raum, kann ein Auto-Abo genau die rich­tige Varian­te für Sie sein.

Staatliche Förderung der Finanzierung von E-Autos

Die Finan­zie­rung eines Elektro­au­tos hat gegen­über der eines Ver­bren­ners einen großen Vor­teil: Es gibt viele Mög­lich­kei­ten der staat­lichen Förde­rung. Mit Prämien und Steuer­ent­las­tun­gen wird zum Kauf von E-Autos ange­regt, um so die umwelt­freund­liche­re Techno­lo­gie zu unter­stüt­zen.

Die Bundes­regie­rung und die Indus­trie för­dern den Kauf von Elektro­autos mit einem speziel­len Pro­gramm, dem Umwelt­bonus. Ziel ist es, bis 2030 einen Anteil von 30–40 % Elektro­autos am Gesamt­markt zu er­reichen. Das ent­spricht ca. 7–10 Millio­nen Elektro­fahr­zeugen.

Der Umwelt­bo­nus teilt sich in einen Bundes­an­teil und einen Her­stel­ler­an­teil und kann von Privat­per­so­nen, Unter­neh­men, Ver­einen sowie Stif­tun­gen bean­tragt wer­den. Geför­dert wird der Kauf von voll­elek­trisch betrie­be­nen Fahr­zeu­gen, von Plug-in-Hybri­den und Autos mit Brenn­stoff­zel­len. Das Pro­gramm läuft bis Ende 2025.

Wie viel Geld bekommt man, wenn man ein Elektroauto kauft?

Die kon­kre­te Höhe des Umwelt­bo­nus rich­tet sich nach dem Kauf­preis und der An­triebs­art des Fahr­zeuges. Bei aus­schließ­lich batterie­ange­trie­be­nen Fahr­zeu­gen be­trägt die maxi­male Förder­sum­me 9.000 €. Plug-in-Hybri­de, also Au­tos, die einen Ver­brennungs- mit einem Elektro­mo­tor kombi­nie­ren, wer­den mit höchs­tens 6.750 € geför­dert.

Dazu gilt der Grund­satz: Je teu­rer das Elektro­auto ist, des­to gerin­ger fällt die Förde­rung aus. Fol­gen­de Tabel­le gibt einen Über­blick über die Förder­sät­ze.

Höhe der Fördersätze bei E-Autos

Fahrzeugart

Neupreis Basismodell

Förderung

Elektroauto

bis 40.000 €

9.000 €

Elektroauto

40.000–65.000 €

7.500 €

Plug-in-Hybrid

bis 40.000 €

6.750 €

Plug-in-Hybrid

40.000–65.000 €

5.625 €

Fahr­zeuge, die mehr als 65.000 € kosten, wer­den nicht mit dem Um­welt­bonus geför­dert.

Welche Autos werden vom Staat gefördert?

Damit Sie An­spruch auf den Umwelt­bo­nus haben, müssen einige Vor­aus­set­zun­gen er­füllt sein.

Nicolai Ho­berg vom Bundes­amt für Wirt­schaft und Aus­fuhr­kon­trol­le (BAFA) teilte uns auf Nach­fra­ge dazu mit: „Gene­rell gilt, dass das Fahr­zeug zu­erst er­wor­ben und zuge­las­sen sein muss, bevor der An­trag ge­stellt wer­den kann. Weiter­hin muss sich das Fahr­zeug­mo­dell auf der vom BAFA ver­öffent­lich­ten Fahr­zeug­lis­te befin­den. Es kön­nen nur Fahr­zeuge ge­för­dert wer­den, deren Erst­zu­las­sung bei Antrag­stel­lung maxi­mal 1 Jahr zurück­liegt.“

Wir ha­ben für Sie alle Vor­aus­set­zun­gen zu­sammen­ge­fasst - fol­gen­de Fahr­zeu­ge kom­men für den Um­welt­bonus in­fra­ge:

  • batterie­an­ge­trie­be­ne Fahr­zeuge
  • Plug-in-Hybrid-Fahr­zeuge mit höchs­tens 50 g CO2-Aus­stoß pro km oder min­des­tens 60 km rein elek­trische Reich­weite
  • Brenn­stoff­zellen­fahr­zeuge
  • Fahrzeuge, die keine loka­len CO2-Emmi­ssio­nen auf­wei­sen
  • Neu­fahr­zeuge mit einem Netto-Listen­preis des Basis­modells bis höchs­tens 65.000 €
  • Zulas­sung des Fahr­zeugs auf den Antrag­stel­ler
  • Erst­zu­las­sung nach dem 3. Juni 2020
  • Mindest­halte­dauer nach der Erst­zu­las­sung von 6 Monaten
  • Fahrzeug muss mindes­tens vier Räder haben und höchs­tens acht Sitz­plät­ze

Eine komplet­te Über­sicht aller förder­fähigen Autos er­hal­ten Sie in der „Liste der förder­fähi­gen Fahr­zeuge“ des Bundes­amtes für Wirt­schaft und Aus­fuhr­kon­trol­le. Sie ent­hält mehre­re hun­dert Model­le und wird fort­lau­fend aktua­li­siert.

