Der vergleich.de Newsletter im April 2012Knietief im Dispo? Der günstige Weg aus der Dispofalle Wahrscheinlich haben Sie ihn auch – einen Dispokredit. Wenn Sie ihn jedoch regelmäßig ausnutzen oder sogar überziehen, kann es schnell sehr teuer werden. Denn Dispokredite zeichnen sich nicht gerade durch günstige Zinssätze aus. Wer schon in der Schuldenfalle steckt, sollte deshalb über eine Umschuldung nachdenken.
Der Dispokredit: kurzfristig sinnvoll, langfristig teuer Ein Dispokredit ist praktisch: Man muss keine lästigen Formulare ausfüllen und kann ihn jederzeit in Anspruch nehmen. Zinsen zahlen Sie nur für die in Anspruch genommene Summe. Doch genau da liegt auch der Haken, denn mit dem Zahlen der Zinsen wird der Dispokredit nicht getilgt; die Zinsen kommen vielmehr zu dem Kredit noch dazu. Nutzen Sie dennoch Ihren Dispo immer weiter, kann es passieren, dass Sie eventuell nur noch die Zinsen, nicht aber das geliehene Geld zurückzahlen können – und schon sitzen Sie in der Schuldenfalle.
Eine weitere Gefahr droht, wenn Sie Ihren Kreditrahmen soweit überschreiten, dass sich Ihre finanziellen Verhältnisse stark verschlechtern. Dann kann die Bank Ihren Dispokredit kürzen oder sogar kündigen. Oft verlangt die Bank dann auch noch den Restbetrag des Kredites sofort zurück. Können Sie nicht zahlen, kann die Bank Ihr Gehalt pfänden. Die Folge sind ein negativer Schufaeintrag und somit die Verschlechterung Ihrer Kreditwürdigkeit.
Dennoch ist ein Dispokredit nicht grundsätzlich schlecht. Benötigen Sie einmal kurzfristig einen überschaubaren Betrag, zum Beispiel weil überraschend eine Autoreparatur ansteht, ist der Dispokredit eine schnelle Alternative zum Ratenkredit. Voraussetzung ist allerdings, dass Sie ihn auch zügig wieder zurückzahlen können. Nutzen Sie den Dispokredit jedoch dauerhaft, ohne dass Aussicht auf eine baldige Rückzahlung besteht, steigt die Gefahr, mehr Zinsen zu zahlen als Sie müssten.
Die Alternative: Umschuldung auf einen Ratenkredit Stecken Sie schon in der Dispofalle, kann die Umschuldung auf einen Ratenkredit helfen. Diese bieten in der Regel wesentlich günstigere Zinsen als ein Dispokredit. Dazu lösen Sie lediglich Ihren bestehenden Kredit auf dem Girokonto durch einen Ratenkredit ab. So können Sie Ihre monatliche Belastung wesentlich verringern und erhalten Planungssicherheit: nur noch eine feste Rate, ein Fälligkeitstermin und eine Laufzeit.
Wie viel Sie durch eine Umschuldung sparen können, zeigt Ihnen unser Beispiel: Ihr Dispokredit beträgt 3.000 Euro, dafür zahlen Sie 14 Prozent Zinsen. Schulden Sie Ihren Dispo auf einen Ratenkredit um, zahlen Sie bei einer Laufzeit von 36 Monaten gerade mal 6,48 Prozent Zinsen – das ist der durchschnittliche Zinssatz aller Anbieter in unserem Ratenkredit Vergleich. Insgesamt fällt somit eine monatliche Rate von 91,67 Euro an. Im Vergleich dazu müssten Sie für den Dispokredit jeden Monat 101,33 Euro zahlen – über die Laufzeit von 36 Monaten gerechnet beträgt der Mehraufwand fast 348 Euro. Durch die Umschuldung sparen Sie also rund 10 Prozent der gesamten Kreditkosten!
Rechtzeitig umschulden Warten Sie nicht, bis Sie hoch verschuldet sind. Der richtige Zeitpunkt für die Umschuldung ist spätestens dann erreicht, wenn Sie immer mehr Einkommen investieren müssen, um den Dispokredit auszugleichen. Lösen Sie den Dispo deshalb durch einen günstigen Ratenkredit ab. Für die Rückzahlung Ihres Ratenkredites richten Sie dann am besten einen Dauerauftrag ein. So können Sie Ihren Schuldenstand Monat für Monat verringern - und das zu wesentlich günstigeren Bedingungen als bei einem Dispokredit. Den passenden Ratenkredit finden Sie übrigens in unserem Ratenkredit Vergleich. 
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