Hätten Sie es gewusst? Die Nebenkosten beim Hausbau können bis zu 20 Prozent der Gesamtkosten ausmachen. Wer die Hausbau-Nebenkosten bei seiner Finanzierung nicht einkalkuliert, muss im schlimmsten Fall für viel Geld nachfinanzieren.
Nicht allein aus den Kosten für Grundstück, Handwerker und Material setzt sich die Gesamtsumme für einen Neubau zusammen. Wer seinen Bau plant, sollte unbedingt alle Nebenkosten in die Finanzierung einkalkulieren. Entscheiden Sie sich beispielsweise für ein Grundstück, das Ihnen ein Makler vermittelt, so fällt eine Maklercourtage an. Diese beträgt zwischen 3,5 Prozent und 7,5 Prozent des Kaufpreises. Weitere Kosten entstehen Ihnen, bevor Sie mit dem eigentlichen Bau beginnen, zum Beispiel für die Einrichtung Ihrer Baustelle, so müssen u.a. Baustrom und Wasser angeschlossen und der Verbrauch bezahlt werden. Ebenfalls sollten vor Baubeginn alle erforderlichen Versicherungen abgeschlossen werden. Dazu gehören eine Bauherrenhaftpflichtversicherung, die Bauleistungsversicherung und vielleicht auch eine Lebensversicherung, um im Fall der Fälle Ihre Hinterbliebenen abzusichern, denn eine Finanzierung erlischt im Todesfall nicht.
Diese Nebenkosten kommen in der Regel auf Sie zu:

Hier finden Sie einen Überblick der Baunebenkosten als PDF-Datei.
Auch die Kosten für Ihren Umzug sowie die Mietkosten für Ihre alte Wohnung sollten Sie nicht außer Acht lassen. Schlechter zu kalkulieren als diese Positionen sind Kosten, die ungeplant entstehen, beispielsweise durch Bauverzögerungen aufgrund einer Schlechtwetterperiode oder Wasseradern in Baugrubennähe.
vergleich.de-Tipp: Eine Nachfinanzierung ist in der Regel ein sehr teures Unterfangen. Wer sich davor schützen will, kann ein Immobiliendarlehen mit Nichtabnahmeoption abschließen. Bei dieser Darlehensform können bis zu 10 Prozent (max. 20.000 Euro) der Darlehenssumme unabgerufen bleiben, ohne dass Ihnen durch die Nichtabnahme Kosten entstehen. So können Sie großzügig kalkulieren, ohne dass Ihre Darlehenssumme am Ende über Ihren tatsächlichen Bedarf hinaus geht. Fragen Sie bei Ihrem Anbieter nach, er informiert Sie gern über das Darlehen mit Nichtabnahmeoption. Zu den Anbietern der Immobiliendarlehen.
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