Identitätsmissbrauch deutlich angestiegen
Die Anzahl der registrierten Cybercrime-Straftaten ist 2011 um 19 Prozent gestiegen. Diese erschreckenden Daten veröffentlichte das Bundeskriminalamt. Deutsche Internet-User sind dementsprechend unsicher, ob ihre Daten im Web verbreitet werden oder nicht. Eine repräsentative Umfrage von TNS Infratest im Auftrag der SCHUFA ergab, dass sich 83 Prozent der Bundesbürger mehr Unterstützung wünschen, um Datenmissbrauch selbst entdecken zu können.
Neue SCHUFA-Software schützt vor Datenmissbrauch
SCHUFA IdentSafe soll den Verbrauchern hierbei weiterhelfen. Mithilfe der Software können sie täglich das Internet nach seinen persönlichen Daten durchsuchen und so einem möglichen Missbrauch seiner persönlichen Informationen schnell auf die Spur kommen. Bei einem starken Verdacht auf Datenmissbrauch, also wenn zum Beispiel Kreditkarteninformationen veröffentlicht werden, erhält der Verbraucher eine sofortige Meldung per SMS oder Email.
Hotline hilft bei Missbrauchsfällen weiter
Dies ist nicht der einzige Service der Software. Der Kunde kann sich außerdem über eine spezielle Hotline beraten lassen, falls Datenmissbrauch festgestellt wurde. Weiterhin nimmt es SCHUFA IdentSafe dem Verbraucher ab, einen Antrag auf Löschung der persönlichen Daten bei dem betreffenden Internetprovider wie den großen Suchmaschinen wie Google, Bing & Co. zu stellen.
90-Tage-Report im Service inbegriffen
Für die Sicherheitssoftware fällt eine Jahresgebühr von rund 40 Euro an, sie ist aktuell bereits unter meineSCHUFA.de bestellbar. Überwacht werden können zum Beispiel Konto- und Kreditkartennummern, Führerscheinnummern, Ausweisnummern, der Name und viele weitere. Neben den sofortigen Alarmmeldungen bei wichtigen Fällen erhält der Kunde regelmäßig einen 90-Tage-Report.
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