Ermittlung der Versicherungssume nach Größe und Ausstattung des GebäudesBei dieser Möglichkeit muss ein vorgefertigter Fragebogen ausgefüllt werden, um den Wert des Wohngebäudes zu ermitteln. Grundlage der Berechnungen sind Lage und Wohnfläche der Immobilie. Je nach Ausstattung werden Zu- oder Abschläge hinzugerechnet. Diese Methode sollten Sie unbedingt bevorzugen, da sie sowohl einfach als auch zuverlässig ist. Wohngebäudeversicherung? Versicherungssumme durch Gutachter festlegen:Versicherungsunternehmen akzeptieren außerdem ein Gutachten eines anerkannten Bausachverständigen. Diese Methode hat kaum Relevanz, da ein Gutachten immer darauf abzielt, den aktuellen Verkehrswert zu ermitteln. Für die Ermittlung der Versicherungssumme sind aber die aktuellen Baukosten wichtig. Nur für diese ein Gutachten zu beauftragen, wäre viel zu teuer. Umrechnung des Gebäudeneuwertes zur Ermittlung der VersicherungssummeBei dieser Methode zur Ermittlung der Versicherungssumme geben Sie den Baupreis des Hauses ein. Der Versicherer rechnet diesen nach einem speziellen Verfahren auf heutige Verhältnisse um. Nachteil der Methode: Sie sind für die Höhe der Versicherungssumme für Ihre Gebäudeversicherung verantwortlich, der Versicherer rechnet nur um. Wenn Sie z.B. Eigenleistungen oder Rabatte, die Sie vielleicht erhalten haben, nicht berücksichtigen, nennen Sie eine zu niedrige Versicherungssumme.
Wird die Versicherungssumme für die Gebäudeversicherung nach einer dieser Methoden entwickelt, gewährt der Versicherer Unterversicherungsverzicht. Dies bedeutet, dass im Schadensfall die Schäden ohne Abzüge ausgezahlt werden. Daher ist die Ermittlung der Versicherung von grundlegender Bedeutung. Versicherungssumme durch Umrechnung des Gebäudeneuwertes berechnenDiese Variante beginnt damit, dass Sie den Baupreis des Hauses beim Versicherer angeben. Das Unternehmen rechnet diesen nach einem speziellen Verfahren auf heutige Verhältnisse um. Nachteil der Methode: Sie als Versicherungsnehmer sind für die Höhe der Versicherungssumme verantwortlich, der Versicherer rechnet nur um. Wenn Sie zum Beispiel Eigenleistungen oder Rabatte, die Sie vielleicht erhalten haben, nicht berücksichtigen, setzen Sie eine zu niedrige Versicherungssumme an. Wird die Versicherungssumme nach einer dieser 3 Methoden entwickelt, gewährt der Versicherer den sogenannten „Unterversicherungsverzicht“. Dies bedeutet, dass im Schadensfall die Schäden ohne Abzüge ausgezahlt werden. Die Ermittlung der Versicherungssumme kann also von grundlegender Bedeutung für den Versicherten sein.
Wichtig ist außerdem, dass Sie es der Wohngebäudeversicherung melden, wenn Sie nach der Ermittlung der Versicherungssumme Neu-, An- oder Umbauten an der betreffenden Immobilie durchgeführt haben, damit die Summe entsprechend angepasst wird.


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