Neue Sicherheit durch chipTAN und mobileTAN
TAN-Listen aus Papier gehören bei den meisten Banken bald der Vergangenheit an: Sparkassen und Volksbanken haben auf neue sicherere Verfahren per Mobiltelefon oder Generator umgestellt. Auch die Deutsche Bank, die Norisbank oder die Sparda-Bank sind beispielsweise auf den neuen Trend aufgesprungen und benutzen chipTAN- oder mobileTAN-Verfahren. Der Hintergrund: Die Zahl der Schadensfälle beim Onlinebanking hat sich zuletzt fast verdoppelt. Das Bundeskriminalamt zählte im Vorjahr 5331 Fälle nach 2923 Betrugsfällen in 2009.
Onlinebanking per Mobiltelefon oder TAN-Generator
Bei der neuen Variante per Mobiltelefon werden die TANs in einer SMS direkt auf das Handy des Kunden geschickt. Die altbekannte TAN-Liste aus Papier wird somit für das Onlinebanking überflüssig. Ein TAN-Generator ist dagegen ein Gerät mit Karteneinschub, das der Kunde benutzt, um selbst Transaktionsnummern zu erzeugen.
Kunden zahlen bis zu 15 Cent per SMS
Für beide Verfahren, per Mobiltelefon oder Generator, verlangen einige Finanzinstitute bares Geld von ihren Kunden. Laut Angaben von Stiftung Warentest berechnen sie pro mobiler TAN per SMS bis zu 15 Cent pro Überweisung. Insgesamt lässt rund die Hälfte der Anbieter die Kunden eine Gebühr für den TAN-Versand bezahlen.
Generatoren nur teilweise kostenfrei
Onlinebanking mit einem Generator ist nicht zwangsläufig günstiger: Bei einem Teil der Banken müssen die Kunden selbst für die Anschaffung des TAN-Generators bezahlen. Dass es auch anders geht, zeigen zum Beispiel einige Sparkassen und Volksbanken, die Generatoren kostenfrei an ihre Kunden verteilen.
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