KfW: Standard & Poor’s bewertet Rating
Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) kann ihr Top-Rating „AAA“ behalten. Die amerikanische Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) hat in der Nacht zum Mittwoch die hervorragende Bonität bestätigt. Der Ausblick für das Rating der KfW sei jetzt „stabil und nicht mehr negativ“, zitiert das „Handelsblatt“ die Analysten von S&P. Damit wird die KfW nun von den drei großen Ratingagenturen Moodys, Fitch und Standard & Poor’s mit der Bestnote bewertet. Dieses positive Rating ermöglicht es der KfW sich auch weiterhin günstig auf dem Kapitalmarkt zu refinanzieren.
Deutschland gilt weiterhin als kreditwürdig
Laut „Handelsblatt“ ist das positive KfW-Rating eng mit dem Eigentümer der Kreditanstalt, der Bundesrepublik Deutschland, verknüpft. Im Gegensatz zu vielen anderen EU-Staaten war Deutschlands Kreditwürdigkeit in der vergangenen Woche nicht von S&P herabgestuft worden. Insgesamt mussten 9 EU-Staaten einen Bonitätsverlust hinnehmen. Nur Deutschland, die Niederlande, Finnland und Luxemburg konnten auch in der Schuldenkrise ihre Bonität verteidigen.
KfW Förderprogramme: vielseitige Finanzierungen
Die KfW ist vor allem bekannt für ihr Engagement im Wohnungsbau. Mit verschiedenen Programmen unterstützt sie bei Bau- oder Sanierungshaben sowie beim Eigenheimerwerb. Auch energieeffiziente Modernisierungen werden von der KfW durch zinsgünstiges Baugeld und Zuschüsse unterstützt. Darüber hinaus verfolgt die KfW den staatlichen Auftrag der Förderung vom Mittelstand, von Existenzgründern, Bildung und Infrastrukturvorhaben.
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