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Immobilienfinanzierung

Baukindergeld 2018: Wann, wer, wie viel – alle Antworten zur Eigenheimzulage für Familien!

Die Bundesregierung hat ein Baukindergeld als staatliche Förderung beim Hausbau und Hauskauf eingeführt. Familien mit Wohneigentum können 1.200 € pro Kind und Jahr für einen Zeitraum von 10 Jahren erhalten. Wir erklären, wie Sie einen Antrag stellen und wer die neue Eigenheimzulage bekommt.

Newsticker Baukindergeld – aktuelle Entwicklung zur Bauförderung für Familien

  • 24. Oktober 2018 +++ Schon fast 25.000 Anträge auf Baukindergeld +++

    +++ Gut einem Monat nach dem Start des Baukindergeldes wurden schon 24.399 Anträge eingereicht +++ nach einem Bericht der zuständigen KfW sind damit von den 3 Milliarden € Fördergeld bereits 516 Millionen € verplant +++ vor allem Familien mit einem oder zwei Kindern hätten sich um das Baukindergeld bemüht +++

  • 24. September 2018 +++ Bericht: Baukindergeld-Zusagen erst ab März 2019 +++

    +++ Familien, die das Baukindergeld beantragen, bekommen laut einem Bericht der „Bild“-Zeitung frühestens im März 2019 eine Zahlungs-Zusage +++ der Grund sind technische Probleme seitens der KfW +++ in der ersten Woche sind laut der Zeitung bereits 11.000 Anträge bei der staatlichen Förderbank eingegangen +++

  • 18. September 2018 +++ Baukindergeld ist gestartet +++

    +++ das Baukindergeld kann offiziell ab dem 18. September 2018 bei der KfW beantragt werden +++ der Bau oder Kauf einer Immobilie wird dabei mit dem Zuschuss 424 gefördert +++ mit dem Vorab-Check kann jeder Antragssteller prüfen, ob alle Voraussetzungen für die Förderungen erfüllt sind +++ der Antrag auf das Baukindergeld kann anschließend im KfW-Zuschussportal beantragt werden +++

  • 15. August 2018 +++ Effekt des Baukindergeldes ist in Sachsen-Anhalt am größten +++

    +++ neue Studie gibt Ausschluss darüber, wie viel Haus mit dem Baukindergeld tatsächlich finanziert werden kann +++ Sachsen-Anhalt profitiert dabei am meisten vom Baukindergeld, Hamburg ist Schlusslicht der Förderung +++ 

Baukindergeld (KfW 424) – das Wichtigste in Kürze

Das steht im Gesetz:
  • Wann wird das Baukindergeld gezahlt? Das Baukindergeld wird rückwirkend zum 1. Januar 2018 gezahlt.
  • Wie viel Baukindergeld gibt es? Die Förderung beträgt maximal 12.000 € pro Kind, über einen Zeitraum von 10 Jahren.
  • Wer bekommt Baukindergeld? Das Baukindergeld bekommen Familien mit mittleren Einkommen, die das erste Mal bauen oder ein Haus kaufen.
  • Welche Einkommensgrenzen gelten? Die Einkommensgrenze liegt bei 75.000 € des zu versteuernden jährlichen Einkommens plus 15.000 € Freibetrag pro Kind. Maßgebend ist das Familieneinkommen der letzten beiden Kalenderjahre vor dem Hauskauf oder -bau.
  • Wo kann es beantragt werden? Das Baukindergeld wird über die KfW-Förderung abgewickelt. Bei der KfW kann der Antrag auf Baukindergeld online eingereicht werden.
Das bedeutet für Sie:
  • Sie können Baukindergeld erhalten, auch wenn Sie schon in diesem Jahr ein Haus gekauft oder mit dem Bau begonnen haben. Als Nachweis ist dafür das Datum der Baugenehmigung oder des Kaufvertrages ausschlaggebend. 
  • Seit dem 18. September 2018 können Sie Ihre Anträge auf Baukindergeld stellen. Es handelt sich um das KfW-Programm 424.
  • Das Baukindergeld kann Ihren Kreditrahmen erhöhen, da Sie pro Kind 100 € monatlich mehr zur Verfügung haben. Es wird aber nicht auf Ihren Eigenanteil am Hausbau oder -kauf angerechnet. 
  • Baukindergeld wird nur gezahlt, wenn die gebaute oder gekaufte Immobilie von Ihnen selbst genutzt wird. Das bedeutet, wenn Sie vorhaben das Haus oder die Wohnung zu vermieten, dann erhalten Sie kein Baukindergeld.
  • Es besteht kein Rechtsanspruch auf Baukindergeld. Es wird nur so lange ausgezahlt, wie Mittel im Bundeshaushalt vorhanden sind.

