„Ski Heil!“ – Richtig versichert auf die Piste

Skiunfall? Diese Versicherungen sind wichtig

Schnee und Apres Ski locken jetzt wieder viele Urlauber in die Wintersportorte. Vor der lang ersehnten Abfahrt sollten jedoch nicht nur die Skier, sondern auch die Versicherungen noch einmal gründlich gecheckt werden.

 

Die wichtigsten Versicherungen für die Piste:

Auslandsreise-Krankenversicherung
Wer seinen Winterurlaub nicht in den heimischen Gefilden verbringt, braucht eine Auslandsreise-Krankenversicherung. Denn leider werden nicht alle medizinischen Leistungen durch die gesetzliche Krankenversicherung übernommen. Auch die Krankenversicherungskarte wird nicht immer akzeptiert – Urlauber müssen also anfallende Kosten erst einmal selbst zahlen. Krankenrücktransporte werden von den gesetzlichen Krankenkassen grundsätzlich ausgeschlossen.

Eine Auslandsreise-Krankenversicherung erstattet dagegen alle anfallenden Kosten für ambulante oder stationäre Behandlungen. Ebenso versichert sind der Krankenrücktransport aus dem Ausland nach Deutschland und die Überführung im Todesfall. Der Abschluss einer Reise-Krankenversicherung sollte deshalb ein Muss für jeden Urlauber sein.


Private Haftpflichtversicherung
Ein Unfall auf der Skipiste ist schnell geschehen: Einmal nicht aufgepasst und man hat einen anderen Skifahrer angerempelt. Fällt dieser unglücklich und bricht sich beispielsweise ein Bein, haften Sie als Verursacher des Unfalls mit Ihrem Vermögen. Das kann teuer werden, denn Sie müssen dann nicht nur die Arztkosten bezahlen, sondern auch für einen eventuellen Verdienstausfall und Schmerzensgeld aufkommen. Eine private Haftpflichtversicherung übernimmt diese Ansprüche und gehört deshalb auf jeden Fall ins Urlaubsgepäck!

Private Unfallversicherung
Ebenso wichtig ist eine private Unfallversicherung. Ziehen Sie sich auf der Skipiste eine schwere Verletzung zu, zieht dies meist hohe Kosten nach sich. So können bereits Rettung und Bergung über Tausend Euro kosten. Eine gute private Unfallversicherung deckt diese beiden Punkte bis zu einer Höhe von 5.000 Euro ab. Ebenfalls eingeschlossen in den Versicherungsschutz sind Invalidität und Teilinvalidität als Unfallfolgen.

Achten Sie jedoch auf das Kleingedruckte: Viele Versicherungsgesellschaften schließen Schäden durch eine Bewusstseinstörung aus. Wer also nach zuviel Jagertee auf der Piste einen Unfall hat, bekommt unter Umständen eine Ablehnung von der Versicherung und muss die Kosten selber tragen.


Erfahren Sie, auf welche Versicherungen Sie verzichten können 

 

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