Kaufkraft steigt um 2 Prozent
Die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) gab am Dienstag bekannt, dass die Kaufkraft in Deutschland im kommenden Jahr um 2 Prozent steigen wird. Jeder Bundesbürger wird voraussichtlich 413 Euro mehr für Konsum, Miete und andere Lebenshaltungskosten zur Verfügung haben. Bundesweit summiert sich dieser Anstieg auf 32,8 Milliarden Euro mehr im Vergleich zu 2011.
Inflation frisst den Zuwachs
Die GfK erklärt den Anstieg mit steigenden Löhnen und Gehältern in vielen Branchen sowie gestiegenen Sozialleistungen. Der Zuwachs wird bei den Bundesbürgern jedoch nicht merklich ankommen. Die Bundesbank geht für 2012 von einer steigenden Inflation um 1,8 Prozent aus. Die Preise werden flächendeckend ansteigen und so die reale Kaufkraft eindämmen.
Hamburg mit größter Kaufkraft
Seit 2007 war stets Bayern das Bundesland mit der höchsten Pro-Kopf-Kaufkraft. Erstmals wird im kommenden Jahr Hamburg das Länder-Ranking anführen. Dort haben die Menschen jährlich durchschnittlich 21.985 Euro zur freien Verfügung. Schlusslicht bleibt Sachsen-Anhalt mit einer Kaufkraft von rund 16.606 Euro pro Person.
Kaufkraft-Ranking auf Kommunalebene
Auf der Ebene der Kreise führt das Ranking, wie auch im vergangenen Jahr, der hessische Hochtaunus-Kreis an. Hier liegt die Pro-Kopf-Kaufkraft bei 29.285 Euro. Bei den Städten liegt München mit 27.877 Euro auf Platz 1, Schlusslicht bildet Bremerhaven mit 16.439 Euro Kaufkraft pro Einwohner.
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