Für die Umsetzung des Baukindergelds werden im Bausektor Abschreibungen für den Wohnungsbau gefördert sowie mehr Geld für den sozialen Wohnungsbau zur Verfügung gestellt. Der Städtebau wird stabilisiert und auf dem Niveau von 2018 gehalten, so Unionsfraktionschef Volker Kauder im ARD-Morgenmagazin.

  • Inhaltsverzeichnis
    • Was ist Baukindergeld (KfW 424)?

      Die Große Koalition hat im Rahmen einer Wohnraumoffensive ein Baukindergeld eingeführt. "Gefördert wird der erstmalige Neubau oder Erwerb von Wohneigentum zur Selbstnutzung", wie das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat auf der eigenen Website schreibt. Damit will es die neue Bundesregierung Familien erleichtern, ein eigenes Haus bauen oder kaufen zu können. Der Zuschuss vom Staat soll eine Baufinanzierung leichter möglich machen.

      Voraussetzungen: Wer bekommt Baukindergeld?

      Das zu versteuernde Jahreseinkommen darf nicht mehr als 75.000 € betragen. Wer über diesen Grenzwert liegt, erhält kein Baukindergeld. Zusätzlich zu diesem Grenzwert kommt noch ein Freibetrag von 15.000 € für jedes Kind. Bei einer vierköpfigen Familie mit zwei Kindern erhöht sich damit die Summe des zu versteuernden Jahreseinkommens, bis zu der ein Anspruch auf das neue Kinderbaugeld besteht, auf 105.000 €.

      Die Voraussetzungen für das Baukindergeld wurden so gestaltet, dass besonders Familien mit einem mittleren Einkommen einen Anspruch auf diese staatliche Förderung zum Hausbau und Hauskauf haben.

      Die KfW listet auf, wer genau einen Antrag auf Baukindergeld stellen kann:

      Einen Antrag auf Baukindergeld kann jede natürliche Person stellen,

      • die (Mit-)Eigentümer von selbstgenutztem Wohneigentum geworden ist und
      • die selbst kindergeldberechtigt ist oder mit der kindergeldberechtigten Person in einem Haushalt lebt und
      • in deren Haushalt mindestens ein Kind gemeldet ist, das zum Zeitpunkt der Antragstellung das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet hat und für das im Haushalt eine Kindergeldberechtigung vorliegt und
      • deren zu versteuerndes jährliches Haushaltseinkommen 90.000 € bei einem Kind zuzüglich 15.000 € je weiterem Kind nicht überschreitet. Das Kind muss die oben genannten Bedingungen erfüllen.

      Neubauten sind förderfähig, wenn die Baugenehmigung zwischen dem 01. Januar 2018 und dem 31. Dezember 2020 erteilt worden ist. Beim Erwerb von Neu- oder Bestandsbauten muss der notarielle Kaufvertrag zwischen dem 01. Januar 2018 und dem 31. Dezember 2020 unterzeichnet worden sein.

      Ausführliche Informationen können Sie bei der KfW nachlesen.

      KfW-Förderprogramm 424: Wie kann ich einen Antrag auf Baukindergeld stellen?

