Bürger sparen, um sich frei zu fühlen
Geld zu sparen, wird dabei nicht unbedingt als Last empfunden. 66 Prozent der befragten Bürger schätzen die Freiheit, die höhere private Rücklagen ihnen bieten. Gerade auch jüngere Menschen denken verstärkt an das Morgen und legen sich Geld zurück. Dieser Trend bildet sich in folgendem Umfrageergebnis ab: 87 Prozent glauben, dass Sparen kein altmodisches Relikt, sondern vielmehr zeitgemäß ist.
Zwei Drittel der unter 30-Jährigen legen Geld zurück
Rund 75 Prozent der Befragten sparen, um sich bestimmte Wünsche zu erfüllen. In der Gruppe der 30- bis 44-Jährigen sparen 72 Prozent regelmäßig, bei den unter 30-Jährigen sind es bereits 66 Prozent. Ganz anders sieht die Lage bei den über 60-Jährigen aus: Hier legt nur jeder zweite Bürger regelmäßig Geld auf die Seite.
Sparbuch noch nicht aus der Mode gekommen
Die Frage, wo das Ersparte der Deutschen aufbewahrt wird, hat vor einiger Zeit eine forsa Umfrage für die comdirect bank beantwortet. Rund 55 Prozent aller Befragten besitzt demzufolge nach wie vor ein klassisches Sparbuch. Tages- und Festgeldkonten werden dagegen trotz einer oftmals höheren Verzinsung weniger häufig genutzt. Unter den Teilnehmern der Umfrage besaßen nur 39 Prozent ein Tagesgeldkonto.
Mehr Ostdeutsche besitzen Tagesgeldkonto
Außerdem sind Unterschiede zwischen der west- und ostdeutschen Bevölkerung auszumachen: Im Westen haben durchschnittlich 37 Prozent ein Tagesgeldkonto. In den ostdeutschen Bundesländern sind es ganze 45 Prozent.
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