Die Finanzwelt benutzt viele komplexe Begrifflichkeiten, die uns im Alltag nur selten über den Weg laufen. Unser vergleich.de Finanzlexikon greift Ihnen deshalb unter die Arme, wenn Sie sich unsicher über Begriffe zu den Themen Finanzierung, Geldanlage und Versicherung sind. Zum Beispiel, wenn Sie den Unterschied zwischen Nominalzins und Effektivzins kennen möchten. Oder wenn Sie wissen wollen, wie sich die Bonität einer Person genau zusammensetzt.
An dieser Stelle finden Sie alle Begriffe geordnet nach Buchstaben von A bis Z. Falls Ihnen noch ein Begriff einfällt, den Sie unserem Finanzlexikon hinzufügen möchten, dann schreiben Sie uns gerne unter service@vergleich.de.
Unter Bonität versteht man die Zahlungsfähigkeit bzw. Kreditfähigkeit einer Person.
Bonität bezeichnet die erwartete Fähigkeit und Bereitschaft eines Kreditnehmers, den im Kreditvertrag vereinbarten Verpflichtungen nachzukommen. Für die Kreditvergabe ist eine positive Einschätzung der Bonität die zentrale Voraussetzung. Welche Faktoren bei der Prüfung der Bonität einer Privatperson eine Rolle spielen, erfahren Sie unter Bonitätsanalyse.
Die Kreditwürdigkeit ist gegeben, wenn eine Darlehensgewährung unter persönlichen und sachlichen Gesichtspunkten vertretbar ist.
Für die Beurteilung der persönlichen Bonität ist die Person des Darlehensnehmers von Bedeutung, hierzu wird vor allem die Schufa-Auskunft herangezogen.
Für die Beurteilung der sachlichen Bonität werden sämtliche Unterlagen über Einkommen und Ausgaben geprüft.
Die Bonität ist besonders bei Anleihen von Interesse. Ratingagenturen wie z.B. Moody's oder Standard & Poor's überprüfen laufend die Bonität von Schuldnern/Emittenten. Eine Herunter- oder Heraufstufung der Bonität beeinflusst in der Regel unmittelbar den Kurs der jeweiligen Anleihen.
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