
Absicherung gegen spezielle RisikenDie Wintersportversicherung der Volksfürsorge dient der Absicherung gegen die Risiken einer Skireise oder anderer Winterurlaube. Das Paket enthält eine Wintersport-Haftpflichtversicherung, eine Wintersport-Unfallversicherung, eine Wintersport-Rechtschutzversicherung und eine Wintersport-Geräteversicherung. 
Wichtige Versicherungen enthaltenWer beim Skifahren einen anderen Menschen verletzt, muss Schadenersatz leisten und haftet dafür mit seinem gesamten Vermögen. Bereits ein mehrwöchiger Krankenhausaufenthalt kann den finanziellen Ruin bedeuten. Eine private Haftpflichtversicherung übernimmt diese Kosten und prüft obendrein auch die Schuldfrage. Sie gehört deshalb unbedingt ins Urlaubsgepäck. Auch die private Unfallversicherung ist wichtig: Sie zahlt, wenn Sie sich selbst auf der Piste verletzen und ersetzt die Kosten für Bergung, Invalidität und Teilinvalidität. - private Haftpflichtversicherung enthalten
- private Unfallversicherung enthalten
- niedriger Preis: 22,70 Euro für Einzelpersonen und 58,80 Euro für Familien

Zu niedrige DeckungssummenDie Wintersport-Unfallversicherung zahlt für die Bergung 2.500 Euro, im Invaliditätsfall ist der Versicherte mit bis zu 45.000 Euro abgesichert. Zu niedrig für den Schadensfall! Eine gute private Unfallversicherung deckt die Bergung mit 5.000 Euro ab. Für die Vollinvalidität wird eine Mindestsumme von vier bis fünf Jahresbruttogehältern empfohlen. Auch für die private Haftpflichtversicherung ist eine höhere Deckungssumme von Vorteil: Während die Wintersport-Haftpflichtversicherung im Schadensfall nur bis zu einer Höhe von einer Million Euro zahlt, raten Experten zu einer Mindestversicherungssumme von drei Millionen Euro.
Eine private Haftpflichtversicherung gehört zudem zu den Versicherungen, die auch im Alltag ein Muss sind. Denn egal wo es zu einem Schaden kommt: Jeder haftet für die Schäden, die er selbst verursacht, gegebenenfalls sogar mit seinem gesamten Vermögen. Deshalb sollte eine Privathaftpflicht in jedem Haushalt zu finden sein. Hat man diese einmal abgeschlossen, ist eine extra Haftpflichtversicherung für den Urlaub unnötig.
Die angebotene Wintersport-Geräteversicherung lohnt sich nur für sehr teure Skier, Schlittschuhe oder Rodelschlitten, da die Versicherung lediglich den Zeitwert der Geräte ersetzt. Zudem werden Snowboards nicht versichert. Die Höchstersatzgrenze liegt bei 600 Euro pro Jahr je Versicherten bzw. bei 1.500 Euro für alle Versicherten einer Familienpolice. Die Volksfürsorge gewährleistet Versicherungsschutz für Diebstahl oder Beschädigung der Wintersportgeräte während des Gebrauchs sowie während des Aufenthaltes am Wintersportort, der Pausen im Gelände und der direkten Reise an den Urlaubsort und zurück. Über die Außenversicherung der eigenen Hausratversicherung ist zudem der Einbruch-Diebstahl abgedeckt.
Die Wintersport-Rechtschutzversicherung ist ebenfalls unnötig. Eine Privat-Rechtschutzversicherung gilt auch auf Reisen und sichert den Schadensfall mit mindestens 150.000 Euro ab. - zu niedrige Deckungssummen
- keine Auslandsreisekrankenversicherung
- Versicherungen gelten nur im Winterurlaub
- unwichtige Versicherungen enthalten

Unser Fazit: Spezielle Wintersportpakete für die meisten ungeeignet
Versicherungspakete speziell für den Winterurlaub bieten oft nicht die Sicherheit, die sie vorgaukeln. Die Deckungssummen sind zu niedrig und es bleiben Lücken im Schutz. So brauchen Sie für den Skiurlaub in Österreich beispielsweise unbedingt eine Auslandsreise-Krankenversicherung. Zudem beinhalten diese Pakete Versicherungen, die man gar nicht braucht. Einzeln abgeschlossen sind die Verträge wesentlich günstiger und bieten eine bessere Absicherung.
Die Wintersportversicherung der Volksfürsorge eignet sich deshalb nur für Extremsportler, dessen private Unfallversicherung das gefährliche Hobby ausschließt. Alle anderen sollten diese Versicherung lieber einzeln abschließen. Beachten sollte man auch, dass die Wintersportversicherung nur für den Winterurlaub gilt – also lediglich für wenige Tage im Jahr! Eine private Haftpflichtversicherung und die Unfallversicherung schützen dagegen rund um die Uhr, und das bereits ab 30 bzw. 70 Euro im Jahr.
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