dena: Steuerliche Erleichterungen für Sanierungen notwendig
„Die Hausbesitzer sind extrem verunsichert und nehmen energetische Sanierungen immer weniger in Angriff“, meint der Vorsitzende der dena-Geschäftsführung, Stephan Kohler. Er plädiert für steuerliche Erleichterungen für energetische Gebäudesanierungen, sonst wäre „die von der Bundesregierung angestrebte und notwendige Verdoppelung der Sanierungsrate auf zwei Prozent“ nicht zu schaffen. Kohler ist außerdem dafür, die Steuererleichterungen auch auf Teilsanierungen auszuweiten.
Studie: Staat gewinnt durch Sanierungsförderung
Eine Studie im Auftrag des Verbändekreises Energieeffizienz und Klimaschutz hat die staatlichen Einnahmen und Ausgaben für die Sanierungsförderung aufgeschlüsselt. Eine steuerliche Förderung der Heizungssanierung würde der öffentlichen Hand beispielsweise mehr einbringen als ausgegeben werden müsste. Konkret würde jeder Euro, der aufgrund von Steuererleichterungen weniger eingenommen wird, durch rund 1,17 Euro an Steuermehreinnahmen mehr als aufgefangen. dena-Vorsitzender Stephan Kohler spricht deshalb von einer „flächendeckenden Wirtschaftsförderung“, der sich Bund, Länder und Kommunen verweigern.
dena: Gestaltung möglichst unabhängig vom Steuersatz
Die Deutsche Energie-Agentur spricht sich dafür aus, mögliche Steuererleichterungen nicht vom persönlichen Steuersatz abhängig zu machen. Sonst würden Geringverdiener erheblich weniger aus dem staatlichen Förderungstopf erhalten. Die Beispielrechnung der dema dazu lautet: Wenn Hausbesitzer über zehn Jahre hinweg jeweils drei Prozent der Sanierungskosten von der Steuer absetzen könnten, würden alle Bevölkerungsgruppen gleichmäßig von der staatlichen Unterstützung profitieren. Einige Bundesländer haben dieses Beispiel bereits zur Diskussion gestellt. Falls Sie selbst gerade über eine energiesparende Sanierung nachdenken: Ein Energiedarlehen könnte Ihnen die Realisierung Ihrer Pläne erleichtern.
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