Finanzierung News Archiv

|
Sie möchten über alle Entwicklungen im Bereich Finanzen auf dem Laufenden sein? vergleich.de bietet Ihnen tagesaktuelle Nachrichten zu allen Themen, von Geldanlage über Finanzierung bis Versicherung. |
21.10.08 - Ist Island zahlungsunfähig?
Bereits bei der Verstaatlichung der drei größten isländischen Banken Glitnir, Kaupthing und Landesbanki hatte Geir Haarde, der isländische Ministerpräsident, vor einem drohenden Staatsbankrott gewarnt. Jetzt häufen sich die Indizien, dass Island in der Tat zahlungsunfähig ist.
Bereits letzten Mittwoch konnte die Glitnir eine fällige Anleihe in Höhe von 750 Mio. US-Dollar nicht bedienen. Am Montag hat nun die Kaupthing-Bank Zinsen im Wert von 50 Mrd. Yen nicht bezahlt. Regierung und Notenbank versichern hingegen weiterhin die Zahlungsfähigkeit des Staates. ... weiterlesen
21.10.08 - Frankreich stützt Banken
Der französische Staat stützt die Banken Crédit Agricole, Crédit Mutuel, Société Générale, Banque Populaire und Caisse d’Epargne mit 10,5 Mrd. Euro. Die Aktien der Institute stiegen nach der Ankündigung um bis zu 12% an.
Die Maßnahme gehört zu dem letzte Woche bekannt gegebenen französischen Rettungspaket. Das französische Paket ist 360 Mrd. Euro schwer, von denen 320 Mrd. Euro für die Absicherung von Krediten und 40 Mrd. Euro für den Einstieg bei Banken vorgesehen sind.
... weiterlesen
21.10.08 - Landesbanken wollen Rettungspaket nutzen
Der deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) ließ gestern verlauten, dass die Landesbanken Instrumente des staatlichen Paketes nutzen wollen. „Art und Umfang der Nutzung werden im Einzelfall in Verantwortung der einzelnen Institute entschieden werden“, sagte ein Sprecher des Verbandes.
Die NordLB, die SaarLB und die Landesbank Baden-Württemberg gaben am Montag bekannt, dass sie keine staatliche Hilfe in Anspruch nehmen werden. Die BayernLB hatte bereits am Sonntag verkündet 2-5 Mrd. Euro aus dem Rettungspaket zu benötigen.
... weiterlesen
21.10.08 - Keine Panik bei ING-Diba
Die ING-Bank hatte gestern bekannt gegeben, dass sie das niederländische Rettungspaket in Anspruch nehmen muss. Die ING-Gruppe ist der Mutterkonzern der ING-Diba, die in Deutschland 6,5 Millionen Kunden hat.
Die Börsen und die Kunden reagierten derweil nicht panisch auf die Ankündigung der ING-Gruppe, der Aktienkurs stieg sogar um 20%. In Deutschland ist die ING-Diba Mitglied im deutschen Einlagensicherungsfond. Es wird davon ausgegangen, dass die von Bundeskanzlerin Merkel ausgesprochene Staatsgarantie auch für die ING-Diba gilt.
... weiterlesen
20.10.08 - Strenge Auflagen für Rettungspaket
Der Erhalt von Geldern aus dem Rettungspaket ist ab sofort an strenge Auflagen gebunden. Die Bundesregierung beschloss heute, dass die Managergehälter betroffener Banken maximal 500.000 Euro betragen werden, Bonuszahlungen und Dividenden werden gestoppt.
Außerdem legte die Regierung eine Obergrenze von 10 Mrd. Euro für die Kapitalhilfen und 5 Mrd. Euro für den Ankauf von Risiko-Positionen pro Bank fest. Um weitere risikoreiche Geschäfte verhindern zu können, will der Staat zudem auf die Geschäftspolitik eines betroffenen Institutes Einfluss nehmen können.
... weiterlesen
20.10.08 - Staatshilfe für BayernLB
Die Bayerische Landesbank ist die erste deutsche Bank, die das Rettungspaket der Bundesregierung in Anspruch nehmen will. Gerüchteweise benötigt die Bank einen Kapitalzuschuss von 3 bis 5 Mrd. Euro.
