
Wer sein Geld jetzt über sechs oder zwölf Monate anlegt, kann die Zinsentwicklung in den nächsten Monaten in Ruhe beobachten und abwarten, was der Markt im Jahr 2010 hergibt.
Zinsentwicklung Die Zinsentwicklung beim Festgeld ist an den Leitzins der Europäischen Zentralbank gekoppelt. Nach den großen Leitzinssenkungen in diesem Jahr ist auch in nächster Zeit nicht steigenden Zinssätzen zu rechnen. Verglichen mit anderen Anlageformen, wie Bundesschatzbriefen oder Sparkonten, lohnt sich eine Anlage in Festgeld aber immer noch. Vor allem, wenn man sich einen guten Zinssatz über einen längeren Zeitraum sichern möchte.
Einlagensicherung Festgeld ist eine der sichersten Anlageformen überhaupt. Wenn man darauf achtet, sein Geld bei einer als sicher eingestuften Bank anzulegen, ist das Verlustrisiko außerordentlich gering. Sowohl bei deutschen als auch vielen ausländischen Banken sind die Gelder über den Einlagesicherungsfonds geschützt. Spareinlagen bei deutschen Banken sind bis 50.000 Euro gesichert, ab 2011 sogar bis 100.000 Euro. Darüber hinaus existieren weitere Sicherungsmechanismen, so dass die Einlagen meist vollständig geschützt sind. In unserem Vergleich finden Sie auch Angaben zur Einlagensicherung.
Abgeltungssteuer Die Abgeltungssteuer muss auch auf Festgeld gezahlt werden. Für Anleger, die mehr als 15.000 Euro im Jahr verdienen, ist das aber sogar von Vorteil. Für über den Sparerfreibetrag hinaus gehende Beträge wird nicht der individuelle Steuersatz veranschlagt, der bis zu 42 Prozent betragen kann, sondern es wird der Abgeltungssteuersatz von 25 Prozent zugrunde gelegt.
Möglichst lange von hohen Zinssätzen profitieren Angesichts der sinkenden Zinsen ist es ratsam, sich ein gutes Zinsangebot für einen längeren Zeitraum zu sichern. Im Gegensatz zum Tagesgeld, bei dem die Zinsen tagesaktuell angepasst werden können, bekommt der Sparer, der sein Erspartes jetzt in Festgeld investiert, noch für die gesamte Laufzeit die aktuell gültigen Zinsen.
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