Gibt es auch Förderungen für gebrauchte Elektroautos?

Ja, der Staat fördert mit dem Umwelt­bonus auch den Kauf ge­brauch­ter E-Autos. Aller­dings nur,

  • wenn für den Wagen noch keine För­de­rung bean­tragt wurde.
  • Außer­dem muss das Elektro­auto nach dem 4. November 2019 erst­zu­ge­lassen
  • und die Zweit­zu­las­sung nach dem 3. Juni 2020 er­folgt sein.
  • Und das gebrauch­te Auto darf nicht mehr als 15.000 km gefah­ren sein.

Auch ge­leas­te Elektro­au­tos sind förder­fähig. Leasing­ver­träge mit einer Lauf­zeit ab 23 Mona­ten erhal­ten die volle För­de­rung. Bei kür­ze­ren Ver­trags­lauf­zei­ten wird die För­de­rung gestaf­felt aus­ge­zahlt. Die Min­dest­halte­dauer des E-Autos liegt bei 12 Mona­ten.

Neuausrichtung der Förderung ab 2023

2023 wird die Höhe der staatlichen Förderung reduziert, es gibt dann deutlich geringere Zuschüsse. Bei E-Autos, die weniger als 40.000 € kosten, sinkt der Zuschuss auf 4.500 €, für teurere rein elektrische Autos auf 3.000 €. Die Förderung für Plug-in-Hybride wird komplett eingestellt. Außerdem ist ein Förderdeckel vorgesehen. Für 2023 stehen 3,4 Milliarden Euro zur Verfügung, für 2024 nur noch 2,1 Milliarden Euro.

Wo kann ich einen Antrag auf den Umweltbonus stellen?

Den An­trag auf den Um­welt­bonus stel­len Sie on­line beim Bundes­amt für Wirt­schaft und Aus­fuhr­kon­trol­le. Er kann erst nach der Zu­las­sung ge­stellt wer­den, da Sie den Zulas­sungs­nach­weis und eine Kopie der Rech­nung ein­rei­chen müs­sen.

Der Förder­an­trag darf aus­schließ­lich vom Fahr­zeug­hal­ter ge­stellt wer­den. Sie haben dafür 1 Jahr nach der Zu­las­sung Zeit. Das bedeu­tet, dass Sie erst den Kauf­preis aus eige­ner Tasche bezah­len und nach der Min­dest­halte­dauer von 6 Mona­ten den Umwelt­bo­nus über­wie­sen be­kom­men.

Die An­trä­ge wer­den in der Rei­hen­fol­ge des Ein­gangs bear­bei­tet. Sie haben aller­dings kei­nen Rechts­an­spruch auf den Um­welt­bonus. Sind die För­der­mit­tel für das lau­fen­de Jahr ver­braucht, wird die För­de­rung aus­ge­setzt.

Die Kom­bi­na­tion des Umwelt­bo­nus mit ande­ren För­der­pro­gram­men des Bundes und der Bundes­län­der wie z. B. „Sozial und Mobil“ oder „Sau­bere Luft“ ist mög­lich.

E-Autos bringen Steuervorteile

Käufer eines Elektro­autos er­hal­ten eine wei­te­re staat­liche Unter­stüt­zung. Sie sind 10 Jahre von der Kfz-Steuer be­freit.

Ist ein Elektroauto das Richtige für mich?

Das hängt von Ihren persön­lichen Bedürf­nis­sen und der Nut­zung des E-Autos ab. Das Fah­ren von Elektro­autos ist mit Vor- und Nach­teilen ver­bun­den. Zur besse­ren Ein­schät­zung zäh­len wir hier die wichtig­sten Punk­te auf.

Vorteile eines Autoabos

  • keine Emissionen
  • geringes Fahr­ge­räusch
  • wartungs­arme Technik
  • staatliche För­de­rung durch Umwelt­bonus und Steuer­be­frei­ung

Nachteile eines Elektro­autos

  • hohe Anschaf­fungs­kos­ten
  • geringe Reich­weite
  • zeit­inten­siver Lade­vor­gang
  • begrenz­tes Netz an Lade­sta­tio­nen

 

Die Frage, ob ein rein batterie­ange­trie­be­nes Elektro­auto oder ein Hybrid-Fahr­zeug bes­ser ist, lässt sich nicht ein­deu­tig beant­wor­ten. Auf der einen Seite sind Plug-in-Hybride weni­ger umwelt­freund­lich, da sie zum großen Teil vom Verbren­nungs­motor ange­trie­ben wer­den und so CO2 aus­stoßen. Auf der ande­ren Seite besit­zen Hybride in der Regel eine ins­ge­samt größe­re Reich­weite als ein rei­nes Elektro­auto. Wer also eher kurze Strecken zurück­legt und gleich­zei­tig den Um­welt­aspekt im Vor­der­grund sieht, für den ist ein kom­plett batterie­an­ge­trie­be­nes Elektro­auto die ers­te Wahl.