Im Rettungspaket sind drei Möglichkeiten der staatlichen Hilfe vorgesehen, Kapitalzuschuss, Garantien oder der Aufkauf von faulen Krediten. Nach Aussage des bayerischen Finanzministers Erwin Huber, will die Bank sie vermutlich alle nutzen: „Sie kommen prinzipiell alle in Frage, auch in Kombination.“
... weiterlesen
20.10.08 - ING-Bank benötigt 10 Mrd. Euro
Die ING-Bank braucht eine Finanzspritze von 10 Mrd. Euro aus dem Rettungspaket der niederländischen Regierung. Die Hälfte des niederländischen Paketes, das 20 Mrd. Euro schwer ist, ist damit bereits verbraucht. Die ING-Gruppe musste im dritten Quartal 500 Millionen Euro abschreiben, wodurch Kursverluste ihrer Aktien von mehr als 27% ausgelöst worden waren.
In Deutschland ist die ING-Bank vor allem durch Online- und Telefonbanking bekannt. Die Tochtergesellschaft ING-Diba hat ca. 6,1 Millionen deutsche Kunden.
... weiterlesen
17.10.08 - Weg frei für das Rettungspaket
Bund und Länder haben sich bezüglich der Finanzierung des Rettungspaketes geeinigt. Die Verluste des Fonds tragen die Länder demnach zu 35% und der Bund zu 65%. Der Beitrag der Länder wird aber auf maximal 7,7 Mrd. Euro begrenzt. Wird diese Grenze überschritten, haftet der Bund alleine.
Mit dieser Einigung stehen die Chancen sehr gut, dass das Gesetz heute im Bundestag und im Bundesrat beschlossen wird. Die Verwaltung soll eine neue Behörde übernehmen, die bereits Montag ihre Arbeit aufnehmen könnte.
... weiterlesen
17.10.08 - Kein Bonus für Ackermann
Der Vorstandschef der Deutschen Bank gab heute bekannt, dass der gesamte Vorstand auf seinen Erfolgsbonus verzichtet. Das Geld solle an andere Mitarbeiter gehen, die „das Geld nötiger haben“. Um wie viel Geld es sich genau handelt, ist ungewiss. Im letzten Jahr hatten die Vorstände zusammen 33,2 Millionen Euro erhalten, von denen nur 4,3 Millionen Euro erfolgsunabhängig waren.
Ackermann erklärte außerdem, dass die Deutsche Bank keine staatlichen Hilfen in Anspruch nehmen werde.
... weiterlesen
16.10.08 - Wieder Milliardenverluste bei Citigroup
Die amerikanischen Großbanken Merril Lynch und Citigroup haben erneut herbe Verluste erlitten. Aus ihren Quartalsberichten geht hervor, dass die Citigroup 2,8 Mrd. Dollar abschreiben musste. Bei Merrill Lynch beläuft sich die Summe auf 5,1 Mrd. Dollar. Die Citigroup hat erst vor wenigen Tagen gerade 25 Mrd. Dollar aus dem amerikanischen Rettungspaket erhalten.
Die Citigroup gehört zu den größten Verlierern der Branche. Um die Kosten zu kürzen, werden massiv Mitarbeiter entlassen und Vermögenswerte veräußert. Auch die deutsche Tochter Citibank wurde bereits verkauft.
... weiterlesen
16.10.08 - Aktienkurse stürzen wieder ab
Der Dow-Jones brach am Mittwoch um 7,87% ein. Das ist der stärkste Kursverlust an einem Tag seit 1987. Grund sind Befürchtungen über eine weltweite Rezession. Auch die Angst, dass die Rettungspakete nicht ausreichen könnten, geht weiter um.
Die asiatischen Börsen reagierten auf die Verluste an der Wall Street und gaben ebenfalls nach. Der Nikkei in Tokio verlor über 10%. Experten erwarten, dass sich der Dax dieser erneuten Talfahrt anschließen wird.
... weiterlesen
16.10.08 - Schweizer Banken im Strudel der Finanzkrise
Auch die Schweiz musste jetzt ihre größte Bank vor dem Kollaps retten. Die Großbank UBS hatte bereits im vergangenen Jahr 45 Mrd. Franken abschreiben müssen. Jetzt übernimmt die Nationalbank (SNB) Risikopositionen der UBS in Milliardenhöhe. Die Schweizer Regierung hat angekündigt, die Einlagensicherung zu erhöhen. Bisher sind Einlagen bis zu 30.000 Franken gesichert.
