Sichere Anlagen zu Beginn der Finanzkrise lukrativer
Die DAB Bank erklärt sich das bessere Abschneiden der Frauen mit deren Tendenzen zu sicheren Anlageformen. Weibliche Depots beinhalten nach Angaben des Finanzinstituts höhere prozentuale Anteile an Anleihen und Fonds, Männer setzten mehr auf Risiko und investierten stärker in Aktien. Für die Studie wurden insgesamt 465.000 Privatkundendepots der DAB Bank ausgewertet.
Frauen auch in starken Börsenzeiten vorne
Nicht nur während der Finanzkrise, sondern auch in guten Börsenjahren können Frauen im Kampf um das beste Anlageportfolio die Nase vorn haben. 2007 erwirtschaftete das weibliche Geschlecht eine durchschnittliche Rendite von 18 Prozent. Die Performance der Männer erreichte damals nur einen Wert von 14 Prozent.
Mehr Risiko von Frauen bei der Altersvorsorge gefragt
So gut es in Krisenzeiten klappt – bei der Altersvorsorge zahlt sich die risikoarme Anlagestrategie für Frauen nicht aus. Hier tut sich bei Frauen eine größere Versorgungslücke auf, da sie durchschnittlich länger leben und eine geringere Rente erhalten. Damit diese Lücke geschlossen werden kann, raten Finanzberater dem „schönen Geschlecht“ zum Einstieg am Kapitalmarkt.
Männer halten höheres Depotvolumen
Die Studie der DAB Bank brachte weitere Fakten im Anlageverhalten von Männern und Frauen zutage: Erstere hielten 2008 rund 80 Prozent am Depotvolumen der Privatanleger, Frauen nur 20 Prozent. Dies lässt sich darauf zurückführen, dass Frauen weiterhin durchschnittlich weniger verdienen und deshalb weniger Geld anlegen können.
Glauben Sie, dass die Studie der DAB Bank Recht hat? Sind Frauen die besseren Anleger? Wir freuen uns über Ihren Beitrag zum Thema im Forum.
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