Erste Krankenkassen stehen vor Insolvenz

BKK für Heilberufe und City BKK vor Insolvenz
28.04.2010 - Gesetzlich Krankenversicherte müssen sich auf „die eine oder andere Schließung einer Kasse in Zukunft“ einstellen.

Das sagte der Präsident des Bundesversicherungsamtes (BVA) Maximilian Gaßner dem in Berlin erscheinenden opg-Informationsdienst für Gesundheitspolitik. „Stellen wir fest, dass die Leistungsfähigkeit einer Kasse auf Dauer nicht gesichert ist, werden wir konsequent den Weg der Schließung gehen", so Gaßner weiter.

Aktuell gibt es nach den Worten des BVA-Präsidenten „einige Problemfälle“. So haben Mitte April die BKK für Heilberufe und die City BKK, die zusammen rund 400.000 Mitglieder haben, eine mögliche Insolvenz oder Überschuldung bei der Bundesbehörde angezeigt. Zu einer solchen Warnmeldung sind Krankenkassen bei einer finanziellen Schieflage seit Jahresbeginn gesetzlich verpflichtet.

Eine Sprecherin des BKK-Bundesverbandes sagte der Agentur dpa, derzeit werde an einer Lösung gearbeitet, mit der eine Schließung der beiden Krankenkassen vermieden werden könne. Ergebnis könnte eine Fusion mit starken Partnern sein.

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