      Sie können den Antrag auf Baukindergeld (KfW-Programm 424) ausschließlich online bei der KfW einreichen. Anträge in anderer Form werden nicht berücksichtigt. Für die Antragstellung auf dem Zuschussportal der KfW sind folgende Schritte notwendig:

      • Registrierung als Neukunde oder Anmeldung, wenn Sie bereits früher einen Antrag auf KfW-Förderung gestellt haben.
      • Ausfüllen aller Formulare und Beantwortung der für das Baukindergeld relevanten Fragen. 
      • Anschließend erhalten Sie von der KfW eine Bestätigung, dass Ihr Antrag fristgerecht eingereicht wurde.
      • Nun müssen Sie Ihre Identität nachweisen. Das können Sie entweder mit dem Videoident- oder dem Postident-Verfahren erledigen. 
      • Jetzt müssen Sie noch die erforderlichen Nachweise im Portal hochladen. Dazu gehören Einkommensteuerbescheide, die Meldebescheinigung und ein Grundbuchauszug. Für das Hochladen der Unterlagen haben Sie 3 Monate Zeit. 

      Der Antrag muss spätestens 3 Monate nach dem Einzug in das selbst genutzte Wohneigentum durch den (Mit-)Eigentümer gestellt werden. Es gilt das in der amtlichen Meldebestätigung angegebene Einzugsdatum.

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      Familien mit mittlerem Einkommen sollen bei der Immobilienfinanzierung vom Baukindergeld profitieren. Den passenden Anbieter für Baugeld finden Sie mit unserem Baufinanzierungsrechner.

      In welcher Höhe gibt es Baukindergeld?

      Es gibt Baukindergeld in Höhe von 1.200 € für jedes Kind pro Jahr. Und das über einen Zeitraum von bis zu 10 Jahren. Bei einer vierköpfigen Familie kann damit ein Betrag von 24.000 € zusammenkommen, wie folgende Beispiele zeigen.

      So hoch ist das Baugeld pro Kind

      Anzahl Kinder:Pro JahrIn 10 Jahren
      Förderung bei einem Kind1.200 €12.000 €
      Förderung bei zwei Kindern2.400 €24.000 €
      Förderung bei drei Kindern3.600 €36.000 €

      Bayerisches Baukindergeld Plus

      Zusätzlich zum Baukindergeld des Bundes bietet Bayern eine weitere Förderung, das Bayerische Baukindergeld Plus. Neben den 1.200 € vom Bund, erhöht Bayern mit 300 € pro Kind und Jahr die Förderung zusätzlich. In 10 Jahren wären dann statt den 12.000 € insgesamt 15.000 € an Förderung möglich. Die Auszahlung des Bayerischen Baukindergeld Plus beginnt, sobald die KfW das Baukindergeld des Bundes auszahlt.

      Bayerische Eigenheimzulage: Wer erhält die Förderung in Höhe von 10.000 €?

      Die bayerische Staatsregierung fördert den Kauf und den Bau einer Immobilie außerdem mit der Bayerischen Eigenheimzulage. Es handelt sich dabei um eine einmalige Zahlung in Höhe von 10.000 €. Anspruch auf die Eigenheimzulage des Landes besteht unter folgenden Voraussetzungen:

      • Die Antragsteller leben seit mindestens 1 Jahr in Bayern.
      • Die Einkommensgrenze darf nicht überschritten werden. Sie liegt bei einem Einpersonenhaushalt bei 50.000 €. Bei einem Mehrpersonenhaushalt ohne Kind liegt die Grenze bei 75.000 €. Für jedes weitere Kind erhöht sich die Einkommensgrenze um weitere 15.000 €.
      • Die Baugenehmigung darf nicht vor dem 1. Juli 2018, bzw. der Kaufvertrag darf nicht vor diesem Datum abgeschlossen sein. Denn die Bayerische Eigenheimzulage wird rückwirkend zum 1. Juli 2018 gezahlt. 
      • Der Antrag muss innerhalb von 6 Monaten nach dem Bezug der Wohnung oder des Hauses gestellt werden.

      Die Bayerische Eigenheimzulage kann zusätzlich zum Baukindergeld und zum Baukindergeld Plus beantragt werden. 

