Größter Reichtum in der Schweiz, USA und Japan
Direkt hinter der Eidgenossenschaft folgen die USA mit einem Vermögen von 111.897 Euro je Einwohner und Japan mit durchschnittlich 111.598 Euro pro Kopf. Zwar leiden diese Länder unter einer hohen Staatsverschuldung, die Vermögen sind zusammengerechnet aber höher als die Schulden. Japaner und Amerikaner verfügen darüber hinaus gemeinsam über mehr als die Hälfte des weltweiten Geldvermögens.
Westliche Industriestaaten hängen BRIC-Länder deutlich ab
Experten interpretieren den Global Wealth Report als Zeichen dafür, dass die wirtschaftlich bedeutenden Industrieländer weiter über überdurchschnittliche Vermögen verfügen. BRIC-Staaten wie China, Indien oder Brasilien Der Vermögensbegriff der Statistik schließt Wertpapiere, Versicherungen und finanzielle Mittel auf Bankkonten ein. Immobilien wurden nicht mit eingerechnet.
Anlagestrategie der Deutschen zahlt sich aus
Das Nettogeldvermögen der Deutschen ist zuletzt um 5,4 Prozent angestiegen. Die im Schnitt konservative Anlagestrategie mit einem relativ geringen Anteil an Wertpapieren war in der Krise der richtige Schritt. Andere Staaten wie die USA oder Griechenland hatten ihr Vermögen im Vorfeld stärker in Aktien und andere Wertpapiere angelegt und mussten deutlichere Verluste hinnehmen. Als Konsequenz der Finanzkrise zeigt sich laut Global Wealth Report eine weltweite Tendenz zu weniger riskanten Anlagemöglichkeiten.
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