Ihm wird vorgeworfen, dass die Noa-Bank-Tochter Noa Factoring Forderungen zwar eingezogen aber das Geld im Zuge des Factorings nicht weitergegeben haben soll. Ursprünglich basierte das Konzept der Noa Bank auf dem sogenannten Factoring. Die Bank kauft Forderungen von Unternehmen gegenüber deren Kunden ab und treibt das Geld dann selbst ein.
Nun wurde die Bank in dieser Woche geschlossen, weil laut BaFin gegenüber der Factoring-Tochter Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung gedroht hätten. Ob gegen den Gründer François Jozic und seinen Geschäftspartner Frederic Lodewyk tatsächlich ermittelt wird, wird aktuell geprüft.
Die 15.000 Kunden der Bank sind über die gesetzliche Einlagensicherung abgesichert und bekommen nach einer Prüfung durch die Finanzaufsicht ihre Anlagen bis zu 50.000 Euro zurück.
Alle Sparanlagen, welche die gesetzliche 50.000 Euro Grenze überschreiten sind nicht abgesichert, da die Noa Bank dem freiwilligen Einlagensicherungsfonds der privaten Banken nicht angehört. Die Schließung der Bank wäre ausschließlich auf Management-Fehler zurück zu führen und stünde nicht in Zusammenhang mit der Finanzkrise, was den Kunden eine staatliche Ausgleichszahlung garantiert hätte.
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