Immobilien-Preise: Aufwärtstrend hält an

Immobilien-Preise steigen weiter.

18.01.2012 lq - Immobilien-Preise und Mieten steigen wie auch schon in den vergangenen beiden Jahren weiter. Vor allem in den Ballungszentren sind die Preise drastisch gestiegen. Wer aufgrund der niedrigen Baugeld-Zinsen jetzt mit dem Gedanken spielt zu kaufen, sollte sich in wachsenden Städten mit überregionaler Zuwanderung nach der passenden Immobilie umschauen.

Immobilien-Preise und Mieten steigen kräftig

Die Preise für Mieten, Eigentumswohnungen und Häuser sind im vergangenen Jahr stark gestiegen. Die Immobilienberatungsgesellschaft Empirica beziffert die Mieterhöhung auf 1,5 Prozent, das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Bulwien-Gesa sogar auf 4,5 Prozent. Auch für Immobilien-Preise gelten kräftige Steigerungen: das „Handelsblatt“ berichtet, die Preise für Reihenhäuser kletterten 2011 um 4 Prozent und für Neubau-Eigentumswohnungen sogar um mehr als 6,5 Prozent.

Starke Preiserhöhung in Ballungszentren

Vor allem in Ballungszentren haben die Mieten und Immobilien-Preise kräftig angezogen. Das Immobilienvermittlungs-Portal „Immobilienscout 24“ berichtet in Berufung auf den F+B-Mietspiegelindex, dass die Mieten in Hamburg im vergangen Jahr um rund 6 Prozent gestiegen sind, in München sogar um 9 Prozent. Positive Bilanz ziehen die Autoren jedoch bei Bestandsmieten: diese sind 2011 deutschlandweit nur um rund 1 Prozent gestiegen.

Wachsende Städte bringen Kapitalsicherheit

Wer die aktuell niedrigen Zinsen für Baugeld nutzen will, sollte davon absehen, in Ballungszentren wie München oder Hamburg zu kaufen. Sowohl Kapitalanleger als auch Eigenheimerwerber sollten sich bei der Immobiliensuch laut „Handelsblatt“ viel mehr auf wachsende Städte konzentrieren. Langfristig wird der Wert von Immobilien hier am stärksten steigen.

Immobilien-Preise: Welche Stadt bietet beste Entwicklungschancen?

Wenn eine Stadt überregionale Zuwanderungen verzeichnet, steigende Einwohnerzahlen und eine zunehmende Beschäftigungsrate hat, ist mit einer positiven Entwicklung zu rechnen. Vorsicht ist geboten, wenn eine Stadt sehr stark von nur einem großen Arbeitgeber abhängt. Negative Unternehmensentwicklungen wirken sich nach kurzer Zeit immer auch preismindernd auf den Wohnungs- und Häusermarkt aus.

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