Die Finanzhilfe des Staates wurde auch der Credit Suisse angeboten, die lehnte aber ab. Die Bank erhöhte kürzlich ihr Eigenkapital um 10 Mrd. Franken.
... weiterlesen
15.10.08 - Keine Entwarnung bei Kaupthing-Kunden
Deutsche Kaupthing-Kunden müssen weiter um ihr Geld bangen. Die Bank verschickte eine Mail, in der versichert wird, dass der isländische Einlagensicherungsfond greift. Was diese Aussage wert ist, ist aber unklar. In dem Fond befinden sich ca. 100 Millionen Euro – das reicht nicht, um alle Kunden zu abzusichern.
Die holländische und die englische Regierung haben inzwischen in Verhandlungen mit den isländischen Behörden erreicht, dass den Geschädigten in den Niederlanden und Großbritannien der Mindesteinlagenschutz von 20.000 Euro ausgezahlt wird. Die deutsche Regierung ist bislang noch nicht in Verhandlungen mit den Isländern getreten. Die Geschädigten organisieren sich derweil über das Internet und hoffen so, ihr Erspartes retten zu können.
... weiterlesen
15.10.08 - Merkel erwartet schwierige Zeiten
Zu Beginn der ersten Lesung des Rettungspaketes hat Bundeskanzlerin Merkel eine Regierungserklärung abgegeben. Sie betonte, das Paket würde nicht zum Schutz der Banken sondern zum Schutz der Bürger aufgelegt. Die Funktionsunfähigkeit der Finanzmärkte und die weltweiten Kursstürze an den Börsen in der letzten Woche hätte nicht absehbaren Folgen für Arbeitsmarkt und Wirtschaftswachstum haben können.
Merkel glaubt nicht, dass es in Deutschland zu einer anhalten Rezession kommen werde; sie erwartet aber dennoch schwierige Zeiten für die deutsche Wirtschaft.
... weiterlesen
15.10.08 - Die Jagd ist vorbei!
Das Geschehen an der deutschen Börse normalisiert sich. Für den heutigen Mittwoch erwarten Experten einen leichteren Start des Dax. Negative Vorzeichen aus Asien und Amerika werden Rekordgewinne wie am Montag verhindern. Bereits gestern schoss der Dax nur noch um 2,7% nach oben, nachdem es am Montag ein Rekordplus von 11% gegeben hatte.
„Nach dem heftigen Kurseinbruch der Vorwoche und dem Kursfeuerwerk zu Wochenbeginn dürfte sich das Geschehen weiter beruhigen. Der Markt sucht derzeit sein Niveau zwischen dem möglichen Ende der Bankenkrise und dem Beginn der Rezession“, kommentierte ein Aktienhändler.
... weiterlesen
14.10.08 - Teilverstaatlichung von US-Banken
Die amerikanische Regierung kauft sich jetzt nach britischem Vorbild bei neun seiner größten Banken mit 250 Mrd. Dollar ein. Dazu gehören die Citigroup, Bank of America, JP Morgan Chase, Goldman Sachs, Wells Fargo, Morgan Stanley, die Bank of New York Mellon und gerüchteweise auch Merrill Lynch und State Street Corp.
Ziel der Aktion ist es, das Vertrauen in das Finanzsystem und die Funktionsfähigkeit der Kreditmärkte wieder herzustellen. Die staatliche Einlagensicherung soll über drei Jahre lang für bestimmte Verbindlichkeiten garantieren, um den Handel der Banken untereinander anzukurbeln.
... weiterlesen
14.10.08 - Rettungspaket greift!
Weltweit reagierten die Börsen positiv auf die gemeinsamen Rettungsaktionen der europäischen Regierungen. Der Dax schloss am Montag bei 5062 Zählern, was einem Plus von 11% entspricht. Das ist der größte Tagesgewinn, den der Dax jemals erzielt hat. Auch die amerikanischen Börsen konnten einen Kursgewinn im zweistelligen Bereich verbuchen. Der Nikkei-225 in Tokio schnellte um 14,5% nach oben, ebenfalls der stärkste Kursgewinn seiner Geschichte.