      Bundesweiter Vergleich: So viel Haus bekommen Sie fürs Baukindergeld

      Berechnungen von Immobilienscout24 zeigen, wie viel das Baukindergeld prozentual vom Preis eines Neubaus ausmacht. Da es auf dem Immobilienmarkt starke Preisunterschiede zwischen den einzelnen Bundesländern gibt, fällt auch der Prozentsatz des Baukindergelds an den Gesamtkosten ganz unterschiedlich aus. Grundlage für die Berechnung ist ein durchschnittlicher Neubau mittlerer Ausstattung mit:

      • 5 Zimmern
      • 140 Quadratmeter Wohnfläche
      • 600 Quadratmeter Grundstücksfläche

      Für die Berechnung wurde von einer Familie mit zwei Kindern ausgegangen, die über 10 Jahre das Baukindergeld erhält.

      Auswirkungen des Baukindergelds im großen Deutschlandvergleich

      Die folgende Karte zeigt die anteilige Bezuschussung der Förderung. In den dunkelgrün gefärbten Bundesländern werden die Menschen am meisten vom Baukindergeld profitieren, in den gelb markierten Bereichen am wenigsten.

      Welches Bundesland profitiert vom Baukindergeld?

      Quelle: Immobilienscout24

      Welches Bundesland profitiert vom Baukindergeld?

      Spitzenreiter ist Sachsen-Anhalt: Hier werden 13 % eines durchschnittlichen Neubaus durch das Baukindergeld finanziert. Das heißt, Immobilieninteressenten in Sachsen-Anhalt werden am meisten vom Baukindergeld profitieren, hier fällt die staatliche Förderung deutschlandweit am stärksten ins Gewicht.

      In den Metropolen Hamburg und Berlin hingegen schrumpft das Baukindergeld auf 4 % bzw. 5 % der Gesamtkosten für einen Neubau. Das liegt daran, dass die Preise für Immobilien in Berlin und Hamburg sehr hoch sind und die Finanzspritze „Baukindergeld“ nur einen sehr geringen Prozentsatz der Gesamtkosten für das Eigenheim ausmacht.

      Prozentualer Anteil des Baukindergelds in den einzelnen Bundesländern

      Wie viel Immobilie Sie mit dem Baukindergeld finanzieren können, zeigt Ihnen die untenstehende Tabelle. Der prozentuale Anteil der Förderung bezieht sich dabei auf die Neubaukosten je Bundesland.

      BundeslandAnteil des Baukindergelds an Neubaukosten
      Sachsen-Anhalt13%
      Thüringen12%
      Brandenburg11%
      Sachen11%
      Mecklenburg-Vorpommern10%
      Niedersachsen10%
      Rheinland-Pfalz10%
      Saarland10%
      Bayern10%
      Schleswig-Holstein9%
      Hessen7%
      Bremen6%
      Nordrhein-Westfalen6%
      Baden-Württemberg6%
      Berlin5%
      Hamburg4%

      Sonderfall Bayern: Trotz hohem Baukindergeld schlechte Platzierung

      Obwohl in Bayern ein zusätzliches Baukindergeld Plus gezahlt wird und sich die Förderung auf bis zu 15.000 € pro Kind beläuft, belegt der Freistaat nur Platz 5 in der Rangliste. Hintergrund sind auch hier die hohen Kosten für einen Neubau sowie den Erwerb einer Immobilie.

      Was spricht gegen die staatliche Förderung beim Hauskauf?

      Die staatliche Familienförderung zur Schaffung von Wohneigentum in Form von Baukindergeld bringt auch einige Risiken mit sich. Dazu gehören steigende Immobilienpreise und die mögliche Verschuldung von einkommensschwachen Familien. Hier folgen die Kritikpunkte im Einzelnen:

      • Wenn das Baukindergeld ein Erfolg und von vielen Familien genutzt wird, entsteht eine steigende Nachfrage nach Baugrundstücken, fertigen Häusern und Eigentumswohnungen. Dieser Effekt könnte zu weiter steigenden Immobilienpreisen führen, was zur Folge hätte, dass es für viele noch schwieriger werden könnte, sich den Traum von den eigenen vier Wänden zu erfüllen.
      • Besonders einkommensschwache Familien könnten nach dem Wegfall des Baukindergeldes nach der 10-jährigen Laufzeit Probleme mit der weiteren Kreditrückzahlung bekommen. Auf der einen Seite sind 200 € (bei zwei Kindern) weniger monatliche Einnahmen vorhanden, weil das Baukindergeld wegfällt. Wenn dann auf der anderen Seite gleichzeitig die Sollzinsbindung endet und die Anschlussfinanzierung nur mit höheren Zinsen möglich ist, kann es zu Zahlungsschwierigkeiten kommen.
      • Insgesamt sind für das Baukindergeld für einen Zeitraum von 4 Jahren rund 3 Milliarden Euro im Bundeshaushalt vorgesehen. Da dieser Betrag aus Steuermitteln aufgebracht werden soll, kommt es zu einer Umverteilung der Steuergelder, die von allen gezahlt werden, hin zu Familien. Dieses Geld fehlt dann zum Beispiel im Bildungsbereich. 

