Newsletter, vergleich.de 1. Februar 2010

 

Wer „nur“ mit einem Muskelkater oder einer Erkältung aus dem Skiurlaub zurückkehrt, hat noch Glück gehabt. Viele Tausende Sportler verunglücken Jahr für Jahr beim Skifahren oder Snowboarden. Manchmal so schwer, dass sie berufsunfähig werden. Gut, wenn man für solche Fälle vorgesorgt hat.         

Richtig versichert in den Winterurlaub


Unverzichtbar auf der Skipiste und im Alltag: Private Haftpflichtversicherung
Der Ski-Unfall von Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus im letzten Jahr hat es wieder deutlich gemacht: eine private Haftpflichtversicherung ist ein Muss – auch auf der Skipiste! Denn egal, ob es im Alltag oder im Urlaub zu einem Schaden kommt: Jeder haftet für die Schäden, die er selbst verursacht, gegebenenfalls sogar mit seinem gesamten Vermögen. Kommt es auf der Skipiste zu einer Kollision übernimmt die Privathaftpflichtversicherung neben Schadensersatzansprüchen, Verdienstausfall und Schmerzensgeld des Unfallgegners auch die Kosten für die Prüfung der Schuldfrage.

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Wenn Ihnen selbst etwas passiert: Private Unfallversicherung
Eine kleine Unachtsamkeit und schon ist es geschehen: Auf der Skipiste ist ein Beinbruch keine Seltenheit. Wenn Sie jetzt eine private Unfallversicherung abgeschlossen haben, brauchen Sie sich über finanzielle Folgen keine Sorgen zu machen. Die können nämlich durchaus in die Tausende gehen. Neben Rettung und Bergung sind in der Unfallversicherung auch Invalidität, Teilinvalidität und Verdienstausfall als Unfallfolgen abgedeckt.

Vorsicht allerdings bei einem Unfall nach zuviel Jagertee und Apres Ski: Die Versicherungsgesellschaft kann für einen Ski-Unfall unter Alkoholeinfluss die Kostenübernahme ablehnen.

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Rundum-Schutz für wenig Geld: Reise-Krankenversicherung
Sie schwören auf Skifahren in Österreich oder der Schweiz? Oder sind Ihnen die Hänge in den italienischen Dolomiten lieber? Egal, in welche ausländische Bergregion es Sie zieht – eine Auslandsreise-Krankenversicherung gehört auf jeden Fall ins Gepäck. Denn viele medizinische Leistungen werden im Ausland nicht von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen. Selbst bei einfachen Verletzungen wie Arm- oder Beinbrüchen müssen Sie einen Teil der Kosten aus der eigenen Tasche zahlen. Schließen Sie deshalb vor der Reise unbedingt eine private Reise-Krankenversicherung ab! Diese übernimmt gegen eine geringe Prämie 100 Prozent der entstandenen Kosten, auch wenn ein Rücktransport notwendig werden sollte.

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Für den Fall der Fälle: Berufsunfähigkeitsversicherung
Zur Pflichtausstattung jedes Berufstätigen gehört eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Ob der Versicherte durch einen Unfall oder eine Krankheit invalide wird – die Berufsunfähigkeitsversicherung macht hier keinen Unterschied. Voraussetzung für die Zahlung ist allerdings, dass er anschließend seinen Beruf nicht mehr ausüben kann. Wer bei einem Unfall „nur“ seinen kleinen Finger verliert, kann wahrscheinlich weiter in seinem oder einem anderen Beruf arbeiten. Eine private Unfallversicherung sollte deshalb ebenfalls zur Grundausstattung gehören.

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Vorsicht bei speziellen Wintersportpaketen
Einige Versicherungen bieten Pakete speziell für Wintersportler an. Diese enthalten neben einer Auslandsreisekrankenversicherung oft teure und wenig sinnvolle Versicherungen, wie beispielsweise eine Reisegepäckversicherung oder eine Skibruchversicherung. Dieses Geld sollte man sich sparen und lieber in die wirklich wichtigen Versicherungen stecken. Außerdem gibt es die entsprechenden Versicherungen als Einzelverträge wesentlich günstiger als sie im Paket angeboten werden.

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