Italiener sparen weniger als im Vorjahr
Gerade die Italiener haben ihre Rücklagen zuletzt eingeschränkt. Nach einer Sparquote von rund 70 Prozent im Vorjahr legen inzwischen nur noch 55 Prozent Geld „auf die Seite“. Im Gegenzug stieg der Anteil der „Nicht-Sparer“ in Italien von 30 auf 42 Prozent an.
Sparverhalten der Europäer unterscheidet sich deutlich
Bundesbürger legen gerne regelmäßig Geld zurück. Fast jeder zweite Deutsche spart in gleichbleibenden Abständen. In den EU-Staaten Frankreich und Italien wird das anders gehandhabt: Nur etwa jeder fünfte Franzose spart regelmäßig. Bei den Italienern ist es sogar nur jeder Sechste.
Deutsche sparen für die Altersvorsorge
Der wichtigste Grund für Rücklagen sind nach wie vor unerwartete Notfälle. Über drei Viertel aller Deutschen sparen außerdem, um für das Alter vorzusorgen. Dieser Grund wurde für die Franzosen seit dem letzten Jahr weniger wichtig. Italiener machen sich wiederum mehr Gedanken über ihre Altersvorsorge – über die Hälfte sammelt inzwischen Geld für die private Rente.
Schlechtere wirtschaftliche Situation bremst Sparverhalten
Über 50 Prozent der italienischen Befragten nannte die Verschlechterung der eigenen Finanzsituation als Grund für geringere Rücklagen. Dem stimmten 43 Prozent der Franzosen und 41 Prozent der Deutschen zu. Inflationsängste bringen rund 39 Prozent der Deutschen dazu, ihr Geld lieber auszugeben als zu sparen.
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