Finanzierungsratgeber Neubau: Eigenleistungen

Durch Eigenleistungen zum günstigen Eigenheim

Eigenleistungen und Eigenmittel können den Neubau vergünstigen. vergleich.de zeigt Ihnen auf, wie es geht...
Eigenleistungen und Eigenmittel bei Immobilienneubau

Die Höhe der angesparten Eigenmittel ist einer der wichtigsten Faktoren bei der Finanzierung Ihres Neubauvorhabens. Je mehr Eigenkapital Sie haben, desto weniger Darlehen benötigen Sie. Auch berechnet die Bank aus dem Verhältnis Darlehen zu den Baukosten den sogenannten Beleihungsauslauf. Je höher Ihr Eigenkapitalanteil ist, desto geringer ist ist das Risiko für die darlehensgebende Bank und damit auch der Zinssatz, den Sie zahlen müssen.
 
Wie viel Eigenkapital Sie für Ihren Neubau benötigen (oder einsetzen sollten), hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Mindestens sollten Sie die Baunebenkosten (Checkliste Baunebenkosten) als Eigenmittel aufbringen. In der Regel sind dies Kosten für Notar, Grundbuchamt und die Grunderwerbsteuer. Aber auch eventuelle Renovierungskosten und ein paar Euro für den Umzug sollten Sie einkalkulieren.

Mittlerweile gibt es einige Anbieter, die auch diese Nebenkosten mitfinanzieren. Grundsätzlich spricht auch gegen solche Modelle nichts. Jedoch sollten Sie immer darauf achten, dass Sie ein Darlehen bei einer Zinsanpassung nach 10 oder 15 Jahren auch mit einem deutlich höheren Zinssatz bedienen können.

Eigenleistungen:

Mit den Eigenleistungen, oft auch Muskelhypothek genannt, können Sie beim Neubau Ihrer Immobilie Baukosten sparen und damit auch das notwenige Immobiliendarlehen reduzieren. Beachten Sie jedoch immer dabei, dass Ihnen nur eine begrenzte Menge an Zeit zur Verfügung steht. Auch Ihr eigenes handwerkliches Geschick sollten Sie nicht überschätzen.
Wenn Sie eine vereinbarte Leistung zu spät erbringen, kann dies schnell den ganzen Zeitplan durcheinander wirbeln. Die eigentlich anvisierte Kostenersparnis kann z.B. durch einen verspäteten Einzug schnell zum ungeplanten Kostenfaktor werden.

Liquiditätsreserve:

Sie sollten auch nach einer Finanzierung immer eine kleine Liquiditätsreserve behalten. Es kann schließlich immer mal passieren, dass das Auto, die Waschmaschine oder andere Dinge kaputtgehen. Gerade beim Neubau kann eine Mehrausstattung schnell mal die Kosten um einige Tausend Euro nach oben treiben. Berücksichtigen Sie deshalb fünf bis sechs Monatsgehälter als Reserve.

Darüber hinausgehende Beträge sollten Sie in die Finanzierung investieren. Durch den geringeren Darlehensbedarf wird nicht nur Ihre monatliche Belastung gesenkt, Sie werden zusätzlich von den Banken aufgrund des geringeren Risikos mit günstigeren Zinskonditionen belohnt.

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Finanzierungsratgeber Neubau einer Immobilie:

1. Richtig kalkulieren
     Grundbuchrechner -
Welche Kosten fallen bei der Finanzierung an?
     Nebenkosten - Welche Nebenkosten sollten Sei beim Neubau beachten?
     Max. Darlehenssumme - Wieviel Haus kann ich mir leisten?  
     Onlineanfrage - Wie finde ich den besten Anbieter?
2. Gut finanzieren
    
Eigenmittel - Was müssen Sie beachten?
     Förderung  - Was erhalte ich vom Staat?
     Darlehensgestaltung - Welche Dinge sind wichtig?
     Vergleichen  - Wie finde ich den besten Anbieter?

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