Ein Börsianer kommentierte das Geschehen so: „Es geht fast ein bisschen schnell. Sollten wir das Niveau halten, wäre das aber ein Zeichen, dass sich die Krise ihrem Ende nähert.“ An den Börsen wird allgemein erwartet, dass sich der Aufwärtstrend am Dienstag fortsetzt.
... weiterlesen
14.10.08 - Länder stellen Rettungsplan in Frage
Kaum wurde das deutsche Rettungspaket geschnürt, schon beginnt der Streit um die Finanzierung. Der Entwurf, der Mittwoch im Bundestag beschlossen werden soll, sieht eine 35%ige Beteiligung der Länder an den Kosten vor.
Einige Länder, allen voran Bayern, sehen Nachbesserungsbedarf. Der Geld- und Kreditmarkt seien Aufgaben des Bundes und nicht der Länder. Ähnlich äußerten sich die Landesregierungen von Hessen, Thüringen und Hamburg. Ob diese Länder am Freitag im Bundesrat gegen den Entwurf stimmen werden, ist ungewiss.
... weiterlesen
14.10.08 - 100.000 Euro Einlagensicherung in Holland
Die Niederlande haben eine Einlagensicherung von 100.000 Euro für alle Inhaber von Konten bei holländischen Banken zugesagt. Die Einlagensicherung gilt zunächst für die Dauer von 12 Monaten.
Der holländische Finanzminister Walter Bos hat angekündigt, dass im Stützungsfall 20 Milliarden Euro für die Banken bereit stehen. Diese Zusage soll sich positiv auf das Auslandsgeschäft der holländischen Banken, wie beispielsweise der Garantibank auswirken.
... weiterlesen
30.04.08 - Energieausweis wird Pflicht!
Ab 01. Juli 2008 wird der neue Energiepass (Energieausweis) für Gebäude eingeführt. Nach jahrelangen Streitereien wurde sich darauf geeinigt, welche Angaben und Daten der Energieausweis enthalten soll... ... weiterlesen
01.04.08 - Energie sparen mit der KfW - so geht's
Endlich ist der Frühling da! Für viele Hausbesitzer ist dies die Gelegenheit, über Modernisierungen an der eigenen Immobilie nachzudenken. Insbesondere Maßnahmen, die dem Hausbesitzer helfen, Energie und Heizkosten zu sparen, lohnen sich. Und das gleich doppelt ... weiterlesen
01.04.08 - Der Beamtenkredit – das sollten Sie wissen!
Akademiker, Beamte, Berufssoldaten und unkündbare Angestellte im öffentlichen Dienst können besonders günstige Kreditkondionen erhalten. Doch was versteht man unter einem so genannten Beamtenkredit und welche weiteren Vorteile gibt es? vergleich.de informiert ausführlich… ... weiterlesen
|
|
 |
Newsletter
- Aktuelle Finanzthemen
- Praktische Spartipps
- Nützliche Verbraucherinfos
Zinsupdate
- Tagesgeld Zinsänderungen
- per E-Mail
- schnell und zuverlässig
|
Griechenland-Krise: Verschuldung
Was kostet uns die Rettung Griechenlands? In unserer Infografik erfahren Sie, wie viel Schulden durch die Griechenland-Krise auf die deutschen Bürger zukommen könnten.
Griechenland-Krise Geld anlegen - Hilfe! Ich ertrinke im Geld. Was soll ich damit tun?
Volkskrankheiten - Die häufigsten Krankheiten in Deutschland |
Die Themen der vergangenen Monate finden Sie in chronologischer Ordnung in unserem Archiv. Dort können Sie sich über alle bisherigen Beiträge informieren und sie nachlesen. 
|
Noch mehr Hintergründe zu Tagesgeld, Baufinanzierung, Ratenkredit und Versicherungen? Schauen Sie in unserem Blog vorbei: www.vergleich.de/blog |
Ob Krankenkassenwechsel, Umzug oder Urlaubsplanung – mit unseren Checklisten rund ums Thema Finanzen behalten Sie bei allen Vorhaben den Überblick. Praktisch, aktuell und natürlich kostenlos für Sie zum Download! 
|
|