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Häufige Fragen zum Kredit für ein Elektroauto

Im Jahr 2021 wurden laut DAT-Re­port des ADAC 50 % der Gebraucht­wa­gen und 66 % der Neu­wa­gen teil­wei­se oder kom­plett finan­ziert. Bei der Auf­nahme eines Kre­dites tau­chen häu­fig grund­sätz­liche Fra­gen zum Thema auf.

  • Was ist der Unterschied zwischen Sollzins und Effektivzins?

    Die An­gaben zu den Kredit­zin­sen wer­den in Soll­zins und Effektiv­zins unter­schie­den. Der Soll­zins ist meist gerin­ger, weil er nur die Zin­sen ent­hält, die Sie für den Ver­leih des Kre­dites zah­len müs­sen. Der Effektivzins oder effektiver Jahreszins enthält weitere Kosten, die anfallen. Dazu gehören z. B. Verwal­tungs­aus­gaben der Bank. Für einen Ver­gleich unter­schied­licher Kredit­ange­bo­te emp­feh­len wir, auf den Effektiv­zins zu ach­ten. So haben Sie einen Über­blick über alle an­fallen­den Kredit­kos­ten.

  • Welche Vorteile hat ein E-Auto-Kredit?

    Entscheiden Sie sich bei der Finanzierung Ihres Elektroautos für einen Raten­kredit, ist das mit eini­gen Vortei­len ver­bun­den:

    • eine immer gleich­blei­ben­de monat­liche Belas­tung durch die Rück­zahlung
    • Planungs­sicher­heit über die gesamte Lauf­zeit
    • Lauf­zei­ten von 1–10 Jahren frei wähl­bar
    • zur­zeit sehr nied­rige Kredit­zin­sen
    • eine große Aus­wahl an Ange­bo­ten von Filial- und Online-Ban­ken
  • Kann ich einen Kredit direkt beim Autohändler aufnehmen?

    Ja, das geht. Der klassi­sche Raten­kre­dit bei einer Bank ist nur eine Varian­te ein E-Auto güns­tig zu finan­zie­ren. Dane­ben kön­nen Sie einen Kre­dit auch direkt beim Auto­händ­ler ab­schlie­ßen. Das ist prak­tisch, weil Sie hier bei einem einzi­gen Ansprech­part­ner den Kauf und die Finan­zie­rung Ihres E-Autos in einem Vor­gang unter Dach und Fach brin­gen, teil­weise sogar als 0-Prozent-Finan­zie­rung.

    Aller­dings lohnt sich der genaue Ver­gleich der Kos­ten. Denn Auto­händ­ler arbei­ten oft nur mit einer Bank zusam­men und bie­ten dem­ent­sprech­end deren Kondi­tio­nen an. In vie­len Fäl­len ist des­halb der Blick auf die Ange­bo­te ande­rer Filial- und Online-Ban­ken hilf­reich. Unter Umstän­den spa­ren Sie durch den Ver­gleich der Zin­sen eini­ge hun­dert Euro. Einen Über­blick über die aktu­ellen Kredit-Ange­bote erhal­ten Sie in unserem Auto­kre­dit Ver­gleich.

  • Was ist ein Ratenkredit?

    Bei einem Ratenkredit leihen Sie sich eine bestimm­te Summe und zah­len diesen Be­trag inklu­sive Kredit­zin­sen in einem fest­ge­leg­ten Zeit­raum zurück. Dazu verein­ba­ren Sie mit dem Kredit­ge­ber eine monat­liche Rate, die Sie regel­mäßig über­wei­sen. Ein ande­rer Be­griff ist auch Ver­braucher­kre­dit oder Konsumen­ten­kre­dit. Sie kön­nen auf diesem Weg Ihr E-Auto also ohne eine An­zah­lung beim Händ­ler kau­fen.

  • Ist eine Restschuldversicherung sinnvoll?

    Diese Frage kann nicht ein­deu­tig mit Ja oder Nein beant­wor­tet wer­den. Eine Rest­schuld­versiche­rung kann bei sehr hohen Kredit­summen sinn­voll sein, die über viele Jahre hinaus ab­ge­zahlt wer­den. Denn sie über­nimmt Ihre Kredit­raten, falls Sie arbeits­los wer­den oder wegen einer länge­ren Krank­heit die Raten nicht mehr be­zah­len kön­nen.

    Ver­braucher­schüt­zer haben aller­dings heraus­ge­fun­den, dass in vielen Fäl­len diese Ver­sicherun­gen sehr teuer sind und oft­mals Aus­schluss-Klau­seln ent­hal­ten. Es kommt also immer auf den Einzel­fall an: auf Ihre beruf­liche Situa­tion, Ihren gesund­heit­lichen Zu­stand, auf die Kredit­höhe und auf die Aus­ge­stal­tung der Klau­seln der Rest­schuld­versiche­rung.

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