Das Hilfspaket der Euro-Länder und des IWF für das hoch verschuldete Griechenland hat die Finanzmärkte nur für kurze Zeit beruhigt. Der Euro geriet zuletzt wieder unter Druck und notierte am Dienstagabend erstmals seit mehr als einem Jahr unter der wichtigen Marke von 1,30 US-Dollar. Am Mittwochmorgen lag der Kurs der Gemeinschaftswährung wieder knapp über dieser Grenze.
Experten meinen, dass derzeit alles für niedrigere Notierungen des Euro spreche. Offenbar glauben die Investoren nicht, dass das 110 Milliarden Euro schwere Hilfspaket für Griechenland ausreicht, die Schuldenkrise zu beenden. Zudem bestehen massive Zweifel an der Stabilität der Haushalte anderer Euro-Länder wie Portugal oder Spanien. Wetten von Devisenhändlern gegen die Gemeinschaftswährung tun ein Übriges. Im November 2009 hatte ein Euro noch mehr als 1,50 Dollar gekostet.
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