Was gibt es bei Hypothekendarlehen zu beachten?Auszahlung: Ganz entscheidend sind die Auszahlungsmodalitäten. Während Banken in der Regel nur wenige Auszahlungen anstreben, wollen die Bauunternehmer meistens sehr schnell ihr Geld und streben deshalb viele kleine Auszahlungen nach Baufortschritt an. Wichtig ist für Sie, dass die Zahlungsmodalitäten in Bau- und Darlehensvertrag übereinstimmen. Empfehlenswert ist deshalb in beiden Verträgen eine Zahlung nach Makler- und Bauträgerverordnung zu vereinbaren, die ca. sieben standardisierte Auszahlungsschritte enthält. So stellen Sie sicher, dass die Bank auch immer dann einen Darlehensteil auszahlt, wenn der Bauträger diesen einfordert.
Auszahlungstermin: Achten Sie darauf, dass für Ihr Darlehen die sogenannten Bereitstellungszinsen erst sehr spät anfallen. Heute gewähren viele Anbieter bis zu zwölf Monate bereitstellungsfreie Zeit. Danach werden für den nicht ausgezahlten Teil des Darlehens Beträge von 0,25% pro Monat fällig, die in der Regel bei der Auszahlung einbehalten werden. Um Ihren finanziellen Rahmen nicht einzuschränken, sollten die einholten Angebote einen bereitstellungsfreien Zeitraum bis zum voraussichtlichen Fertigstellungsdatum haben.
Tilgung: Vereinbaren Sie immer eine Tilgung, die möglichst hoch angesetzt ist, ohne Ihre monatlichen Belastungen zu stark einzuschränken. Überlegen Sie auch immer, sich eine Sondertilgungsoption einräumen zu lassen. Heutzutage geben viele Anbieter ein Recht von 5% der Darlehenssumme pro Jahr kostenfrei mit dazu – aber nur, wenn man danach fragt!
Sollzinsbindung: Vereinbaren Sie lange Sollzinsbindungen! Die Zinsaufschläge hierfür sind derzeit gering. Sie sichern sich dafür aber lange Zinssicherheit. Außerdem haben Sie nach dem BGB ab dem 11. Jahr eine Kündigungsfrist von 6 Monaten. Sollten Die Zinsen dann also günstiger sein, können Sie ohne Vorfälligkeitsentschädigung umfinanzieren. 



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