Diese Möglichkeit habe Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) bei der ersten Sitzung der Regierungskommission zur Gesundheitsreform genannt, berichteten nach Informationen des „SPIEGEL“ Teilnehmer des Treffens. Ein solcher Schritt sei angesichts der Zahlen nicht mehr auszuschließen, heißt es aus Unionskreisen.
Ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums widersprach den Plänen und sagte, die Bundesregierung habe für dieses Jahr mit einem erhöhten Steuerzuschuss von insgesamt 15,7 Milliarden Euro dafür gesorgt, dass der Beitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung stabil gehalten werden könne.
Nach Meinung von Experten könnten den Krankenkassen nächstes Jahr 15 Milliarden Euro fehlen, falls der Beitrag nicht steigt. Viele Kassen mussten bereits in diesem Jahr Zusatzbeiträge von ihren Mitgliedern verlangen, um ihre Defizite auszugleichen.
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