Über 50 Prozent der Deutschen besitzen ungenügendes Finanzwissen
Knapp jeder zweite Befragte der Studie im Auftrag der Börse Stuttgart glaubt, dass sein Wissen zum Bereich „Geldanlage und Finanzen“ nicht ausreicht. Glücklich scheinen die Bundesbürger über diesen Zustand nicht zu sein. Ganze 84 Prozent der Befragten waren der Meinung, dass sich jeder mit diesem Themenbereich auskennen sollte. Nur wenige der Befragten gehören bisher zu dieser Kategorie: 18 Prozent waren zufrieden mit ihrem Wissensstand im Bereich Finanzen.
Befragte wünschen sich Schulfach „Geldanlage und Finanzen“
Wohl um das bestehende Manko auszugleichen, befürworten 73 Prozent der Studienteilnehmer, dass es in der Schulausbildung ein Fach geben sollte, in dem Finanzwissen gelehrt wird. Das Thema scheint vielen zu schwierig zu sein, um sich selbst fortzubilden: 82 Prozent halten den Bereich Geldanlage für zu komplex.
Bürger informieren sich in Büchern und Zeitschriften
Lesen bildet – diesem Credo folgen 65 Prozent der Bundesbürger. Sie gaben an, dass Finanzbücher und -zeitschriften besonders geeignete Quellen sind, um sich über Geldanlagemöglichkeiten auf dem Laufenden zu halten. Knapp die Hälfte glaubt an die Unterstützung von Banken, unabhängigen Finanzberatern, Versicherungen und Fondsgesellschaften. Gerade jüngere Studienteilnehmer glauben, dass ihnen eine Beratung bei Banken und Versicherungen weiterhilft. In der Altersgruppe von 18 bis 29 halten fast drei Viertel Finanzberater und Bankangestellte für vertrauenswürdig. Rund ein Drittel aller Befragten halten darüber hinaus Börsen für eine gute Informationsquelle, um sich näher über das Thema Geldanlage zu informieren.
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