      Welche Fördermittel neben dem Baukindergeld gibt es vom Staat?

      Günstige Darlehen für den Hauskauf und -bau werden von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gefördert. In den einzelnen Bundesländern bietet der Staat zudem eine Vielzahl von Förderprogrammen an, die preisgünstigen Wohnraum ermöglichen. Informieren Sie sich bei der Hausfinanzierung deshalb über KfW-Förderprogramme sowie die Wohnungsbauförderung der einzelnen Bundesländer.

      Häufige Fragen zur Familienförderung beim Hausbau

      Wir haben für Sie Fragen zusammengestellt, die immer wieder im Zusammenhang mit dem Baukindergeld auftauchen. 

      Wann kann ich Baukindergeld beantragen?

      Mit der Beantragung des Baukindergelds konnte am 18. September 2018 begonnen werden. Der Antragzeitraum endet am 31. Dezember 2023.

      Wann wird das Baukindergeld ausgezahlt?

      Das Baukindergeld wird in jährlichen Raten ausgezahlt. Nach positiver Prüfung der Nachweise durch die KfW, wird die erste Zuschussrate auf das Konto des Antragstellers überwiesen. Den konkreten Auszahlungstermin finden Sie auf der Auszahlbestätigung, die Sie von der KfW erhalten. Die weiteren Zuschussraten werden in den folgenden neun Jahren im selben Monat wie die Erstauszahlung überwiesen.

      Wo kann ich die Förderung beantragen?

      Das Verfahren für das Baukindergeld wird online über das Zuschussportal der KfW abgewickelt. 

      Kann ich Baukindergeld rückwirkend beantragen?

      Ja. Das Baukindergeld kann rückwirkend zum 1. Januar 2018 beantragt werden. Das bedeutet, wenn Sie in 2018 oder auch später ein Haus bauen oder kaufen, dann können Sie einen entsprechenden Antrag stellen. Der Antrag muss spätestens 3 Monate nach dem Einzug in das Wohneigentum gestellt werden.

      Baukindergeld ersetzt die alte Eigenheimzulage

      Die Idee des Baukindergeldes ist nicht neu. Zwischen 1996 und 2005 gab es eine Eigenheimzulage mit einer Kinderzulage, die ebenfalls den Bau und Kauf von Wohneigentum fördern sollte. Die Eigenheimzulage wurde bis zu 8 Jahre lang gewährt und betrug zuletzt 800 € pro Kind. Zusätzlich gab es einen Zuschuss je nach Höhe der Anschaffungskosten. Berechtigt waren Familien mit einem Jahreseinkommen bis 200.000 € (bei zwei Kindern).

      Seit 2006 wird die Eigenheimzulage nicht mehr gewährt, weil das Förderziel erreicht wurde. Nach Angaben der damaligen Bundesregierung war die Wohnungssituation zu diesem Zeitpunkt entspannt. Außerdem belastete die staatliche Bauförderung den Bundeshaushalt, die freiwerdenden Gelder sollten für andere Bereiche wie Bildung und Forschung investiert werden.

      Vergleich.de Tipp

      Das Baukindergeld ist mit weiteren Förderprogrammen der KfW kombinierbar, zum Beispiel mit dem Programm 153 zum energieeffizienten Bauen oder mit dem Programm 151 zum energieeffizienten Sanieren. Die gesamte Förderung darf dabei aber nicht höher sein als die Kosten für den Erwerb oder den Neubau der Immobilie.  

      Entwicklung der Bauzinsen

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